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Myanmar: Geschichte

Myanmar und seine Geschichte

Die ersten Volksstämme in der Geschichte von Myanmar, die das heutige Myanmar besiedelten, waren unter anderem die Karen, die Mon und viele unterschiedliche tibetische und burmesische Stämme. Der erste König regierte zirka im 11. Jahrhundert – sein Name: Anawratha. Sein Königreich war damals sehr stark und hatte großen Einfluss auf die dort lebenden Menschen. Er besiegte die Mon und befreite die dort gefangen gehaltenen Menschen, die über architektonische Fähigkeiten verfügten, damit sie ihm das Bagan ausbauten.

Religiöse Grundlage war bereits damals der Buddhismus, den König Anawratha stark verbreitete und lebte. Unglaublich viele Tempel wurden bis zum 13. Jahrhundert erbaut. Ebenfalls im 13. Jahrhundert zerstörte ein Krieg der Mongolen den größten Teil von Bagan. Bis zum 18. Jahrhundert herrschten sodann verschiedene Königreiche, unter anderem Toungoo, Rakhine, Bago oder aber auch Pyu.

Im Jahre 1753 wurde dann ein neues Königreich errichtet, welches letztlich die Mon endgültig aus dem Norden des Landes vertrieb. Shwebo wurde zur Hauptstadt ernannt, allerdings bereits zwei Jahre später wurde Pyay und Dagon übernommen und eine Namensänderung in Yangon wurde vorgenommen. Dieser Name entspricht bei einer groben Übersetzung dem „Ende des Konfliktes“.

1824 verlor das gesamte Land seine Unabhängigkeit an die Briten und wurde demnach auch eine britisch-indische Provinz. Die burmesische Kultur wurde sehr stark unterdrückt, da eine zentral eingerichtete Regierung nun die Oberhand hatte. Diese Unterdrückung dauerte von 1866 bis 1948, wodurch die vorhandenen Bodenschätze nicht mehr abgebaut und verkauft werden konnten, da dies verhindert wurde. Es entwickelten sich in den laufenden Jahren sehr starke Oppositionen und 1936 wurden die ersten Wahlen abgehalten. Innerhalb des bestehenden britischen Reiches erhielt Myanmar einen autonomen Status.

Damit ergaben sich einige Freiheiten, die allerdings auch wieder durch den Zweiten Weltkrieg 1942 bis 1945 zerschlagen wurden, da das Land komplett von Japan besetzt wurde. Eine neue Verfassung wurde verabschiedet und die „Burmesiche Union“ gegründet, die dann in eine unabhängige Republik Burma forcierte. Dies konnte nur erreicht werden, da ab dem Jahre 1962 eigentlich ständig Aufstände und Unruhen den „Frieden“ in diesem Land durchbrachen. Durch die militärische Regierung, die seit 1993 herrschte, konnte ein Nationskonvent erarbeitet werden und damit wurde die Unabhängigkeit erreicht.

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