Abenteuerreisen in Russland
Eine Abenteuerreise in Russland garantiert den Anhängern eines aktiven Urlaubs unvergessliche Eindrücke, denn Russland ist ein Land mit einer Vielfalt an Landschaften. Die Natur und das Klima sind in jeder Region des Landes einzigartig und bieten deshalb verschiedene Möglichkeiten für die Gestaltung eines aktiven Urlaubs. Riesige Territorien Russlands mit hohen Bergen, breiten Ebenen, Millionen von klaren Seen und Flüssen reihen Touristen aus aller Welt an. In Russland kann man wandern, Pferde- und Fahrradwanderungen unternehmen, Alpinski laufen, Snowboard fahren, rafften, Jeeptouren oder Reisen mit schneegängigen Fahrzeugen gestalten.
Die Infrastruktur dieser Tourismusart entwickelt sich rasch. Es werden viele komfortable Touristenkomplexe, muttifunktionale Ausflugsressorts und Sportzentren errichtet. Russland lockt die Anhänger besonderer Erlebnisse in erste Linie wegen einer breiten Palette an Abenteuerreisen mit extremen Anforderungen an Mensch und Technik an. Viele solche Routen verlaufen weit vom alltäglichen Trubel und von gängigen Klischees entfernt, in schlecht erschlossenen Regionen mit unberührter Natur. Wahrend einer solchen Reise bekommt man das Gefühl, ein echter Entdecker zu sein.
Die unerforschten Breiten Russlands fordern Sie auf und laden Sie ein. ihre eigenen Kräfte auf die Probe zu stellen und unvergessliche Eindrücke zu bekommen!
Reisen zu Wasser in Russland
Abenteuerreisen in Russland: Baikalsee |
Eines der populärsten Gebiete für eine Reise zu Wasser in Russland ist die Republik Karelien, das Land der Seen. In Karelien gibt es über sechzigtausend Seen, inklusive der größten in Europa, den Ladoga- und Onega-See, und siebenundzwanzig Flüsse. Die Flüsse und Seen wimmeln von Fischen, die Wälder sind reich an Beeren und Pilzen. Von zahlreichen Buchten durchschnittene Ufer und felsige Scharen (kleine Inseln) bilden Labyrinthe am Wasser. Sie sind ein wahres Paradies für Angelfreunde und bieten schöne Möglichkelten für Paddelboot-Touren an. Die Strecken mit einem leichten Schwierigkeitsgrad sind ideal für einen Familienurlaub. Während einer Reise durch Karelijen ist es empfohlen, die Insel Kizhi zu besuchen. Auf der Insel sind einzigartige Meisterwerke des alten russischen Holzbaus zu bewundern, darunter die einzigartige Kirche der Verklärung Christi mit 22 Zwiebeltürmen.
Raftigtouren auf den kaukasischen Flüssen sollte man im Frühling oder im August und September unternehmen. Dann ist der Wasserstand hoch genug. Rafting auf ungezähmten Flüssen im Kaukasus ist schwierig und gehört zu den extremen Touren. Aber Im Unterlauf des Flusses Msymta werden einfachste Touren mit dem Tretboot in Begleitung erfahrener Bootsführer angeboten. Sie sind auch für Jugendliche und Kinder geeignet.
Die Flüsse im Ural entspringen hoch in den Bergen und schneiden tiefe Schluchten In das Land Sie tragen Ihre Flutwellen zwischen den felsigen Ufern mit Grotten und Höhlen und stürzen als tosende Wasserfälle hinab. Viele Touristen werden von dem schnell strömenden, kristallklaren Wasser angezogen. Für einen Familienurlaub sowie unerfahrene Rafter sind die Raftingtouren auf den breiten, ruhigen Flüssen Belaja, Silim, Nugusch, Ai und Juriuzan ideal. Viele Strecken verlaufen durch das Naturreservat Schulgan-Tasch, wo die Bienen unter Naturschutz stehen, und zu den Kapowa-Höhlen.
Der Altai ist ein Bergland in Zentralasien. Kaum woanders sieht man so viele Landschaftstypen auf einem so kleinen Territorium. Die größten Flüsse im Altai sind die Bija, der Katun und der Tschulyschman. Die wilden Flüsse Tscharysch und Katun laden zum Rafting mit den Schlauchbooten ein. Einen zusätzlichen Reiz gibt den Raftingerlebnissen die faszinierende unberührte Natur. Man kann einen Ausflug mit der Jolle zum Telec-See unternehmen. Die Landschaft dieses Sees bezaubert mit von Menschen unberührter Natur.
Raftlng auf dem Fluss Irkut im Sajan-Gebirge ist für diejenigen ideal, die kurze gemütliche Routen ohne Anstrengung bevorzugen.
Der Baikalsee, der größte Süßwassersee der Welt, ist ein Touristenmagnet. Man nennt ihn die Perle Sibiriens. Die beste Zeit für eine Reise an den Baikalsee ist Juli bis Anfang August. Um diese Zeit herrscht sonniges Wetter, der See ist relativ ruhig und das Wasser in den seichten Buchten erwärmt sich bis +20 Grad, so dass man baden kann. Am besten genießt man den Baikalsee mit einem kleinen Boot. So kann man die Route jede Zeit andern, in kleinen malerischen Buchten halten, angeln und in der Sonne liegen.
