Land der wilden Mustangs und der sandigen Wanderdünen
Es handelt sich um das Naturschutzgebiet "Zimljanski Peski" (Dünensand), dessen Territorium 85 000 Hektar beträgt und das Ufergebiet des Zimljanski Stausees und kleiner Seen einnimmt.
Es ist ein Gebiet, das eine grosse wissenschaftliche, kulturelle und lehrreiche Bedeutung hat. In den tiefen Schluchten wachsen Laubwälder, die in den 40ziger -50ziger Jahren mit einfachen Kiefern ergänzt wurden. Diese Landschaft verleiht dem Naturpark eine besondere Prägung. Zimljanski Peski unterscheidet sich durch Vielfältigkeit und Farbenpracht seiner Pflanzen.
Nicht weit von der Ortschaft Tormossino laufen auf den weiten Feldern wilde Pferde, Mustangs.
Diese graziösen und stolzen Pferde zeigen ihre Schönheit, ihr seidiges Fell und ihre im Winde flatternden Mähnen. Wenn man sie erblickt, kann man sich schwer von ihrem Anblick losreissen und die Zeit verfliegt unbemerkt. Diese stolzen Tiere lassen sich von den Besuchern nur aus der Ferne bewundern.
Den Touristen stehen die Jagd und das Angeln zur Verfügung. Die Fischer verleihen Boote und Sie können sich in den zahlreichen Buchten nach Herzenslust betätigen. Die Jäger können auf Hase-, Fuchs-, Hirsch-, und Wolfsjagd gehen. Wer gern reiten möchte, findet hier die Möglichkeiten. Man kann auch mit den Pferdewagen ( Ca. 8 Personen pro Wagen ) fahren, sich aber auch seine individuellen Wünsche, wie mehrspännig zu fahren, erfüllen. Es ist auch kein Problem mit einer ganzen Gesellschaft gemeinsam zu fahren.
Beim Spaziergang kann man Beeren pflücken, auf dem Dünensand radfahren oder folkloristische Darbietungen sehen. Das Ensemble "Stanitschniki", das sind die Einwohner einer Stanitza, einem Kosakenort, kann die Besucher mit Konzerten unterhalten.
Es gibt hier auch ein kleines Feriencamp mit Namen " Kardon". Hier gibt es Holzhäuser mit 3 Zimmern. Der Baustil ist rustikal und für den Städter erscheint das Leben exotisch, auf" russischer Weise" eben. Die Häuser sind mit Holzbetten, einem Tisch und Holzbänken ausgestattet. Auf dem Hof befindet sich eine zünftige Sauna. Die Toiletten und Duschen sind allerdings auf dem Gelände.
Im Naturpark "Zimljanski Peski" ist auch eine historische Sehenswürdigkeit zu besichtigen. Es ist das Anbetungskreuz, welches 30 kilometern vom Einzelhof Toromossino liegt. In den 20ziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, wurden in diesem Ort enteignete Kosaken zusammengetrieben. Sie waren zum Tode verurteilt. Sie wurden gezwungen sich Erdhütten zu graben. Viele dieser Kosaken kamen ums Leben. Diejenigen, die überlebten begannen Gemüse anzubauen. Doch sie wurden kurz nach der Ernte in den Norden verbannt. Zur Erinnerung an ihre, unter tragischen Umständen umgekommenen Landsleute, wurde dann hier dieses Anbetungskreuz aufgestellt.

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