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Sankt Petersburg: Newskij Prospekt

 
 
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Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg, Russland


Newskij Prospekt in Sankt Petersburg

Kasansche Kathedrale in Sankt Petersburg

Seit dem XVIII. Jahrhundert ist der Newskij- Prospekt die Hauptstrasse der Stadt, in dieser Strasse wurde mit dem Bau von Kirchen, Palästen, Kaufhöfen, öffentlicher Gebäuden begonnen. Der Newskij- Prospekt verbindet die Admiralität mit dem Alexander-Newskij- Kloster, daher auch sein Name. Er zieht so die Stromwindung der Newa zusammen und ist über 4 km lang.

Der interessanteste Abschnitt des Newskij- Prospektes liegt zwischen der Admiralität und dem Wosstanya Platz (Früher Snamenskij Platz). Auf diesem Abschnitt und auf den anliegenden Straßen befinden sich viele Banken und Versicherungsgesellschafter Hotels, Restaurants, Theater und Geschäfte. Das erste bemerkenswerte Gebäude ist das Haus Nr. 7/9, das an das Doge- Palais von Venedig erinnert - die ehemalige Kommerzbank von Sankt Petersburg (Architekt M. Peretjakowitsch, 1912). Den Zeitgenossen kam es etwas fremd vor und rief zahlreiche Beanstandungen hervor. Elemente seiner Granitverkleidung wurden in Schweden angefertigt und dann nach Petersburg als Fertigteile gebracht. In diesem Gebäude befinden sich Kassen von Fluggesellschaften.

Links vom Newskij- Prospekt vom Haus Nr. 16 führt die Große Seestraße (Bolschaja Morskaja) zum Torbogen des Generalstabes. Hinter der Brücke auf der anderen Seite der Moika liegt das Haus Nr. 20 - ehemalige holländische Kirche mit einem klassizistischen Portikus (Architekt P. Jacquot, 1839). Heutzutage ist hier eine Bibliothek untergebracht.

Das Haus Nr. 17 ist das Stroganow- Schloss  im Barockstil (Architekt B. Rastrelli, 1754). Seine zwei Paradefassaden sind dem Newskij- Prospekt und der Moika zugewandt. Dessen Besitzer war der reichste Magnat zur Regierungszeit von Elisabeth, den Besitz erbte dann sein Sohn, der Mäzen und Präsident der Akademie der Künste. Die umfangreiche Gemäldesammlung der Stroganoffs wurde in die Bestande der Eremitage aufgenommen. Heutzutage nimmt das Wachsfiguren-Museum einen Teil des Schlosses ein, die Wachsfiguren stellen die Mitglieder der Romanow-Dynastie dar.

Auf der gegenüberliegenden Seite unter der Hausnummer . 22/24 erhebt sich die lutherische St.-Peter-Kirche (Architekt A. Brüllow, Bildhauer A. Trisskorni, T. Jasquec, 1838). In der Mitte schmückt die Fassade eine Arkade, die eine Loggia bildet, darüber die Gestalt eines Engels mit Kreuz. Zu beiden Seiten - zwei Türme. Hinter der Kirche   im hinteren Hofteil befindet sich seit der Gründung von Petersburg eine Schule, genannt Petersschule. Diese Schule besuchten solch prominente Persönlichkeiten wie Architekt K. Rossi, Komponist M. Musorgskij, Padagoge P. Lesgaft und andere. 1932 wurde die Kirche geschlossen und diente zunächst als Gemüselagerraum, dann als Schwimmbad. Heutzutage ist die Kirche wieder eröffnet, darin werden die Restaurationsarbeiten geführt. In den 30-er Jahren des 19. Jahrhunderts war hier im Hause Nr. 22 der bekannte A. Smirdin- Verlag ansässig, der A. Puschkin, I. Krylow drucken ließ.