Abenteuerreisen in Russland: Pferdetouren
Pferdetouren sind für die Ausfluge in die Naturschutzgebiete und Naturreservate am besten geeignet. Die meisten Touren sind von Reitkenntnissen, Alter und Kondition unabhängig. Pferde sorgen unter anderem für das psychische Gleichgewicht des Menschen. Für Anfänger im Reitsport werden geführte Austritte auf kurze Strecken in Begleitung von geschulten Reitlehrern angeboten. Den Touristen werden die Grundsatze des Reitens beigebracht.
Eine der exotischen Pferderouten verläuft in den Bergen des Kaukasus vom Touristenlager Medowyje Wodopady durch enge Schluchten zum Bermamyt-Plateau (2350 m) und weiter zum Fuß des erloschenen Vulkans Elbrus. Man glaubt, die faszinierenden Berglandschaften des Kaukasus besitzen heilende Kraft. Atemberaubend hohe Bergspitzen, glänzende Gletscher, mit Blumen übersäte alpine Wiesen, tiefe enge Schluchten, tosende Wasserfälle und wilde Bergflüsse, alte Kirchen und Bergdörfer - das alles ist der Kaukasus.
Im Südural, in Baschkirien, verlaufen die Pferdetouren durch malerische Taigawälder. Ausdauernde und ruhige Pferde bringen die Touristen zum Fluss Belaja, der wie geschaffen fürs Angeln und Baden Ist Bezaubernd ist auch das Panorama der Ural-Berge, die Taiga, breite Wiesen, der Duft der Wiesen und Wälder, kristallklare Bergflüsse und Bächer.
Pferde sind ein traditionelles Transportmittel im Altai. Es werden hier Pferdetouren zum Katun-Gebirge, zum Berg Belucha, dem höchsten Gipfel Im Altai, zu den Schawlo-Seen und dem Telec-See angeboten. Die Route verläuft abseits der Wohnorte. Die Touristen sehen unterwegs nur die Taiga, die verschneite Bergspitzen, alpine Seen und kristallklare Flüsse.
Wie alle Nomadenvolker verehren die Burjaten, die im Süden Sibiriens leben, das Pferd als ein Nationalsymbol. Das Pferd als Freund ist die wichtigste handelnde Person praktisch in allen burjatischen Legenden und Märchen. Hier schätzt man auch die heilenden Eigenschaften des Kumys, natürlich vergorene Stutenmilch. Um diese Volksnahrung asiatischer Steppen Volker zu kosten, lohnt es sich, eine Pferdetour durch Burjatien zu unternehmen. Während der Reise werden die Tunklnski-Gebirge, ein Naturdenkmal, und das Schumak-Tal, das für seine Mineralquellen bekannt ist, besichtigt. Man kann hier die Traditionen der einheimischen Völker kennen lernen und Augenzeuge einer von Schamanen oder buddhistischen Lamas durchgeführten Reinigungszeremonie werden.
Auf der Halbinsel Kamtschatka, die im russischen Fernen Osten liegt, können die Touristen Vulkane besteigen, in Thermalquellen baden, die einzigartige Kultur der indigen Volker kennen lernen und den Herr der Taiga, den Bären, beobachten. Am Fuß des Vulkans Tolbatschek erstrecken sich mondähnliche Landschaften mit schwarzen, mit Vulkanasche bedeckte Felder. Eine Touristikroute in Primorje fuhrt durch die Taiga zu den Buchten des Japanischen Meeres. Sie sind nur mit Pferden erreichbar.
Abenteuerreisen in Russland: Trekking
Trekkingtouren werden praktisch in allen Regionen Russlands angeboten, von der arktischen Tundra bis zu den südlichen Steppen. Viele Anbieter veranstalten auch Bergwandertouren.
Wanderfreunde kommen besonders in den Bergen des Kaukasus auf ihre Kosten. Hier werden Trekking-Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade angeboten, von anspruchsvoll bis familien- und kinderorientiert Im Gebiet um den Elbrus (Prielbrusje) ist die Wanderroute zu der Baksan-Schlucht sehr gefragt. Man kann die zwei Berggipfel des Elbrus besteigen. Mit seinen stolzen 5642 Metern ist er der höchste Berg Europas. Von hier aus eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf den Großen Kaukasus. Im Westen des Kaukasus, an der Küste des Schwarzen Meer, liegt Sotschi, wo die Olympischen Winterspiele 2014 stattfinden.
Auch der Ural bietet viele Wanderpfade an. Viele Strecken im Südural verlaufen durch das Baschkirische Naturschutzgebiet und den archäologischen Komplex Arkaim. Im nördlichen Teil des Uralgebirges gehen die Trekkingsrouten durch den Naturpark Jugyd Wa, der wegen seiner Wälder und Seen Teil des UNESCO-Kulturerbes ist.
