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Sankt Petersburg: Geschichte

 
 
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Geschichte von Sankt Petersburg

Peter I - Grosse

Die Stadt Sankt-Petersburg wurde nach einem Erlass Peters I. gegründet: im Mündungsdelta auf der Haseninsel begann man mit dem Bau der Festung Sankt Peterburch (Stadt des Heiligen Petrus). Als Gründungsdatum der Stadt wird der 27. Mai 1703 genannt. Die neue Festung wurde zur Hauptbefestigung im Nord-Westen Russlands, die während des Krieges mit Schweden (Nordischer Krieg 1700-1721) ein gefahrloses Auslaufen in die Ostsee und die Verbindung des Russischen Staates mit entwickelten Ländern Westeuropas sicherte ("Fenster nach Europa").

Später in der Geschichte von Sankt Petersburg erhielt diese Festung den Namen die Peter-Pauls-Festung nach der Kathedrale im Namen der Heiligen Petrus und Paulus, die in deren Mitte errichtet wurde. Die Festung wurde nach den Zeichnungen des Architekten Domenico Trezzini erbaut. Peter I. wollte nicht nur einen bequemen Handelshafen schaffen, sondern auch eine neue Stadt - Sankt-Petersburg - bauen, die zur neuen Hauptstadt Russlands wird und in ihrer Schönheit und Bedeutsamkeit den europäischen Metropolenebenbürtig ist. Für den Aufbau der Stadt wurden beste Kräfte von hochqualifizierten Fachleuten gefordert. Nach dem Erlass Peters I. kamen jährlich zum "ewigen Wohnsitz" nach Sankt-Petersburg sogenannte "Übergeführte" mit ihren Familien: Maurer, Zimmerer, Tischler, Schneider, Kaufleute usw. Es erscheinen die ersten Wohnbauten der Stadt.

Auf der Birkeninsel hat man in der Geschichte Sankt Petersburgs für Peter I. ein kleines Häuschen aus Kiefernbalken gebaut. Das Haus des Zaren ist das erste Haus in der künftigen Stadt geworden. Das ist das einzige Gebäude aus Holz, welches aus der Zeit der Gründung von Sankt-Petersburg erhalten blieb. Zuerst wurde die Bebauung an der Peter-Pauls-Festung geführt, wo eine für das alte Russland traditionelle freie Planung mit malerisch krummen Gassen und hie und da aufwachsenden Vorstadtdörfern herrschte. Freilich dauerte diese Periode gar nicht lange. In Petersburg, das seit 1712 zur Hauptstadt Russlands wurde, wurden zum ersten Mal in unserem Lande die Prinzipien des regulären Städtebaus nach einem Plan nachhaltig verwirklicht.

Im Jahre 1716 entwickelte der Architekt D.Trezzini den Entwurf für den Aufbau des Stadtzentrums auf der Wassili-Insel, laut dem das ganze Territorium der Insel durch ein Netz von Kanälen in rechteckige Viertel eingeteilt werden sollte. Obwohl dieses Vorhaben nicht realisiert blieb, legte es den Grundstein für eine klare geometrische Planung, die für diesen Teil Petersburgs kennzeichnend ist. Aus Paris kommt der Architekt J.-B.Leblond, der das Projekt der generellen Planung von Petersburg entwickelt.

Wassilij - Insel, Sankt Petersburg, Russland

Gebäude aus Stein, die nach diesem Projekt gebaut wurden, bilden bisher den architektonischen Kern vieler alter Stadtbezirke in Sankt-Petersburg.
Unter Peter entwickelt sich die Stadt stürmisch: es wird das Gebäude der Admiralität gebaut - des ersten Petersburger Betriebes - der Schiffbauwerft, es wird das Alexander-Newski-Kloster gegründet (Arch. D.Trezzini), von der Admiralität in Richtung Alexander-Newski-Kloster wird die Straße angelegt - Bolschaja Newskaja perspektiwa (Newski-Prospekt). Für Peter I. wurde auf dem linken Ufer der Newa der Sommerpalast gebaut (Arch. D.Trezzini). Eben hier wird auch der Sommergarten angelegt, der durch den speziell ausgegrabenen Schwanenkanal von der Großen Wiese (anders: Poteschnoje Pole, heute: Marssowo Pole, d.h. Marsfeld) abgetrennt wurde, wo Feierlichkeiten und Feuerwerke zu Ehren der Kriegssiege veranstaltet wurden. Auf der Wassili-Insel wird der dreistöckige Palast des Generalgouverneurs A.D.Menschikow gebaut (Arch. D.Fontana und I.Schedel).

Es entstehen die ersten Manufakturen in der Geschichte von Sankt Petersburg - die Gobelintapetenmanufaktur, die Seidenmanufaktur; die ersten Fabriken - die Gerberei, die Zuckerfabrik, die Glashütte und viele anderen. Auf der Moskauer Seite ist der Litejny Dwor angelegt, wo allmählich allerlei Werkstätten entstehen: Schlosserwerkstatt, Dreher- und Lafettenwerkstatt, Tischlerwerkstatt, Löterwerkstatt, Schmiede. Auf der Strelka - der Ostspitze der Wassili-Insel - wird das später für die Akademie der Wissenschaften Russlands bestimmte Gebäude der Kunstkammer in Sankt Petersburg (Arch. G.Matarnovi) angelegt - ein unikaler Komplex, der das Museum, die Bibliothek, das Anatomische Theater und das Observatorium in einem vereinigte.

