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Russland: Flora & Fauna

 
 
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Russlands Flora und Fauna


Arktische Zone in Russland

Die Temperaturen in der arktischen Zone in russland können bis zu -70 Grad erreichen

Auf dem gewaltigen Territorium Russlands leben die verschiedensten Tierarten, und wächst eine Vielzahl von Pflanzen. Es erfolgt in nord-südlicher Richtung ein natürlicher Wechsel von Naturzonen und Naturlandschaften in Russland. Die kälteste und klimatisch raueste Zone ist die arktische Zone Russlands. Dort überleben nur ganz anspruchslose Pflanzen - vor allem Gallertflechten und manche Moosarten. Blütenvegetation ist dort durch Polarmohn, Fingerkraut, Steinbrech und einige Grasarten vertreten; auch Zwergsträucher trifft man dort an, so Silberwurz oder Zwergweide. Ein kleiner und kissenartiger Bewuchs sind hier charakteristisch.

Die Tierwelt der Arktis ist auf ihrem gesamten Territorium homogen. Es gibt dort lediglich etwa zehn Land-Säugetierarten, wobei russischer Eisbär und der russische Polarfuchs überall anzutreffen, sowie mancherorts auch Herden wilder Rentiere erhalten geblieben sind. Im arktischen Meer leben noch weitere Säuger, so 14 Walarten und 9 Flossenfüßler. Ringelrobben, Grönländische Seehunde, Narwale, Weißwale sowie Walrosse sind hier am häufigsten. In den arktischen Gewässern leben zudem viele Fischarten. Am reichsten ist jedoch die Vogelwelt - es gibt dort an die 50 nistende Arten, mit den Zugvögeln sind es sogar über 100. Meist sind es Bewohner von Kolonien bzw. von Brutsiedlungen, so Teisten, Lummen, Elfenbeinmöwen oder Larventaucher. Auf den arktischen Inseln siedeln sich auch Eiderenten, Bergfalken, Polareulen und Schneehühner an.

 

Ural Gebirge in Russland

Polarfuchs in Russland. Die starke Bejagung hat ihn aufgrund dem wunderschönen weißen Fell an den Rand der Ausrottung gebracht

Ganz besonders sind die Gebirgszonen in Russland hervorzuheben, die typisch für das Land sind. Das Ural Gebirge zieht sich weit in nord-südlicher Richtung hin. Darum kommen dort auch verschiedene Pflanzen- und Tierzonen vor. Das heißt, an den verschiedenen Breitengraden sind auch ganz unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten anzutreffen. Am Nord-Ural zum Beispiel ist nur die Gebirgstundra voll entwickelt. Südlicher, in der unteren Zone, steht dagegen die Gebirgstaiga in voller Pracht. Etwas höher liegen Baumformationen, bestehend aus Fichten und Birken, in Verbindung mit Gebirgstundra. Im Mittel- und Süd-Ural gehen die Taiga Wälder in Russland mit zunehmender Höhe in Mischwälder über, wobei sich erst an den Bergspitzen eine Gebirgstundra-Zone erkennen lässt.


Russische Tundra & die Tierwelt in Russland

Nach Süden hin von der arktischen Zone erstreckt sich die weitläufige Tundra in Russland, wo die Vegetation schon etwas mehr Abwechslung bietet. Im Norden herrschen Moos- und Flechtarten vor, aber auch Zwergweiden und -birken sowie einige Gras- und Krautarten wachsen dort.

Ausgedehnte Flächen der Tundra in Russland nehmen Sümpfe mit mitunter zwei bis drei Meter hohen Uferböschungen ein, bewachsen mit Wildem Rosmarin, Nordischen Brombeeren, Moorbeeren, Preiselbeeren oder Moorbesenkraut. Im Sommer "schießen" dann viele Pilze aus dem Boden. Noch etwas südlicher, in der so genannten Zwerg-Sträucher-Tundra, wechseln sich schon Zwergbirken und Zwergweiden mit Kräutern und Gräsern ab.

Das Tierreich der Tundra Russlands ist natürlich nicht so karg wie in der arktischen Zone: zahlreiche Herden von Rentieren, sowie Polarwölfe und -fuchse, aber auch Schneehasen, Lemminge, Schnee- und Moorhühner, Polareulen, im Norden Eisbären, sowie im Süden Braunbären leben hier. Seit den 1970er Jahren wandern aus dem Norden Kanadas und aus Alaska eingeführte Herden von Moschusochsen durch die russische Tundra.

Dort nisten außerdem über 70 Vogelarten, wobei es sonst nirgends auf der Welt einen solchen Artenreichtum gibt, mit Schwänen oder verschiedenen Gänsearten - wie etwa den Seegänsen. Enten sind mit Arten wie der Eisente, Prachteiderente, dem russischen Polartaucher und mit vielen anderen vertreten. Außerdem gibt es viele Schnepfenarten, so Reihenläufer oder Strandläufer, aber auch Sperlingsvögel.

