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Sri Lanka: Bergwelt

 
 

Die magische Bergwelt in Sri Lanka

Adams Gipfel in Sri Lanka

Dank der außergewöhnlich abwechslungsreichen Topographie in Sri Lanka, reicht das Ökosystem des Landes von Küstenebenen über Feuchtgebiete, Trockengebiete und Regenwälder und gipfelt in dem grünen Hochland, welches ein wenig südlich der Landesmitte liegt. Das kühle Bergland (das oft mehr als 2000m erreicht) bietet einen Zufluchtsort für Naturliebhaber, Wanderer, Golfer, Angler, Abenteuerliebhaber und diejenigen, die inmitten dieser großartigen, wunderschönen Landschaften mit ihren frühlingsartigen Temperaturen lediglich nach ein wenig Ruhe und Beschaulichkeit suchen.

Kandy in Sri Lanka

Die Hauptstadt des Hochlandes, Kandy, ist um einen malerischen See herum gebaut und befindet sich auf einer Höhe von 500 Metern über dem Meeresspiegel. Zu den Hauptattraktionen dieser Stadt zählt der Dalada Maligawa oder auch „Zahntempel“ genannt, in dem der heilige Zahn Buddhas aufbewahrt wird. Die glanzvolle Prozession, die Esala Perahera, wird jeden Juli oder August abgehalten und ist eine atemberaubende Darbietung traditioneller Festumzüge, voller herrlich geschmückter Elefanten und faszinierender Kandy -Trommler und - Tänzer.

Die prächtigen 57 Hektar großen „Royal Botanic Gardens“ in der Nähe von Peradeniya sind wegen ihrer Sammlung, beispielsweise an bezaubernden Orchideen, Gewürzpflanzen, Heilpflanzen und Palmen, bekannt. Gewürze nehmen hierbei einen besonderen Stellenwert ein: Zimt, Gewürznelken, Muskatnuss, Pfeffer und Kardamon gedeihen in dem fruchtbaren Boden der Gewürzgärten im Norden Kandys in der Nähe von Matale. Dieses Städtchen liegt unweit der 1500 Meter  hohen Knuckles Range, Heimat der undurchdringlichen Nebelwälder, die in einem Naturschutzgebiet bewahrt werden.

Bergland in Sri Lanka

Nuwara Eliya in Sri Lanka

Während Kandy die Hauptstadt des Hochlandes ist, steht es außer Frage, dass Nuwara Eliya als die Königin der Urlaubsorte in Sri Lanka in dieser Region gilt. Im frühen 19. Jahrhundert durch die Briten eingeführt, rühmt sich diese reizvolle Stadt mit einem der schönsten Golfplätze Asiens, einer Rennbahn, einem künstlich angelegten See und Gärtnereien, deren gemäßigtes Klima den Anbau von Erdbeeren ermöglicht. Bei einer Höhe von 1900 Metern über dem Meeresspiegel können die Nächte in Nuwara Eliya ausgesprochen kalt werden, während die Temperaturen tagsüber zu angenehmen Spaziergängen in die Umgebung einladen. Nuwara Eliyas Victoria Park ist vor allem von Januar bis April voll von prächtigen Blumen.
Ganz gleich zu welcher Jahreszeit man Nuwara Eliya besucht, sollte ein Ausflug zu den nahe gelegenen botanischen Gärten von Hakgala mit eingeplant werden, um die vielen subtropischen Pflanzen und die beliebten Rosengärten zu sehen. Hier ist es auch möglich, die Herstellung des weltbesten Tees zu verfolgen.

Sri Pada in Sri Lanka

Im Südwesten von Nuwara Eliya ragt eine kegelförmige Bergspitze über einem unberührten Waldstück empor. Wenngleich es nicht der höchste Berg auf Sri Lanka ist, ist der 2234 Meter hohe Sri Pada, auch Adam’s Peak genannt, der heiligste. Für Buddhisten ist der Abdruck in dem Gestein auf dem Gipfel des Berges der Fußabdruck, den Buddha dort zurückgelassen hat. Für Muslime und Christen ist es der Fußabdruck Adams, während Hindus glauben, dass er durch den Gott Shiva entstanden ist. Folglich wird der Berg jedes Jahr zwischen Dezember und Mai von Tausenden strenggläubigen Pilgern bestiegen. Die Besteigung erfordert mehr Ausdauer als Bergsteigerfähigkeiten und die Aussicht vom Gipfel bei Sonnenaufgang ist eine der faszinierendsten die Sri Lanka zu bieten hat.

