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Russland: Gesundheitstourismus

 
 

Tourismus zur Behandlung in Russland

Die Geisiere von Primorje & seine heißen Quellen, Russland

Russland hat ein riesiges Potential an Naturressourcen für einen Tourismus zur Behandlung und zur Wiederherstellung der Gesundheit. Von Weltbedeutung sind die einzigartigen Kurortzonen der Kaukasischen Mineralquellen (Minerainyje Wody), der kaukasischen Schwarzmeerküste und des Baikalsees.

Die Geschichte der Kurorte in Russland zählt beinahe drei Jahrhunderte. Der erste Kurort des Landes - eisenhaltige (Martial-) Quellen in Karelien - wurde 1719 auf Erlass Peters I. eröffnet.

Das Gebiet Moskau, das Zentrum des europäischen Teils von Russland, verfügt über reichhaltige natürliche Heilfaktoren und besitzt ein entwickeltes Netz von Sanatorien, Pensionen und Erholungsheimen. Im Gebiet gibt es zwei Kurorte von föderaler Bedeutung: Dorochowo und Tischkowo. Ihre wichtigsten Heilfaktoren sind die natürlichen Mineralwässer mit Natrium - Kalzium- bzw. Natriumchlorid-Gehalt, die sich sowohl zum Trinken als auch zu Heilbädern und -becken eignen. Die Heilbasis der Gesundheit fördernden Einrichtungen des Gebiets Moskau ist eine der besten im Lande.

Die Umgebung von Moskau hat viele Denkmäler von kulturhistorischem und architektonischem Charakter. Die Gäste können Wanderungen und Busfahrten mitmachen, die Kirchenbauten und die Palast- und Parkarchitektur besichtigen. Einige Sanatorien in Russland und Erholungsheime in Russland, wie beispielsweise in Archangelskoje, sind unmittelbar auf dem Gelände ehemaliger Adelsbesitze gelegen.

Russlands Schwarzmeerküste mit den großen Kurorten Sotschi, Anapa und Gelendschik gilt seit langem als einer der besten Erholungsorte in Russland, wenn nicht auf der ganzen Welt. Das warme, ruhige Meer, eine erstaunlich schöne Natur, ein Klima von heilender Wirkung ziehen alljährlich Millionen Urlaubsgäste aus ganz Russland wie auch aus anderen Ländern an.

Kurort Kislowodsk, Russland

Der berühmte Kurort Sotschi zieht sich beinahe 150 Kilometer weit an der Küste des Schwarzen Meeres, von Adler bis Lasarewskoje, hin. In den hiesigen Sanatorien werden die modernsten und wirksamsten Präparate und Behandlungsmethoden angewandt. Am bekanntesten unter den heilkräftigen Mineralquellen sind die von Mazesta.
Anapa gilt zu Recht als der beste russische Kurort in Russland für die Erholung von Familien mit Kindern. Gelendschik gehört zu den Kurorten Russlands, die sich höchst dynamisch entwickeln.

Die Kaukasischen Mineralquellen (Kawkasskije Mineralnyje Wody) sind eine besonders geschützte Umwelt- und Kurortregion in Russland. Hier gibt es über 100 Mineralquellen von dreizehn unterschiedlichen Typen. Der Tambukan-See ist für seinen einzigartigen Heilschlamm bekannt.

Der größte und komfortabelste Kurort dieser Zone ist Kislowodsk, das 2003 sein 200. Gründungsjahr hatte. Der wichtigste Heilfaktor ist das berühmte Mineralwasser Narsan. Der überaus populäre balneologische Kurort des Landes Jessentuki ist für seine alkalischen Quellen „Jessentuki-4" und „Jessentuki-17" bekannt. Hier befindet sich eines der größten Schlammbäder Europas. Besonders vielfältig - bis zu 40 Typen zählend - sind die Mineralquellen in Pjatigorsk, dem ältesten Kurort der Kaukasischen Mineralquellen.

Kurort Schelesnowodsk, Russland

Der Kurort Schelesnowodsk besitzt über 20 Mineralquellen (fürs Trinken und für Heilbäder geeignet).
Das Gebiet Kaliningrad wird Bernsteinregion genannt. Das milde Klima, der breite Sandstrand, die überaus schönen Landschaften, gemütlichen Sanatorien, Pensionen und Hotels bieten gute Möglichkeiten für Erholung und Kräftigung der Gesundheit.