Sibirischer Tiger oder auch Amurtiger in Russland genannt ist die größte lebende Katze der Welt. Den Sibirischen Tiger findet man im Fernen Osten Russlands

In den die Küste der Tundra umspülenden Meeren leben zahlreiche Fischarten. In der Barentssee sind Lodde, Nawaga, Seewolf und Heilbutt das ganze Jahr über anzutreffen. Im Sommer kommen Hering, Dorsch und Köhler zum Futtern hierher. An Lachs-ähnlichem sind hier Goldforelle und Njelma zu nennen. In der Kara-See leben ebenfalls lachs- und störartige Fische, aber auch Renken. In den Gewässern der Laptewsee und der Ost-Sibirischen-See kommen so wertvolle arktische Fischarten wie Goldforelle, Muksun, Njelma, Taimen, Sterlet, Stör, Felche oder Goldbutt vor.



Russlands Taiga

Zum Süden hin von der Waldtundra her liegen dichte, schwer-passierbare Wälder, die man in Russland Taiga nennt. Taiga - das sind meist Nadelwälder aus Fichten, Kiefern, Tannen und Lärchen, aber auch Birken, Espen und Erlen. Man unterscheidet hier zwischen der Europäischen Taiga, der West-Sibirischen Taiga und der Ost-Sibirischen Taiga.

Die Taiga in Russland unterteilt sich in die Europäische Taiga, die West-Sibirische Taiga und die Ost-Sibirische Taiga.

Sehr artenreich ist auch die Tierwelt der Taiga in Russland. Dort leben 200 nistende Vögel, an die 60 Säuger sowie etwa 5 Arten von Reptilien und Amphibien. Außerdem gibt es zahlreiche Arten von Flussfischen und Insekten. Weit verbreitet und typisch sind dort auch Braunbär, Elch, Maral, Zobel, Luchs, Eichhörnchen, Burunduk (Eurasisches Erdhörnchen), Flughörnchen, der so genannte Vielfrass und der Iltis. Auch Vögel sind dort reichlich vertreten: Kraniche, Haselhühner, Birkhähne, Auerhähne oder solche namens Unglückshäher; darüber hinaus viele Singvögel wie Singdrossel, Nachtigall, Fliegenschnäpper oder Tannenhäher; hinzu kommen Eulen und verschiedene Käuze. An Kriechtieren trifft man hier Ottern, Nattern und Eidechsen an.

Weiter südlich weicht die Taiga heller gefärbten Mischwäldern - nur in Sibirien nicht, wo die Taiga sofort in die Waldsteppe in Russland übergeht. Man unterscheidet zwischen den Mischwäldern des Europäischen Teils und denen im Fernen Osten. Im Europäischen Teil stehen Fichtenwälder in Russland, denen Birken, Espen, Linden, Ahorne, Eichen sowie einige Sträucher beigemischt sind.

Der Reiher gehört zur Ordnung der Schreitvögel und kommt in Russland sehr häufig vor.

In den breitblättrigen Wäldern in den Gebieten Moskaus, Kalugas, Smolensks und manchen anderen wachsen Baumarten wie Linde, Ahorn, Espe, Birke, Eberesche oder Schwarze Erle, während das Unterholz aus Wildem Pfefferstrauch, Geißblatt, Hollunder, Haselnuss, Schlingbaum, Faulbaum oder Himbeersträuchern besteht. Auch die Grasdecke ist sehr artenreich mit Sauerklee, Giersch, Brennesseln, Kamille, Maiglöckchen, Lungenkraut sowie vielen anderen Kräutern.



Russlands Gewässer

Im Schwarzen Meer leben an die 1500 Fischarten, darunter sehr wertvolle Störartige, aber auch die sonst nur in Süßwasser vorkommende Zander und Brasse. Nicht zu vergessen ist auch die Fauna an den Meeresküsten Russlands. In den beiden Meeren des Pazifiks (Beringsee und Ochotskisches Meer) leben über 300 Fischarten, wobei 30 davon besonders wichtig für den Fischfang sind. Scholle, Hering, Dorsch und Mintai sind mit die beliebtesten Fischarten in Russland.

Im fernen Osten Russlands befindet sich der Pazifische Ozean, auch Stiller Ozean genannt.

Besonders wertvoll sind auch die Lachsarten, so Ketalachs, Buckellachs, Blaurücken (Nerka) oder Kisutsch. Auf Inseln und felsigen Stränden trifft man Seelöwen und Bärenrobben an, in den Küstengewässern dagegen Seehunde und Ringelrobben. Dort fühlt sich auch der so genannte Kamtschatka-Biber wohl. Auf Inseln und Felsen gibt es außerdem zahlreiche Vögelkolonien. Der Meeresküste nähern sich zudem häufig Bartenwale, Pottwale oder so genannte Mörderwale. Als wertvollstes Seetier wird dort die Kamtschatka-Krabbe geschätzt.
Gefangen werden dort aber auch Tintenfische, Seeigel, Kammmuscheln, Trepang und Garnelen.

Russland: Altai Region

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