Sehenswürdigkeiten in Kaliningrad
Der Dom in Kaliningrad
Der Dom, der im Stadtzentrum auf der Insel Kneiphof liegt, ist das Wahrzeichen der Stadt Kaliningrad. Am Ende des zweiten Weltkrieges blieben nur Mauern des Domes stehen. Seit 1991 begann die Zusammenarbeit mit den deutschen Organisationen, um den Dom wiederherzustellen. Der Turm und das Dach sind beide wiederhergestellt und die Arbeit für die Innenausstattung ist im Jahre 2004 vollendet. Im Turm befindet sich das Museum von der Geschichte des Domes vom Anfang des 13. Jahrhundertes bis heute. Die Besucher können Geschichte des Domes und der Vorkriegesstadt sehen, sowie auch, wie er nach der vollen Restaurierung aussehen wird. Zwei Räume sind dem Leben und der Arbeit I. Kants gewidmet, dessen Grab sich an den Mauern des Domes befindet. 2007 bekam der Dom eine neue Orgel. Orgel- und Sinfonie-Konzerte im Dom sind sehr empfehlenswert.
Das Bernsteinmuseum in Kaliningrad
Das berühmteste Museum in Kaliningrad. Es befindet sich in der Bastion „Dohna". Nach dem zweiten Weltkrieg wurdes restauriert und zur Zeit enthält die einzigartige Exposition, die nicht nur Exponate aus dem Bernstein, sondern auch die Geschichte seiner Entstehung und die Förderung einschließt.
Laschbunker
Im April 1945 befand sich hier der letzte Kommandopunkt der Festung Königsberg. Hier wurde eben der Akt der Kapitulation von der Stadt unterschrieben.
Das Weltozeanmuseum in Kaliningrad
Kaliningrad - der große Seehafen und es ist gesetzmäßig, dass das Museum des Ozeans, das zentrale Meermuseum Russlands hier geschaffen ist. Die umfangreiche Sammlung der Exponate der Ozeanflora und Fauna befindet sich hier. Das Hauptexponat des Museums ist das weltbekannte Forschungsschiff "Witjas". Weitere Objekte des Weltozeansmuseums, die immer Interesse der Besucher finden, sind das legendäre U-Boot und das Schiff der Weltraumforschung „Kosmonaut Pazajew".
Das Museum für Kunst und Geschichte
Es befindet sich im Gebäude der ehemaligen Kunsthalle. Seine reiche Sammlung der Exponate erzählt über die Geschichte der Region, seit altertümlichen Zeiten und bis heutige Tage. Hier werden Werke von Kaliningrader Künstlern ausgestellt.
Die Kunstgalerie
Man kann hier Ausstellungen von gegenwärtigen russischen und ausländischen Künstlern und Bildhauern sowie die Ausstellungen der angewandten Kunst besichtigen.
Die Börse
Die Börse wurde im Jahre 1875 am Nordufer des Pregels erbaut. Dieses blaue Gebäude im Renaissance-Stil ist eines von wenigen im Stadtzentrum, das nicht zerstört wurde. Die Haupttreppe wurde von zwei Löwen mit Wappenschildern flankiert. In der sowjetischen Periode war das Gebäude das lokale Kulturhaus, jetzt befinden sich im Erdgeschoß das Kasino und das Restaurant „Monetnyi Dwor".
Kirche „Zur heiligen Familie"
Es wurde 1903 ursprünglich als die Hauptkatholische Kirche der Stadt aufgebaut. Während der Erstürmung Königsbergs und noch einige Zeit danach versorgte hier ein Spital für Verwundete: deutsche und russische Soldaten lagen nebeneinander. Im Jahre 1978 begannen Bauarbeiten für die Konzerthalle, die zwei Jahre später eröffnet wurde. Bald wurde auch eine Orgel eingebaut. Und viele hervorragende Organisten Europas haben hier Konzerte gegeben.
Schlossteich
Der Schlossteich entstand durch Aufstauen des Katzbaches und wurde erstmals 1256 urkundlich erwähnt. Seine Länge beträgt 1200 Meter. Seit dem 18. Jahrhundert war er ein beliebter Erholungsort der Königsberger, seit 1810 befand er sich im Besitz der Stadt. Heute heißt der Schlossteich "Nishnij Prud - Unterer Teich".
Kant - Denkmal in Kaliningrad
Das erste Denkmal wurde 1857,53 Jahre nach seinem Tod, aufgebaut. Nach der schrecklichen Bombardierung bekam Gräfin Marion Dönhoff eine Erlaubnis, das Denkmal in ihrem Gut aufzubewahren, aber nach dem Krieg ist verschwunden. Im Jahre 1991 hat man beschlossen, das Denkmal wiederherzustellen. Und am 27. Juni 1992 wurde das Denkmal Immanuel Kants feierlich eingeweiht. Dieses Projekt wurde aus Deutschland finanziert.