Im Süden Sibiriens, v/o landschaftlich flache Ebenen wie z.B. die Kulundasteppe überwiegen, werden kurze Wanderungen unternommen. Es werden aber auch anspruchsvollere Trekkingtouren in den Bergen des Katun-, Süd-Tschuja- und Nord-Tschuja-Rücken angeboten. Die Wanderpfade verlaufen durch die Taiga, über alpine Wiesen und Steppen an malerischen Seen, rauschenden Wasserfallen und glitzernden Gletschern vorbei. Besonders gefragt sind Bergwandertouren um den imposanten, sagenumwobenen Berg Belucha. Er ist der höchste Berg des Altai. Alten Legenden nach befindet sich hier das Tor zu Schambala - dem mystischen Land des großen Geheimnisses, Wahrheit und Klarheit.
Trekkingtouren in der Baikalsee-Region sind besonders spannend. Aus der Hauptstadt Ostsibiriens, der Stadt Irkutsk, geht es durch die Baikal- Taiga und Olchon, die größte Insel im Baikalsee. Viele Touren für eine aktive Erholung verlaufen entlang der Eisenbahnstrecke um den Baikalsee.
Diese Eisenbahn beeindruckt nicht nur mit ihrer technischen Gestaltung, sondern auch durch ihren Einklang mit der Natur. In Burjatien kann man den 3491 m hohen Berg Munku-Sardyk besteigen. Vom seiner Spitze aus eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf die Berge der Mongolei sowie das Ost- und West-Sajangebirge.
Die Vulkane auf der Halbinsel Kamtschatka wie z.B. der Tolbatschek (3080 m), der Gorely (1828 m) oder der Awatschinskij (2741 m) lassen jedes Herz höher schlagen. Von hier aus bietet sich ein hinreißender Ausblick auf die Awatscha-Bucht und die Stadt Petropawlowsk-Kamtschatskij. Ein Ausflug zu den Vulkanseen und ins Tal der Geysire hinterlässt unvergessliche Eindrücke.
Abenteuerreisen in Russland: Ethnographische Touren
Es gibt Viele, die sich für ethnographische Touren entscheiden. In Russland leben Tausende von indigen Völkern, die ihre einzigartige Kultur, Sprache und Geschichte aufbewahren. Gern stellen sie Ihren Lebensstil und die Traditionen ihren Gästen vor. Viele Touristen interessieren sich für alte Traditionen, Kulturen, Sitten und das Alltagsleben der indigen Völker, die in Einklang und in Harmonie mit ihrer Umwelt leben. Während einer ethnographischen Tour kann man die lebendige Historie berühren, Zeuge oder Teilnehmer alter exotischer Zeremonien werden, Volkstänze sehen und Legenden und Märchen an einem Lagerfeuer hören.
Einer der interessantesten und gefragtesten ethnographischen Touren verlauft im Süden Sibiriens und heißt der Große Sajan-Ring. Auf dem Programm stehen der Besuch des internationalen Festivals der ethnischen Kulturen und des ethnographischen Museums unter freiem Himmel Schuschenskoje. Dieses Museum stellt ein sibirisches Dorf des 19. bis 20. Jahrhunderts dar.
Die Touristen übernachten in einem komfortablen Touristenlager, dem so genannten Jurta-Komplex, das aus runden Nomadenfilzzelten besteht. Das Highlight des Programms ist der Auftritt von Sängern, die tuwinische traditionelle Kunst des Kehlgesanges, Chomej oder Khoomei beherrschen. Diese Kunst wird vom Vater an den Sohn weitergegeben. Das Erlemen erfolgt bereits im Kindesalter. Sehr interessant ist auch ein Ausflug in ein buddhistisches Kloster. Hier kann man die Predig eines Lama hören, ein Schamanen-Krankenhaus besuchen und an einer besonderen Reinigungszeremonie der Schamanen. Kamlan, teilnehmen.
Die Reiseveranstalter auf der Halbinsel Kola laden zum Besuch beim nördlichen Volk der Samen ein. Die Einheimischen leben immer noch in Grossfamilien und züchten Rentiere. Hier übernachten die Touristen am Lagerfeuer in einem Filzzelt, kosten die Nationalküche und sogar kochen am offenen Feuer die traditionellen Gerichte. Das Programm sieht auch eine Fahrt mit Rentierschlitten und Schneemobilen sowie einen Skiausflug vor.
Viele ethnographische Touren führen in den Autonomen Bezirk der Chanten und Mansen (Jugra) in Westsibirien. Diese Region ist ein Reservat einer von Menschen unberührten Natur. Es werden viele Touristikrouten wie z.8. eine Tour auf Oko-Pfaden im Naturpark „Samarowsky Tschugas" oder eine längere Reise durch den Ural am Polarkreis angeboten. Die Region der einzigartigen Jugra-Volker verfugt über eine interessante Geschichte und reiche Traditionen. Mit jedem Jahr wird der Zugang an das Nationalerbe indiger Völker dank neuer Ideen von Fachleuten der Touristikbranche für die Touristen immer leichter und interessanter. Ein besonderes Erlebnis stellt die uralte Kultur der Volker der Chanten und Mansen dar. Sie kann man in Nationaldörfern und Nomadensiedlungen erleben. In der Region gibt es über vierzig ökoethnographische Museen und etwa viertausend Denkmäler der Geschichte und Kultur. Dies macht Jugra zu einem populären Reiseziel.
