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Russland: Urlaub an der Wolga

 
 

Urlaub an der Wolga, Russland


Wolga -  Fluss der Flüsse

Der altgriechische Mathematiker und Geograph Ptolemäus gab der Wolga den Namen «Rha», was die «Großzügige» bedeutet. «Heller» und «Glänzender» nannten diesen Wasserstrom finnische Stämme, die damals an seinen Ufern lebten. Im Mittelalter hieß die Wolga auf Arabisch «Etel», «Fluss der Flüsse». Für die Russen ist sie «Mütterchen" Wolga.

Dieser große Fluss ist nicht nur ein geografisches Objekt. Dem russischen Volk ist sie mehr als ein Fluss. Sie ist der Inbegriff von Heimat und zugleich der wichtigste Transport- und Handelsweg Russlands. Mit der Wolga sind einige der wichtigsten Seiten der russischen Geschichte verbunden.

Die Wolga entspringt in den flachen Hügeln Mittelrusslands und mündet dreieinhalbe tausend Kilometer südlicher ins Kaspische Meer. Fast eindrittel aller Gewässer der sehr weiten Osteuropäischen Ebene fließen der Wolga zu.

Die Wolga hat 200 wasserreiche Zuflüsse, die als Wasserstraßen in die Ural-Berge, nördliche Wälder und südliche Steppen dienen. Mit natürlichen und künstlichen Wasserströmen ist die Wolga mit dem Kaspischen, Baltischen, Weißen, Asovschen und Schwarzen Meer verbunden.

An ihren Ufern befinden sich alte Festungen, große moderne Städte, schöne Kirchen mit goldenen Türmen und dichte grüne Wälder. Die Schiffrundfahrten über die Wolga sind heute einige der populärsten in Russland. Während einer solchen Reise können Sie die Geschichte und Kultur Russlands kennen lernen, schöne Landschaften genießen und am Wolga Ufer spazieren. Das ganze Povolzhje ist ein wahres Paradies für Angel-Freunde.

1817 lief hier das erste Schiff vom Stapel. Seit dieser Zeit werden die alten guten Traditionen von den Wolga-Schiffherstellern aufbewahrt und weiterentwickelt. Die Vielfalt der für die Touristenfahrten angebotenen Schiffarten ist sehr groß. Moderne Schiffe besitzen die ganze für eine gute Erholung nötige Infrastruktur. Die Touristen können sich in gemütlichen Kajüten ausruhen, auf dem breiten Deck spazieren gehen, leckeres Essen genießen und die professionell veranstalteten Exkursionen in Anspruch nehmen.

Und nun steigen wir in eins solcher Schiffe und unsere Reise beginnt. Wir unternehmen eine Reise von Twer bis zum Wolgadelta, wo sie ins Kaspische Meer mündet. Uns erwarten Aufenthalte in interessanten Städten, wo wir historische Denkmäler und Bräuche verschiedener Völker kennen lernen, die Nationalküche kosten und schöne Andenken kaufen werden.


Die Quellen der Wolga, Russland

Eine Reise auf der Wolga sollte man eigentlich nicht in Twer anfangen, sondern von ihrer Quelle beim kleinen Dorf Wolgowerchowje. Der Wolgaanfang ist sehr bescheiden von einem Stein mit einer Inschrift und einer Kapelle markiert. Aus dem Boden entspringt ein kleiner schmaler Bach, den man mit einem Schritt überschreiten kann. In vielen Kilometern wird er zum mächtigsten Fluss Europas. Aber an dieser Stelle liegt noch ein langer Weg vor ihm.

Hier können Sie auch eine hölzerne, nur wenige Meter breite Brücke sehen. Sie ist die erste Brücke über die Wolga. Es ist kaum vorstellbar, welch große Brücken aus Stahl und Beton wir auf unserer Reise auf der Wolga noch sehen werden. Auch die mehr als zwei Kilometer lange, größte Brücke Europas ist unter ihnen.

Die Region Twer ist die Wiege des größten russischen Flusses. Mann kann die Eindrücke der Wolga-Landschaften nicht in Worte fassen. Wie Quecksilber schillern die Flüsse im Sonnenlicht. Dichte Wälder und Haine umgeben die Seen. Am Himmel ziehen ruhig die Wolken. Große Weiten, Ruhe und Freiheit herrschen hier, in diesem Gebiet, wo die Wolga ihren Anfang nimmt. Auch Sie können sich am Charme der bezaubernden Natur erfreuen.

Eine echte Perle der Region Werchnewolzhje (Oberlauf der Wolga) sind der Seligersee und die Waldaj-Seen. Der mit wilden, praktisch unberührten Wäldern umgebene Waldaj-See steht auf der Top Ten-Liste der saubersten Seen Russlands. Die meisten Seen hier sind miteinander durch 1500 Flüsse und Kanäle verbunden. Hier entspringt auch der Fluss Severnaja Dvina. Es ist ein wahres Paradies für Angelfreunde. Im diesem Gewässer leben mehr als dreißig Fischarten.