Mehrere Teeplantagen bieten reizvolle Unterkunftsmöglichkeiten in ihren gut erhaltenen Bungalows, von denen aus man über den großen See blicken kann, der das Maskeliya Reservoir bildet und ganz in der Nähe der Berghänge ist. Somit gilt es als idealer Ausgangspunkt für Klettertouren auf den Sri Pada und Wanderschaften durch die Region.

Das Hochland um Hatton

Das Hochland um Hatton (nördlich von Maskelyia) ist mit seiner extremen Felslandschaft, den Wasserfällen und Teeplantagen ein Paradies für Abenteuertouristen. Erkunden Sie die Landschaft mit dem Mountainbike, seilen Sie sich einen 137 Meter tiefen Hang hinab oder genießen sie ein belebendes Bad, bevor Sie mit der Erkundung der Teeplantagen fortfahren. Übernachten können Besucher in einem reizenden alten Bungalow oder im Zelt unter freiem Himmel.

Sonnenuntergang in Sri Lanka

Horton Plains in Sri Lanka

Die Horton Plains in Sri Lanka, ein 2130 m hoch gelegenes Gras bewachsenes Plateau südlich von Nuwara Eliya, ist eine abgelegene und eindringlich liebliche Region, die sich ideal zum Wandern eignet und als Nationalpark geschützt ist. Riesige scharlachrote Rhododendrons, Primeln, Osterglocken und Orchideen setzten feine strahlende Akzente bei den wenigen bewaldeten Stellen, während Sie mit ein wenig Glück seltenen, endemischen Vogelarten, Affen und Schmetterlingen begegnen.

Ein gemütlicher, etwa vier Kilometer langer Spaziergang über die Ebene führt Sie zu der eindrucksvollsten Aussicht des Landes, dem World’s End, einem steilen Hang, der Schwindel erregende 880 Meter senkrecht abfällt. Wenn das Wetter klar ist und die Sichtverhältnisse gut sind, wie es meist am frühen Morgen der Fall ist, kann man in Richtung Süden bis zu 80 Kilometer auf den Indischen Ozean hinausblicken.

Haputale, Ella und Badulla

Östlich der Horton Plains, nahe dem Dorf Haputale, sind die Berge von Teeplantagen übersät - unter anderem von der Teeplantage Dambatenne, die von dem berühmten Sir Thomas Lipton begründet wurde. Besucher sind in der Fabrik ausdrücklich willkommen. Ebenfalls in der Nähe von Haputale  leben Benediktinermönche in dem reizvollen Adisham-Kloster, die Besucher an Wochenenden und zu Vollmond- bzw. Poyatagen willkommen heißen. Wenige Kilometer vom Dorf Wellawaya entfernt, stürzt einer der tiefsten Wasserfälle Sri Lankas, Diyaluma, die Felskante in einem dünnen Vorhang aus Wasser 170 Meter tief in das darunter liegende Becken.

Nördlich von Haputale liegt das Städtchen Ella, das bekannt ist für seinen überwältigenden Ausblick über das Ella Gap, dem südlichsten Punkt des Landes, ist.

Noch dramatischere Ausblicke werden auf der Zugfahrt von Haputale über Ella nach Badulla versprochen. Die Strecke beinhaltet zahllose Stahlbrücken und Viadukte, die für extrem steile Auf- und Abfahrten sorgen, wobei der abenteuerlichste Abschnitt bei Demodera auf die Passagiere wartet. Dort windet sich die Strecke in einer Spiralkurve um einen Hügel, so dass der vordere Teil des Zuges beinahe über dem hinteren Teil entlangfährt.

Auch wenn es kein Gold in den Bergen geben mag, so gibt es eine Unmenge an Edelsteinen. Um Ratnapura in den südlichen Vorbergen wurden Rubine, Saphire und andere Edelsteine regelrecht aus dem Boden geschaufelt, poliert und zu Schmuck verarbeitet. Besucher können den gesamten Prozess in einem der Schmuckläden der Stadt verfolgen.

Sri Lanka: Reisevideo

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