Daten & Fakten
Sankt Petersburg liegt in der Zeitzone mit einer Differenz von +3 Stunden (Winterzeit) bzw. +4 Stunden (Sommerzeit) zum Nullmeridian in Greenwich. Die Winterzeit beginnt in der Nacht von Samstag auf Sonntag am letzten Wochenende im Oktober, auf die Sommerzeit werden die Uhren am letzten Wochenende im März umgestellt, ebenfalls in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Zeitdifferenz zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt aufgrund der gleichzeitigen Umstellung von Sommer- auf Winterzeit (und zurück) das ganze Jahr über +2 Stunden. Wenn Sie vor Ort die genaue Uhrzeit erfahren wollen: Rufen Sie die Nummer 060 an.
Nördliche Hauptstadt
St. Petersburg ist die zweitgrößte und zweitwichtigste Metropole Russlands. In puncto Schönheit ist die Stadt jedoch nach Meinung vieler Russen - und vor allem natürlich der Petersburger selbst - die Nummer Eins. Fast genau zwei Jahrhunderte lang war St. Petersburg die russische Hauptstadt, Zaren- und Adelsresidenz. Peter der Große gründete die Stadt als die neue Hauptstadt Russischen Imperiums.
Geschichte
2003 wurde St. Petersburg 300 Jahre alt. Der Bau der Stadt begann 1703, als Peter der Große im Newa-Delta auf der kleinen „Haseninsel“ eine neue russische Festung gründete. Sie wurde zuerst Niederländisch „Sankt Piter Bourgh"/ "St. Petersburch“, dann schon bald deutsch "Sankt-Peterburg" genannt - zu Ehren des heiligen Petrus, Wächter der Himmelstore und Schutzpatron des Zaren.
Symbole
Eine gigantische Vielzahl gibt es an inoffiziellen Symbolen in Sankt Petersburg. Die folgenden Wahrzeichen möchten gern den ersten Platz belegen : das Schiffchen, welches die Admiralität bekrönt, der Engel auf der Spitze der Peter-und-Paul-Kathedrale, der Kreuzer „Aurora“, der eherne Reiter, die Schlossbrücke, welche während der Weiße Nächte geöffnet ist sowie die Peterhoffontänen. Die Fahne von Sankt Petersburg, das Wappen von Sankt Petersburg und die Hymne Sankt Peterburgs sind die offiziellen Wahrzeichen des neuen Sankt Petersburgs. In der Sowjetzeit war das Zepter mit dem Doppeladler zwar verboten, dieses Verbot wurde jedoch 1991 zurückgenommen. Eine Variation des Wappenthemas stellt die Fahne dar. Schon unter den Sowjets Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Musik zur Hymne komponiert. Vermutlich ist der vor kurzem verfasste Text weniger auf die Stadtgeschichte nach Beendigung der Revolution gerichtet als vielmehr auf die Betonung Sankt Petersburgs als Hauptstadt für das russische Reich.
Religion
Die bestimmende Religion in Sankt Petersburg ist mit etwa 91 % der gläubigen Einwohner die russisch-orthodoxe Kirche. Darüber hinaus gibt es jedoch in geringer Anzahl auch Gläubiger anderer Konfessionen, so zum Beispiel Muslime mit 5 % sowie Katholiken und Juden mit je einem Prozent. Weiterhin sind hier auch kleine Gruppen von Buddhisten, Evangelisten des siebten Tages, Vertreter der Heilsarmee, Pfingstler, Zeugen Jehovas sowie Mormonen vertreten.
Klima
Das Klima in Sankt Petersburg ist an das Seeklima angelehnt. Sowohl im Winter als auch im Sommer ist der Einfluss der kühlen Ostsee spürbar. Die Temperatur in Sankt Petersburg empfindet man in Petersburg ganz anders als zum Beispiel in Moskau, da hier immer feuchte Luft vorherrscht und eine relative Feuchtigkeit von weniger als 80 % eher selten ist. Die Temperaturen in Sankt Petersburg schwanken in der Regel zwischen -10°C im Winter und +25°C im Sommer. Der für die Stadt bezeichnende starke Wind sowie häufiger Regen bekräftigen diese Situation. Überwiegend hängt die Länge eines Lichttages in der am 60. Breitengrad liegenden Stadt von der Jahreszeit ab. Während es in den letzten beiden Monaten des Jahres in Sankt Petersburg abends schon gegen 17:00 Uhr dunkel wird so bleibt es im Juni rund um die Uhr hell.
Architektur
St. Petersburg verfügt über einzigartige Architekturensembles, Denkmäler und Kulturschätze, was die Architektur in Sankt Petersburg einzigartig macht. Vom Baubeginn an strebte Peter der Große eine „regelgerechte“, nach bestimmten "Projekttypen" errichtete Stadt mit exakter Planung an – in gewisser Weise eine Nachahmung von Amsterdam und Venedig. Die Architekten Trezzini, Korobov und Eropkin entwarfen einen Generalplan für St. Petersburg. Bei der Planung der neuen Stadt legten sie das Drei-Strahlen-System zu Grunde, bei der drei Hauptachsen - die Strahlen - auf die Admiralität zuliefen. Außerdem führten sie die geometrisch exakte Planung der Wassiljewskij-Insel (Wassilij-Insel) sowie die Prunkbebauung der Newa-Ufer-Straßen durch.
Brücken
Eine besondere Erwähnung verdienen die Brücken in Sankt Petersburg. Denn die Kanäle und Brücken verleihen der Stadt ihre besondere Pracht und Einzigartigkeit. St. Petersburg verfügt über mehr als 300 Brücken, einige davon blicken auf eine besondere Geschichte zurück.










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