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Syrien: Zentral Region

Zentral Region Syrien

Sie ist ein Knotenpunkt für alle syrischen Bezirke und gilt als wichtiges landwirtschaftliches und industrielles Zentrum. Dieses Gebiet ist stolz auf seine alte Geschichte und auf die hohe kulturelle Bedeutung, den es zur Zeit des römischen Imperiums einnahm. Zu erklären ist dies auch durch den gleichzeitigen kulturellen Aufschwung von Palmyra und den Aufstieg einer syrischen Familie, aus der mehrere römische Kaiser und Persönlichkeiten hervorgingen; sagte doch der bedeutende römische Dichter Juvenal "Der Orontes mündet in den Tiber ein".

Die älteste Bewässerungsmethode der Welt wurde am Orontes erfunden und ist noch heute in Betrieb. Diese Wasserräder, Norias genannt, rufen immer wieder Erstaunen hervor, wie sie sich unermüdlich ächzend und knarrend drehen.

Palmyra, Syrien

Bleibt das Symbol seiner arabischen Königin Zenobia, einer Frau, die durch Schönheit und hohem Kunstsinn glänzte, und deren Ehrgeiz sie nicht davor zurückschrecken ließ, in den Krieg zu ziehen und sich dem allmächtigen Rom entgegenzustellen. Die größte Ruinenstätte des Landes ist berühmt durch seine Tempel, Säulenalleen, Mauern Reste und Turmgräber. Neben einer grünen Oase von Olivenbäumen, Palmen und Granatapfelbäumen taucht sie plötzlich aus der Wüste auf wie eine Fata Morgana. Palmyra liegt zwischen dem Mittelmeer und der arabischen Halbinsel und war eine bedeutende Station auf der Seidenstraße. Es ist eine legenden- und sagenträchtige Stadt.

Crac des Chevaliers, Syrien

Qalat al-Housn heißt diese berühmteste Festung aus dem Mittelalter im Arabischen. Sie steht auf dem Gipfel eines Vulkanhügels mit Blick auf die Bekaa-Ebene, die Stadt Horns und die Wälder des Küstengebirges. Diese Zitadelle berichtet von einem zwei Jahrhunderte lang währenden harten Ringen zwischen Kreuzrittern und Arabern, das im Jahre 1271 mit der Befreiung durch den Sultan Zäher Beybers beendet wurde. Er erneuerte die zerstörten Teile der Burg und baute neue an.


Apamea, Syrien

Die Stadt liest Seleukos I.Nikator Ende des 4.Jhdt. v. Chr. erbauten und  nannte sie nach seiner persischen Frau Apamea. Hohe Persönlichkeit wie Antonius und Cleopatra und Hanibal haben diese Stadt besucht. In ihr  gab es unter anderem auch eine Schule der Neuplatoniker.

Nach ihrer Zerstörung durch die Römer, bauten diese die Stadt wieder auf, so dass sich römische und altorientalische Kulturelemente auf harmonische Weise vermischten. Als Handelszentrum war sie Station für viele Karawanen. Die Stadt wurde durch zwei starke Erdbeben zerstört. Der Besucher sieht dort, umgeben von einer Mauer, die wiedererrichtete schöne Säulenallee, Reste alter Gebäude und großer Kirchen aus dem 15. und 16. Jhdt. n. Chr. und ein beachtliches römisches Theater. Das dortige Museum beherbergt zahlreiche herrliche Mosaike. Auf dem benachbarten Hügel erhebt sich die Burg Sheizar, die vermutlich aus der Fatimidenzeit (10. Jhdt. n. Chr.) stammt und durch Beybers erneuert wurde.

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