Der Ethno-Tourismus entwickelt sich auch in vielen anderen Regionen Russlands, darunter in Rahmen mancher internationalen touristischen Projekte. Eines von ihnen schliesst Jakutien, Primorje und die Halbinsel Kamtschatka ein. Hier wird es angeboten, ein Itelmenen-Dorf oder eine Ewenen-Nomadensiedlung zu besuchen und die Kulturen dieser Volker kennen zu lernen.
Abenteuerreisen in Russland: Fahrradtouren
Fahrradtouren bieten eine gute Gelegenheit die Natur zu genießen, die historischen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und etwas für seine Gesundheit zu tun.
Eine der interessantesten Fahrradrouten in Mittelrussland ist eine Tour im Goldenen Ring. Auf dem Reiseprogramm steht die Besichtigung der historischen Denkmaler in den alten russischen Städten Pereslawl- Salesski, Uglitsch, Myschkin, Jaroslawl und Wladimir. Einen besonderen Reiz verleihen der Reise im Goldenen Ring die malerischen Landschaften mit kleinen ruhigen Waldflüssen, der breiten Wolga, luftigen Birkenhainen und sonnigen Kiefernwäldern.
Zahlreiche Kulturdenkmaler des russischen Nordens sowie glasklare Flüsse und Seen Kareliens ziehen die Touristen an. Mit dem Fahrrad geht es auch zur karelischen Hauptstadt Petrosawodsk. dem Wasserfall Kiwatsch und dem Ladoga-See, einem der größten in Europa. Man kann auch einen Ausflug zum Walaam-Kloster unternehmen. Während einer Fahrradtour kann man die Solowezki-Inseln im Weißen Meer am besten erkunden.
Spannend sind auch Fahrradtouren im Westkaukasus. Die Touristen finden hier geheimnisvolle Steinerbauten, Dolmen und Menhire, Ruinen alter Bergfestungen und prähistorische Grabstätten. Der westliche Kaukasus gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Diese vom Menschen unberührte Region zeichnet sich durch eine reichhaltige Fauna und Flora aus.
Auf Waldpfaden geht es entlang der Flüsse und durch die Bergpasse zum Fluss Belaja und dem Baschkirischen Naturreservat.
Fahrradtouren im Altai verlaufen entlang dem alten Karawanenweg Tschujski-Trakt, im Tal des größten Flusses Im Altai, Katun, das sich zwischen den höchsten Rücken dieses Berglandes befindet.
Das Highlight der Baikalsee-Region ist eine Fahrradtour auf der Insel Olchon. Die Insel ist mit mystischen Legenden umwoben. Die Einheimischen glauben, dass sich in dem Marmorfelsen Burchan das Grab des Herrschers der Mongolen, Dschingis Khan, befindet.
Abenteuerreisen in Russland: Jeep-Touren
Unendliche russische Weiten sind reich an Natursehenswürdigkeiten und historischen Denkmäler, die nur schwer zugänglich und mit einem normalen Auto nicht erreichbar sind. Wahrend einer Offroad-Tour kann man sie besichtigen. Es werden Jeep-Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade angeboten - von ganz einfachen bis zur abenteuerlichen Trophy. Wer auf der Suche nach spektakulären Erlebnissen ist, legt keinen großen Wert auf Komfort. Abenteuer und Spannung ist alles, was dabei zählt. Die meisten Jeep-Touren werden von Ende Frühling bis Mitte Herbst angeboten. Es gibt aber auch Winterprogramme.
Dichte, schwer zugängliche Walder, Flüsse und Moore Kareliens garantieren Abenteuer pur. Hier wird die Karelia Trophy organisiert. Mit Geländewagen, Motorrädern und Quads geht es über wilde Waldstrecken, schwerfahrbare Gelände und Sumpfe. Während der Trophy muss man Übergangsstellen über Flüsse bauen, das Wasser durchfahren und Autos aus dem Schlamm holen. In Karelien werden auch Jeep-Touren zum Wasserfall Kiwatsch und den Mineralquellen am Kurort Martsialnye Vody organisiert.
Unvergessliche Erlebnisse versprechen die Jeep-Touren zu den Chmelewski-Seen im westlichen Kaukasus. Sie liegen, von alpinen Wiesen umgeben, in der 2000 m Höhe. Eine steile Serpentine führt zu der Spitze des Berges Atschischcho (2391 m). In der Region Krasnodar sind Schapsug-Dolmen, Steinbauten aus der prähistorischen Zeit, ein Schlammvulkan und malerische Wasserfälle besuchenswert.
Jeep-Touren im Altai werden in der Regel entlang dem Tschujski- Trakt, einem alten Karawanenweg zwischen China und Russland, geführt. Die Route beginnt an der Brücke über den Fluss Bija in der Stadt Bijsk, geht durch die Region Altai und endet an der russischen Grenze zur Mongolei. Unterwegs kann man einen Zwischenstopp am geheimnisvollen Telec-See machen, den Aktru-Gletscher besteigen oder auf dem Katun rafften.
