EU-ASIEN.DE

Ihr Internet-Portal fur Osteuropa und Asien
Home » Russland » Wolgograd » Touristeninformationen » Reise durch Stadt
Wolgograd: Reise durch Stadt

Reise durch Stadt Wolgograd


Der Hauptreichtum der Stadt ist ihre Geschichte. Die Geschichte kann man selbst erzählen, in einem Buch lesen, von anderen Menschen hören und auch mit eigenen Augen sehen. Als Helfer in dieser Sache, Erzähler und manchmal auch Helden dieser Ära treten hier Denkmäler der Geschichte und Architektur. Sie erweisen sich als "lebendige" Zeugen aller großen Ereignisse, die die Geschichte der Städte und Länder verändern. Wolgograd besitzt mehr als 1200 Denkmäler. Wir schlagen euch vor, einen kleinen Ausflug zu den historischen Plätzen der Heldenstadt Wolgograd zu unternehmen. Leider kann dieser Mini-Ausflug nicht alle Sehenswürdigkeiten der Stadt einschließen, aber wir werden euch die interessantesten von ihnen vorstellen. Beginnen wir mit dem Zentralniy-Bezirk. Er ist einer der ältesten und seine Geschichte ist auf das engste mit der der Stadt verbunden. Schon lange war es sozusagen "das Gesicht der Stadt", denn hier empfing man Gäste, gingen die Bewohner spazieren, wurde das Hauptgebäude erbaut und auch die härtesten Gefechte wurden während der Stalingrader Schlacht in diesem Bezirk geführt. Dieses Land erinnert sich an vieles und kann viel erzählen. Genau hier befindet sich die Haupthöhe Russlands, die so genannte "Hohe 102,0", der Mamai-Hügel , auf dem sich das Ensemble für die Helden der Stalingrader Schlacht befindet. Dieses grandiose Monument stellt ein Glied einer Kettenreihe aus miteinander verbundenen Plätzen dar, die auf einer unsichtbaren Achse verlaufen. Diese Komposition wird durch ein Hauptmonument, der Skulptur "Mutter-Heimat ruft!", gekrönt. Ober den Krieg selbst berichtet das Museum-Panorama "Stalingrader Schlacht" sehr ausführlich. Im Bereich dieses Komplexes befindet sich das größte Gemälde Russlands, das Panorama "Die Niederlage der faschistischen Truppen bei Stalingrad".  Auf dem Territorium dieses Komplexes befinden sich verschiedene Arten von militärischer Technik aus der Kriegszeit, aber auch moderne Technik, sowie die während der Schlacht zerstörte Mühle und noch vieles Interessantes mehr. Neben dem Museum befindet sich das Gebäude, das den Namen "Pawlow-Haus", oder "Haus des Soldatenruhmes" trägt. Hier, im Laufe von 58 Tagen, wurden harte Gefechte um das Wohnhaus geführt, dass Nazis letztendlich nicht bekamen. Die westliche Mauer Jakow Pawlows Hauses steht auf dem Lenin-Platz.

Einer der ältesten Plätze in Wolgograd ist der Platz der gefallenen Kämpfer, ein zentraler Platz und er trug wie die Stadt selbst drei Namen. Hier steht ein Obelisk den Helden des Bürgerkrieges und den Verteidigern von Stalingrad zu Ehren, ebenso brennt hier "das ewige Feuer" und der Posten 01 übernimmt hier die Gedächtniswache. Von beiden Seiten des Platzes befinden sich alte, vor dem Krieg erbaute Gebäude. Zu ihnen zählt das Hotel "Wolgograd", das Gebäude des neuen experimentellen Theaters und das Zentralwarenhaus. In der historischen Zone des Warenhauses ist das Museum "Das Gedächtnis" dem 60jährigen Jubiläum des Sieges zu Ehren gewidmet. Neben dem Gebäude des neuen experimentellen Theaters befindet sich eine Parkanlage, sie trägt den Namen "Komsomolzenpark". Dieser Park ruft die Geschichte der Stadt von Zarizyn bis Wolgograd immer wieder ins Gedächtnis zurück. Nach dem Platz der Gefallenen Kämpfer befindet sich der Bahnhof, der in der Schlacht um Stalingrad und in der Verteidigung von Zarizyn involviert war.

