Belokuricha - Urlaubszone
Die wunderbare literarische Sprache des oben genannten Zitats wird jetzt von der Sprache der Geschäftswelt ersetzt: Die Umgebung von Bad Belokuricha ist ein idealer Standort für Exkursionsprogramme. Mitunter sind die großartigen Sehenswürdigkeiten um den Kurort herum für Touristen nicht weniger interessant wie eine Kurbehandlung in einem Sanatorium.
Die Form des Berges Zerkowka erinnert tatsächlich an eine Kirche mit runden Kuppeln. Früher trug dieses Naturdenkmal den Namen „Kaatschu" („Katscha") und wurde von den Ureinwohnern des Altais als Heiligtum verehrt. Man gelangt zum Zerkowka-Berg über einen 2 km langen Sessellift, von dem man ein wunderbares Panorama auf das Altaier Vorgebirge und die Voraltai-Ebene hat.
Besonders gerne unternehmen Gästeeinen Ausflug zu den Granitfelsen „Tschetyre brata" („Vier Brüder"), Restberge von bizarrer Form. Sogar Bäume sind hier Sehenswürdigkeiten: Eine einsam stehende, ungefähr 50 Jahre alte Kiefer, die auf einem nackten Felsen wächst oder die 100-jährige „Kiefer der Liebe", die neben dem Sanatorium „Rossija" steht. Das ganze Territorium des Kurortes ist ein einziges Natur- und Geschichtedenkmal, einmalige Annalen eines Jahrhunderts aus dem Leben Russlands. Sowohl die Sanatorien, als auch die Touristikfirmen in Belokuricha organisieren vielfältige Exkursionen und Touren, vom zweistündigen Ausflug in die nähere Umgebung bis zu Fahrten in alle Ecken und Winkel des Altai. Spaziert man im Winter durch Belokuricha, so könnte man glauben, dass dies keine Heilbäderstätte, sondern ein „Ski-Kurort" ist.
Viele Besucher kommen dann in bunten Skianzügen mit perfekter Ausrüstung - seien es Jugendliche, Kinder oder Damen „in ihren besten Jahren". Warum das so ist, ist übrigens leicht erklärbar: Die Wintersportanlage „Blagodat" in Belokuricha entspricht europäischen Standards. Die dortigen Skipisten haben verschiedene Schwierigkeitsgrade und sind 600-950 m lang, zudem ist das Skivergnügen von November bis März aufgrund des regelmäßigen Neuschnees stets gesichert und Sessel- und moderne Bügellifte bringen einen ganz bequem auf die Berghöhen.
Außerdem gibt es Ausleihstellen, wo man noch benötigte Ausrüstung bekommt, Ski-und Snowboardlehrer bieten Kurse an und man kann auch auf Snow-Tubes die Pisten runtersausen. Nach Meinung von Skiprofis aus ganz Sibirien, kann man ähnliche Skisportanlagen wie die in Belokuricha vom Ural bis zum Stillen Ozean an einer Hand abzählen. Des Weiteren gibt es auf den Pisten von „Blagodat" immer wieder Skirennen verschiedenen Niveaus, seien es regionale oder internationale Wettrennen. So können die Besucher nicht nur selbst ein absolutes Skivergnügen erleben, sondern auch legendären Ski-Champions persönlich die Hand drücken!
Die Skisportanlage ist für alle geöffnet: sowohl für Kurgäste, als auch für die Bewohner Belokurichas sowie für die zahlreichen Wintersportfreunde, die aus allen Ecken Sibiriens in dieses wunderbare Städtchen fahren.
Angesichts des gewaltigen Andrangs wurden eigens Pensionen, Gästehäuser und Hotels „ohne Heilbehandlungen" eröffnet, die sich auf die Wintergäste spezialisiert haben. Zudem wurde ein Kultur- und Unterhaltungszentrum errichtet und es gibt die Hotel- und Freizeitanlage „ Belowodje" die europäischen Standards entspricht.

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