Praktisch alle Routen am Baikalsee beginnen in Irkutsk. Aus der Hauptstadt Ostsibiriens in die Mongolei und zum West-Sajangebirge werden mehrtägige Touren mit Geländewagen angeboten. Im Februar und März kann man auf dem Eis des Baikalsee einen Ausflug zur Insel Olchon machen.
Auf der Halbinsel Kamtschatka faszinieren die Reisenden majestätische Vulkane. Geysire und heiße Quellen. Die Landschaften hier erinnern an Mondaussichten. Die Abenteuerlustigen können auch einen der Vulkane besteigen.
Abenteuerreisen in Russland: Bergbesteigen
In Russland gibt es sehr viele Bergketten. Die größten sind die Chiblnen, der Kaukasus, die Vulkane Kamtschatkas und der Altai. Für Anhänger des Bergtrekkings, Felskletterns und Höhlentourismus, für Bergsteiger sowie für alpine Skilaufer wurden zahlreiche Touristikrouten ausgearbeitet.
Die Chibinen befinden sich auf der Halbinsel Kola, nördliche des Polarkreises. Sie ziehen vor allem Bergsteiger an. Obwohl die relativ niedrig sind, die höchste Spitze Ist nur 1200 m hoch, sind die Besteigungen hier wegen des rauen Klima und des unbeständigen Wetter sehr kompliziert. In den Chibinen werden Wettkämpfe im Skialpinismus durchgeführt.
Der Kaukasus ist dank seinem sanften Subtropenklima in den Tälern, den mit ewigem Schnee bedeckten Bergspitzen und dem nahe liegenden Schwarzen Meer ein begehrtes Touristenziel. Das Bergpanorama mit verschneiten Bergspitzen, alpinen Wiesen, glasklaren Bergflüssen, riesigen Gletschern und Gletscherseen unter atemberaubend hohen Gipfeln können einem den Atem verschlagen. In den Bergen des Kaukasus sind Karstlandschaften wie Berghohlen, Schluchten, Klüfte sowie unterirdische Flüsse und Seen sehr verbreitet. Im Westkaukasus sind der Dombai und der Usunkol unter Bergsteigern besonders populär. Diese Berge sind für ihre nur schwer Besteigbahre Felsen bekannt. Zahlreiche Höhlen, unterirdische Flüsse und Seen ziehen auch abenteuerlustige Höhlentouristen an. Ein einzigartiger Ort ist das Höhlengebiet bei Sotschi. Die größte ist die Woronzow-Höhle. Die Lange ihrer erforschten Gänge beträgt zwölf Kilometer. In der Nasarow-Hohle beeindrucken schöne Wasserfalle und Seen. Die Oktjabrskaja-Höhle ist für eine 400 m tiefe Kluft bekannt.
Eines der touristisch erschlossenen Gebiete ist Prielbrusje im Zentralkaukasus. Hier befinden sich viele Touristenkomplexe. Hier beginnen besonders Interessante und malerische Routen, unter anderem auch mit der Besteigung des Elbrus.
Im Uralgebirge am Polarkreis ist für Bergsteiger der Sablinskij- Rücken von großem Interesse. An den westlichen Hängen des Nordurals dehnt sich der Jugyd Wa, einer der größten Nationalparks Europas, aus. Unter Anhängern der Höhlentouren besitzen die Kungurer Eishöhle, die Kurgusak und die Sikijas-Tamak Höhle die größte Popularität.
Im Altai werden die Abenteurer und Bergkletterer von den schwer zugänglichen Katun-, Sud-Tschuja- und Nord-Tschuja-Rücken angezogen. Die Berge sind hier etwa 3500 bis 4000 Meter hoch. Der Katun-Rucken beinhaltet die höchste Bergspitze Sibiriens, der Berg Belucha (4506 m). Es v/erden auch Touristikrouten für Skifreunde angeboten. In der Altai Region sind etwa vierhundert Höhlen erforscht, die sich in den Kalk-, Marmor- Dolomitbergen befinden. Besonders schon sind die Taldin, die Tscharyschund die Chanchar-Hohlen.
Das Sajangebirge ist relativ klein. Die meisten Berge sind 2500 bis 3000 m hoch. In Burjatien, im Süden des Ostsajan, liegt das bis 3300 m hohe Tunkinski-Gebirge, das unter Bergsteigern besonders populär ist.
Im nordwestlichen Teil des Ostsajan, nicht weit von der Stadt Krasnojarsk, befindet sich das Naturschutzgebiet „Stolby“. Hier schuf die Natur einen wunderschönen, durch mehrere Granitsäulen in fantastischen Formen, gestalteten Ort. Es werden hier etwa achtzig, 60 bis 90 Meter hohe Felsen gezählt. Viele von ihnen haben eigene Namen, die ihren Formen entsprechen - der Alte, die Alte, der Königsadler, die Federn und die Festung. Es ist ein unter Bergsteigern und Kletterern beliebter Ort. Schwer Besteigbahre Felsen fordern die Entwicklung der praktischen Fertigkeiten bei den Bergsteigern. Im Naturschutzgebiet gibt es bis zu hundert Meter tiefe Karstschluchten.
