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Russland: Russische Provinz

 
 

Charme der russischen Provinz

Idylle in der russischen Provinz mit Blick auf alte Holzhäuser in Myschnkin

In den kleinen mittelrussischen Städten und Dörfern scheint die Zeit langsamer zu fließen. Sie schont nicht nur alte Steine von Klostern und Kathedralen, sondern den Lebensstil selbst. Dieses Gefühl bekommen Touristen in Russland in jeder der Städte, über die hier erzählen werden. Sollen Sie diese kleinen gemütlichen Städte und Dörfer des Goldenen Rings besichtigen, können Sie in eine besondere Atmosphäre eintauchen und imposante Denkmäler in Russland sowie einzigartige Museen besichtigen.

 

Nicht weit von Uglitsch entfernt liegt von der Hektik der Moderne versteckt ein kleines Städtchen Myschkin. Laut einer Legende bekam es seinen Namen von einem Fürsten zu Ehren einer Maus, die ihm das Leben gerettet hatte. Sie weckte den schlafenden Fürsten und warnte ihn auf diese Weise vor einer Schlange.
Hier befindet  sich in einem alten Haus das einzigartige Museum für Mäuse. Im Hauptsaal sitzt und "strickt" in einem Sessel die Maus-Oma, das Dickchen Tanja "bettelt" bei den Gästen um etwas Leckeres und die Maus Marfuscha "liest" ein Buch.

Im Städtchen gibt es auch ein interessantes Museum für traditionelle russische Winterschuhe, das Walenki Museum in Myschkin. Hier kann man eine unvorstellbare Menge von Walenki-Arten sehen. Es gibt mit Pelz geschmückte Walenki, Sporen-Walenki, Weihnachtswalenki mit gestickten Tannenbäumen, Walenki mit durchbrochenem Stiefelschaft. Das größte Ausstellungsstück ist 2 Meter hoch.


Aleksandrow & Pljos

Kirche von Kasan Ikone der Mutter Gottes, Russland

Im Zentrum des Goldenen Rings, zwischen der Sergius-Dreifaltigkeit-Lawra und Pereslawl-Zalesskijm, liegt die Stadt Aleksandrow. Jedes Jahr kommen Tausende Touristen, um den imposanten, gut erhaltenen Aleksandrow-Kreml zu besichtigen. Im Kreml befindet  sich das Museum "Aleksandrowskaja sloboda", das sorgfältig die Gegenstände aus der ehemaligen Zarenresidenz aufbewahrt.

Ein bisschen seitlich von der Hauptroute des Goldenen Rings, nicht weit von Kostroma, liegt die kleine Stadt Pljos. Dank ihren Sandstränden, Laub- und Nagelwäldern sowie der sauberen Luft nennt man sie die "russische Schweiz". Der russische Maler Levitan malte in Pljos seine besten Landschaftsbilder. In der Stadt gibt es das Levitan-Museum, das einzige in Russland befindliche  Museum für Landschaftsbilder, das Museum für Volkshandwerk und andere interessante Museen. Sie ist ein wahres Paradies für Freunde eines ruhigen Urlaubs. Die Hektik großer Städte, Sorgen und Probleme scheinen hier, im einschlafenden Rhythmus des 19. Jahrhunderts, weit weg zu sein.

Im Sommer gibt es hier einen Yacht-Club. Im Winter sind besonders populär atemberaubende Fahrten auf dem Eis der Wolga mit einem Luftkissenfahrzeug.


Tutaew & Kaljasin

Stromaufwärts der Wolga, 50 km von Jaroslawl entfernt, liegt Tutaew, eine der schönsten mittelrussischen Städte. An einem hohen Hügel steht die große Auferstehungs-Kathedrale. Sie ist aus Ziegelsteinen und Kachelsteinen gebaut. Ihre Mauern sind mit schönen Holzschnitzereien beschmückt. Die Innenausstattung beeindruckt mit ihrer Freskenmalerei.

Eine andere alte Stadt an der Wolga ist Kaljasin, die eine lange Zeit durch ihre Dreifaltigkeit-Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert bekannt war. In den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde hier die Uglitsch-Wasser sperre erbaut und der ganze historische Teil der Stadt samt dem Kloster wurde überschwemmt. Von der alten Stadt sind nur wenige Straßen, drei Kirchen, Klosterinseln und der Glockenturm der Nikolsky-Kathedrale erhalten geblieben. Der Glockenturm der Nikolsky-Kathedrale erhebt sich aus dem Wasser und ist die einzige Erinnerung an die Schönheit von Kaljasin.