Gegenüber der lutherischen Kirche liegt die Kasan- Kathedrale - eine Perle des Newskij- Prospekts. Sie wurde 1801-1811 nach dem Entwurf von A. Woronichin errichtet. Das Schaffen dieses großen Architekten, Sohns eines Leibeigenen, erwies sich als bahnbrechend für das Aufblühen der russischen Architektur der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts. Das majestätische Gebäude der Kasan- Kathedrale ist mit den Flügeln der gerundeten korinthischen Kolonnade (96 Kolonnen, deren Hohe 13 m betragt) dem Newskij- Prospekt zugekehrt und bildet einen der schönsten Platze der Stadt. An den Stirnseiten schmücken die Kolonnade riesige Flachreliefe, sie stellen Szenen aus der Bibel und Bronzestatuen russischer Heiligen (Bildhauer I. Marios, I. Prokofiew, S. Pimenow, V. Demut-Malinovskij) dar.

Newskij Prospekt, Haus des buches (Singer-gesellschaft) in Sankt Petersburg

Für den Bau der Kasan- Kathedrale wurden einheimische Baustoffe -gelber Kalkstein aus der Umgebung von Petersburg verwendet. Die innere Ausgestaltung der Kathedrale ist prächtig: 56 korinthische Monolithsäulen aus finnischem Rosagranit, Mosaikboden aus buntem karelischem Buntmarmor. Bemalt wurde sie von den besten Malern der damaligen Zeit: V. Borowikowskij, O. Kiprenski. Von der westlichen Seite umgibt die Kathedrale ein zierliches Eisengitter, welches nach dem Entwurf von A. Woronichin geschmiedet wurde.

Nach dem Sieg über Napoleon 1812 wurde die Kasan- Kathedrale zum Pantheon des russischen Kriegsrums. Hier werden Trophäen - Fahnen und Schlüssel von eingenommenen Städten -aufbewahrt. 1813 wurde hier Feldmarschall Kutusow - Oberbefehlshaber der russischen Armee -beigesetzt. 1837 hat man anlässlich des 25jahrigen Sieges über Napoleon an der Kathedrale die Statuen der Feldherren M. Kutusow und M. Barklei de Tolli (Bildhauer B. Orlowskij, Architekt V. Stassow) aufgestellt.

Gegenüber der Kathedrale, Ecke Newskij- Prospekt und Gribojedow- Kanal, erhebt sich ein Bauwerk, das 1904 vom Architekten P. Susor für die Singer-Gesellschaft (Nähmaschinen) errichtet worden war. In diesem siebengeschossigen Bau mit Eckturm ist der Jugendstil zu erkennen. Den Turm krönt eine Glaskugel. Die Bronzeskulpturen symbolisieren den Beginn der Industrie- und Geschäftsära. Heute befinden sich hier die größte Buchhandlung der Stadt "Haus des Buchs" und einige Verlage.

An der anderen Ecke -Kanal und Newskij- Prospekt- gegenüber dem "Haus des Buchs" steht unter Nr. 30 ein Bauwerk aus der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts. Darin ist der Kleine Saal der Philharmonie untergebracht, wo große Musiker der Vergangenheit, darunter Wagner, Liszt, Berlioz, Strauß auftraten .

Gegenüber der Kasan-Kathedrale reicht die Perspektive des Gribojedow Kanals bis zur Christi-Auferstehungs- Kathedrale. Sie war 1903-1907 (Architekt A. Parland, I. Maakarow) an der Stelle errichtet, an der am 1. März 1881 das Attentat auf den Zaren verübt wurde. Alexander II. war von zu den Narodniki gehörenden Terroristen tödlich verwundet worden. Auch der Bombenanschläger war dabei ums Leben gekommen. Daher hat die Kathedrale einen weiteren Namen - Spas na Krovie, auf Blut errichtet, erhalten. Es handelt sich um eine Stilisierung der russischen Architektur des XVI-XVII. Jahrhunderts und ähnelt sehr der Basiliuskathedrale auf dem Roten Platz in Moskau.

Die Wände der Kathedrale sind mit Glasurstein, bunten Keramikkacheln verkleidet. Ihre malerische Silhouette und lustiger Dekor widerspiegeln sich im Wasser der Kanale. Die inneren Wände und das Gewölbe sind mit buntem Schmelzmosaik bedeckt, die Szenen aus der Heiligen Schrift darstellen. Das Panneau wurde in der Werkstatt der Gebruder Frolow nach den Skizzen der berühmtesten Künstler der damaligen Zeit, darunter W. Wasnezow, M. Nesterow, M. Wrubel, A. Rjabuschkin und Dutzende anderer, aus Mosaiksteinen zusammengefugt.