Dohna-Turm
Der Dohna-Turm wurde in der Mitte des 19. Jh. gebaut. Er gehörte zu der inneren Befestigungslinie Königsbergs. Seit 1977 befindet sich hier das Bernsteinmuseum.
Kreuzkirche
Die Kreuzkirche wurde 1930/33 nach dem Entwurf des Architekten Kickton errichtet. Sie war die letze Kirche, die in Königsberg gebaut wurde. Sie hat zwei Türme, die für solche Gebäude ungewöhnlich sind und bekam ihren Namen von einer riesigen Mosaik mit der Darstellung eines Kreuzes. Nach dem Krieg diente sie zunächst als Garage, später als Fabrik für Fischfanggeräte. Im Jahre 1989 wurde das Gebäude der russischen orthodoxen Kirche übergeben.
Juditter Kirche
Juditter Kirche ist eine der ältesten Kirchen Samlands. Sie wurde im Jahre 1288 errichtet und steht schon sieben Jahrhunderte lang. Hier befand sich eine wunderschöne Plastik eines unbekannten Bildhauers, die „Muttergottes auf dem Halbmond". Seit dem zweiten Weltkrieg ist sie verschollen. Um die Kirche herum befand sich ein Friedhof, auf dem viele Königsberger begraben waren. Im Jahre 1982 wurde das Gebäude der russischen orthodoxen Kirche übergeben, 1984 wurde sie feierlich eingeweiht.
Rossgärter Tor
Dieses Tor wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts aufgebaut und formierte einen Teil vom Befestigungsgürtel Königsbergs. Rechts und links am Tor befinden sich in steinernen Medaillons die großen militärischen Häupter Deutschlands. Aus jener Zeit sind sieben Stadttore erhalten geblieben: Friedländer und Brandenburger Tor, Friedrichsburgtor, Ausfalltor, Rossgärter, Sackheimer Tor und Königstor.
Christ-Erlöser-Kathedrale in Kaliningrad
Die Christ-Erlöser-Kathedrale ist in Kaliningrad nach einem Projekt des bekannten russischen Architekten Oleg Kopylow erbaut. Die Kirche hat unikale Lage, im Zentrum der Stadt gerade am Siegesplatz. Die Bauarbeiten wurden 1996 begonnen. Der Boden auf der Baustelle wurde mit ca. 2000 Betonpfählen befestigt. Der äußere Bau der Kathedrale ist zum Beginn der Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2005 im Wesentlichen abgeschlossen.
Schillerdenkmal
Das Denkmal wurde am 10. November 1910 eingeweiht und das ist ein Wunder, dass es den Krieg, Feuer der blutigen Aprilschlacht überlebt hat. Das Schillerdenkmal befindet sich dem Dramatheater gegenüber.
Luisenkirche
Diese Kirche wurde 1901 im neoromantischen Stil errichtet und bekam ihren Namen von der Königin Luise, der bekanntesten Königin Preußens. Jetzt befindet sich in der ehemaligen Kirche das Puppentheater.
Kämpfende Wisente
Dieses Kunstwerk wurde der Stadt Königsberg 1912 vom preußischen Kulturminister geschenkt. Man sagte, sei ein Symbol des Kampfes des Guten gegen das Böse, vielleicht deswegen sind die Wisente vor dem Gebäude des Amts- und Landgerichtes aufgestellt.
Tiergarten
Das ist die einzigartige Anstalt, die während deutscher und sowjetischer Zeit ebenso bekannt wurde. Der Königsberger Zoo wetteiferte erfolgreich mit seinen Kollegen in Moskau und Berlin.
Als die Rote Armee die Stadt nahm, blieben im Tiergarten nur 4 Tiere - ein Flusspferd (mit 42 Wunden), Hirsch, Dachs und Raben. Zu seiner Jahrhundertfeier zählte der Zoo schon 409 verschiedene Tiere.
Königstor in Kaliningrad
Das bekannte Tor aus deutscher Zeit wurde 2005 zum 750-jährigen Jubiläum der Stadt restauriert. Es wurde gleich ein Hauptsymbol der Feier und ein Lieblingstreffpunkt vieler Kaliningrader und Stadtgäste. In drei feierlichen gemütlichen Sälen ist das Museum „Große Botschaft" untergebracht.
Universität
Universität „Albertina" wurde 1544 gegründet. Ende des 18. Jh. war die Universität durch Persönlichkeiten bekannt, die die Universität absolvierten und hier unterrichteten, wie I. Kant, E.T.A. Hoffmann, Friedrich Bessel, Karl Jacoby, Simon Dach u.a. Das Gebäude der neuen „Albertina" steht immer noch, da befindet sich jetzt die Kaliningrader Universität, die 1947 geöffnet wurde. 2008 bekam die Kaliningrader Universität den Namen von I. Kant und heißt jetzt Russische Staatliche Kant- Universität.

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