Die meisten Touristikrouten auf der Halbinsel Kamtschatka beinhalten die Besteigung von Vulkanen. Reisebüros vor Ort sorgen für spannende Strecken beliebiger Schwierigkeitsgrade. Die höchsten Vulkane der Region sind der Kamen (Stein) (4670 m), der Korjakskij (3456 m) und der Kozelskij (2210 m).
Abenteuerreisen in Russland: Skiurlaub
In letzter Zeit herrschen in Europa warme Winter ohne Schnee. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache ist klar, warum die sich rasch entwickelnden russischen Skigebiete immer mehr Touristen anziehen. Das Klima auf den meisten Territorien Russlands ist wesentlich kälter als z.B. in den Alpen. Und die Berge hier sind genauso schon. Erschlossene Skigebiete gibt es überall - ob in den majestätischen, bis zu fünftausend Meter hohen kaukasischen Bergen, im waldreichen Ural, im Altai und Sajan oder In den relativ tiefen und flachen Chibinen auf der Halbinsel Kola und Bergen in der Baikalsee-Region. Überall ist die nötige Infrastruktur mit Skiliften, präparierten Pisten, kleinen gemütlichen Hotels, Cafes und Restaurants vorhanden.
Skigebiete in Russland sind nicht so groß wie in Westeuropa und in den USA. Aber die russischen Berge besitzen einen besonderen, exotischen Reiz. Auch die Höhe so mancher Gipfel beeindruckt. Der schöne Elbrus ist z.B. der höchste Berg Europas. Er ist mehr als 600 m hoher als der berühmte Mont Blanc. Allein wegen dieses majestätischen Berges mit zwei Gipfeln lohnt es sich, in den Kaukasus zu kommen.
Atemberaubend schöne Aussichten eröffnen sich von stellen langen Hängen im Dombaj, auf dem Elbrus und Tscheget aus. Die Abfahrten des Letzteren besitzen einen der höchsten Schwierigkeitsgrade. In Krasnaja Poljana, wo 2014 die Wett kämpfe in Ski Alpin im Rahmen der Winterolympiade 2014 veranstaltet werden, hat man den ganzen Winter über Schneesicherheit und die Möglichkeit zum Skifahren auf Off Road Strecken. Die Hänge der Vulkane auf Kamtschatka bereiten das ultimative Ski- und Snowboarderlebnis Fuhrallee, die das Fahren abseits der Pisten lieben.
Russland ist ein beliebtes Reiseziel von vielen Freeride-Anhängern. In vielen Skigebieten entwickelt sich rasch die Heliski-Richtung. Zu den Bergspitzen geht es dann mit einem Hubschrauber. Und auf geht's in die rasante Freeraid-Abfahrt mit coolen Sprüngen, lässigen Stunts und hohen Geschwindigkeiten.
Eine rasche Entwicklung nehmen die Skigebiete im Sudural. Ein Skiort mit modernen Skiliften und einem Service auf dem europäischen Niveau Ist Sawjalicha. Die Skiorte„Abzakovo“ und„Bannoje See" sowie die Hange des Ezhowaja-Berges verfügen über besonders gut gestaltete Skipisten, die Weltstandart haben. Die Schneedecke des Scheregesch ermöglicht den Extremsportfans, schon im November außerhalb der Piste Ski zu laufen.
Im Altai wird jetzt am Berg Malaja Sinjucha ein großes Skizentrum, „Manscherok", gebaut. Hier werden über dreißig Pisten mit einer Gesamtlange von sechzig Kilometern, fünfzehn Skilifte und ein Hotelkomplex geplant. „Manscherok" kann bis zu vierzehntausend Skiläufer tagsüber und bis viereinhalbe Menschen abends und nachts empfangen.
Mittlerweile kann man einen Skiurlaub sogar In einer richtigen .Bärenecke" unternehmen, wo es früher unvorstellbar war. So wird z.B. nicht weit von Magadan, der Hauptstadt der Region Kolyma im russischen Fernosten, der große Ski-Komplex „Martschekan" erbaut. Er wird einen Kinderpark, eine Eisrutsche, Eisfiguren, ein Skistadion, Sportplatze und eine Strecke für Snow-Tublng beinhalten. In der Zukunft ist geplant, zum Ski-Komplex ein Kino, ein Unterhaltungszentrum, ein Sonnen- sowie Sportstudio, eine Bowlingbahn, einen Schneepark, eine Eishalle und eine Curlinghalle dazuzubauen.
Ski alpin wurde zu einer Trendsportart in beiden russischen Hauptstädten. In Moskau existieren künstliche Hange sogar innerhalb der Stadt. Auf der Karelischen Landenge bei Petersburg wurden vor Kurzem ein paar Sporthallen für Ski alpin und Snowboard erbaut.
