Klöster in Pereslawl, Russland
Nikoljskij Frauen Kloster in Pereslawl, Russland |
Das Gorizki Mariä Himmelfahrtskloster in Pereslawl
Das Gorizki Mariä Himmelfahrtskloster ist im 16. Jahrhundert unter Iwan Kalita entstanden. Denkmäler aus dem 16. Jahrhundert sind im Kloster nicht erhalten geblieben, denn das bestehende Ensemble hat sich im 17.-18. Jahrhundert herausgebildet.
Gegenwärtig befindet sich in den Wänden dieses Klosters das Kunsthistorische Museum von Pereslawl. Die Kollektion des Museums zählt Zehntausende von Exponaten, in der riesigen Bibliothek werden seltene Urkunden und Bücher, Ausgaben von Werken großer russischer Schriftsteller, die zu ihren Lebzeiten erschienen sind, aufbewahrt. Von den 47 Sälen des Museums nimmt die Gemäldegalerie nahezu die Hälfte ein. Zu den bekanntesten Bauten dieses Kloster zählen das Heilige Tor, die Nikolaus-Kirche und die Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale mit ihrer berühmten Ikonostase.
Daniels Dreifaltigkeits Kloster in Pereslawl
Fjodorowski-Kloster in Pereslawl, Russland |
Unweit vom Gorozki Kloster liegt das Daniels Dreifaltigkeits Kloster, das 1508 entstanden ist. Das Kloster wurde vom Mönch Daniel, dem späteren Taufpater Iwans des Schrecklichen, gegründet. Das Hauptgebäude des Klosters, die Dreifaltigkeitskathedrale, wurde 1532 errichtet.
Im Jahre 1662 versahen die Meister Guri Nikitin und Sila Sawin aus Kostroma die Wände der Kathedrale mit Freskenbemalungen. Die erstaunlich satten ocker- und orangefarbenen Töne harmonieren sehr wohl mit Dunkelblau und Kirschrot. Heute leben in dem Kloster Mönche, die ein sehr strenges Regiment führen. Wer hier fotografieren möchte, muß den Vorsteher um seinen Segen dazu bitten.
Das Fjodorwski Kloster in Pereslawl
Bei der Einfahrt in die Stadt aus Richtung Moskau steht das Fjodorwski Kloster. Einer Legende zufolge war das Kloster bereits im 14. Jahrhundert entstanden, doch bekannt wurde es erst, nachdem Iwan dem Schrecklichen 1557 der Sohn Fjodor geboren wurde. Dem heiligen Fjodor wurde das Kloster denn auch geweiht. Zu Ehren der Geburt seines Sohnes ließ der Zar in diesem Kloster die Kathedrale errichten, die Fjodor, dem Heerführer geweiht worden war.
Das Nikita Kloster in Pereslawl
Nikita Kloster in Pereslawl, Russland |
Nördlich der Stadt, auf einer Anhöhe am Ufer des Plestschejewo-Sees, liegt das Nikita Kloster. Es ist das älteste Kloster der Stadt und wurde Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet. Das Kloster wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts zum Zeitpunkt des Ablebens des Säulenheiligen Nikita , eines Wundertäters von Pereslawl, bekannt.
Erhalten geblieben ist eine Kapelle an der Stelle, an der einst Nikitas Zelle gestanden hat. Den Mittelpunkt des Architekturensembles des Klosters bildet die Nikita-Kathedrale, die 1564 auf Geheiß Iwans des Schrecklichen erbaut wurde. Dieses Gotteshaus übertrifft in seinen Ausmaßen alle Kirchen aus dem 16. Jahrhundert. Seit 1993 ist das Nikita-Kloster ein funktionierendes Männerkloster.

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