Die Region Twer ist für Touristen nicht nur wegen ihrer Naturschätze attraktiv. Hier gibt es mehr als sieben tausend historische Sehenswürdigkeiten. Kleine Städte bewahren das Erbe der Vergangenheit. In Torzhok wartet auf Sie eine große Menge von sehenswerten Denkmälern. Ein Wunder der hölzernen Baukunst sind die Boris-und-Gleb-Domkirche und die Himmelsfahrts-Kirche. Die Stadt ist für das Goldstickerei-Museum bekannt. Nicht weniger populär ist das ethnografische Freilichtmuseum im Dorf Wasiljewo, wo Festivals und Volksfeste organisiert werden.

Während der Reise auf der Wolga können Sie einen Ausflug nach Vyshnij Völochok, die Stadt der tausend Flüsse und Kanäle, machen. Von malerischen Bergen und dichten Wäldern umgeben liegt am Ufer des Valdaj-See die Stadt Waldaj. In Kaschino bietet sich eine atemberaubende Aussicht vom Glockenturm der Auferstehungs-Kathedrale. Im alten Dorf Staricy sind die geheimnisvollen Höhlen vom großen Interesse. Bei der Stadt Andreapol liegt der See Brosno, einer der tiefsten im Nordwesten Russlands.

Twer ist eine alte Stadt und das Zentrum der Oblast Twer. Ihr architektonisches Erscheinungsbild im Stil des Klassizismus ist schlicht und elegant zugleich. Es lohnt sich, auch das Museum für Landeskunde und die Samowar-Ausstellung zu besuchen. In der Twer Gemäldegalerie werden Originalbilder von vielen bekannten russischen Malern ausgestellt. In der Stadtumgebung befinden sich Gutshöfe von vielen bekannten russischen Familien. Wegen der Schönheit der Landschaften war diese Gegend früher ein bevorzugter Wohnort von reichen und adeligen Familien.

In ganz Russland sind Kirchen und Klöster von Twer und seiner Umgebung bekannt. Eines von ihnen, das Kloster Nilowa Pustyn, gilt auch als das nationale russische Heiligtum. Wie eine Märchenstadt, umgeben von hohen Mauern mit Türmen, erhebt es sich auf einer Insel im großen Seliger-See. Neben den Klostermauern liegt am Seeufer ein schöner Park.

Ein hier gekauftes Andenken soll Sie immer am Beginn unserer Reise erinnern. Es kann Geschirr, ein aus Holz geschnittenes und mit bunten Farben bemaltes Spielzeug oder ein Waldaj -Glöckchen sein. Die hiesigen Meisterinnen sind seit eh und je für ihre kunstvollen Stickereien und Klöppelspitzen bekannt. Mit ihren Erzeugnissen erwerben Sie nicht nur ein Andenken, sondern ein echtes Meisterwerk.


Der Wolga-Teil des Goldenen Rings

Die gefragtesten Touristikrouten in Russland sind die Rundfahrten auf der Wolga und im Goldenen Ring. Mit uns haben Sie die Gelegenheit beide Routen zu verbinden. Jede Stadt im Goldenen Ring bewahrt die herrliche Atmosphäre der alten Zeit. Auch Sie können in diese Atmosphäre eintauchen, wenn Sie durch die gemütlichen Straßen spazieren gehen und die Aussicht auf die von Parks und Gärten umgebenen Kirchen genießen. Einen besonderen Eindruck vermitteln die mächtigen Mauern der mittelalterlichen Festungen auf dem hohen Wolga-Ufer. Die erste Stadt unserer Route ist Kaljasin. Vom weiten können Sie einen eleganten, sich aus dem Wasser erhebenden Glockenturm sehen. Er ist ein trauriges Denkmal für die ehemalige Größe und schöne Architektur der Stadt. Von der alten Stadt sind nur paar Straßen, drei Kirchen, der Glockenturm der Nikolsky-Kathedrale und die Kloster-Inseln geblieben. Hier macht die Wolga einen scharfen Bogen, nach dem sich ein herrlicher Blick auf Uglitsch öffnet. Sie ist eine Stadt mit einer mehr als tausend Jahre alten Geschichte.

Die Christi-Verklärungs-Kirche aus weißem Stein sieht mit dem üppigen Grün der Wälder im Hintergrund imposant aus. Beeindruckend ist auch die Kirche der Geburt Johannes des Täufers. Die rote Dimitrij-Blut-Kirche mit goldenen Sternen an den blauen Zwiebeltürmen bietet einen tiefen Einblick in die russische Geschichte. Sie ist die bekannteste Kirche von Uglitsch. Laut einer Legende spielte sich hier ein historisches Drama ab. Hier soll der kleine Zarewitsch Dimitri, Sohn des Zaren Ivan des Schrecklichen, getötet worden sein. In der Stadt besichtigen wir die Entschlafens-Kirche. Wegen ihrer Schönheit nennt man sie auch die «Wunderschöne». Auf dem Programm steht unter anderem der Besuch des Auferstehungs-Mönchsklosters. Über das alltägliche Leben der Stadtbewohner im 19. -Anfang 20. Jahrhunderts kann man sich im Museum für Landeskunde informieren. In Uglitsch gibt es auch außergewöhnliche Museen, wie z.B. das Museum «Die Geschichte des russischen Vodka». Hier kann man unter anderem den echten russischen Vodka von den besten Herstellern Russlands erwerben.