Eine echte mittelalterliche Burg gibt es in Jurjew-Polskij. Der alte Stadtteil ist mit einem gut erhaltenen, zwei Kilometer langen und praktisch ideal runden Erdwall umringt. Beeindruckend sind auch die Georg-Kathedrale und das Erzengel-Michael-Kloster unter den Sehenswürdigkeiten in Kaljasin.


Naturschutzgebiet in Russland
Natur der Region

Russischer Wisent

Die imposante Wolga, ruhige Flüsse, weite Felder, dichte Wälder, Eichenhaine und Überschwemmungswiesen bilden die natürliche Umgebung von Meschtschera, Salesje, Opolje. Die Natur dieser Gegend ist von russischen Dichtern besungen und von bekannten Malern gemalt worden. Während der Reise im Goldenen Ring können Sie die Schönheit der klassischen russischen Landschaften genießen. Sie sind schön zu jeder Jahreszeit.

Um die unberührte Reinheit und die einzigartige Natur dieser Gegend zu beschützen, wurden hier die Naturschutzgebiete Meschtscherskij und Pereslawskij erschaffen. In Meschtschera existieren auf einem Territorium Taiga-, Laubwälder-, Waldsteppen- und Steppentiere. Hier stehen Wisente unter Schutz und werden auf einer Vogelzuchtstation weiße Kraniche (Schneekraniche) gezüchtet. Eine der populärsten und interessantesten Touristenrouten in Meschtschera ist eine Bootfahrt auf den großen Seen, die den Meschtschera-Seering bilden.

Im Pereslavler Nationalpark liegt der Pleshchevo-See, einer der schönsten und saubersten Seen Mittelrusslands. In diesem Nationalpark kann man ein Dendrarium besichtigen, wo verschiedene Pflanzen aus aller Welt gesammelt sind.
Nicht weit von Sergiev Posad befindet  sich noch eine bekannte Sehenswürdigkeit, der Wasserfall Gremjatschij, der aus 25 Meter Höhe fällt. Laut den Legenden hat das Wasser hier heilende Eigenschaften.

Die meisten Städte des Goldenen Rings liegen an Flüssen und Seen. Flüsse waren immer eine Ernährungsquelle für das Volk. Diese Gegend ist ein wahres Paradies für Angelfreunde. In der Kljasma und Oka kann man mit ein wenig Glück auch den Zarenfisch, Sterlet, fangen. Eine der Städte im Goldenen Ring, Rybinsk, bekam ihren Namen dank dem Fischreichtum in hiesigen Flüssen.
Die Wälder hier sind voll von Pilzen und Beeren. Wenn Sie gerne Pilze sammeln, bringen Sie aus dem Wald mit Sicherheit einen vollen Korb mit.

Matroschki sind das Wahrzeichen Russlands


Das Erbe der alten Meister

Seit eh und je ist Russland für seine Meister berühmt. Palech, Pawlowo, Gus-Hrustalnyj sind nur einige der Zentren bekannten russischen Gewerbes. Die Handwerker hier sind echte Meister der angewandten Kunst. Jedes Erzeugnis ist ein Meisterwerk, das aber auch im alltäglichen Leben verwendet werden kann und soll. Ein schöner Schmuck für zu Hause ist ein Tablett mit Zierbemalung aus Zhostovo. Auf dem dunklen Hintergrund blühen wunderschöne Blumen. Spitzenservietten und bestickte Handtücher von Meisterinnen aus Pereslawl sind ein originelles Geschenk.

Wenn Sie Ihre Freunde überraschen möchten, bringen Sie ihnen einen eleganten emaillierten Schmuck mit typisch russischer Miniaturmalerei auf Emaille mit! Schatullen und Schmuck werden mit bekannter Palecha Maltechnik verziert. Jede Lackminiatur ist nicht nur eine einfache Illustration zu Legenden und Märchen, sondern ein bewundernswertes Kunstwerk. Farbenfrohe Tücher aus Pawlowski Posad werden wohl jeder Frau gefallen.

Für Kinder sollen Sie von Ihrer Reise ein Spielzeug mitbringen, sei es ein aus Holz geschnitztes Tierchen, eine Puppe oder eine Pfeife aus Ton. Für seine Spielzeuge ist Sergiev Posad bekannt. Die berühmte russische Matroschka kommt auch aus diesem Ort. Ihre Vorgängerin, ein Talisman-Spielzeug, kam nach Russland aus Japan und ihr Aussehen veränderte sich hier zu einem schönen Mädchen mit roten Bäckchen. Heute ist Matroschka ein Eigenname und das Wahrzeichen Russlands.
Funkelnde Erzeugnisse von Glasbläsern aus Gus-Hrustalnyj, dem "Kristallherzen" Russlands, vereinigen in sich hohe Qualität und Volkstraditionen.


