Roter Platz
Links von der Kathedrale befindet sich die Richtstätte, ein hoch gelegener Platz aus weißem Stein hinter einem gusseisernen Gitter. Die Richtstätte gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Moskau. Die Richtstätte ist an einer steilen Anhöhe, einem „Wslobje“, angelegt, was auch ihren russischen Namen "Lobnoje mesto", eigentlich "Stirnstätte", bestimmt hatte. Im orthodoxen Moskau versinnbildlichte sie den Golgatha-Berg in Jerusalem, auf dem Jesus Christus gekreuzigt worden war "Golgatha", aus dem Altjüdischen übersetzt, übersetzt, heißt "Kopf", "Stirn". Der kirchlichen Überlieferung zufolge war Adam auf dem Golgatha Adam beerdigt worden, und das hinunterrinnende Blut des gekreuzigten Christus habe seinen Schädel bespült und somit die Ursünde des Menschen gesühnt.
Basilius Kathedrale
Diese Kathedrale ist für Moskau genauso eine „Visitenkarte“ wie der Eiffel-Turm für Paris oder der Big-Ben für London und zählt zu den einzigartigen Sehenswürdigkeiten in Moskau. Die Kathedrale ist in den Jahren 1555-1561 von den Baumeister Barma und Postnik (einige Vermutungen zufolge handelt es sich um und dieselbe Person ) auf Geheiß Iwan des Schrecklichen zum Zeichen des Sieges über das Khanat Kasan errichtet worden. Einer Legende zufolge ließ Zar Iwan, als er die Kathedrale erblickte, die Baumeister blenden, damit diese nie mehr woanders ein solches Wunderwerk bauen können.
Historisches Museum
Beim Historischen Museum handelt es sich um das zentrale Museum für die Geschichte Russlands von der Urzeit bis heute, den größten Aufbewahrungsort für die Geschichts und Kulturdenkmäler der Völker Russlands. Das Historische Museum gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Moskau. Das Museum wurde im Jahre 1872 gegründet. Das Gebäude wurde in den Jahren 1875 - 1881 nach einem Entwurf des Architekten W . O. Sherwood errichtet.
Auferstehungstor
Zwischen dem Historischen Museum und dem einstigen Gebäude der Stadtduma auf dem Roten Platz steht das Auferstehungstor mit der Iwerski Kapelle. Die Kapelle mit der Mutter Gottes hat schon immer als das größte Moskauer Heiligtum gegolten. Es existiert eine Legende, wonach in der Zeit der Bilderstürmerei in Byzanz einer der Bilderstürmer diese Ikone mit seiner Lanze in die rechte Wange getroffen haben und aus dieser Wunde sofort Blut geflossen sein soll. Die blutende Wunde sei seitdem am Antlitz der Mutter Gottes geblieben. Seit jener Zeit wurde die Ikone als wundertätig verehrt, und die Iwerski-Gottesmutter wird seither stets mit einer kleinen Wunde am Antlitz dargestellt. Das Auferstehungstor in Moskau gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Moskau.
Moskauer Kreml
Im Jahre 1156 wurde auf dem Borowizkij-Hügel eine Festung angelegt. Das Wort "Kreml" bedeutete einer Version zufolge "Wald"; "Bäume"; nach einer anderen wurde es vom griechischen "Kremnos" (Fels) abgeleitet. 1340, in der Regierungszeit von Iwan Kalita, errichtet man hier neue Schutzwälle aus festen Eichenstämmen. Fürst Dmitri Donskoi ließ um den Kreml eine Befestigungsanlage aus weißem Stein errichten. Der Zar Iwan 3. Iud in den Jahren 1462-1505 Künstler und Meister aus Italien zur Errichtung von Steingebäuden im Kreml ein. Und in Dieser Zeit werden die berühmten Mauern und Türme des Kremls, der Spasskiturm mit dem Glockenspiel, der Tajnzkaja-Turm, der Dreifaltigkeitsturm, der Arsenalturm und andere erbaut. Der Moskauer Kreml gehört zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten in Moskau.