Gegenüber dem Bahnhof steht das Museum der Verteidigung Zarizyns und zur Rechten ein altes Gebäude, die Reste des Feuerturms. Er wurde in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zerstört und dann wieder nach der berühmten Zarizyner Bauart restauriert. Zur Linken des Bahnhofs, nicht weit von der staatlichen Bibliothek, kann man, die alte Synagoge sehen. Dieses Haus ist ein Musterbeispiel des "Zarizyner Barocks".

An dieser Seite der Wolga, vom Platz der Gefallenen Kämpfer aus, beginnt die berühmte Heldenallee. Hier wurde ein Denkmal errichtet, dass den Helden der Sowjetunion, Rittern des Ruhmesordens, Gebürtigen aus Wolgograder Gebieten und Helden der Stalingrader Schlacht gewidmet ist. Diese Allee fuhrt zum Zentralen Kai. Er trägt den Name "Die 62. Armee" und wurde schon kurz nach der Schlacht gebaut. Dennoch erinnert diese Ufermauer nicht nur an den letzten Krieg, sondern auch an die Geschichte der Stadt von Zarizyn bis heute. Auf der oberen Terrasse des Kais ist ein Springbrunnen mit dem Namen "Kunst" angelegt. Links von der Terrasse befindet sich das staatlich musikalische Theater. Dieses Gebäude wurde bereits vor der Revolution aus Holz erbaut und diente der "kulturellen Freizeitgestaltung" der Kaufleute. Linker Hand des Theaters erstreckt sich die Tchuikow-Allee, die als Lieblingsplatz der Bewohner dieser Stadt gilt. Hier steht das Denkmal zum Gedenken der zivilen Opfer Wolgograds , die während der Bombenabgriffe getötet wurden. Neben dem Gebäude des Binnenhafens, direkt an der Wolga, fand das Feuerlöschboot "Gassitel" seine letzte Ruhestätte. Es wurde später vom Grund des Flusses gehoben und dient jetzt als Denkmal der Wolgabinnenschiffer.

Wenn man der Hauptstraße der Stadt entlang geht, so sieht man an der Kreuzung der Komsomolskaja-Strasse und des Lenin-Prospekts eine Gruppenplastik "Komsomolzen" den jungen Verteidigern Stalingrads zu Ehren. Ferner kommen wir zum Primirenija-Platz, der nicht nur der Zentralplatz ist, sondern auch zum Grünsten der Stadt zählt Sehr berühmt ist auch das Planetarium von Wolgograd. Es ist eines der modernsten Russlands.

Alle Sehenswürdigkeiten, die wir besichtigt haben, befinden sich im Zentralny-Bezirk, an den Krasnooktjabrski-, Dzerschinski- und der Woroschilowski-Bezirk grenzt.

Historisch gesehen entstand der Krasnooktjabrski-Stadtbezirk als Baustelle des Betriebs "Ural-Wolga". Dieser Bezirk hatte viele Namen und auch seine Grenzen veränderten sich oft. Während der Stalingrader Schlacht tobten hier die furchtbaren Kämpfe Hundert Tage und Nächte lang. Hierfür ist die sogenannte "Ljudnokow-Insel" ein wichtiger Zeitzeuge. Sie ist ein kleiner Teil des Wolgaufers, wo während des Krieges eine Division von drei Seiten durch Faschisten eingekesselt wurde. Die 4. Seite war die Wolga selbst. Trotzdem gelang es den Feinden nicht unsere Verteidigung zu durchbrechen. Von diesem Heldenmut der russischen Soldaten zeugt heute das Panikacha-Denkmal. Es erinnert an einen Matrosen, der sich auf einen faschistischen Panzer stürzte und ihn entzündete. Er selbst ließ dabei sein Leben. Ein weiteres Mahnmal in diesem Bezirk erinnert uns an den Kampf um Zarizyn. Es ist das Denkmal für die Verteidiger des roten Zarizyn.

Der Dzerschinski-Bezirk wurde zwar erst im Dezember 1971 gegründet, er entwickelte sich jedoch sehr schnell zu einem der ansehnlichsten Bezirke.