Ein nettes gemütliches Städtchen, tief in der russischen Provinz versteckt, ist Myschkin. Sein Namen hat es einer Maus zu verdanken. Laut einer Legende rettete die Maus einem am Ufer schlafenden Fürsten das Leben, indem sie diesen weckte und ihn auf diese Weise vor einer Schlange warnte. In diesem Städtchen besichtigen wir das einmalige Museum für Mäuse. Im Hauptsaal sitzt und «strickt» in einem Sessel vor dem Kamin die Maus-Oma. Das Dickchen Maus Tanja «bettelt» bei den Gästen um etwas Leckeres und die Maus Marfuscha «liest» gedankenvoll ein Buch. Im Städtchen gibt es noch ein interessantes Museum, das Walenki-Museum. Diese traditionellen russischen Winterschuhe dienen nicht nur dem Schutz vor dem russischen Frost, sie können auch sehr schön sein. Hier sehen Sie mit Pelz geschmückte Walenki, Sporen-Walenki, Weihnachtswalenki mit gestickten Tannenbäumen, Walenki mit durchbrochenem Stiefelschaft und viele andere.

Das Leben fließt in Myschkin wie vor Jahrhunderten. Wir besuchen eine Schmiede und Töpferstätten, wo für Sie ein exklusives Andenken hergestellt werden kann. Der Name der Stadt Rybinsk spricht für sich selbst. Im 16. bis 17. Jahrhundert war es ein großes Fischerdorf. Hiesige Fischer lieferten ihren Fang zum Zarentisch Auch die Steuern wurden mit Lachs bezahlt. Im 19. Jahrhundert wurde Rybinsk eine große Handelstadt und eines der Zentren der Dampfschifffahrt auf der Wolga. Auf den beiden Wolga-Seiten liegt Tutaew, eine der schönsten mittelrussischen Städte. Die eleganten Kirchen und spitzen Glockentürme im kräftigen Grün muss man gesehen haben. An einem hohen Hügel steht die große Auferstehungs-Kathedrale. Ihre Mauern sind mit bizarren Holzschnitzereien beschmückt. Die Innenausstattung beeindruckt mit einer schönen Freskenmalerei. In dieser Stadt gibt es insgesamt mehr als 500 architektonische Denkmäler.

Wir besichtigen hier alte orthodoxe Sakralbauten und bummeln vergnüglich an der Uferpromenade mit alten Villen.

Und hier bleiben Sie auf keinem Fall ohne ein Geschenk oder ein Andenken für sich bzw. für Ihre Verwandten. Wir machen einen Zwischenstopp im Dorf Krasnoje an der Wolga. Seit eh und je war es ein Zentrum des Juwelierhandwerks. In ganz Russland und weit über seine Grenzen hinaus sind der Schmuck, die Schatullen aus Gold und Silber und die bekannte Goldschmiedetechnik der hiesigen Meister, die so genannten Filigranarbeiten, bekannt. Im Dorfzentrum steht eines der seltenen Denkmäler der altrussischen Baukunst, die Zeltdachkirche zu Christi Erscheinen aus dem Jahr 1592. Außerdem fahren wir ins Zentrum der Pferdezucht. Hier werden Orlow-Traber, Araber und russisches Kaltblut gezüchtet. Sie können Reitunterricht nehmen oder diese wunderschönen Tiere aus der Hand füttern. Von der Hektik und dem Lärm der großen Städte kann man sich in Ples erholen. Sandstrände, Laub- und Nagelwäldern sowie die saubere Luft sind ein wahres Paradies für Freunde eines ruhigen Urlaubs. Die malerische Natur um die Stadt begeisterte seiner Zeit den großen russischen Landschaftsmaler Levitan. In der Stadt gibt es das Levitan-Museum. Nicht weit von ihm befinden sich das einmalige Museum für Landschaftsbilder und die Ausstellungsgalerie für Volkskunst und Volkshandwerk.