Der zentrale Kurort des Gebiets ist Swetlogorsk (ehemals Rauschen). Diese altertümliche deutsche Stadt, die im 13. Jahrhundert gegründet wurde, war ein bekannter Kurort Ostpreußens. Dank der seitdem erhalten gebliebenen Kultur des Parkwesens sieht Swetlogorsk erstaunlich blühend aus und ist in Grün gebettet. Die Sanatorien von Swetlogorsk und des in der Nähe, am Anfang der Kurischen Nehrung gelegenen Selenogradsk haben eine gute Basis, die es erlaubt, viele Erkrankungen effektiv zu bekämpfen.

Die Gäste können die Behandlung mit Ausflügen zu historischen Stätten der Region, darunter nach Kaliningrad (ehemals Königsberg) verbinden.
Die Mineralwässer zahlreicher Quellen, darunter heilkräftige radon- und silberhaltige Lehme, sind die wichtigsten, aber bei weitem nicht alle Heilressourcen des Altai-Gebirges. Hier liegt Belokuricha, einer der landesgrößten balneologischen Kurorte Russlands. Der wichtigste Heilfaktor ist hier das radonhaltige Thermalwasser mit unikalen chemischen und Heileigenschaften. Dieser Kurort existiert schon seit mehr als 100 Jahren. Die Stadt verfügt über ein ganzes Netz von Sanatorien, in denen neben der Balneotherapie auch die Moorbadbehandlung, die Manualtherapie und die traditionellen altaiischen Heilmittel angewandt werden. Die Heilbäder unter Benutzung eines Sudes aus dem Bastgeweih von Maralen sind seit 150 Jahren bekannt. Die Heilverfahren werden hier mit Sport kombiniert. Seit kurzem bestehen in Belokuricha auch Gelegenheiten für Gebirgsfahrten. Ausgezeichnete Bedingungen für aktive Erholung und Sport findet man auch an anderen Orten, zum Beispiel an den Ufern des Telezki-Sees, wo sich die älteste Touristenherberge des Altai befindet.

Die Umgebung des Baikalsees und Transbaikalen verfügen über eine einzigartige Kombination von natürlichen Heilmitteln. Die jungfräuliche Natur, die reine Luft der Berge und Wälder, die hohe Zahl von Sonnenscheintagen werden durch außerordentlich reiche Mineralquellen und heilkräftige Moorbäder ergänzt. Die Mineralwasser des Kurorts Gorjatschinsk am Baikalsee sind auch außerhalb dieser Region bekannt.

Im Gebiet Irkutsk befindet sich der weltgrößte artesische Angaro-Lenski-Mineralbrunnen. Hier gibt es rd. 300 Mineralquellen und sechs große Seen mit heilkräftigem Schlamm. Im Gebiet funktionieren über 70 Sanatorien und andere Einrichtungen zur Förderung der Gesundheit.

Am Fuß des Sajan in Burjaten liegt der Bergluft-und Klimakurort Arschan. Die Thermalwasser und der schwefelhaltige Schlamm werden durch die heilkräftige Einwirkung der ultravioletten Strahlung der Gebirgssonne und der würzigen Taigaluft ergänzt. Das Gebiet Tschita verfügt über mehr als 300 Mineralquellen von verschiedenster physikalischchemischer Zusammensetzung und mehr als 30 Schlammseen. Besonders bekannt sind die Narsanwasser von Darassun sowie die Radonwasser von Molokowka und der schwefelhaltige Schlamm des Ugdan-Sees. Am populärsten unter den Kurorten sind Darassun, Molokowka, Schiwanda und Olentuj.

Die Region Primorje, der südöstliche Rand Russlands, eignet sich sowohl für den ökologischen als auch für den gesundheitsbedingten Tourismus. Neben den günstigen Natur- und Klimabedingungen und den malerischen Gebirgs- und Taigalandschaften besitzt diese vom Pazifischen Ozean bespülte Region zahlreiche Faktoren von heilender Wirkung auf den Organismus des Menschen: Mineralquellen (über 100), vielfältige heilkräftige Arten von Meeres und Seeschlamm. Die bekanntesten Kurorte der Region sind Schmakowski im Kirowski-Rayon (kalte kohlensauere Mineralwasser) und Sadgorod in Wladiwostok (Schlammvorkommen).

Die Wälder von Primorje, die einen großen Teil des Territoriums der Region bedecken, sind eine echte Schatzkammer von Heilpflanzen, unter denen vor allem der berühmte Ginseng zu nennen ist. Besonders attraktiv für Touristen, die neben Erholung auch eine Heilwirkung anstreben, sind die südlichen Küstengebiete von Primorje mit ihren malerischen Buchten, Bais und Strandstreifen. Im Sommer suchen zahlreiche Touristen gern die Inseln in der Bucht auf.

Russland: Altai - Land der urwüchsigen Schönheit

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Individualreisen: Rundreisen in Russland

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