Reiseziele in Thailand: Chiang Mai
Das Zentrum im Norden, welches Tourismus und Wirtschaft unter einen Hut bringt, ist das Lanna-Thai-Reich von König Mengrai. Befestigungsanlagen, die mehr als 700 Jahre bestehen und aus roten Backsteinmauern bestehen, präsentieren die Eckbastionen. Imposante Stadttore und die Wassergräben verleihen dieser Stadt ein ganz besonderes Flair. „Erklimmt“ man den sogenannten Hausberg Doi Suthep, hat man einen faszinierenden Blick auf die Stadt und kann die etwa 100 Tempelbauten bestaunen. Die Verzierungen sind meist Schlangen; Wächter, die als Löwen erscheinen; Schirme und Mosaike, die in der Sonne glitzern. Der regionale Stil lässt sich sehr schön an den Schnitzereien erkennen. Die neuen Gebäude, wie Luxushotels wurden mit rustikalem Putz versehen und verleihen der Stadt den Eindruck, dass sie noch immer aus dem Jahre der Erbauung besteht. Im Inneren der Gebäude sind sehr edel aufgemachte Teakholzböden eingebaut worden, sowie Baldachin-Betten. Wunderschöne Antiquitäten und Laternen mit gedämpftem Licht machen diesen Ort zu einem romantischen.
Die Kneipenszene in Chiang Mai ist ebenfalls sehr stilvoll. Nicht weit entfernt kann man den wohl größten Nachtmarkt in ganz Thailand besuchen. Ein unglaubliches Warenangebot, welches über Textilien, Modeschmuck, Kunsthandwerk und natürlich den unterschiedlichsten Souvenirs geht, wird von der ethnischen Minderheit angeboten.
Reiseziele in Thailand: Chiang Rai
Etwa 200 Kilometer in nordöstlicher Richtung von Chiang Mai liegt Chiang Rai. Eine Provinzhauptstadt, die als Tor zum Dreiländereck gesehen wird. Thailand, Myanmar und Laos sind hier gemeint. Diese Provinz hat eine Menge zu bieten. Wellness und Boutiquen machen den Urlaub sehr erlebnisreich und vor allem erholsam. Von hier aus können die unterschiedlichsten Ausflüge gestartet werden. Die Kamera sollte bereit sein, denn der Riesen-Buddha und der Torbogen des „Goldenen Triangle“ müssen festgehalten werden. Die Inschriften und Verzierungen sind von Meisterhand gefertigt und verdienen den dementsprechenden Respekt.
Sitzt man in einem Restaurant am Ufer des Mekong, kann man Myanmar und Laos anschauen. Auch ein Museum bietet interessante News über den Anbau von Schlafmohn. Direkt an der Grenze des Landes befindet sich Mae Sai, welches als Tor zu China und Myanmar gilt. Ein Marktbummel lohnt sich hier immer, da mit Sicherheit etwas sehr Schönes erstanden werden kann. Die Nachkommen der Kuomintang-Soldaten des General Chang Kai Chek leben in Mae Salong. Ist man in Chiang Khong, kann man nach Huay Xai übersetzen und ein wenig laotisches Flair genießen. Von dort aus ist es nur ein Katzensprung zur ehemaligen Königsstadt Luang Prabang.
In den Bergen ist die ethnische Vielfalt zu bewundern
Im Norden Thailand zeigen sich sehr schöne Kalksteinhügel, die üppig bewaldet sind. In dieser Gegend leben die Stammesvölker des Landes. Bezeichnet werden sie als Bergstämme, Chao Khao oder Hilltribes und hier unterteilen sich die ethnischen Minderheiten. In Hmong Meo, Lahu, Yao, Akha, Lisu oder Karen sind diese besonders zu finden. Alle haben ihre eigene Sprache, Riten und auch Trachten. Das Handwerksgeschick aber haben alle gleichermaßen. Silber und Lackarbeiten, sowie filigrane Stickereien, Schnitzereien oder auch unterschiedliche Webarbeiten stammen von diesen Völkern. Der Anbau von Schlafmohn ist nicht mehr vorhanden, dafür kümmern sich die Heimischen im Gemüse, Obst und Kaffee. In einem Park kann man sich genauer über das Leben erkundigen. Das Hilltribe-Projekt „Mae Fah Luang“ berichtet faszinierend.

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