Koh Chang Archipel
Bei Kambodscha liegend wurde Koh Chang lange nicht beachtet. Doch seit kurzem ist auch diese Region für die Touristen interessant geworden. Dabei ist es seit 1982 zum Kohn Chang Meeresnationalpark erklärt worden. Immergrüner Regenwald durchzieht dieses Archipel, welches stolze 12 Kilometer breit ist. Wasserfälle und Berge mit einer Höhe von immerhin 742 Metern präsentieren sich dem Besucher.
Der Kai Bae Beach ist einer der bekanntesten und fotogenen Objekte, da es viele kleine Inseln zeigt und eine landschaftliche Umgebung, die kaum zu überbieten ist. Für Touristen besonders interessant ist der White Sand Beach. Zahlreiche Unterkünftige bieten klimatisierte Nachtruhe. Sehr schöne neue Hotels wurde erbaut, die Boutiquen beherbergen sowie Wellness und Pools. An den Straßen entstehen klimatisierte Supermärkte und Geschäfte. Das kommt von der ausgebauten Verbindung zu Bangkok und den Autofähren, die im Einsatz sind. Selbst ein Flughafen bei Trat ist vorhanden. Wer nicht in die Stadt rein will, der erholt sich am Strand. Romantik pur ist hier zu erleben. Wunderschöne Sonnenuntergänge und gerade erst gefangene Meeresfrüchte unterstreichen dieses Flair. Lampions, Lichterketten und Tische mit Kerzen bieten ein hervorragendes Ambiente für einen Heiratsantrag.
Der Khlong Prao Beach ist knappe fünf Kilometer lang und lädt zu entspannenden Spaziergängen ein. Hier sind auch die meisten Hotels angesiedelt, die aber dennoch einige Traveller-Hütten haben stehen lassen. Der Lonely Beach ist was für wahre Naturfreunde. Hängematte raus, Lagerfeuer an und einfach nur die Seele baumeln lassen. Restaurants mit Bambusmöbeln und gemütliche Bodenkissen machen das kulinarische Essen auf Koh Chang zu einem echten Erlebnis. Die Restaurants stehen auf Holzterrassen, die wiederum ins Meer reichen. Die Insel bietet auch wunderschöne Trekkingtouren, bei denen der eine oder andere Aussichtspunkt phantastisch wirkt. An der östlichen Seite der Insel Koh Chang, die nicht weiter entwickelt ist, bieten Fischer mit ihren Boote kleine Fahrten an, die beispielsweise die Mangroven-Lagune zeigt. Das Stelzendorf Bang Bao liegt im Süden und hier ist immer was los. Besonders attraktiv ist es, weil von hier aus die unterschiedlichsten Unternehmungen gestartet werden können. Tauchen, Baden, Schnorcheln und alles was mit Wasser zu tun hat, ist hier möglich.
Geheimnisse der Nachbarn
Wer einen Tagesausflug plant, findet sich bei in Koh Wai, Koh Kradaat, Koh Lao Yao oder Koh Rang wieder. Wer weiter weg will, nach Koh Mak beispielsweise, findet sich auf einer Schatzinsel wieder. Lava-Formationen, Palmenwälder und Korallenriffe machen diesen Eindruck perfekt. Diese Insel hat eine Kleeblattform und ist vulkanisch entstanden. Hier wird Ruhe groß geschrieben und die Entspannung ist garantiert. Gerade einmal 500 Einheimische leben hier in ihren Pfahlbauten. Gummibäume sowie Palmenwälder bedecken die gesamte Insel. Alte Geländewagen und urige kleine Trecker sind die einzigen Transportmittel. Ein Taucherparadies ist diese Betelnussinsel und zeigt seine Meeresschönheiten. Pfeilhechte, Stechrochen, Delphine, Mantas, Löwenfische und Schildkröten können hier entdeckt werden.
Eine private Südseeinsel – Koh Kham – zeigt sich mitten im Meer und wenn Ebbe ist, kann man auf einer Sandbank übers Meer gehen. Das eher gebirgige Eiland ist mit einer Dschungelpiste und vielen Bungalows versehen. Diese werden aber meist nur von den Einheimischen genutzt. Pfahlbausiedlungen und wunderschöne Buchten bestimmen weiterhin das Bild. Sollte man sich während der Monsunzeit hier aufhalten, geben drei Wasserfälle jeweils ein riesiges Planschbecken ab. Nicht weit ab von Koh Kut kann man mit kleinen Fischerbooten die zahlreichen, völlig unberührten Inseln erkunden. Koh Mai Dang und Koh Mai Si Lek sind die beliebtesten.

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