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St. Petersburg
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Etwas Geschichte über Sankt Petersburg

Um eine Stadt zu errichten, suchte sich Zar Peter I. einen Ort am Delta des Neva-Flusses als strategisch vielversprechend aus, um Russland gegenüber der Ostsee zu verstärken. Peter zeigte dabei auf eine kleine Insel an der Mundung des Flusses, wo es notwendig war, eine Festung zu bauen. Diese wurde dort im Jahr 1703 fertiggestellt. Der Tag der Herabkunft des Heiligen Geistes (am 27. Mai) wurde als am besten passender Tag für das Wichtigste gewählt — das Legen des Fundaments der Festung. In einer Proklamation vom 28. September 1704 erklärte Peter die Stadt als neue Hauptstadt. Die offizielle Erklärung dieses Status fand 1712 statt, als der zaren Hof, der Senat und die ausländischen Botschaften von Moskau nach St. Petersburg umgesiedelt wurden. Es blieb als Hauptstadt Russlands bis 1918.

Trotz der klimatischen Schwierigkeiten und der Feuerbrande wuchs die Hauptstadt Sankt Petersburg mit einer Geschwindigkeit, die bis zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte der Stadtplanung unbekannt war. Die Stadt wurde zum fortschrittlichen Zentrum der Wissenschaften, Kultur, Technologie und Bildung. St. Petersburg war die erste Stadt in Russland und eine der ersten der Welt, die nach einem Gesamtplan errichtet wurde und es gab viele wichtige Bauten: das erste russische Museum, das erste russische Konservatorium, die erste öffentliche Bibliothek, das erste Staatstheater, die erste öffentlich-zugängliche Staatsuniversität, die erste Akademie der Wissenschaften, die erste Akademie der Künste, die erste Gesellschaft der Philharmoniker wurde gegründet, die erste Eisenbahn und Russlands erste Steinbrücke wurden errichtet...

Viele Dinge geschahen hier zum ersten Mal in Russland, zum ersten Mal in der Welt — sowohl auf triumphale als auch auf tragische Weise. Geht man um Jahrhunderte vorwärts und sieht sich die Aufzeichnungen des Zweiten Weltkrieges an, dann muss darauf hingewiesen werden, dass die Weltgeschichte kein anderes Beispiel für eine derartige Belagerung kennt als die von Leningrad, die den Schlägen des Feindes widerstand. Die Geschichte kennt kein anderes derartiges Beispiel von Anpassungen an derartig unerträgliche Lebensbedingungen in einer belagerten Stadt.
Die Geschichte kennt kein anderes Beispiel massenhaften Heldentums durch dessen Einwohner und Zivilisten wie das, das der Welt während der 900 Tage der faschistischen Blockade von den Menschen in Leningrad gezeigt wurde. Während dieser Zeit des Hungers und der Angriffe starben rund eine Million Menschen.

In diesen Kriegsjahren wurde Leningrad von ca. 107.000 Bomben und 148.000 Artillerie-geschossen getroffen, die 3.000 Gebäude zerstört und 7.000 weitere Gebäude beschädigt hatten. Es war erstaunlich, dass keine der bedeutenden Gebäuden oder Denkmäler in Mitleidenschaft gezogen wurden. Sie waren mit Geschick versteckt oder getarnt worden. Zum Beispiel wurde auf dem Dach der Eremitage — mit Hilfe eines getarnten Dachgitters — ein öffentlicher Platz aufgestellt, während ein Modell der Eremitage über einem leeren Platz vorgetäuscht wurde. Auf diese Weise wurden viele strategisch wichtige Objekte sichergestellt.

Nach dem Krieg wurden große Restaurierungsarbeiten in der Stadt bis 70 Jahre später durchgeführt, 42 Bauprojekte wurden fertiggestellt. Die Kais entlang der Neva sind nun aus Granit hergestellt und ihre Gesamtlängen wurden verdreifacht (160 km).

In den 310 Jahren ihrer Geschichte hat die Stadt ihren Namen dreimal geändert. Nach Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914, während dem Russland zum Gegner Deutschlands wurde, wurde der Name St. Petersburg, der deutsche Wurzeln hatte, durch den russischen Namen Petrograd ersetzt. 1924, nach dem Tod des Staatsoberhaupts - V. Lenin, wurde die Hauptstadt in Leningrad umbenannt. 1991 wurde eine Volksbefragung durchgeführt und 54% der Bewohner stimmten der Rückkehr zum historischen Namen St. Petersburg zu.

Das moderne St. Petersburg ist die zweitgrösste Stadt Russlands und die fünftgrösste Stadt Europas (5 Millionen Einwohner). Gemäss Schätzungen durch die Vereinten Nationen liegt sie am achten Platz der Städte der Welt gemäss Attraktivität bei Touristen.

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