Mariä-Kathedrale
Die Geschichte der Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale ist hinlänglich bekannt: Nach der Feuerbrunst von 1470 machten sich die Moskauer Baumeister Myschkin und Kriwzow 1472 an die Errichtung einer neuen Kathedrale, die nun zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Moskau zählt. Sie bauen die Wände und Gewölbe, doch plötzlich stürzte der Oberteil der Kathedrale ein. Als Experten herbeigerufene Baumeister aus Pskow fanden, dass es ihre Moskauer Kollegen nicht verstanden, Kalk aufzulösen, sie weigerten sich jedoch, selbst die Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale zu bauen. Und so sah sich Iwan III., ob er wollte oder nicht, genötigt, sich außerhalb von Russland nach Baumeistern umzusehen.
Paläster im Kreml
Vom Kathedralenplatz aus kann man den Großen Kremlpalast erreichen, in dem sich die russischen Zaren während ihrer Besuche in Moskau aufhielten. Er wurde 1849 von Konstantin Ton, dem Erbauer der Erlöserkathedrale errichtet. Der Palast zählt 700 Zimmer und Säle, besonders berühmt ist sein Georgsaal, der zu Ehren des Ordens des heiligen Georgs so benannt wurde. Ton war es auch der das Gebäude der Rüstkammer, welches an den Palast angrenzt ausgeführt hatte. Dort werden militärische Trophäen, Zarenregalien und klerikales Gerät aufbewahrt. Im gleichen Gebäude befindet sich der Diamantenfonds Russlands. Man kann dort eine Führung bestellen und wertvolle Kunstwerke russischer Meister bewundern. Besonderes Interesse rufen die Regalien, die bei der Krönung der russischen Zaren eingesetzt wurden, darunter die goldene Zarenkrone, die legendäre Monomach-Mütze.
A. S. Puschkin Museum
Geht man entlang der Kolymashny-Gasse, gelangt man in die Wolchonka Straße zum Staatlichen Museum für Bildende Künste „ A. S. PUSCHKIN, das seine Errichtung dem Professor der Moskauer Universität I. W. Zwetajew; Vater der berühmten russischen Dichterin Marina Zwetajewa zu verdanken hat. Das Museum wurde 1912 in Anwesenheit des Zaren Nikolaus II. feierlich eröffnet. Das Gebäude wurde von dem Architekter R. Klein errichtet. Jeder Saal dieses Museums wurde in einem bestimmten historischen Stil gestaltet. Die Fassade wird durch ionische Säulen geschmückt durch Spenden vieler Moskauer und Petersbutger Wohltäter und Kulturschaffender finanziert. Dank den dem Museum geschenkten Kollektionen von Gemälden und seltenen alten Originalen erreichte das Museum Weltniveau und stellt zur Zeit als Museum in Russland nach der Eremitage die zweitgrößte Sammlung von Denkmälern der alten orientalischen, der antiken, der alten ägyptischen und der westeuropäischen Kunst dar.
Bolschoi Theater
Bis zum 19. Jahrhundert hieß der heutige Theaterplatz der Petrowskaja-Platz, denn er wurde von der Petrowka-Straße durchschnitten. Zu seinem jetzigen Namen kam er in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts, nachdem der Architekt O.I. Bauvais an dieser Stelle die Gebäude des Bolschoi (Großen) und des Maly (Kleinen) Theaters errichtet hatte, die heute die kulturellen Sehenswürdigkeiten von Moskau darstellen. Als Datum für die Gründung des Bolschoi Theater gilt der 28. März 1776, als der Fürst P. W. Urussow gemeinsam mit dem Veranstaltungsunternehmer M. J. Medox das Moskauer öffentliche Theater gründeten. Eben da wurde für das Theater ein separates Gebäude am Petrowski-Platz errichtet und aus diesem Grunde hieß das Theater auch ,,Petrowski-Theater".
Christ-Kathedrale
Die Erlöserkathedrale wurde auf Erlaß des Zaren Alexander I. anlässlich des Sieges über Napoleon errichtet und gehört mittlerweile zu den einzigartigsten Sehenswürdigkeiten in Moskau. Man hatte sich zunächst für einen Entwurf von Wittberg entschieden doch nachdem man den Grundstein für die Kathedrale auf den Worobjowy-Bergen gelegt hatte, mussten die Arbeiten eingestellt werden, denn der Grund dort begann sich abzusenken. Nach dem Tode des Zaren wählte der Bruder des Verstorbenen, Nikolaus I., das Projekt des Architekten Konstantin Ton: eine fünfkuppelige Kathedrale im „russisch-byzantinischen Stil", d. h. im Sinne der Traditionen der russische Baukunst. Man wählte einen Hügel, von dem die Kathedrale in ganz Moskau zu sehen war.