Neben der Einfahrt in die Stadt, auf der Moskau-Wolgograd-Trasse, befindet sich ein architektonisches Ensemble, das "Soldatenfeld". Während der Stalingrader Schlacht war dieser Platz mit verschiedenen Mienen übersät und noch viele Jahre nach dem Krieg nannten es das "Todesfeld". Aber auch jüngere Denkmäler erinnern an die Schrecken "modernere" Kriege. Die Rede ist von Denkmal für die Soldaten Wolgograds, die auf dem Territorium Tschetschenien in einem der jüngsten Kriege in der Geschichte fielen. Die Skulptur des "Bedauernden Soldaten" ist auf dem ehemaligen Territorium des "Militärstädtchen" zu finden. Jeder Besucher kann heute dorthin kommen, um der gefallenen Soldaten zu gedenken.

In den 20iger Jahren des 20. Jahrhunderts beginnt die Geschichte des Woroschilowski-Bezirks. Auch er änderte einige Male seinen Namen. Erst seit November 1975 ist er so gestaltet wie man ihn heute kennt. Damals wurden hier harte Gefechte um den Getreidespeicher geführt. Heute stehen hier ein Denkmal für die Matrosen der Nordmeerflotte und das Denkmal für den Mut der Stalingrader Verteidiger. Die Bronzenfigur des Soldaten-Tschekisten jedoch befindet sich auf dem Tschekistow-Platz. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kasanski-Kathedrale. Sie erinnert ebenfalls an Zarizyn und wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Während des Krieges wurde die Kathedrale jedoch stark zerstört und erstrahlte nach ihrer Renovierung wieder in ihrem früheren Aussehen. Der Woroschilowski- und Sowetski-Bezirk sind sozusagen "Nachbaren". Die Geschichte beider Bezirke beginnt etwa zur selben Zeit. Auch hier gibt es eine Gedenkstätte, der "Lysaja-Berg" oder wie er in den Karten der Kriegszeit als "Höhe 104,6" bezeichnet wurde. An diesem Ort dauerten die Gefechte 140 Tage und noch heute sind gefährliche Andenken der damaligen Zeit im Boden zu finden.

An den Kirowski-Bezirk grenzt der Sowetski-Bezirk. Er existierte mehr in Form vereinzelter Siedlungen - Beketowka, Sakroltschatnik, Staraja Otrada, Soljoni Prud, Baratchni, Wesjolaja Balka und dem Stalingrader Wasserkraftwerk - die sich verbanden und so den Bezirk ergaben. Seinen Namen trägt der Bezirk seit dem Jahre 1935.

Somit sind uns noch zwei Bezirke geblieben, die wir noch nicht besichtigt haben. Das ist zum einen der südliche Krasnoarmeiski-Bezirk und der nördlichste Traktorozawodskoj-Bezirk. Zuerst schlage ich vor den nördlichen Teil zu besuchen.

Der Traktorozawodskoj-Bezirk trägt den Namen des im Jahre 1926 gegründeten Traktorenwerkes. Während des Krieges wurde das Traktorenwerk ebenfalls fast völlig zerstört, aber es hörte nicht auf die bekannten mittleren Panzer T-34 zu produzieren und an die Front zu liefern. Auf dem Dzershinski-Platz kann man noch einen Panzer T-34 bewundern, der neben dem Hauptgang ins Traktorenwerk steht Auch das berühmte Wolgawasserkraftwerk befindet sich in diesem Bezirk. Es ist das größte in unserem Land und zählt den größten in Europa. Auch ein Denkmal ist diesem Bezirk zu Eigen - das "Soldaten-Internationalisten", die in Afghanistan getötet wurden. Es zeugt von den tragischen Jahren 1979 bis 1989, in denen dieser Krieg in Afghanistan wütete. Der Traktorozawodskoi-Bezirk ist sozusagen ein Grenzbezirk zwischen Wolgograd und Wolgski.

Richten wir nun unsere Aufmerksamkeit dem Süden entgegen. Der Krasnoarmeiski-Bezirk ist der einzige Bezirk, der sich in einer bestimmten Entfernung von seinem Nachbar (Kirowski) befindet. Er ist wohl auf engste mit der Geschichte der Stadt verbunden. In damaliger Zeit zogen aus den Steppen der Niederwolga viele Nomaden heran. Der Name des Bezirks, denn wir jetzt kennen gelernt haben, entstand erst nach der Revolution. Doch erst nach 1944 wurde der Bezirk zu einem wirklichen Stadtteil. Geschichte des Bezirks wurde ebenso stark durch die ersten deutschen Obersiedler während der Regierungszeit Katherinas der Zweiten beeinflusst. Diese entstandenen Siedlungen bekamen den Namen Sarepta , denn in diesem Ort mündete der Fluss Sarpa in die Wolga. Im Krasnoarmeiski-Bezirk befindet sich auch die erste Schleuse des Wolga-Don-Schifffahrtkanals wo sich diese zwei großen Flüsse einander nähern.

