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Mongolei: Natur & Fauna

 
 

Natur & Fauna in der Mongolei

Blick auf die Fauna des Ogij Hup Sees, Mongolei

Die Mongolei ist eines der interessantesten Länder Asiens. Das am dünnsten besiedelte Land der Welt hat die unberührteste Natur, die größte Zahl der Pferde im Verhältnis zur Bevölkerungszahl, die höchsten Wanderdünen, die fleischreichste Diät, und das sind noch nicht alle Superlative, durch die sich die Mongolei vom Rest der Welt unterscheidet. Obwohl die Mongolei über keine große Zahl historisch wichtiger Bauten und keinen luxuriösen Strandpromenaden verfügt, weckt das Land kontinuierlich das Interesse von Hunderttausenden Touristen. Das ist nicht verwunderlich, denn der wichtigste Schatz dieses Landes ist und bleibt seine kaum von Menschen veränderte Natur in der Mongolei, die die Anhänger des Ökotourismus anzieht.

Die endlosen Weiten der grünen Steppe, die im ersten Blick scheinbar leblosen Wüsten und Salzböden, die wilden Landschaften der Bergregionen, die smaragdgrünen „Augen“ der Seen und, das Wichtigste - die eigenständige Kultur der Einheimischen - das sind die Sachen, die die Gäste aus der ganzen Welt in die Mongolei locken.

Gobi Wüste in der Mongolei

Das Territorium der Mongolei ist eine ausgedehnte durchschnittlich 1.580m über dem Meeresspiegel liegende Hochebene. Das Gebirge (1500-3000 m) nimmt über 40% der Landesfläche ein, das Hochgebirge (über 3000 m) - ca. 2,5%. Die tiefste Stelle des Landes befindet sich im Osten, im Talkessel des Huh-Nur See in 553 Meter-Höhe; der höchste Punkt, der Berg Tawan-Bogdo (4.374 m) im mongolischen Altai, befindet sich im Westen. Auf dem Territorium der Mongolei befindet sich die Wüste Gobi. Die größten Seen sind der Ubsu-Nur und der Hubsugul.

Der See Hubsugul (Hovsgol, Fläche von 2.760 km2) liegt 775 km nord-westlich von Ulan- Bator, in der Nähe der russischen Grenze. Hubsugul ist der tiefste See Zentralasiens; nach den Süßwasservorräten ist er der 14größte der Erde. Die Einheimischen nennen ihn „Mutter-See“, was nicht verwunderlich ist: Er bietet einen großen Fischreichtum und die ihn umgebenden Wälder sind von zahlreichen Wildtierarten bewohnt. Die oft „mongolische Schweiz“ genannte Region um diesen See ist eine Berglandschaft, mit Kieferwäldern und schönen üppigen Bergwiesen, auf denen das ganze Jahr lang Hammel und Pferde weiden.
Das Naturschutzgebiet „Ubsu-Nur Talkessel“, das sich südlich von Tuwa befindet, erstreckt sich über einen Teil der Mongolei. Es ist als weltweites Naturerbe in der Denkmalliste der UNESCO verzeichnet.

Das riesige Territorium, die Vielfalt der Landschaften, der Böden, der Pflanzenwelt und der klimatischen Zonen schaffen günstige Bedingungen für das Leben sehr verschiedener Tierarten. Die nördlichen Regionen sind durch wilde Rentiere, Maral, Moschustier, Bär, Trab, Hermelin, Eichhörnchen, Wildschwein, Wolf bewohnt. Bis zu 200.000 Viehtiere im Jahr werden von Wölfen gerissen.

An Huftieren gibt es in den nördlichen Regionen die Kropfantilope (Czeren). In den Steppen leben viele Nagetiere: Tabaganen (Murmeltiere), Zieselmäuse, Pfeifhasen, Hamster und Springmäuse.
Die mongolische Gobi bewohnen einzigartige Tiere, wie das Przewalski-Pferd (Takhi), das wilde Kamel (Hawtgai), der Gobibär (Mazalai) und der Halbesel (Kulan).
Die Flüsse und Seen sind reich an Fischarten, wie Taimen, Äsche, Lenok, Renke, Weißlachs, zudem auch an Hecht, Karpfen, Quappe.

Mongolei: Land & Leute, Natur 2

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