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Nepal: UNESCO Welterbe

 
 

UNESCO Weltkulturerbe in Nepal

Patan Durbar Square in Nepal

Vier Stätten wurden in das Weltkulturerbe durch die UNESCO in Nepal aufgenommen. Darunter sind das Kathmandu-Tal und Lumbini als Weltkulturdenkmäler, während die Gebiete Chitwan und Sagarmatha zu Weltnaturerbestätten erklärt wurden.

Chitwan (UNESCO Weltnaturerbe in Nepal seit 1984): der Chitwan Nationalpark wurde 1973 Nepals erster Nationalpark und liegt zu Füßen des Himalaya im Chitwan-Tiefland des inneren Terais. Mit einer Fläche von 932 qkm erstreckt sich der Park über laubbewaldete Gebirgsausläufer und Überschwemmungsgebiete. Der Park besitzt eine reiche Vielfalt an Vegetation und Tierarten. Er ist eines der letzten Rückzugsgebiete für vom Aussterben bedrohte Arten wie das Asiatische Einhörnige Nashorn und der Bengalische Königstiger.

Sagarmatha (UNESCO Weltnaturerbe in Nepal seit 1979): der Sagarmatha Nationalpark befindet sich mit seinen schroffen Bergen, eisigen Gletschern und tiefen Tälern im Nordosten Nepals und wird vom höchsten Berg der Erde gekrönt, dem Mt. Everest mit 8.848 m. Die 1.148 qkm des Nationalparks erstrecken sich über das Gebiet der berühmten Sherpa-Volksgruppe. Rhododendren-Wälder, Birken, Blau- und Silbertannen sowie Wacholder wachsen hier bis auf eine Höhe von 4.000 m. Seltene Tiere wie der Schneeleopard, Panda und Luchs können hier mit etwas Glück beobachtet werden. Außerdem kann man auch seltene Vögel wie das Schneehuhn, die Schneetaube und verschiedene Fasanenarten sehen.

Bevölkerung in Nepal

Kathmandu-Tal (UNESCO Weltkulturerbe): Es befinden sich sieben Weltkulturdenkmäler im Kathmandu-Tal, alle innerhalb eines Radius von 20 km. An den Ausläufern des Himalayas strotzt Kathmandu nur so vor alten Tempeln, Schreinen und Palästen, die die Pracht vergangener Zeiten widerspiegeln. Das Tal liegt auf 1.336 m über Meereshöhe und schließt drei Städte ein. Die meisten Gegenden Nepals sind per Luftweg und per Straße an Kathmandu angeschlossen. Auch gibt es direkte Flugverbindungen zudem wichtigsten Städten in Indien und in weitere Länder. Mit seinen vielen Gesichtern übt Kathmandu einen großen Zauber auf seine Besucher aus. Vier der sieben Weltkulturdenkmäler in Kathmandu sind außergewöhnlich kunstvoll gebaute Tempel, während die restlichen drei Paläste sind, die früher von Königsfamilien bewohnt wurden, nämlich Kathmandu Durbar Square, Bhaktapur Durbar Square und Patan Durbar Square. Die von der UNESCO ausgezeichneten Denkmäler sind die Stupas von Swayambunath und Boudhanath, sowie die Tempelanlagen von Pashupatinath und Changu Narayan. 

Berglandschaft in Nepal

Lumbini (UNESCO Weltkulturerbe seit 1997): Lumbini, der Geburtsort von Lord Buddha, ist aus religiöser und archäologischer Sicht äußerst wichtig. Man sagt, dass der Prinz Siddharta Gautam, der später Buddha der Erleuchtete wurde, 623 v.Chr. im Lustgarten des nepalesischen Lumbini geboren wurde. Die wichtigsten Schreine Lumbinis sind der neu restaurierte Mayadevi Tempel, die Ashoka Säule hinter dem Tempel und der Shakya Puskarini Teich, wo Mayadevi angeblich gebadet haben soll, bevor sie den kleinen Buddha entbunden hat. Es gibt aber noch mehr Plätze in der Nähe von Lumbini, die mit Geschichten über Buddha und den Buddhismus in Verbindung gebracht werden. Lumbini befindet sich etwa 300 km südwestlich von Kathmandu. Von hier und von den wichtigsten Städten Nepals gibt es Bus- und Flugverbindungen nach Bhairahawa, wo sich der nächste Flughafen befindet (ca. 22 km von Lumbini). Vom Flughafen kann man leicht mit dem Bus nach Lumbini fahren; Übernachtungs-und Verpflegungsmöglichkeiten gibt es in Lumbini und Bhairahawa.

Nepal: Reisevideo

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