Im Sommer gibt es am Fluss einen Yacht-Club. Im Winter sind besonders populär atemberaubende Fahrten auf dem Eis der Wolga mit einem Luftkissenfahrzeug. Von Ples aus machen Sie einen Ausflug in die Museen in der Umgebung. Im Museum das «Russische Haus» tauchen Sie in die Atmosphäre der russischen Provinz ein. Sie werden von einer schönen russischen Frau empfangen, die Ihnen am russischen Ofen über die alten Bräuche in Ples erzählt. Hier kosten Sie den im Ofen zubereiteten Brei und probieren die Bastschuhe sowie die mittelalterliche Kleidung an. Sie haben auch die Gelegenheit, sich auf dem Getreidedreschplatz, am Webstuhl und an der Töpferscheibe zu testen. Im Hochzeitsmuseum können Sie in die Gästerolle schlüpfen oder das junge Ehepaar spielen und auf solche Weide die Bräuche, Rituale und Spiele der russischen Hochzeit kennen lernen. An der Stelle der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga liegt einer der malerischsten Städte des Goldenen Rings, Jaroslawl. 2010 feiert sie ihren tausenden Geburtstag. Sie sieht aber auf keinen Fall alt oder altmodisch aus. Die Bauten von unterschiedlichen Stilen und aus verschiedenen Bauzeiten stehen hier auf eine einzigartige Weise im Einklang miteinander und bilden ein harmonisch zusammengewachsenes Ensemble. Wie fast in allen mittelalterlichen Städten bildet auch hier eine Festung den historischen Stadtkern.

In Jaroslawl ist es das mit dicken Mauern und Türmen umgebene Christi-Verklärungs-Kloster. Heute befindet sich im Kloster das historische Museum für Baukunst, das wichtigste Museum im Gebiet Jaroslawl. Der älteste Bau in Jaroslawl ist die Christi-Verklärungs-Kathedrale. Von ihrem Glockenturm aus bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Stadt und den Fluss Kotorosl. Die einzigartige Verzierung der Jaroslawer Kirchen bilden farbenfrohe Kacheln, hergestellt in der Technik der so genannten Gießkeramik. Mit ihren kräftigen Farben schenkt sie den Bauten ein festliches Aussehen. Ein gutes Beispiel dieser Technik liefert die Kirche zu Christi Erscheinen. Ihre Mauer aus rotem Ziegelstein sind mit grünen Kacheln beschmückt. Grün auf Rot sieht sehr schön aus. Die Johannes-Chrysostomos-Kirche in Korovniki ist wegen ihrer wunderschönen Verkleidungsleisten bekannt. Die Kacheln bilden ein harmonisches und malerisches Bild.

Außer sehenswerten architektonischen Denkmälern ist Jaroslawl durch sein Theater bekannt, das älteste Theater Russlands. Es wurde 1750 von F.G.Volkov gegründet und gilt bis heute als eines der besten dramatischen Theater Russlands. Lassen Sie sich auch in dieser Stadt einen Spaziergang auf der breiten Uferpromenade nicht entgehen. Sie ist der beliebteste Erholungsort der Stadtbewohner und ihren Gäste. Von der gemütlichen Gartenlaube aus können Sie einen beeindruckenden Blick auf den großen russischen Fluss genießen.

Und jetzt nähern wir uns einer breiten Landzunge, die die Wellen der Wolga durchschneidet. Dieser Streifen trennt die Wolga vom Fluss Kostroma. Vom Schiff aus öffnet sich ein Blick auf das imposante Ipatjew-Kloster. Mehr als 700 Jahre lang spiegelte die Wolga seine zinnenbewehrten Mauern und Türme. Heute befindet sich in dieser mittelalterlichen Festung das Kostroma Museum. Die Geschichte von Kostroma ist eng mit der Gründung des russischen Staates verbunden. In dieser Stadt begann im Jahre 1613 die dreihundert Jahre lange Herrschaft der russischen Zarendynastie der Romanows, als Michail Romanow zum Zaren gewählt wurde. Die ältesten Bauten, das Kloster zu Christi Erscheinen und die Dreifaltigkeitskathedrale, sind über 350 Jahre alt. Lassen wir uns Zeit vor der Dreifaltigkeitskathedrale. Betrachten Sie das wunderbare, mit Kupfer und Gold verzierte Kirchentor. Aber der wahre Schmuck der Innenausstattung ist der beeindruckende fünfstufige Ikonosthase.

Einer der schönsten Bauten in Kostroma ist der Grüne Turm. Sein Zeltdach ist mit grünem Schiefer gedeckt. Von der Brücke über den Fluss Kostroma aus öffnet sich der Blick auf die Stadt mit ihren Kirchen und Klöstern sowie auf die bekannten Handelsreihen. Noch ein sehenswertes Denkmal der russischen Baukunst stellt die Auferstehungskirche im Walde dar. Außer historischen Baudenkmälern lockt in diese Region die Möglichkeit eines Ökourlaubs an. Nicht weit von der Stadt entfernt befindet sich eine Elchfarm. Hier können Sie diese wunderschönen starken Tiere in ihrem natürlichen Umfeld sehen, sie aus der Hand füttern und Elchmilch kosten.