Fahrten mit Hunde- und Rentierschlitten in Russland
Diese exotischen Fahrten sind in den nördlichen Regionen Russlands verbreitet. In Jakutien werden die Touren mit Hundeschlitten In Begleitung vom hiesigen Volk der Ewenen veranstaltet. Die Indigenen Bewohner Jakutiens konnten auch in unserer Zeit ihre traditionelle Kultur bewahren. Die Touristen können hier die Gerichte der Nationalküche aus Dorrfisch, Rentiermilch und -fleisch probieren und traditionelle Hand- Werkerzeugnisse sehen. Während einer Fahrt mit dem Rentierschlitten durch die Tundra vergisst man das hektische Alltagleben, genießt die urtümliche, wilde Schönheit der nördlichen Natur und fühlt sich wie ein Nomade.
In Jakutien, im Dorf Tomtor nicht weit von der Stadt Ojmyakon, wird jeden März das internationale Festival der „Kültepol“ veranstaltet. In seinem Rahmen werden unter anderem Rennen im Rentierschlitten, Auftritte der Volksensembles sowie für diese Region traditionelle Wettkämpfe im Eisangeln, und das Werfen eines Lassos und Armbrustschießen organisiert. Im Rahmen des Nord-Festes werden auf der Halbinsel Kola Touren mit Rentierschlitten um den Lowosero herum veranstaltet.
Winterfahrten mit Hundeschlitten werden traditionell am Baikalsee und auf der Halbinsel Kamtschatka angeboten. Es ist schon spannend, auf dem Eis des Baikalsee oder zu den verschneiten Vulkanen mit einem so ungewöhnlichen Transportmittel wie Hundeschlitten zu fahren. Hunde können auf einer geraden Strecke eine Geschwindigkeit von bis zu 40 Stundenkilometer erreichen. Normalerweise werden von Touristen kurze Fahrten nachgefragt. Echte Anhänger von extremen Erlebnissen können auch eine mehrtägige, bis zu hundert Kilometer lange Tour unternehmen.
Touren mit dem Eisbrecher in Russland
Die riesige arktische Naturlandschaft ohne Spuren menschlicher Zivilisation ist eine Hauptattraktion für Arktisbesucher. Eine Reise mit einem leistungsfähigen Eisbrecher Im Nordpolarmeer bietet den Touristen eine hervorragende Möglichkeit, sich als echter Entdecker und Pionier zu fühlen, die arktischen Schönheiten dieses Reichs von ewigem Eis zu genießen und vieles Interessantes aus der Geschichte der Eroberung des Hohen Nordens lernen.
Im Sommer stechen Schiffe von der Hafenstadt Murmanskauf der Halbinsel Kola aus in See und fahren zum Franz Joseph-Land. Dieser arktische Archipel umfasst etwa zweihundert mit ewigem Eis bedeckte Inseln. Hier herrschen Eisbären, Walrosse und Polarvogel. Die schroffen, aus den Eismassen herausragenden Felsen sind unbeschreiblich schön.
Eine längere Reise im Nordpolarmeer führt zum Nordpol. Er Ist ein einzigartiges Reiseziel und wohl der magischste Punkt auf dem ganzen Planet. Von hier aus geht es in allen Richtungen nur immer nach Süden, hier gibt es keine anderen Himmelsrichtungen. Der Polarstern, der seit uralten Zeiten für alle Reisenden als ein Orientierungspunkt diente, steht hier immer im Zenit.
„Ganz oben" auf unserer Erde wartet auf die Touristen ein gut durchdachtes Unterhaltungsprogramm. Besonders Kühne können auch im Nordpolarmeer baden. Nach einer Tradition rufen die Nordpoleroberer ihre Verwandten und Freunde an, um mit Stolz ihren Standort mitzuteilen.
Abenteuerreisen in Russland: Militärtouren
Viele Menschen träumten als Kind davon, einen Panzer zu steuern oder in einem Jagdflugzeug den Beschleunigungskräften ausgesetzt zu v/erden. Aber dafür ist es gar nicht nötig, beim Militär zu sein. Man kann sich einfach an ein Reisebüro wenden und ein Militärtour buchen. Viele Reiseveranstalter spezialisieren sich auf den Militärtourismus, der in letzter Zeit sehr „in" ist. Besonders aktuell ist es für Russland, denn dieses Land galt schon immer als einer der führenden Militärstaaten.
Militärtouren werden in verschiedenen Variationen angeboten. Unvergessliche Erlebnisse warten auf die Touristen auf Truppenübungsplatzen. Man kann auch einen Panzerspähwagen oder einen legendären T-34 Panzer aus den Zeiten des Zweiten Weltkrieges fahren. Noch eine Touristenattraktion ist das Schießen auf Zielscheiben mit verschiedenen Gewehrarten - von modernen Maschinepistolen und Maschinengewehren bis historischen Flinten. Abhängig von der Gewehrart wird aus einer Entfernung von 25 bis 500 Meter scharf geschossen.
In Russland haben die Touristen die Möglichkeit, einen atemberaubenden Flug mit einem MiG oder Su Jagdflugzeug zu unternehmen. Ein dreißig Minuten langer Flug mit einem Spitzenflieger kann auch Kunstflugfiguren und einen Flug in die Stratosphäre mit Überschallgeschwindigkeit einschließen.
