Altai - Risiko - ein aufregendes Gefühl
Wer hier nicht war, der hat nichts riskiert, der ist nicht an seine Grenzen gegangen... sogar am Fuße des Bergs kann man nach den Sternen greifen...
W. Wyssozki (russischer Barde)
Diese Zeilen sind Alpinisten gewidmet, doch kann man sie auch für den touristischen Wassersport anwenden. Adrenalin strömt bei einem riskanten Manöver durch unsere Adern und genau wegen dieses Botenstoffs strömen zahlreiche Aktivurlauber vor allem zu den Rafting-Stationen. An die 10 000 Touristen kommen jährlich zu den weißschäumenden Bergflüssen im Altai, die für diesen Wassersport unterschiedliche Schwierigkeitsgrade haben. Die Aufgabe der Teilnehmer einer aktiven Tour lautet, alles bis zum Maximum zu erreichen. Die Aufgabe des Sportlehrers (und allgemein der Tourorganisatoren) besteht darin, den Gästen absolute Sicherheit zu gewährleisten, die durch mehrere Faktoren gegeben ist: eine hervorragende Ausrüstung, eine sorgfältige Planung der Tour sowie eine zuverlässige Absicherung beim Durchqueren gefährlicher Stromschnellen. Das Wichtigste ist jedoch die professionelle Erfahrung der Organisatoren.
Ohne Übertreibung sind die diesbezüglichen Leistungen in der Region Altai einmalig: in keiner anderen Region findet man so viele Rafting-Spitzensportler, sei es die junge Generation oder die älteren Ruderkünstler und viele von ihnen arbeiten im Touristikbereich der Region. Die Mannschaften der Wassersportlehrer nehmen jedes Jahr an den regionalen, gesamtrussischen und internationalen Rafting-Wettbewerben teil und brillieren dort mit hervorragenden Resultaten. In jeder guten Touristikfirma, die aktive Touren anbietet, ist praktisch jeder Mitarbeiter vom Direktor bis zur Sekretärin fähig, gegebenenfalls die schicke Bürokleidung mit einer Sportkleidung zu tauschen und als Touroperator die Touristen durch den Altai zu führen.

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