Gelendschik - Schwarzmeerküste, Russland
Gelendschik liegt in einer einsamen malerischen Bucht, eingeschlossen von den Ausläufern des Kaukasusgebirges. Es ist einer der besten Badeorte Russlands, in deren Infrastruktur kräftig investiert wird. Gelendschik ist voll von Sanatorien und Touristenzentren, die direkt am Meer liegen. Aber hier herrscht trotzdem eine ruhige und gelassene Atmosphäre. Gelendschik ist ein einziger Park. Direkt in der Stadt wachsen Wäldchen von Hartkiefern (pinus pityusa), die die Luft mit heilsamen Duft erfüllen. Der Stadtname kommt aus dem Türkischen und bedeutet die «Weiße Braut». Und tatsächlich, von den Bergen in ihrer Umgebung aus sieht die Stadt wie eine weiße Blume aus, die prächtig an der Bucht zwischen satten Grün blüht.
Die Urlaubssaison dauert hier von Anfang Mai bis Ende Oktober. Die wärmsten Monate sind Juli und August. In dieser Zeit wird das Meereswasser bis 27 °C warm. Auch im September lohnt es sich, hier den Urlaub zu verbringen. Es ist nicht mehr sehr heiß, die Sonne ist aber warm und man kann immer noch im Meer baden. Der schönste Ort von Gelendschik ist wohl seine kilometerlange Promenade am Meer neben einem breiten künstlichen Strand. Hier können Sie die Zeit in einem der zahlreichen Cafes und Restaurants genießen. In Gelendschik haben Sie eine große Auswahl von Unterkünften zu angemessenen Preise. Große und kleine Hotels, Erholungsheime, Gasthäuser und Kurpensionen. Eine russische Besonderheit sind private Unterkünfte. Mit jedem Jahr werden mehr und mehr kleine gemütliche Familienhotels gebaut. Gelendschik ist auch ein Heilkurort. In Sanatorien werden Lungenerkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Nervenstörungen behandelt. Dafür werden unter anderem Mineralwasser aus den heimischen Quellen und Heilschlamm genutzt.
Gelendschik Umgebung
Das Kurortgebiet Gelendschik erstreckt sich über fast 80 Kilometer der Schwarzmeerküste entlang. Es wurde von der Natur reichlich bedacht: mit üppigem Grün bedeckte Berge, das endlose blaue Meer, tiefe enge Schluchten, schäumende Flüsse. Einer der malerischsten Orte an der ganzen Schwazmeerküste ist Dzhanhot. Es ist von einem großen Wald von Hartkiefern umgeben. Kiefern sondern ätherische Öle mit zartem Aroma und Phytonzide ab, die die Entwicklung der krankheitserregenden Bakterien unterdrücken. Dies verleiht der Luft heilsame Eigenschaften.
Nicht weit von Dzhanhot, am Meeresufer erhebt sich der Felsen das «Segel». Er ist wirklich einem Segel ähnlich, das ins offene Meer strebt. Unter dem Felsen gähnt ein rundes Loch. Man glaubt, dass es von einer Granate eingeschlagen wurde. Ob es die Wahrheit ist, weißt keiner. Seine Entstehung bleibt bis heute ein Rätsel.
Gebiet Tuapse
Das Gebiet Tuapse am Schwarzen Meer grenzt am Kurortgebiet Gelendschik auf einer Seite und an der Region Groß-Sotschi auf der anderen. Das administrative Zentrum des Gebiets ist die kleine Stadt Tuapse. Die Meeresküste bei Tuapse ist reich an einsamen, gemütlichen und malerischen Ecken, die bestimmt bei Naturfreunden großen Anklang findet. In diesem Gebiet liegen kleine Badeorte wie Dzhubga, Nowomihajlowskij, Nabug, Gisel-Dere und Schepsi. Anders als in Anapa und Gelendschik herrscht hier eher feuchtes, subtropisches Klima, das für heiße Sommer und gemäßigte Winter sorgt.
Im ganzen Tuapse-Gebiet gibt es viele interessante Natursehenswürdigkeiten. Nicht weit von Dzhubga befindet sich eine blaue Bucht. Ihren Namen bekam sie wegen des blau gefärbten Gesteins an ihrem Boden und Ufern. Es verleiht dem Wasser eine besondere blaue Tönung. Aus dem Berg kommt auch eine mächtige Schicht vom blauen Lehm, der heilsame Eigenschaften besitzt.
Einige Kilometer nordwestlich von Tuapse ragt ein Felsen weit ins Meer hinaus. Es ist der zu Ehren des russischen Malers genannte Kiseljow-Felsen. Dieser Maler widerspiegelte in seinen Werken die Schönheit der heimischen Natur. Sie können in den Bergen des Tuapse-Gebiets wandern, tiefe Schluchten, mächtige Felsen und schöne Wasserfälle sehen. Geheimnisvolle Höhlen, die es hier reichlich gibt, locken den Besucher an. Am Oberlauf des Flusses Pschisch befindet sich ein echtes Naturwunder, die so genannten Honighöhlen im Berg Ptschelinaja (der Bienenberg). In jeder von diesen drei Höhlen leben Millionen von Wildbienen, sie erzeugen so viel Honig, dass er aus den Felsenspalten fließt. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Schwarzmeerregion und des Nordkaukasus sind die Dolmen. Viele von ihnen befinden sich bei Tuapse. Es sind 5 bis 6 tausend Jahre alte, rätselhafte prähistorische Bauten aus großen Steinplatten. Es geben verschiedene Hypothesen über ihre Entstehung und Bedeutung. Die meisten Wissenschaftler halten sie für prähistorische Grabstätten. Die Esoterikfreunde glauben, dass in den Dolmen die kosmische Energie gespeichert wird und man kann hier die höchste Weisheit erkennen. Fakt ist aber, dass im Inneren der Dolmen, ebenso wie in den ägyptischen Pyramiden, starke elektro-magnetische Schwankungen merkbar sind.

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