Im Inneren der Kathedrale ist der Boden teilweise herausgehoben, und zwar an der Stelle, wo das Zarenblut geflossen war. Darüber steht die sogenannte Senj - ein graviertes Marmorzelt. Für die Ausgestaltung der Kathedrale wurden viele italienische Marmorarten und russische Halbedelsteine verwendet. In den dreißiger Jahren des XX. Jahrhunderts wurde die Kathedrale geschlossen und zum Museum für die Geschichte der illegalen Organisation "Volkswille" verwandelt. Später nutzte man sie als Gemüselagerraum, dann als Lagerraum für Theaterrequisit. Während der Belagerung Leningrads war sie stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Geschoss hatte die Kuppel getroffen, ein Leck im Dach verursacht, wodurch die Mosaik beschädigt wurde. Hinzu kam noch der Schaden vom Brand in den Lagerräumen für Theaterrequisit. Nach langwierigen Restaurationsarbeiten dient die Kathedrale jetzt als Gedenkmuseum.

Spas na Krovie (Christi-Auferstehungs) Kathedrale in Sankt Petersburg, Russland

Im Gebäude unter Nr. 32/34 am Newskij- Prospekt befindet sich in der katholischen St. Katharina Kirche (Architekt Vallin de la Motte, A. Rinaldi, 1783) die Gruft des letzten polnischen Königs Stanislav Poniatowski, der 1795 auf den Thron verzichtet hatte. Hier ist auch die Gruft von General Moroe, der auf russischer Seite gegen Napoleon kämpfte und 1813 in der Schlacht bei Dresden gefallen war. Der Baustil fallt in die Übergangszeit von Barock zum Klassizismus zurück.

Unter Nr. 33 steht das Gebäude der Stadtduma (vor der Sowjetzeit) mit einem fünfeckigen Uhrenturm, gebaut 1804 (Architekt D. Ferrari). Als Feuerwachturm und Signalmast diente er als optischer Telegraph zwischen Winterpalais und Zarskoe Selo. Das eigentliche Gebäude der Duma wurde 15 Jahre davor errichtet, aber der spätere Nach- und Umbau haben es von Grund auf verändert. Heute befindet sich hier eine Zweigstelle der russischen Kulturstiftung in Petersburg.

Ein Kleiner klassischer Portikus (Architekt L. Ruska, 1806) trennt die Stadtduma vom längsten Bau auf dem Newskij- Prospekt. Dies ist der zweistockige Kaufhof "Gostinnyj Dwor". Er nimmt ein ganzes Viertel ein, die Lange jeder Handelsreihe beträgt über 1 km. Gebaut wurde er 1761-1785 nach dem Entwurf von Vallin de la Motte. Von Interesse ist die abgerundete Ecke des Kaufhofes, wo sich der Newskij- Prospekt mit der Perinna- Strasse trifft.

Auf der anderen Seite des Newskij- Prospekt liegen die bekannten Geschäfte "Passage" und "Elissejewskij". Das letztere Bauwerk war 1903 entstanden (Architekt G. Baranowskij) und ist ein Beispiel für den Stil "Art nouveau" mit prunkvoller Innenausstattung. Außer einem Lebensmittelgeschäft gab es hier früher ein Restaurant und ein Theater. Seit 1929 nimmt einen Teil des Bauwerkes das Komödientheater ein.

Ecke Newskij- Prospekt und der Michailow-Straße, die zum Platz der Künste führt, steht das Hotel "Europa". Der Bau geht auf das Jahr 1875 (Architekt D.  Fontana) zurück. 1914 war das Interieur von F. Liedwall im Jugendstil umgestaltet. Es ist das beste Fünfsternehotel in der Stadt. Im vierten Stockwerk ist das Restaurant "Dach" (Kryscha) in Betrieb, wo die nach den Skizzen von L. Benois ausgeführte Buntglasmalerei erhalten geblieben ist.

