Fünf Gründe für einen Besuch in Sri Lanka
4. Tierwelt
Erleben Sie Natur hautnah und begegnen Sie der atemberaubenden, vielfältigen Tierwelt.
Die Notwendigkeit des Naturschutzes ist tief in der traditionellen srilankischen Gesellschaft verwurzelt: Bereits im 3. Jahrhundert v. Chr. richtete der erste buddhistische Monarch des Landes das erste Tierschutzgebiet der Welt ein. Diese Tradition wird bis heute weitergeführt und 13% der Fläche Sri Lankas werden in Form von Nationalparks, Reservaten, Schutzgebieten und Dschungelkorridoren erhalten.
Sri Lanka verfügt über eine hohe Biodiversität. Die Insel (zusammen mit den Westghats in Indien) wurde sogar von Conservation International zu einem der 34 „Biodiversity Hotspots" der Welt gekührt. Zusätzlich wurde das Sinharaja Forest Reserve, das letzte lebensfähige Gebiet aus vorwiegend tropischem Regenwald des Landes zur UNESCO-Welterbestätte ernannt. Ein bemerkenswerter Aspekt ist dabei der hohe Anteil endemischer Arten.
Eine Safari durch einen der 12 Nationalparks bietet die Gelegenheit, einige der 91 Säugetierarten Sri Lankas zu sehen (16 davon endemisch) - Elefanten, Leoparden, Lippenbären, Sambare, Axishirsche, Muntjaks, Wildschweine, Stachelschweine, Ameisenbären, Zibetkatzen, Loris, Riesenhörnchen und Affen wie Makaken, Weißbartlanguren und Graue Languren.
Die Insel ist ein Ornithologenparadies mit 233 Standvogelarten (33 davon endemisch) - die Zahl lässt sich jedoch durch die Zugvogelarten auf erstaunliche 482 ausweiten. Es gibt 171 Reptilienarten (101 davon endemisch, einschließlich zweier Krokodilarten). Glücklicherweise sind nur fünf der 83 Schlangenarten tödlich. In den letzten Jahren gab es eine Flut an Entdeckungen neuer Amphibienarten. Die Zahl 106 (90 davon endemisch) wird also zweifellos gestiegen sein, wenn Sie dies lesen.

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