Paschkow Haus
Eine Kombination der antiken Strenge und Festlichkeit mit ausgesprochen Moskauer Verzierungen machen diesen Bau zu einem Meisterwerk des eigenständigen russischen Klassizismus. Der Palast wurde von dem großen russischen Architekten Wassili Bashenow in den Jahren 1784-1786 im Auftrage des reichen Gutsbesitzers P. Paschkow errichtet. Das Paschkow Haus gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Moskau.
Kitai Gorod
Nun sind wir im letzten geschichtlichen Teil des Goldenen Ringes von Moskau, Kitai-Gorod angelangt. Die Bekanntschaft mit diesem Stadtgebiet beginnen Sie, indem Sie sich vom Roten Platz die Nikolskaja-Strasse entlang bewegen. Der seinem Namen nach rätselhafte Stadtteil Kitai-Gorod, der einst von allen Seiten durch eine Kette von Steinmauern umgeben war, hängt geschichtlich wie geographisch mit dem Kreml eng zusammen. In diesen zwei "Städten" herrschten einst zwei oberste Klassen der Gesellschaft in der Epoche vor dem Peter I. Die Bojaren hatten im Kreml ihren Sitz und die Kaufleute ließen sich in Kitai-Gorod nieder. Angefangen von der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts kommt die Bezeichnung ,,Kitai-Gorod" in den Chroniken öfters vor.
Dreifaltigkeits-Kirche
Nicht weit entfernt, in einer der Gassen des Alten Platzes in Kitai Gorod, befindet sich die Kirche der heiligen Dreifaltigkeit in Nikitniki, ein seltenes der Architektur und Malerei aus dem 17. Jahrhundert, in der eine Zweigstelle des Staatlichen Historischen Museums eröffnet worden ist. Im 17. Jahrhundert siedeln sich an den Mauern von Kitai-Gorod wohlhabende Kaufleute an, unter denen Grigori Nikitnikow, ein „Gast" aus Jaroslawl, durch seinen Reichtum herausragte, der neben seinem Haus 1634 eine Kirche bauen ließ.
Manege bis Lubjanka
Vor dem Alexander-Garten steht das Gebäude der Manege. Die Manege wurde im Jahre 1817 vom Ingenieur L. L. Karbonier nach einem Entwurf von А. A. Betancourt gebaut. Im Jahre 1825 wurde nach Zeichnungen von О. I. Bauvais, der auch den Alexander-Garten mit seiner Grotte und dem großartigen gußeisernen Tor gestaltet hatte, die dekorative Gestaltung des Gebäudes vorgenommen, das zu einem der besten Werke des späteren Klassizismus gezählt wird. Einst hat das Gebäude der Manege in Moskau wegen der ungewöhnlichen Deckenkonstruktion, die es ermöglichte, ohne jegliche Träger eine riesengroße Fläche von 1660 Quadratsachen abzudecken, als ein „Wunderwerk" der Baukunst gegolten. In früheren Zeiten hat das Gebäude der Manege nicht nur als ein Ort für militärische Übungen und feierliche Zeremonien gedient. Dort wurden auch Volksfeste ausgetragen, zu denen Scharen von Zuschauern strömten. Nicht selten wurden in der Manege auch Ausstellungen veranstaltet.
Manegenplatz
Rechts von der Manege sehen Sie einen Platz, der sich 1997 gänzlich gewandelt hat. Der Erholungskomplex des Manegeplatzes wurde 1997 anlässlich des 850. Gründungstages von Moskau feierlich eingeweiht. Zum neuen Erholungskomplex auf dem Manegeplatz gehören nicht nur das überirdische Ensemble mit seiner Nachbildung des Flusses Neglinnaja, mit märchenhaft grellem Grund und den Ufern, mit den Gestalten der von Kindern sehr beliebten Tiere, Balustraden, Fontänen, zahlreichen Stufen und Georg dem Sieger über der Erdkugel, sondern auch das erste Archäologische Museum Moskau sowie drei unterirdische Geschosse des Kaufszentrums, die kunstvoll im „russischen Stil„ ausgeführt worden sind: Das Interieur des ersten Geschosses ist im Stil der Moskauer Rus, der Zeiten Iwans III. gestaltet, das des zweiten Geschosses im imperialen Stil von Peter I. und Katharina der Großen und das des dritten Geschosses im Stil der russischen Moderne, des Silberzeitalters. Der Manegeplatz bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Moskau.

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