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Myanmar: Gesundheit

Gesundheit in Myanmar

Sehr wichtig ist es, dass man vor Abreise seinen Hausarzt konsultiert und diesen nach den Impfungen befragt. Es ist wichtig, dass man sich beispielsweise gegen Malaria prophylaktisch schützt. In Myanmar besteht nur eine geringe Grundversorgung und sollte man ernsthaft erkranken, ist auf jeden Fall ein Arzt in Singapur, Malaysia oder Thailand aufzusuchen.

Vorgeschrieben sind allerdings keine Impfungen für die Einreise, doch es sollte im eigenen Interesse liegen, dass man sich beispielsweise gegen Hepatitis, Tetanus oder aber auch Typhus in den angemessen Zeiträumen impfen lässt. Das wird einem aber auch der Hausarzt vor der Abreise empfehlen. Malaria ist sehr stark verbreitet und wird durch die Moskitos im Land übertragen. Besonders zu den Nachtstunden ist es relativ risikoreich, da die Moskitos dann aktiv werden. Moskitonetze und auch diverse Schutzmittel können einen gewissen Schutz bieten. Diese sollten allerdings beim Kofferpacken dabei sein, da der Erhalt vor Ort relativ schwierig ist. Desweiteren sollte man auf parfümierte Produkte verzichten, da diese erst recht die Moskitos anlocken würden. Bei der Anwendung einer Prophylaxe ist darauf zu achten, dass auch nach der Reise, also bei der Rückkehr in die Heimat, dieser für einen gewissen Zeitraum weiterverfolgt werden sollte, da ein Ausbruch auch zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich ist. Am gefährlichsten ist der Aufenthalt unter 1000 Metern und in der Zeit von Mai bis Dezember, da hier die Aktivitäten besonders hoch sind.

Das Dengue Fieber wir ebenfalls von den Moskitos übertragen. Hierfür gibt es keinerlei Impfungen, nur die normalen Sicherheitsvorkehrungen wie bei Malaria. Nur die Symptome, die sich durch Kopfschmerzen, Fieber und auch Gelenkschmerzen bemerkbar machen, können gelindert werden.

Bei der Verwendung von Nahrungsmitteln und Wasser ist besonders in abgelegenen Teilen des Landes sehr auf die Darreichung zu achten. Die Hygienezustände sind teilweise unter dem europäischen Standard und von daher ist es sehr zu empfehlen, dass beispielsweise das Obst immer selbst geschält wird und rohes Gemüse nicht auf dem Speisenplan stehen sollte. Für die Verwendung von Wasser ist darauf zu achten, dass dieses mindestens eine viertel Stunde vor dem Verzehr abgekocht wird. Bei dem in Myanmar herrschenden Klima ist es sehr wichtig, dass auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet wird. Wasser sollte nur aus verschlossenen Flaschen zu sich genommen werden. Unternimmt man eine Tour in entlegenen Gegenden ist darauf zu achten, dass eine ausreichende Menge mitgeführt wird, damit eine Dehydration vermieden wird. Auch wäre es angebracht in solchen Fällen dementsprechende Mittel einzunehmen, die darüber hinaus den Wasserhaushalt aufrecht erhalten könnten.

Wer sich über die eigene Sicherheit Gedanken macht, sollte sich vor Antritt der Reise beim Auswärtigen Amt über den aktuellen Stand im Land informieren.

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