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Nepal: Ökotourismus

 
 

Ökotourismus in Nepal

Ökotourismus in Nepal

Um die exotische Natur des Himalaya sowie die Kultur Nepals zu erleben, wandert man am besten durch die Dörfer und trifft dort die überaus freundlichen Menschen.
Um 1950 öffnete Nepal seine Grenzen für Touristen und kann seitdem Millionen an Besuchern verzeichnen. Dennoch sind große Teile Nepals immer noch das Shangri-La (Paradies), das viele Besucher sehnlichst erleben wollen. Aus diesem Grund hat Nepal einen neuen Ansatz für den Ökotourismus, basierend auf einer nachhaltigen Entwicklung, initiiert, einerseits um weitere Gebiete auszubauen und andererseits das kulturelle Erbe zu bewahren. Verantwortlicher und umweltverträglicher Tourismus wird auch in anderen Teilen Südasiens, z.B. in Thailand und Vietnam, eingeführt und als Mittel für nachhaltige Entwicklung benutzt.

Ein Besuch der ländlichen Gebiete Nepals und das Praktizieren von verantwortlichem Tourismus bringt dem Besucher nicht nur ursprüngliche Landschaften und einheimische Kultur näher, sondern es lässt auch die lokale Wirtschaft direkt profitieren; zudem bildet und befähigt es die einheimische Gemeinschaft, lässt das Bewusstsein bezüglich der Erhaltung des kulturellen und natürlichen Erbes wachsen und führt zu nachhaltiger Entwicklung.

Finanziert durch die Europäische Kommission, hat das Nepal Tourism Board (NTB) zusammen mit UNEP und SNV das aktuellste Projekt namens MAST-Nepal (Marketing Assistance to Nepal for Sustainable Tourism Products) ins Leben gerufen. Dieses Projekt soll den Ökotourismus in Nepal stärken und zielt damit auf eine Einkommensverbesserung für die arme Bevölkerung und auf Minimierung der Umwelt- und soziokulturellen Schäden durch touristische Aktivitäten. Das MAST-Nepal Projekt bietet nepalesischen Tourismus-Unternehmen Training und Hilfe beim Integrieren von verantwortungsbewussten Grundsätzen in ihre Aktivitäten und Managementpraktiken an.

Landschaft in Nepal

Das Programm stellt auch Hilfe in Bezug auf Marketing-Instrumente zur Verfügung, und die Programm-Teilnehmerwerden ihre neuen und veränderten Produkte auf einer extra dafür bereitgestellten Internet-Plattform anbieten, was die Verbindung zu europäischen Tourismus-Unternehmen erleichtern soll.

In einem ähnlichen Projekt arbeiteten das "United Nations Development Programme" (UNDP) und das "Tourism for Rural Poverty Alleviation Programme" (TRPAP) über fünf Jahre an einer nachhaltigen Tourismus-Entwicklung in verschiedenen Teilen Nepals. TRPAP wurde im September 2001 vom Ministerium für Kultur, Tourismus und Zivilluftfahrt mit der technischen und finanziellen Unterstützung des UNDP, des DFID (Department for International Development) und der SNV (Netherlands Development Organisation) eingeführt.

Bevölkerung in Nepal

Das Pogramm wurde in den sechs Pilot- Distrikten Taplejung, Sagarmatha, Rasuwa, Chitwa,  Rupandehi und Dolpa angewandt. Es erstreckte sich über 28 Dorfentwicklungs-Komitees und kam 160.732 Personen aus 28.337 Haushalten zugute. Die Distrikte wurden nach ihrer existierenden Tourismusentwicklung und ihrem Potential ausgesucht; außerdem sollte das Programm die armen und marginalisierten sozialen Gruppen unterstützen. Durch die Entwicklung von Beziehungen band das Programm die Menschen an der Basis in den Entscheidungsprozess ein, um sicherzustellen, dass finanzieller Nutzen aus dem Tourismus auch die arme Landbevölkerung erreichen konnte. Im Fokus des Programms stand die benachteiligte Schicht, die unter der Armutsgrenze lebt.

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