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Syrien: Ost Region

Der Osten Syriens

Die Flüsse Euphrat, Khabur, Jaghjagh und Balikh haben ausgedörrte Wüsten in grüne Gärten verwandelt. Dieses Gebiet war über einen Zeitraum von 6000 Jahren Schauplatz von Leben und Kultur. An den Ufern dieser Flussläufe entstanden Königreiche, wurden Städte und Dörfer errichtet: Mari, Dura Europos, Raqqa, Deir El-Zor und Hassake. Die zahlreichen Teils dieser Gegend verbergen in ihrem Inneren noch Hunderte von Geschichten und antiken Schätzen, ein Hinweis auf die große geschichtliche Bedeutung des Gebiets. Dem in jüngster Gegenwart erbauten Euphrat Damm verdankt diese Region den Aufschwung im landwirtschaftlichen, baulichen, sozialen und wirtschaftlichen Sektor.

Dura Europos

Besteht aus Überresten eines befestigten Orts auf einem Hügel am Ufer des Euphrat. Es war die letzte Festung der Römer zur Verteidigung gegen den Ansturm der Perser. Hier stehen die Ruinen von Tempeln und Gotteshäusern verschiedener Religionen. In den ersten Jahrhunderten n. Chr. galt der Ort als Treffpunkt großer Kulturen aus Ost und West. Die Anlage des Flusshafens stammt aus der Ära des Königreichs Palmyra. An der Seidenstraße gelegen, war Dura Europos natürlicher Treffpunkt von Handelskarawanen aus allen Himmelsrichtungen.

Mari

Im 3. Jahrtausend v. Chr. wurde Mari von der 10. Königsdynastie nach der Sintflut regiert. Mari war die Hauptstadt eines starken Königreichs und erweckte mit ihrem Luxus und Reichtum den Neid der Babylonier, die Mari eroberten und zerstörten. In Mari befindet sich ein prächtiges Königsschloss mit 300 Zimmern. Es gibt Tempelruinen und Bibliotheken, in denen man Tausende von Keilschrifttafeln gefunden hat, die dazu beigetragen haben, einen großen Teil der Geschichte und Kultur des Zweistromlands zu verstehen. Statuen, Kostbarkeiten, Schmuck, Bilder, in Stein gemeißelte Ornamente und geschnitztes Elfenbein sind Zeugen des hohen künstlerischen Niveaus, das dieses Königreich erreicht hatte.

Resafa

Im römischen und byzantinischen Zeitalter hieß Resafa noch Sergiopolis zum Gedenken an den Hlg. Sergius. Auf dem Weg der Handelskarawanen erscheint es plötzlich wie eine smaragdgrüne Oase. Die arabischen Ghassaniden machten Resafa zur Hauptstadt ihres Königreichs, in der Munzer Ben Jibillah sein Schloss baute. In der Omajadenzeit machte der Kalif Hisham Ben Abdul-Malik Resafa zu seiner Residenz. Als Nachrichten über die Verwüstungen in Bagdad durch Hulagu, einem Enkel des Dschingis Khan nach Resafa vordrangen, verließen die Bewohner die Stadt und flüchteten nach Salamie. Resafa ist seither verlassen, aber die Überreste ihrer einst mächtigen Bauten berichten noch heute von altem Ruhm.

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