Traditionen und Sitten in Russland.

Traditioneles Leben in der russischen Provinz


Russische Küche

Der Goldene Ring bedeutet nicht nur Städte und Denkmäler, sondern vor allem Menschen mit ihrem besonderen Lebensstil und seit alten Zeiten bewahrten Traditionen in Russland. Feste sind ein Teil davon. Man pflegt in Russland eine besondere Beziehung zum Fest. Russische Feste sind laut und lustig wie der europäische Karneval. Während eines solchen Festspiels können auch Sie die Troika-Schlitten fahren, Sbiten und Medowucha kosten. An besonderen Feiertagen werden Extratouren durch alte russische Städte angeboten.

Silvester und Weihnachten sind in der russischen Tradition gleich bedeutsam. Während dieser märchenhaften Winterzeit funkelt in jedem Haus ein geschmückter Tannenbaum. Unter dem Tannenbaum liegen Geschenke, die von Märchengestalten, Ded Moroz und seiner Enkelin Snegurotschka, gebracht werden. Kostroma, eine Stadt im Goldenen Ring, gilt als die Heimatstadt von Snegurotschka. Silvester und Weihnachten werden mit üppigen Gerichten, Volksspielen, Schlittenfahren und anderen Spielereien und Vergnügungen gefeiert. Sogar wenn der Frost dazwischen kommt, kann er es nicht vereiteln.

Wenn der Winter zu Ende ist, wird das letzte Winterfest, Masleniza (Butterwoche), gefeiert. Es ist ein Fest zur Verabschiedung des Winters und zur Begrüßung des Frühlings. Da es die letzten Festtage vor der orthodoxen Fastenzeit sind, wird sehr ausgelassen gefeiert und gegessen. Den Regeln der orthodoxen Religion nach muss man diese Zeit mit der Versöhnung mit Freunden, Bekannten und Verwandten verbringen. Man lädt Gäste ein und bietet unbedingt Bliny (Pfannkuchen) an, die die Sonne symbolisieren. Während der Masleniza wird eine Strohpuppe, der personifizierte Winter, im Feuer verbrannt. Menschen springen über das Feuer und loben die Sonne und den Frühling.

Eines der bedeutendsten christlichen Feste ist Ostern. Das Geläut tausender Glocken, bunt bemalte Eier und leckere Kulitsch (Osterbrot) schaffen eine fröhliche Atmosphäre. In der Osternacht können Sie sich an einem Kreuzzug in einer der Kirchen und Kathedralen beteiligen und noch einmal die prachtvolle Innenausstattung bewundert.

Vorbereitung für das große Masliniza-Fest, mit köstlichen Pirogen, Russland

In Russland kommt kein Fest ohne etwas Leckeres aus. Ein russisches Festmahl ist üppig und vielfältig. Nach der Tradition werden die Gäste mit Brot und Salz begrüßt, denn "Salz und Brot macht Wangen rot". Brot ist das Symbol satten Lebens und Salz schützt das Haus vor dem Unglück. Im 9. Jahrhundert wurde das Honigbrot gebacken. Es bestand zu 50% aus Honig und Beerensaft. Später  wurden auch Gewürz-Kräuter zugegeben. Jetzt ist dieses Gebäck als Pfefferkuchen bekannt.

Der Honig ist die Basis eines bekannten russischen alkoholhaltigen Getränks, Medowucha. Es wurde sowohl von Zaren als auch vom einfachen Volk getrunken. In jedem Haus wurde die Medowucha gegart. Wer zu Hause keinen Honig hatte, galt als äußerst arm.
Es werden hier auch Kwas, verschiedene Beerenliköre und Fruchtsaftgetränke sowie traditioneller Vodka hergestellt. Verschiedene Vorspeisen gibt es hier in Fülle und Hülle. Das sind Pilze, Gesalzenes, Bliny, gefüllte Pirogi, roter Kaviar und eine besondere Delikatesse, schwarzer Kaviar. Der beste Schmuck eines Festtisches sind ein Stör, ein Spanferkel oder eine mit Äpfeln gefüllte Gans. Traditionelle Suppen in der russischen Küche sind Schtschi, Soljanka und kalte Okroschka.

Als Nachtisch gelten Pfefferkuchen, süße  Pirogi und die berühmte Gurjev Grütze (süßer Grießbrei). Die Russen verstehen und lieben es, Gäste zu empfangen.
Während der Reise im Goldenen Ring können Sie die Breite der russischen Seele  kennen lernen und die russische Gastfreundlichkeit spüren.

Russland: Urlaub in Sankt Petersburg

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Individualreisen: Rundreisen in Russland

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