Länder
Städte
Regionen
Online Reiseführer: Russland
Bestpreisgarantie
Bestpreis-Garantie

EU-ASIEN.DE möchte Ihnen die bestmöglichen Zimmerpreise anbieten. Wenn Sie ein Zimmer über unser Partnerprogramm Agoda.de reservieren und dann belegen, dass dasselbe Zimmer für den selben Zeitraum auf einer anderen Website günstiger gebucht werden kann, garantiert Ihnen Agoda.de diesen oder einen besseren Preis.
Klicken Sie auf den "Preisgarantie Link" um mehr zu erfahren.

Agoda.de, unser Hotel-Partnerprogramm bietet die folgende "Bestpreisgarantie". Wenn Sie über Agoda ein Zimmer reservieren und uns zeigen, dass dasselbe Zimmer für denselben Zeitraum auf einer anderen Website günstiger gebucht werden kann, garantieren wir Ihnen diesen günstigeren Tarif zu unterbieten.

Geltendmachung von Ansprüchen

Schicken sie eine Email an BPG@agoda.com

• Geben Sie Aogdas Buchungsnummer in der Betreffzeile an
• Geben Sie die URL der Website an, auf der Sie den günstigeren Preis gefunden haben
• Fügen Sie Ihrer Email einen Screenshot der entsprechenden Website bei, auf dem Zimmerverfügbarkeit, sowie Preis, Zimmertyp und Reisedaten klar ersichtlich sind
• HINWEIS: Sie müssen das Vergleichsangebot nicht buchen, es genügt die Zusendung der genannten Informationen

Bedingungen der Bestpreisgarantie

1. Unsere "Bestpreisgarantie" gilt nur für bestätigte Buchungen. Sie müssen Ihre Agoda Buchungsnummer angeben, um Ansprüche geltend machen zu können.

2. Der Antrag muss auf folgenden vergleichbaren Elementen fußen:

• Gleiches Hotel
• Gleiche Reisedaten
• Gleicher Zimmer/Bett Typ
• Gleiche Buchungsfristen, Vorauszahlungen oder Anzahlungen (sofern vorhanden)
• Gleiche Stornierungs- und Änderungsbedingungen
• Auf Anfrage verfügbare Preise müssen durch den jeweiligen Anbieter als verfügbar bestätigt werden.

3. Die "Bestpreisgarantie" gilt nicht für unveröffentlichte Preise, wie:

• Privatpreise
• Paket- und Sonderpreise
• Zimmerpreise als Teil eines Komplettangebotes
• Preise die nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind, wie:
-Firmen-Sonderraten
-Gruppen- oder Tagungspreise
-Preise für Mitglieder von Verbänden oder Organisationen (z.B. AAA oder AARP Preise)
-Preise im Rahmen von Treueprogrammen
-Preise, die von Organisationen speziell für bestimmte Personengruppen oder Einzelne angeboten werden und somit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

4. Agoda behält sich das Recht vor, nach eigener Maßgabe über die Berechtigung von Garantieansprüchen zu entscheiden. Dies bezieht sich insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, auf die Überprüfung von Angaben zu Hotel, Zimmertyp und Aufenthaltsdaten sowie der Einhaltung von geltenden Garantiebestimmungen.

5. Unsere "Bestpreisgrantie" kann nicht mit anderen Angeboten oder Aktionen kombiniert werden.

6. Agoda behält sich das Recht vor, die "Bestpreisgarantie" jederzeit nach eigener Maßgabe zu ändern, zu ergänzen, auszusetzen oder zu beenden. Agoda behält sich außerdem das Recht vor, für Buchungen mit "Bestpreisgarantie" keine Prämienpunkte zu vergeben.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen hierzu an unser Kundenserviceteam.

Wetter
Wolgograd00:08
+21°

morgen: +31°

Währung
Währung:

RUB / Rubel

Kurs:

1€=39.95

Reiseinformationen: Wolgograd
Wolgograd
Touristeninformationen: Wolgograd
Wolgograd