Nizhnij Nowgorod, Russland

Wir nähern uns einer der größten und schönsten Städte auf der Wolga, Nizhnij Nowgorod. Das Wolgaufer ist bei dieser Stadt am höchsten. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf den Fluss. Wer in diese Stadt kommt, kann die einzigartigen Baudenkmäler genießen. Der Nowgoroder Kreml beinhaltet in sich die Strenge einer mittelalterlichen Festung und klassizistische Eleganz. An die ruhmreiche Geschichte der Kaufmannschaft erinnert das imposante Gebäude des Nizhnij Nowgoroder Jahrmarktes, Kaufmannspaläste aus dem 17. Jahrhundert und die reichen Villen aus späteren Zeiten.

Dank der günstigen geographischen Lage wurde Nizhnij Nowgorod ein großes Handelzentrum. Es wurde sogar die «Hosentasche Russlands» volksmündlich genannt. Das Wahrzeichen und der ganze Stolz der Stadt ist der berühmte Jahrmarkt. Kaufleute brachten hierhin Waren aus verschiedenen Ländern der Welt und die Einheimischen verkauften manchmal einzigartige Handwerkserzeugnisse. Auch heute können Sie hier ein schönes einmaliges Geschenk erwerben. Herrlich elegant sind die luftigen Klöppelspitzen aus dem Dorf Balahino. Nebenan werden Spitzen aus Metall verkauft, die Filigranarbeiten aus dem Dorf Kasakov. Festlich sieht die Kleidung mit der Gorodets Goldstickerei aus. Weltbekannt ist die Maltechnik Hochloma. Sie ist die wohl beliebteste Volkskunst Russlands. Nicht ohne Grund verzierte sie das Zarengeschirr. Nicht weniger bekannt und populär ist die Gorodets Malerei. Das ist ein gutes Beispiel der «naiven» Kunst. Ihre Fabel sind Teetrinken, Spaziergänge und der Ritter auf einem Pferd.

In Nizhnij Nowgorod und seiner Umgebung werden regelmäßig die Festivals der Volkshandwerke organisiert. Lustig werden das Walenki-Fest oder der Wettkampf im finnischen Rodeln gefeiert. Hier können Sie mit einem Paddelboot oder Floss rafften. Viele kommen aus geschäftlichen Gründen in die Stadt, denn von jeher war die Stadt ein Magnet für Geschäftsleute - von alten Kaufmännern bis modernen Businessleuten.
So, jetzt sind wir wieder auf unserem Schiff. Schauen Sie zurück! Sie können die mit tausenden Lichtern beleuchtete Nizhnij Nowgorod Strelka (Landzunge) bei Nacht sehen. Wie schön verabschiedet sich die Stadt von ihren Gästen!


Tatarstan, Russland

Jetzt werden wir die interessanteste Region von Povolzhje, die Republik Tatarstan, kennen lernen. Hier sind auf der engste Weise die Geschichte, Kultur sowie die Religionen der Tataren und Russen verflochten.

In der Republik gibt es mehr als 300 muslimische und orthodoxe Denkmäler. Den Touristen werden viele Exkursionen angeboten.

In dieser Gegend existierte vom 10. bis zum 15. Jahrhundert ein mächtiger und reicher Staat, das Reich der Wolgabulgaren. Seine größten Städte waren Bilar und Bolgar. Heute gelten diese Orte bei zahlreichen Pilgern als heilig. Bulgar nennt man sogar das «Mekka des Nordens». Östlich von der Stadt können Sie eine Menge Grabsteine, eine Moschee und ein Bad der Khane besichtigen.

Das heutige Bilar ist wegen eines ungewöhnlichen Ortes am Fuß des Berges Khuzhalar Tawy bekannt. Er ist das geistliche Zentrum dreier Religionen. Sowohl Moslems als auch orthodoxe Christen beten die aus dem Berg entspringende Quelle als heilig an. Die Wolga und die Kama, endlos scheinende Wälder und malerische Seen laden die Freunde ruhiger Erholung ein. In den Naturschutzgebieten, Naturparks und Wildreservaten können Sie die unberührte Natur hautnah genießen.

Einer der besuchenswertesten von ihnen ist der historische Naturpark Swijazhskij. Neben seiner malerischen Landschaften gibt es hier eine ganze Menge historischer Sehenswürdigkeiten. Swijashsk war die erste orthodoxe Stadt in dieser Region. Die Gebäude und ihre Innenausstattung sind einige der bedeutendsten russischen Baudenkmäler.

Die beste Gelegenheit, Tatarstan näher kennen zu lernen, sind die Schiffrundfahrten. Auf vielen Schiffen werden unter anderem auch verschiedene Gesundheitsprogramme angeboten. Die Hauptstadt von Tatarstan ist Kasan. Sie ist eine alte Stadt. 2005 wurde Kasan 1000 Jahre alt. Die Stadt ist eine Perle der Architektur, die Orient und Okzident in sich vereinigt. Ihr einzigartiges Bild ist von Moscheen, orthodoxen Kirchen, dem mittelalterlichen Kreml und modernen Gebäuden geprägt.


