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Syrien: Nord Region

Der Norden Syriens

In der römisch-byzantinischen Zeit exportierte dieses Gebiet Wein und Olivenöl. Später wurde es der Wallfahrtsort zum Säulenheiligen Simeon, zu dem Pilger aus allen Teilen Europas wallfahrteten. Seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zog dieses Gebiet Bewunderer und Archäologen zu den dortigen Altertümern. Diese "Toten Städte" umfassen über 600 historische Stätten, darunter Anlagen landwirtschaftlicher Kultur, die sich zwischen dem 2. und 6. Jh. entwickelten und prosperierten, sowie prunkvolle Gräber, Kirchen und Klöster, Silos und schöne Landhäuser. Verstreut an Berghängen liegen die Dörfer mit ihren Steinhäusern wie verzaubert im silbernen Schimmer des Mondlichts. Die bedeutendsten dieser Stätten sind Al-Bara, Serjila, Qalb al-Lozeh, Aqraba, Nubol und Deir Qita.


Aleppo/ Halab, Syrien

Diese Stadt hat ihren ursprünglichen orientalischen Charakter bewahrt. Sie liegt zwischen Mittelmeer und Euphrat, wo die wichtigsten Karawanenstraßen zusammentrafen und von dort in die vier Himmelsrichtungen weiterführten. Es wird angenommen, dass Aleppo zu den bedeutendsten, immer bewohnten alten Städten gehört.

Im 3. Jahrtausend v.Chr. war Aleppo die Hauptstadt des mächtigen Königreichs Yamkhad. Die Stadt wurde von vielen erobert, zerstört und immer wieder aufgebaut. Von Mauern und Türmen umgeben, gilt sie als eine der schönsten Städte der Welt. Die auf die Stadt herabblickende Zitadelle ist ein Beispiel der großartigen arabischen Kriegsbaukunst und ein Symbol der großen Vergangenheit dieser Stadt. In Aleppo, dem blühenden Handelszentrum, befinden sich über 10 km lange überdachte Gassen und Basare. Moderne Wohnviertel mit hellen Gebäuden liegen inmitten von grünen blumenreichen Gärten und Parkanlagen. In der Stadt leben Menschen verschiedenster Nationalitäten und Religionen; sie ist Ziel für viele Reisende und Touristen. Aleppo ist auch berühmt durch seine wohlschmeckende und abwechslungsreiche Küche. Außerdem wird hier unverfälschte orientalische Musik gepflegt. Aus Aleppo stammen die berühmten "Qudud halabie", eine dort entwickelte rhythmische Gesangsart.


Ebla, Syrien

Gegründet im 5. Jahrtausend v. Chr., wurde Ebla zum bedeutendsten politischen und kulturellen Zentrum in Syrien zwischen 2400 und 2300 v. Chr. Dies erweckte den Neid von Sargon I., der die Stadt zerstörte. Aber schon bald erreichte sie ihre frühere Stärke wieder (2000 - 1800 v. Chr.). Tausende von Keilschrifttafeln, die dort gefunden wurden, bezeugen das hohe kulturelle Niveau, das dort erreicht worden war. Tempel, Schlösser, Wohnviertel und bemerkenswerte Bildhauerkunst sind Beweise der Kultur dieser Stadt. Ebla unterhielt kommerzielle und diplomatische Beziehungen mit den größten Königreichen jener Epoche, wie aus den dort aufgefundenen 17.000 Tontafeln hervorgeht.

Das Kloster des Säulenheiligen Simeon, Syrien

Vor 1500 Jahren baute der Imperator Zeno einen Kirchenkomplex zur Verehrung Säulenheiligen Simeon, der 40 Jahre Iang von der Plattform einer Säule aus gepredigt haben soll. Die Kirche gilt bautechnisch gesehen als erste und prächtigste  Vorgängerin der 3 Jahrhunderte später in  Europa errichteten Kathedralen.

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