Im Jahre 1722 in der Geschichte von Sankt Petersburg wurde auf der Strelka der Wassili-Insel mit dem Bau eines monumentalen Gebäudes der Zwölf Kollegien begonnen (Arch. D.Trezzini), wo der Senat und andere höhere Staatsverwaltungsinstitutionen Platz finden sollten (heute befindet sich dort das auptgebäude der Sankt-Petersburger Staatlichen Universität). Wirtschaftliche und politische eränderungen im Land haben eine dynamische Entwicklung der Wissenschaft, der Kultur und der Bildung herausgerufen. Sankt-Petersburg wird zum führenden Forschungs- und Bildungszentrum des Landes.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter der Zarin Katharina II. beginnt der Bau von Granitkaien der Newa, der Fontanka und anderer Flüsse und Kanäle im Zentrum der Stadt, es werden auch steinerne Brücken errichtet. In dieser Periode wurde auch dieErmitage in Sankt Petersburg gegründet - eines der größten Museen der Welt. An der Errichtung von Ermitagegebäuden nehmen die Architekten J.M.Felten, A.Rinaldi, A.F.Kokorinow, J.Quarenghi teil. Es werden die Gebäuden der Akademie der Künste und des Gostini Dwor (Arch. A.F.Kokorinow und J.-B.Vallin de la Mothe), das Taurische Palais (Arch. I.E.Starow), das Marmorpalais (Arch. A.Rinaldi) errichtet.
Man eröffnet das Denkmal dem Gründer der Stadt Peter I. ("Der Eherne Reiter").

Isaaks-Kathedrale Sankt Petersburg

Eine ernste städtebauliche Rekonstruktion von Petersburg wurde im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts durchgeführt. Das Ensembleverfahren in der Bebauung, das sich in den Werken von hervorragenden Meistern des hohen Klassizismus A.N.Woronichin, A.D.Sacharow, J.Thomas de Thomon geäußert hatte, erreichte seinen Höhepunkt in der Epoche des Empirestils. Große Territorien im Zentrum der Stadt bekamen ihre endgültige Gestaltung dank dem Schaffen von C.Rossi, dem Autor von großartigen Baukomplexen aus Gebäuden des Generalstabes, des Senats und des Synods, des Alexandriinski-Theaters und des Michailowski-Palais, welche die Gestaltung von architektonischen Panoramen der Plätze im Zentrum von Sankt-Petersburg vollendeten.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Geschichte von Sankt Petersburg aktivisiert sich in Russland die revolutionäre Bewegung. Nikolaus II., der letzte von den russischen Zaren, hatte das Land geerbt, das von inneren sozialen Widersprüchen zerrissen wurde. In den Jahren 1904-1905 brach der russisch-japanische Krieg aus. Die Niederlage Russlands in diesem Krieg und die Nöten des danach folgenden Ersten Weltkrieges beschleunigten die Entwicklung der revolutionären Ereignisse, und im März 1917 danken Nikolaus II und sein Bruder Michail ab und überreichen die Macht der Provisorischen Regierung; im Oktober 1917 ereignete sich dann der revolutionäre Umsturz unter der Leitung von Partei der Bolschewiki, der zum Wechsel der politischen Ordnung in Russland führte . Zur Hauptstadt Sowjetrusslands wurde Moskau, und nach dem Tode W.I.Lenins wurde Petrograd zu Leningrad umbenannt (1924).

Der 22. Juni 1941 ist ein tragisches Datum für das ganze russische Volk - es begann der Große Vaterländische Krieg. Leningrad hat im Zweiten Weltkrieg nicht nur viele seine Bürger, sondern auch einen Teil seines kulturellen Erbes verloren. In der Periode der Blockade von Leningrad (September 1941 - Januar 1944) hat seine Architektur während der Luftangriffe und Artillerieüberfälle stark gelitten. Nach dem Kriege wurden 2/3 der Wohnflächen wiederhergestellt, die Gebäuden des Russischen Museums, der Ermitage, der Öffentlichen Bibliothek restauriert.

Vor kurzem, im Jahre 1991, in der Epoche demokratischer Umgestaltungen in Russland, wurde der Stadt ihr historischer Name zurückgegeben - Sankt-Petersburg.
Das Äußere der Stadt gestaltete sich allmählich, mit dem Wechsel der Epochen, der im Städtebau herrschenden Tendenzen und Baustile. Trotzdem zeichnet sich Petersburg durch eine wunderbare und einzigartige künstlerische Einheitlichkeit, durch eine strenge Harmonie monumentaler Gebäude und großartiger Paradeensembles im historischen Stadtzentrum, der mit Granit verkleideten Kais, der über den Flusen und Kanälen hängenden Brücken aus. Der ganze schwere Entwicklungsweg der Stadt ist in Massiven ihrer Paläste und Kirchen, in Parkensembles materialisiert; die Vergangenheit der Stadt ist auch in breiten Prospekten und in Labyrinthen enger Gassen geprägt, die bis in die 18.-19. Jh. zurückreichen und jetzt von vierstöckigen Häusern dominiert sind.

Hervorragende Persönlichkeiten aus der Geschichte und Kultur Russlands: Feldherren und Höflinge, Fürsten und Zaren, Maler und Dichter, Schriftsteller und Abendteuerer haben dieses Straßenpflaster beschritten. Kommen Sie hin, um diese "Nordpalmira" Peters des Großen und seiner glänzenden Tochter Elisaweta Petrowna zu sehen; eine Stadt, wo Katharina die Große sass, die das Russische Reich zur Großmacht machte; eine Stadt, in welcher Lomonossow, Derschawin, Puschkin, Gogol, Dostojewski und viele anderen lebten und schufen.

Kommen Sie, um die Geschichte Sankt-Petersburgs kennenzulernen und die "Weißen Nächte" im geheimnisvollen "Venedig des Nordens" und die im leichten Halbdunkel schimmernden Spitzen der Admiralität und der Peter-Pauls-Festung zu sehen...

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