Peter & Pauls Festung
Man kann einen angenehmen Spaziergang bis zur Peter- und- Pauls-Festung durch den Alexander-Park machen, sie gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg. Der Park wurde 1842 zum 600-Jahrestag der Eisschlacht angelegt und erhielt seinen Namen von Alexander Newski, welcher an der Spitze der ruhmreichen russischen Truppen stand. Im Park und rundherum gibt es interessante Denkmaler. Dies sind: eine Grotte und der Bau der orthopädischen Heilanstalt im Jugendstil zu Beginn des XX. Jahrhunderts mit einer Ikone aus Majolika vom Maler K. Petrow-Wodkin.
Marsfeld und Umgebung
Das Marsfeld liegt am linken Newa- Ufer gegenüber der Peter- und -Pauls- Festung. Es entstand in der ersten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts auf einem trockengelegten Sumpfgelände. Seinen Namen hat es dem Kriegsgott zu verdanken, weil hier der Exerzier- und Paradeplatz der Truppen war. Das Marsfeld stellte einen riesigen zerstampften Platz dar, auf dem die vom Wind aufgewirbelten Staubwolken tobten. An großen Festtagen wurde hier provisorisch ein Rummelplatz eingerichtet. Im Jahre 1801 war hier das Denkmal für A. Suworow eingeweiht worden. Der Bildhauer M. Koslowskij strebte keine Portratähnlichkeit an. Die Gestalt eines jungen Kriegers in Rüstungen des Kriegsgottes Mars verherrlicht den kriegerischen Genius von Suworow, seinen unbeugsamen Siegeswillen.
Wassilij Insel
Vom Winterpalais in Sankt Petersburg her eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf die sogenannte Strelka. Als Strelka bezeichnet man die Landzunge der Wassilij-Insel an der Gabelung der Newa in zwei Arme - Große Newa und Kleine Newa. Inmitten der Strelka, auf dem Börsenplatz, dominiert der Bau der ehemaligen Börse - ein majestätisches Bauwerk im klassischen Stil, erbaut vom Architekten Thoma de Thomon 1805-1810. Vor 1880 befand sich hier der Stadthafen und das Geschäftszentrum von Sankt Petersburg. Das Bauwerk gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg.
Schlossplatz
Der Schlossplatz - der Hauptplatz von Sankt Petersburg beherbergt zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg. Das Gesamtbild des Platzes begann sich noch zu Lebzeiten Peters I. herauszubilden. Unter Elisabeth Petrowna, seiner Tochter, war das Winterpalais - ein Meisterwerk des russischen Barocks (Architekt B. Rastrelli, 1754-1762)-vollendet. Dieses 200 m lange und 160 m breite Gebäude hat 1057 Sale.
Admiralität
Westlich vom Schlossplatz ragt die Admiralitätsspitze empor, sie gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Sankt Petersburg. 1704 war an dieser Stelle eine Werft angelegt. Ein Jahr später war sie zu einer Festung umgebaut. Hier liefen Schiffe der russischen Marine vom Stapel. Zur gleichen Zeit sollte ein Monument zu Ehren der russischer Marine errichtet werden. Den ersten Steinbau der Admiralität schuf Mitte des XVIII. Jahrhunderts Architekt I. Korobow, er entwarf einen Turm, der auf seiner hohen vergoldeten Spitze eine Krone und ein Schiff als Wetterfahne trug, von dieser Zeit an gilt es als Wahrzeichen der Stadt.
Senats Platz
Wenn man die Admiralitäts-Grünanlage vom Schlossplatz her geht, liegt links die majestätische Isaaks- Kathedrale und geradeaus - der Senatsplatz, der westlich mit einem ausgedehnten Gebäude abschließt, wo vor der Revolution 1917 der Senat und der Synode ihren Sitz hatten. Dieser einzigartige Baukomplex wurde 1829-1834 von K. Rossi aus einzelnen Gebäuden geschaffen, er schloss die vereinzelten Bauten durch Arkaden und aus mehreren Saulen bestehende Portiken in klassischer Reihenfolge zu einer Einheit zusammen. Das Gebäude schmücken allegorische Figuren, welche Gerechtigkeit, Glaube, Weisheit und andere Tugenden darstellen (Bildhauer S. Pimenow, V. Demut-Malinovskij und andere).
Isaaks Platz
Der Platz erhielt seinen Namen von der grandiosen St. Isaaks- Kathedrale - der größten orthodoxen Kathedrale in der Welt. (St. Isaak war der Himmelsschutzpatron (Schutzengel) Peters I., der am 30. Mai 1672 am Tage von St. Isaak Dalmatski geboren wurde). Die Kathedrale ist 102 m hoch, sie nimmt eine Flache von 1 ha ein.
Newskij Prospekt
Seit dem XVIII. Jahrhundert ist der Newskij- Prospekt die Hauptstrasse der Stadt, in dieser Strasse wurde mit dem Bau von Kirchen, Palästen, Kaufhöfen, öffentlicher Gebäuden begonnen. Der Newskij- Prospekt verbindet die Admiralität mit dem Alexander-Newskij- Kloster, daher auch sein Name. Er zieht so die Stromwindung der Newa zusammen und ist über 4 km lang.
Alexander Newski Kloster
Das Alexander Newski Kloster ist der älteste Architekturkomplex von Petersburg, der am Ende des Newski Prospekt am Newa- Ufer liegt. Das Kloster war für höhere geistliche Hierarchien gedacht. Vor der Revolution gab es in Russland nur vier Kloster, darunter das Alexander-Newski, gegründet 1710 von Peter I. Den Namen erhielt das Kloster vom russischen Heiligen, Fürsten Alexander Newski, der an der Spitze der Nowgoroder Truppen im Jahre 1240 in der Nahe dieses Ortes das schwedische Kriegsvolk geschlagen hatte.
Platz der Künste
Der Platz der Künste war von Karl Rossi als ein einheitlicher Architekturkomplex entworfen. Rossi projektierte alle Bauten, die den Platz in der heutigen Gestalt umgeben, die Bauwerke selbst wurden von anderen Architekten errichtet. In den fünfziger Jahren des XX. Jahrhunderts war in der Mitte des Platzes eine Grünanlage angelegt, in deren Mitte 1957 ein wunderschönes A. Puschkin-Denkmal von M. Anikuschin aufgestellt wurde.
Smolnyj Kloster
Mit der Bebauung der Stadt wurden die Gartenschlösser der Würdenträger immer weiter von der Stadtmitte verlegt. Unweit von dem in der Vorstadt liegenden Smolnyj- Kloster war auf der zu ihm führenden Spalier-Straße ein Schloss des Fürsten Potemkin von Taurien, des Favoriten von Katharina II. errichtet. Das Schloss wurde 1783-1789 vom Architekten I. Starow im klassizistischen Stil gebaut.










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