Kasan, Russland

Die weißsteinigen Mauern des Kasaner Kreml umrahmen die historischen Baudenkmäler aus dem 12. Jahrhundert. Sein Highlight ist der siebenstöckige «fallende» Sujumbike-Turm.

Im alten Teil des Kreml, an Stelle des Palastes der Kasaner Khane, steht heute der Gouverneur-Palast, die offizielle Residenz des Präsidenten Tatarstans.

Ein wahrer Schmuck der Stadt ist die Kul-Scharif-Moschee. Ihre in die Höhe strebenden Minarette symbolisieren acht Provinzen des Bulgarenreichs an der Wolga. Die Hauptkuppel ist gebaut in der Form von der «Kasaner Mütze», der Krone der Kasaner Khane. Die Fenster und Eingänge sehen wie Tulpenknospen aus.

Nur wenige hundert Meter von der Moschee entfernt erhebt sich die im Jahre 1552 gebaute Maria-Verkündigungs-Kathedrale, eines der ältesten Kasaner Denkmäler der altrussischen Kirchenbaukunst.

 Ein schönes Beispiel des russischen Barock des 17. Jahrhunderts liefert die prächtige Peter-und-Paul-Kathedrale. Ihr architektonisches Bild weist eine harmonische Verflechtung von russischen und orientalischen Elementen. Nicht weit von Kasan entfernt steht am Ufer eines Sees das orthodoxe Raif-Kloster. Sein architektonisches Ensemble ist seit dem 17. Jahrhundert unverändert geblieben. Man schätzt es als eines der besten Beispiele des «Moskauer» Barock.

Im Zentrum von Kasan liegt die Bauman Fußgängerzone, eine Flanierstraße. Einkaufen, Essen und Trinken - wer Kasan genießen will, muss die Vielfalt der Bauman- Straße genießen. In zahlreichen Cafes hier können Sie verschiedene tatarische Süßigkeiten kosten. Der Tee und etwas Süßes dazu stehen an der Spitze der tatarischen Esskultur. Wie die Tataren sagen, ist der Teetisch die «Familienseele». Nachdem Sie das Gebäck mit verschiedenen Füllungen probiert haben, werden Sie sich noch lange die Finger lecken. Den Anhänger von Fleischgerichten werden bestimmt der Plov und die Pelmeni schmecken. Dabei wird normalerweise Hammelfleisch genutzt. Sehr populär sind auch Suppe und Brühe.

Sollten Sie als Gast kommen, erwartet Sie ein herzlicher Empfang und leckeres Essen. Im Osten war die Gastfreundlichkeit immer schon hoch geschätzt. Auch Sie werden dies fühlen.


Samara, Saratow

Unser nächster Halt ist in Samara. Diese große Stadt an der Wolga trägt den Abdruck der entscheidenden historischen Ereignisse und der kaufmännischen Vergangenheit.

Gehen Sie zuerst eine Runde durch die historische Altstadt mit ihren malerischen Bürgerhäusern aus dem 19. -Anfang des 20. Jahrhunderts und besichtigen Sie orthodoxe Kirchen sowie die imposante und elegante katholische Kathedrale.

Eine einzigartige Sehenswürdigkeit ist der Stalin Bunker, wo sich heute ein Museum befindet. Während des zweiten Weltkrieges wurde er als Notausweichquartier für das Oberhaupt der Sowjetunion gebaut. Er ist ein zwölfstöckiges Gebäude unter der Oberfläche und ist 37 Meter in der Erde versenkt! Im Vergleich zum legendären Führerbunker in Berlin, der nur bis 16 Meter unter die Erde ging, ist diese Bunkeranlage doppelt so tief.

In diesem Paradies für Naturfreunde sollten Sie es nicht versäumen, die weite grüne Landschaft des Nationalparks «Samarskaja Luka» zu erkunden. Wegen seiner Schönheit nennt man ihn «Wolga-Schweiz». Sie können hier wandern, reiten, mit einem Kajakraften, auf einer Yacht unter Segeln gehen oder einen Hubschrauberausflug machen. Manche Pflanzen und Tiere kann man nur hier sehen. Es sind auch Gebiete mit der etwa siebzigtausend Jahre alten Taiga erhalten geblieben.

Die Shiguli- und Sokol-Berge gelten als einer der malerischsten Anziehungspunkte der Wolga. Vom Berg Strelnaja aus, dem höchsten Punkt der Shiguli-Berge, können Sie eine Bilderbuch-Aussicht auf die Landschaften genießen.  Dass vor uns die Stadt Saratow liegt, kann man an der grandiosen, fast drei Kilometer langen Brücke über die Wolga erkennen. Vom Schiff aus bietet sich ein wunderschöner Blick auf das im Talkessel liegende Saratow. Auf dem Museum-Platz erhebt sich die im Stil des «Moskauer Barock» gebaute Dreifaltigkeitskathedrale aus weißem Stein. Neben an befindet sich das Saratower Museum für Landeskunde.