Für besonders Abenteuerlustige bieten Reiseveranstalter die Gelegenheit an, einige Zelt mit einer Militäreinheit nach den Dienstvorschriften bei der Armee zu sein. Man macht auch erschöpfende Eilmärsche mit und bekommt einfache aber nahrhafte Mahlzeiten. Falls etwas schiefgeht, bekommen die Touristen Arger mit einem strengen Feldwebel. Auf dem Programm steht der Besuch von militärischen Museen und Traditionsstätte.
Zu den Militärtouren gehören ein Besuch des berühmten russischen Kosmodroms Baikonur während des Starts eines Raumschiffs und die Besichtigung des Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrums. Hier kann man in die Rolle eines Weltraumfahrers schlüpfen, ein „kosmisches" Mahl kosten, den Beschleunigungskräften beim Start eines Raumschiffes ausgesetzt werden und Schwerelosigkeit erleben.
Bemerkenswert ist die Tatsache, dass einen großen Teil der Militärtouristen junge Frauen sind. Sie werden von der Gelegenheit angezogen, sich in dieser traditionell männlichen Sphäre zu zeigen.
Touren mit schneegängigen Fahrzeugen in Russland
Eine einmalige Kombination aus Speed, Action, Ruhe und Naturerlebnis erlebt man während einer Tour mit einem schneegängigen Fahrzeug. Die Abenteurer fahren über vereiste Pisten und düsen durch jungfraulichen Pulverschnee an einen abgelegenen Waldsee Dort versuchen sie ihr Glück beim Eisangeln und gönnen sich vor der rasanten Rückfahrt etwas Ruhe. Winter-Safaris werden von vielen russischen Reiseveranstaltern angeboten, denn die meisten Regionen in Russland sind schneesicher. Motorschlitten und Schneemobile v/erden praktisch in allen Waldhotels und in Skigebieten verliehen.
Die meisten Touristikrouten für Winter-Safari verlaufen im Nord- Westen Russland. Spannungsvoll sind Touren in Zentralrussland, Sibirien und auf Kamtschatka.
Der Südteil Kareliens ist reich an einzigartigen natürlichen und historischen Sehenswürdigkeiten Zu ihnen kann man auch mit den Schneemobilen fahren. Hier kann man entweder zu dem bekannten Museum für Baukunst aus Holz auf der Insel Kizhi im Onega-Seee ei ne dreitägige Schnee-Safari oder eine fünftägige Reise auf die Insel Walaam unternehmen. Diejenigen, die Spaß am Slalom durch Waldstrecken und Rennen auf dem Eis der Seen haben, kommen während einer fünfhundert Kilometer langen Route mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad „Ost – West“ auf ihre Kosten. Sie beginnt bei der Stadt Petrosawodsk, verlauft durch die karelische Taiga, Jagdreviere und verlassene Dörfer und endet an der Grenze zu Finnland.
Zu den atemberaubenden Routen im nördlichen Teil Kareliens gehört auch die zweihundert Kilometer lange Fahrt der „nördliche Durchbruch". Sie startet im Zentrum für ethnografischen und aktiven Tourismus im Dorf Kowaljowo und schließt einen Ausflug zum 18 Meter hohen Wasserfall Kumoporog ein.
Im Gebiet Archangelsk wird von den Reiseveranstaltern vor Ort eine Fahrt mit Schneemobilen zum Museum für Holzbaukunst „Malyje Karely" sowie eine kombinierte Reise angeboten, wahrend der man mit schneegängigen Fahrzeugen entlang eines der schönsten Flüssen des russischen Norden, Pinega, fahrt und die Hohle „Golubinski Prowal“ besucht.
Im Gebiet Murmansk werden Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zu den Seen Imandra, Umba, Lowosero, an die Küste des Weißen Meeres und in die Schluchten des Chibinen-Gebirges veranstaltet. Während der vor Kurzem organisierten Route „Lowosero - Chibinen" besteigt man unter anderem zwei bis zu tausend Meter hohe Gipfel des Lowosero-Gebirges. Von hier aus eröffnet sich die Aussicht auf die Berge, den verschneiten See Umba, den tiefsten See auf der Halbinsel Kola, und auf den Seid- See, einen heiligen Ort für die indigen Samen.
Aber die spannendsten Reisen warten auf die Touristen in Sibirien - durch die sibirische Taiga und auf dem Eis des Baikalsee. Oft werden kombinierte Touren angeboten. Während einer solchen Tour besucht man schamanistische und buddhistische heilige Stätten und lernt den Alltag und die Kultur der Sibirier sowie die Geschichte der Region kennen.
Auf der Halbinsel Kamtschtka schließt eine Schneemobilsafari normalerweise einen Ausflug zu Mineralquellen und eine Fahrt mit dem Hundeschlitten ein.
Im Südural verlaufen die Touristikrouten entlang der Grenzen des Baschkirischen Naturschutzgebiets, des Naturreservats Schulgan-Tasch und des Nationalparks Baschkirien. Während der Reisen besucht man die Kapowa Hohle, die unterirdischen Sumgan-Hölen sowie den Nugusch-Stausee.
Die Wintersafari im Norden Russland hat eine günstige Entwicklungsperspektive vor sich. Fahrten mit Schneemobilen lockern traditionelle Erholungsprogramme auf und ziehen viele Abenteurer an.

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