Mussen in Moskau
Moskau ist auch die Hauptstadt des russischen Kulturlebens. Es ist ein Zentrum bedeutender Museen und Theater, und es finden hier wichtige kulturelle Ereignisse statt.
Puschkin-Museum
Puschkin Museum 1912 |
Das Moskauer Puschkin-Museum
Das Staatliche Alexander S. Puschkin-Museum für Bildende Künste in Moskau ist eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Russlands. Die Initiative zur Gründung eines bürgerlichen Bildungsmuseums geht bereits auf erste Ideen in den 1750er Jahren zurück. Doch es sollte noch mehr als hundert Jahre dauern, bevor der Gedanke erste Formen annahm. Ein wichtiger Anstoß dafür war 1862 die Überführung der Kunstsammlung des Grafen Nikolai Petrowitsch Rumjanzew von Sankt Petersburg nach Moskau, wo sie in einem eigenen Museum ausgestellt wurde.
Ostankino Museum Moskau, Russland |
Da das so genannte Rumjanzew Museum ständig unter Mangel an Geld und Ausstellungsfläche litt, entstand unter dessen Direktor Iwan Wladimirowitsch Zwetajew, der auch Professor an der Moskauer Universität war, eine Initiative, die der Idee einer Museumsgründung neuen Schwung gab. Zwetajew überwand alle Hindernisse und sammelte die nötigen Mittel für einen Museumsneubau ein. Die Grundsteinlegung erfolgte 1898, nach Plänen der Architekten Roman Klein und Wladimir Schuchow. Nach einer Bauzeit von 14 Jahren konnte das "Museum der schönen Künste", wie das Museum noch bis 1937 hieß, am 31. Mai 1912 endlich feierlich eröffnet werden.
Die Tretjakow-Galerie
Die Tretjakow-Galerie in Moskau
Die Tretjakov-Galerie in Moskau beherbergt eine der bedeutendsten und größten Kunstsammlungen ganz Russlands. Das Museum bietet mehr als 100.000 Werke der Malerei, Grafik und Bildhauerei. Diese Werke umfassen den Zeitraum vom 11. bis zum 20. Jahrhundert. Die Galerie wurde 1902 erbaut. Gründer war der russische Kaufmann Pawel Michailowitsch Tretjakow.
Kolomenskoye Zvonits Museum, Moskau |

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