Die reiche Sammlung im Radischtschew-Kunstmuseum Saratow ist in manchen Hinsichten einzigartig. Deswegen nennt man es «Wolga-Eremitage».
Wer Lust auf weitere Spaziergänge verspürt, dem sei der Bummel durch die Fußgängerzone, den Kirov-Prospekt, empfohlen. Hier gibt es viele kleine Läden, Cafes und den Zirkus. Abends ist die mit sanftem Licht von gelben Laternen beleuchtete Straße besonders gemütlich.


Wolgograd, Russland

Und jetzt ist es an der Zeit, die Heldenstadt Wolgograd kennen zu lernen. Früher hieß es Zarizyn und war eine der Festungen an den südlichen Grenzen Russlands. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts verlor es allmählich seine Verteidigungsbedeutung. Im 19. Jahrhundert wurde Zarizyn zu einem wichtigen Industrie- und Handelszentrum in Nizhneje Powolzhje (der Wolga Unterlauf), als auch zu einem großen Schiff- und Bahnverkehrsknoten. Die Zarizyner Kaufmänner nannten ihre Stadt das «russische Chicago». Die Geschichte der Stadt ist aufs Engste mit den Ereignissen des zweiten Weltkriegs verbunden, als hier erbittert gegen die Feinde gekämpft wurde. Heute trägt Wolgograd den stolzen Titel Heldenstadt.

Wolgograd ist eine harmonische Denkmalstadt. Das Erbe der ruhmreichen Vergangenheit werden von Gebäuden aus den Zarizyn Zeit. Gedenkstätten und anderen Sehenswürdigkeiten aufbewahrt.

Das Wahrzeichen von Wolgograd ist der Mamajew-Hügel. Ihn sieht man von weitem aus. Sein Name ist mit vielen Legenden umwoben. Eine von ihnen erzählt: Der mongolische Khan Mamaj, der ein riesiges Heer hatte, befahl: jeder Soldat soll zu einem bestimmten Ort kommen und eine Handvoll Erde mitbringen. Tag und Nacht kamen die Soldaten und warfen an einem Ort die Erde. Jeder nur einmal. So entstand aus kleinen Mengen Erde ein großer Berg, der Hügel von Mamaj.

Heute steht hier das achtundsiebzig Meter hohe Denkmal, eines der höchsten der Welt. Es symbolisiert die Mutter-Heimat.

Stromabwärts, nicht weit von Wolgograd entfernt, liegt das Dorf Dubovka, das für die besten Melonen an der Wolga bekannt ist. Genießen auch Sie dieses aromatische, saftige Obst.


Astrachan, Russland

Und nun werden wir von einer alten gastfreundlichen Stadt begrüßt. Das ist Astrachan. Diese Stadt liegt auf mehreren Inseln. Deswegen nennt man sie oft «Venedig an der Wolga». Im Sonnenlicht funkeln die Türme der Entschlafens- und Dreifaltigkeitskathedrale. Sie befinden sich im Kreml, einer Festung aus dem 16. Jahrhundert. Er ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten und ein Wahrzeichen der Stadt. Der Kreml beeindruckt mit seinen mächtigen, zwölf Meter hohen und fünf Meter breiten Mauern.

Der Kreml ist für viele Besucher Ausgangspunkt einer Stadtbesichtigung, denn von hier aus verliefen in alle Himmelsrichtungen die Straßen. Beginnen auch wir unsere Rundfahrt in der Hauptstraße mit alten Wohnhäusern orientalischer Kaufmänner. In ihrer Nachbarschaft befinden sich Gebäuden im klassischen Stil. Diese Handelsstraße war immer laut und verkehrsreich. So ist sie auch heute.

An der Krasnaja (Roten) Uferpromenade stehen viele Villen aus dem 19. Jahrhundert. Früher gehörten sie reichen Kaufmännern, die damit ihr Reichtum möglichst allen zeigen wollten. Diese Häuser sind mit Schwung und Kitsch gebaut. Sie scheinen an Pracht miteinander wetteifern zu scheinen.

Beeindruckend ist auch die Astrachaner Holzbaukunst. Ein prunkvolles Beispiel dazu ist das Haus des Kaufmanns Tetjuschinow. Zweistöckige Gemächer mit geschnitzten Fensterverkleidungen, Säulen und Galerien sind in besten Volkstraditionen gebaut.

«Alle sich in Astrachan etablierten Religionen leben in Frieden miteinander», - so stellte die Stadt der erste Reiseführer im Jahr 1900 vor. Und diese Aussage kann man nicht widerlegen. In Astrachan gibt es sehr viele orthodoxe Kirchen. Außer den prächtigen Entschlafenskirche und Dreifaltigkeitskathedrale sind auch die Kathedrale Johannes des Täufers, die Kirche der Muttergottes von Kasan und die Maria-Schutz- und Fürbitte-Kathedrale (Pokrovskij-Kathedrale) sehenswert. Anfang des 18. Jahrhundert wurde eine römisch katholische Kirche erbaut. Hier gibt es viele Moscheen.