Das Gebäude der Öffentlichen Bibliothek an der Ecke von Newskij- Prospekt und Gartenstraße (Sadowaja) war in den neunziger Jahren des XVIII. Jahrhunderts nach dem Entwurf des Architekten E.  Sokolow, errichtet. Die halbrunde Fassade mit Säulen verbindet sehr glücklich zwei große Straßen der Stadt. Die Buchbestände der Bibliothek wuchsen mit jedem Jahr und bald war sie außerstande, sie alle zu beherbergen. Der neue Bibliotheksbau unter K. Rossi 1828- 1832 erfolgte zur gleichen Zeit mit dem Alexander-Theater. Fast die ganze Fassade entlang erstreckt sich eine Loggia mit ionischen Säulen. Zwischen den Säulen stehen Statuen von Gelehrten und Dichtern der Antike, welche vom Bildhauer V. Demut-Malinovskij, S. Pimenow und anderen ausgeführt waren. Auf der Attika des Gebäudes steht eine riesige Figur der Göttin der Weisheit Minerva mit einer Lanze in der Hand.

Die Bestände der heutigen Russischen Nationalen M. E. Saltykow-Schtschedrin- Bibliothek zählen rund 30 Millionen Bücher. Perle der Bestände sind die Inkunabel (Frühdrucke der Buchdruckerkunst vor 1500 Jahren), das handschriftliche "Ostromirowo Evangelium" aus dem XI. Jahrhundert, die Privatbibliothek von Voltaire, Autogramme von Peter I., Erasmus von Rotterdam, Rousseau, Robespierre, Napoleon, Bairon und andere einzigartige Schriftstücke. Die Sammlung "Rossika" umfasst alles, was über Russland in allen Weltsprachen geschrieben wurde, Bestände an der Literatur der Völker des Orients in 20 Sprachen aller Zeiten    ab dem III. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.

Gribojedow Kanal und Spas na Krovie Kathedrale in Sankt Petersburg

Im Zentrum des Ostrowski-Platzes sehen wir ein klassisches Bauwerk des ehemaligen Alexander-Theaters, heute das A.S. Puschkin- Dramatheater, eines der schönsten Bauschöpfungen von K. Rossi. Von den glatten gelben Wänden heben sich inmitten der Hauptfassade eine aus 6 Säulen bestehende Loggia, weiße Reliefs und Musenstatuen effektvoll ab. Oberhalb der Kolonnade steht ein Viergespann von Apollo (Bildhauer S. Pimenow). Edle Proportionen, gekonnte Einflechtung von Skulpturen als Schmuckelement, hervorragende innere Ausgestaltung heben den Bau zu einem hervorragenden Kunstdenkmal empor.

Hinter dem Theater liegt die Rossi-Straße (ehem. Theaterstraße). Sie besteht nur aus zwei 220 m langen Bauten nach dem Entwurf von K. Rossie mit vollkommen klassischen Proportionen. Im Hause unter der Nummer 2 befindet sich die A. Waganowa- Ballettschule, die viele Stars des russischen Balletts hervorgebracht hatte.
1860 entsteht auf dem Theaterplatz ein neuer Bau des in der Stadt größten Opern- und Balletttheaters, genannt Marien-Theater (Architekt A. Kavoü). Die Außenansicht ist weder gewaltig noch besonders schön. Innen ist es repräsentativer, mit Blausamt überzogen, die Range sind mit vergoldeten Ornamenten verziert. Bis heute ist Mariinka eines der führenden Musiktheater des Landes. Auf seiner Bühne sangen F. Schaljapin, L. Sobinow, tanzten A. Pawlowa, T. Karsawina. G. Ulanowa und viele andere. Den Platz schmücken zwei Denkmäler großer Komponisten - M. Glinka (Bildhauer R. Bach, 1906) und N. Rimskij-Korsakow (Bildhauer V. Bogolubow, 1952).

