Zentrale Gebiete der Region Chabarowsk
Im Zentralgebiet der Region Chabarowsk liegen die Städte Komsomolsk am Amur und Amursk, die Siedlungen Solnetschnyj, Gornyj, Elban, Tyrma, Tschegdomyn, Nowyj Urgal und andere.
Bemerkenswert sind eine Seenkette, die sich den Amur entlang erstreckt (Bolon-See, Chummi-See, Eworon-See, B. Kisi-See und Udyl-See) und die Gebirgsrücken (in erster Linie der Badchalskij-Gebirgrücken). Hier befinden sich das Naturschutzgebiet „Komsomolskij ' und der Nationalpark „Anjujskij".
Zahlreiche Bergflüsse Bureja, Tugur, Amgun, Tumnin u.a. bieten einzigartige Rafting-Erlebnisse. Seen, Gebirgsrücken und ihre Umgebung eignen sich auch für Wanderungen. Diese Routen sind aber ziemlich schwierig, man braucht eine gewisse Vorbereitung und besondere Ausrüstung, insbesondere für Winterwanderungen. In der Umgebung der Siedlung Solnetschnyj gibt es Schiausleihstationen.
Die Naturpfade verlaufen in erster Linie an den Seen des Gebietes: an dem Bolon-See, Udyl-See und Eworon-See. Hier leben zahlreiche Vogelschwärme (Gänse, Enten, Störche und Kraniche). Im Sommer und Herbst kann man das Laichen der Lachse beobachten. Eines der populären Ziele des Sportangelns ist der Taimen.
Komsomolsk am Amur
Geschichte
Komsomolsk am Amur, das man oft die Stadt der Jugend nennt, ist die zweitgrößte und zweitbedeutendste Stadt in der Region, ein Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturzentrum. Besonders hoch entwickelt sind der Maschinenbau und die Metallindustrie (Flugzeug- und Schiffbau, elektrotechnische Industrie, Hebevorrichtungen und Transportausrüstung, technologische Einrichtungen), Eisenmetallurgie, erdölverarbeitende Industrie, Energiegewinnung, Forstwirtschaft, Leicht- und Nahrungsindustrie. Die Bevölkerung beträgt 289.000 Menschen.
Die Siedlung, auf deren Stelle Komsomolsk am Amur liegt, wurde 1860 gegründet. Ihre ersten Bewohner waren Bauern, die aus ^ dem Gouvernement Perm ausgewandert waren. In den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts, als die östlichen Gebiete des Landes in einem _ J schnellen Wirtschaftwachstum begriffen waren, kamen nach der Permskoje-Siedlung Komsomolzen und Zivilangestellte aus dem Zentralen Russland, die ersten Erbauer. 1932 wurde die Siedlung mit dem Nanajer-Nomadenlager Dsjomgi vereint und zur Stadt Komsomolsk am Amur erweitert.
In der Nähe der Stadt kreuzen sich zwei zur Baikal-Amur- Magistrale und Transsibirischen Eisenbahn gehörende Zweigbahnen, die Land- und Staatsstraßen. Komsomolsk am Amur ist ein großer Flusshafen.
Verkehr
Den Flughafen kann man mit den Buslinien Nr. 102 oder 104 erreichen, den Bahnhof mit den Buslinien Nr. 17,21,51 und den Straßenbahnlinien Nr. 1, 2, 5; das Hafengebäude mit der Buslinie Nr. 23 und den Straßenbahnen Nr. 2, 3, 4, den Busbahnhof mit den Linien Nr. 4,7,8,9,10,11,14,17,27.
Sehenswürdigkeiten in Komsomolsk am Amur
Die Bebauung der Stadt begann mit dem Kai. Hier kann man das Erbe der Meister aus Perm sehen: die mit Holzschnitzereien geschmückten Häuser. Auf der Amurpromenade ist ein Gedenkstein aufgestellt, ein 21-Tonnen-Block mit der Aufschrift „Hier haben sich die ersten Komsomolzen, Stadtbauer, am 10. Mai 1932 ausgeschifft". Das Zentrum der Promenade bildet das Hafengebäude, das an ein fahrendes Schiff erinnert: Man sieht deutlich das Deck, den Bug und das Heck. Die Hauptstraße ist Prospekt Perwostroitelej (100 Meter breit). Der Leninskij-Bezirk (Dsjomgi) ist der grünste Teil von Komsomolsk: Im Weichbild der Stadt hat man ein Stück Taiga mit einer Fläche von über 500 ha fast unversehrt gelassen.
Heutzutage sind in dieser Jugendstadt das Heimatkundemuseum und das Kunstmuseum, die Art- Galerie „Metamorphose", das Expozentrum des Flugzeugwerkes und das Museum des Schiffbauwerkes geöffnet. Die Bewohner und Gäste der Stadt können das Zoo-Zentrum „Python" besichtigen. Zur Theaterlandschaft gehört das Drama- Theater und das Theater für junge Zuschauer „Serkalo Tenej". Das Jugendtheater „KnAM" nennen die ausländischen Kritiker „ein Provinztheater mit europäischer Sichtweise".
Die Kinos „Fakel", „Junost", „Krasnyj", „XXX", Unterhaltungszentren für Erwachsene und Kinder („Arkada", „Krasnyj", „Bada-Bum", „Stupeni"), das Casino „Favorit", die Billard-Clubs „Karambol" und „Rodnik", die Nachtklubs und Diskotheken stehen allen Bewohnern und Gästen der Stadt zur Verfügung. Innerhalb der Stadtgrenze befinden sich drei Schiausleihstationen. 30 Kilometer von der Stadt entfernt liegt der Komplex für alpinen Schisport, „Choldomi", was aus dem Nanaischen übersetzt „Tasche mit Schätzen" bedeutet.

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