Neben Rundfahrten durch Astrachan werden auch nicht ganz gewöhnliche Ausflüge in die Umgebung angeboten. Weniger als eine halbe Fahrstunde entfernt befindet sich das Museum der Wassermelone, weil die Wassermelone zu Recht als eines der Wahrzeichen Astrachans gilt.

Ein lustiger Wettkampf, der Schneckenlauf, wird an der einzigen Russlands Zuchtfarm für tropische Schnecken und Riesengarnellen organisiert. Am Ende dieses Ausflugs wartet auf Sie eine Probe von Meeresfrüchten und Fischfeinkost.

Fisch und Fischgerichte kann man als eines der Wahrzeichen Astrachans ansehen. Diese Stadt gilt nicht ohne Grund als die «Fisch-Hauptstadt» Russlands. Hier gibt es viele verschiedene Störarten und hier wird bis 90% des weltweiten Störfangs gemacht. Auf den Märkten und in Geschäften gibt es frische, geräucherte und gedörrte Fische in Hülle und Fülle. Der Astrachaner schwarze Kaviar gilt unter Feinschmecker als die absolute Delikatesse. Auch Sie können dieses begehrte Luxusgut kosten und als ein gastronomisches Andenken nach Hause mitbringen. Der Höhepunkt der hiesigen Küche sind die Wolga-Fischsuppe (Ucha) und der Stör-Schaschlik. Jeder Koch bewahrt sein eigenes Rezept für Fischsuppe. Zum Mittagessen probieren Sie auch originelle Astrachaner Gerichte - Eingesalzenes, Aspik, kalmückischer Tee mit Hammelfett und Piroggen mit Fisch.

Die meisten aus Astrachan mitgebrachten Andenken sind jedenfalls mit Fisch verbunden. Das können Fischfiguren aus Holz oder Ton, mit Fischmotiven bemaltes Geschirr oder eine in Form eines Stör gemachte Vodka-Flasche sein. Hier gibt es auch ein Vorzeichen: wer richtig, bis auf den letzten Knochen den Karpfenkopf isst, der bleibt für immer in dieser Gegend. Wir sind davon überzeugt, dass auch Sie diese gastfreundliche Region nicht verlassen wollen. Trotzdem läuft unsere Reise weiter. Es geht zu einem wunderschönen Ort, wo die Wolga endet und das Kaspische Meer beginnt, ins Delta der mächtigen Wolga.


Das Wolgadelta in Russland

Das Wolgadelta ist ein Gebiet von jungfräulicher Schönheit und von Menschen unberührter Natur. Viele Wolga-Abzweigungen, Inseln, Meeresbuchten und Sanddünen schaffen eine in ihrer einzigartige Schönheit Landschaft. Die mächtige Wolga teilt sich hier in mehrere kleine Arme und bildet einen echten Wasserdschungel aus mehr als achthundert Kanälen.

Im Wolgadelta befinden sich zwei große Naturschutzgebiete - das Astrachaner und Bogdo-Baskuntschak Naturreservat. Im Astrachaner Naturreservat werden Exkursionen für Ornithologen angeboten. Denn hier gibt es viele Vögelarten: Schwäne, Pelikane, Enten, Kormorane und Reiher. Sie können solche seltene Vögel wie Rosaflamingo, Krauskopfpelikan und Seeadler beobachten.

Ein einzigartiger Ort ist der Salzsee Baskuntschak. Seine schneeweiße Oberfläche ist so hart, dass auf ihr eine Eisenbahn für den Salztransport läuft. Nicht weit von dem See entfernt ragt der Bogdo-Berg auf. Er steht überraschend isoliert auf der Ebenheit der Steppe und zieht jeden Besucher sofort in sehnen Bann.

Das Highlight der Reise ins Wolgadelta ist ohne Zweifel eine Bootfahrt zu den Lotusfeldern, den größten der Welt. Man nennt den Lotus «Kaspische Rose». Innerhalb von drei Tagen verändert er seine Farbe vom kräftigen Rosa bis zum Weiß. Wer einmal diese unendlich ausgedehnten Blumenfelder gesehen hatte, kann dieses märchenhafte Bild nie vergessen.

Dieses Gebiet ist ein wahres Paradies für Angelfreunde. Die Gewässer sind reich an Fisch. Riesige, bis zu 50 Kilogramm schwere Welse beeindrucken mit ihrer Größe. Und so große Hechte und Zander existieren sonst nur im Anglerlatein. Bei ein bisschen Glück können Sie auch den legendären Hausen, der auch als Thomas-Stör bekannt ist, fangen. Im Winter ist Angeln auf dem Eis sehr populär, denn hier gibt es Fisch das ganze Jahr über in Hülle und Fülle.

Russland: Urlaub in Sankt Petersburg

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Individualreisen: Rundreisen in Russland

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