Zwischen dem Alexander-Theater und dem Newskij- Prospekt liegt der Katharina-Park mit einem Denkmal für Katharina II. Der Entwurf des Denkmales gehört M. Mikeschin. Die Zarin ist in einer offiziellen Galapose in einem langen Mantel dargestellt. Rund um den Sockel sind Figuren von Staatsbeamten aus der Regierungszeit Katharinas gruppiert. Das Denkmal ist jedoch mit Gestalten überladen, es sieht zu groß aus und beeinträchtigt etwas den Eindruck von der dem Newskij- Prospekt zugewandten Hauptfassade des Alexander-Theaters.

Der Anitschkow- Palast an der Ecke des Newskij- Prospekts und der Fontanka war vom Architekten M. Semzow im Barockstil für die Tochter Peter I. Elisabeth errichtet worden und blieb im Besitz der Zarenfamilie. Nikolaus I. veranstaltete im Anitschkow- Palast Hofbälle, wo die erste Petersburger Schönheit Natali Puschkina, Ehegattin des großen Dichters, glänzte.

Die Anitschkow- Brücke über die Fontanka ist weltberühmt dank den vier Skulpturen von P. Klodt "Rossbandiger", die wilde Rosse haltende Jungs darstellen. Als die vier Skulpturen für die vier Brückenecken gegossen waren, ordnete der Zar an, zwei davon als Geschenk für den König von Preußen nach Berlin zu schicken. Die vor dem Königspalast aufgestellten Skulpturen beeindruckten alle. Bald darauf ging auch das zweite Skulpturenpaar ins Ausland, nach Neapel als Geschenk für den König von Sizilien. P. Klodt wurde Mitglied der Akademie der Künste in Deutschland, Italien und Frankreich. Für die Anitschkow- Brücke hat er von allen Skulpturen Nachbildungen gegossen.

Denkmal für Katharina II und Alexander-Theater in Sankt Petersburg, Russland

An der Ecke von Newskij- Prospekt und Fontanka fällt ein festlicher rotweißer Palast der Beloselskij-Beloserskij auf. Er ist der letzte Palast auf dem Nevskij- Prospekt, der 1848 vom Architekten A. Stackenschneider errichtet wurde. In der etwas eklektischen Architektur herrscht Barock vor. Heutzutage ist hier das Wachsfiguren-Museum untergebracht. Der Innenraum wird im Rokokostil restauriert.

Links, ein Viertel von der Anitschkow- Brücke weiter, ist an der Fontanka ein weiteres wertvolles Denkmal - das P. B. Scheremetjew- Schloss (Architekt S. Tschewakinski. F. Argunow, 1755) zu sehen. Das Barockgebäude steht weit im Hof, vom Kai wird es durch ein prächtiges Schmiedegitter (Architekt I. Korsini) getrennt. Hinter dem Haus liegt ein großer Park mit Diensträumlichkeiten. In einer dieser Wohnungen verbrachte die große Dichterin Anna Achmatowa ihre letzten Jahre, in der heutzutage ein Museum eingerichtet ist. Im Palais werden Konzerte klassischer Musik und Literaturabende durchgeführt.

Bis Mitte des XIX. Jahrhunderts galt die Fontanka als die Stadtgrenze von Petersburg, daher endet die Bebauung von Petersburg an dieser Linie. An sich war der Scheremetjew- Palast schon ein Lustschloss.

Der Abschnitt des Newskij- Prospekts von der Fontanka bis zum Wosstanya Platz (Früher Snamenskij Platz) wurde Ende des XIX. - Anfang des XX. Jahrhunderts, hauptsächlich mit vierstockigen Mietshäusern, Geschäften, Banken, Kontoren bebaut.

Vom Wosstanya Platz sieht man die Fassade des Moskauer Bahnhofes, der 1851 vom Architekt K. Ton gebaut wurde. Die ersten Züge legten die Strecke von Petersburg nach Moskau in 21 Stunden zurück. Heute - nur in 5 Stunden.

Ein Abschnitt des Newskij- Prospekts zwischen dem Wosstanya Platz und Alexander-Newskij- Platz wurde nach dem Kriege mit vierstockigen Wohnhäusern bebaut.

Russland: Urlaub in Sankt Petersburg

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Individualreisen: Rundreisen in Sankt Petersburg

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