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Ulan Bator
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Mongolei: Sehenswürdigkeiten

 
 

Sehenswürdigkeiten in der Mongolei

Darhan Buddha in der Mongolei

In Ulan-Bator sind viele Orte, z. B., der Winterpalast des Bogd Khanes und das „Ulan-Bator Staatsmuseum“, unbedingt einen Besuch wert und gehören zu den einzigartigsten Sehenswürdigkeiten in der Mongolei. Das „Zanabazar Kunst Museum“ und das „Religionsmuseum“ befinden sich im ehemaligen „Kloster des Lebenden Buddhas“, der bis 1924 die Residenz des geistigen Führers des Landes war. Die bewundernswerte Kollektion von Malereierzeugnissen, Schnitzarbeiten und Skulpturen, die im „Zanabazar Kunst Museum“ ausgestellt ist, enthält viele von dem Künstler und Buddhist Zanabazar erschaffenen Werke. In diesem Museum werden auch seltene Exponate religiöser Natur, wie, z.B. Thangkas (Stoffbemalung) und Buddha Statuen, aufbewahrt.


Sehenswürdigkeiten in ländlichen Gebieten

Wenn Sie eine Exkursion in die ländlichen Gebiete einplanen und sich dort Sehenswürdigkeiten der Mongolei ansehen möchten, lohnt es sich, das „Naturkundenmuseum“ zu besichtigen. Exponate, die dort ausgestellt sind, veranschaulichen die mongolische Geographie, Flora und Fauna und einige Abteilungen sind der mongolischen Geschichte gewidmet. Sehr beeindruckend wirken die zwei vollständig erhaltenen Sauriergerippe, die in der Wüste Gobi gefunden wurden: Sie gehören dem gigantischen fleischfressenden Tarbosaurier und seinem nächsten Verwandten, dem kleinen, einem Schnabeltier ähnelnden, grasfressenden Saurolopus. In der Wüste Gobi befindet sich eine große Zahl paläontologischer fossiler Fundstellen. Etwa ein Drittel aller, der Wissenschaft bekannter Saurier, wurden in der Mongolei entdeckt.

Mongolei bietet sehr viele naturelle Sehenswürdigkeiten


Naturelle Sehenswürdigkeiten der Mongolei

Die Ulan-Bator umgebenden vier Berggipfel hält man für heilig. Die Berge Tsetssegum, Chingeltej, Singino Khajkhan und Bajansurk entsprechen den vier Himmelsrichtungen. Sie eigenen sich ideal für Spaziergänge, besonderes beliebt sind sie dank ihrer Lärchenwälder, Wiesen mit dichtem Gras und einer bemerkenswerten Tierwelt, zu der auch Gemsbock und Zobel gehören. Der beeindruckendste Berggipfel Tsetseegum, 2260 m, ist der höchste Punkt des Bogd Khan Uul Rückens und dominiert die Landschaft um Ulan-Bator. Bergwanderungen sind nur von Anfang Juni bis Ende September empfehlenswert und bedürfen einer speziellen Erlaubnis, die am Eingang zum Nationalpark Bogd Khan, 15 km südlich der Hauptstadt, zu bekommen ist.

Der Naturschutzgebiet Khustajn Nuruu wurde 1993 zum Schutz der mongolischen wilden Pferderasse Takhi gegründet die in diesen Steppen leben; er liegt 100 km süd-westlich von Ulan-Bator. Zu empfehlen ist es, eine Reise in dieses Naturschutzgebiet im 40 km von Ulan-Bator entfernt liegenden Dzun Mod zu beginnen.

Täglicher Busverkehr, Kleinbusse und Taxis verbinden Dzun Mod mit der Hauptstadt.


"Hauptstadt" Karakorum

Die Jagd mit dem Adler in der Mongolei

Während eines Mongoleibesuchs, sollte man unbedingt auch nach Karakorin fahren. 1220 traf Chingis Khan die Entscheidung, die Hauptstadt seines umfangreichen Imperiums in Karakorum zu gründen. Der Bau wurde, nach dem Tod Chingis Khans, von seinem Sohn, Ugedai Khan, zu Ende geführt; Allerdings, diente Karakorum lediglich 40 Jahre als Hauptstadt, danach wurde sie durch Kublai Khan in die Nähe des jetzigen Pekings verlegt.

Bis zum heutigen Tag blieben der Palast des Ugedai Khans, die Reste der Steinwände, die Gewerbequartale und die zahlreichen Kultusbauten erhalten, hier werden intensive Ausgrabungen geführt. In der Nähe befindet sich der bedeutendste für die Mongolei und einer der größten mittelalterlichen buddhistischen Klöstern der Erde, Erdene-Zuu („Hundert Schätze“, 1586), aber auch das Schant- Hid Kloster und der heilige Berg mit dem Zomud Kloster. Nord-westlich des Karkorins, an den Ufern des Chultyn-Gol Flusses, wurden die Felszeichnungen aus den Neolit- und Bronzeepochen entdeckt. Felsenmalerei kann man im Canyon des Chulut Flusses bewundern. In der Wüste Gobi wurden gigantische Werkstätten aus der Paläolit Epoche entdeckt. In den Steppen gibt es runnitische Stelas, Grabdenkmäler den Kaganen und Feldherren der Turkvölker (6.-8. Jh.). In den Namagetu Bergen liegt ein hübscher gleichnamiger Talkessel, er ist der bedeutendste Friedhof der Saurier in der Mongolei.

Karakorin liegt 370 km süd-westlich von Ulan-Bator. Zwischen Juni und September gibt es an einigen Wochentagen eine Flugverbindung zwischen diesen beiden Städten. Ansonsten fahren das ganze Jahr lang mehrmals in der Woche Busse, die Fahrzeit beträgt ca. 7-8 Stunden.

Hubsugul See in der Mongolei


Hubsugul See

Der Hubsugul See ist der malerischste Ort in der Mongolei. Versuchen Sie sich folgendes vorzustellen: Ein alpiner See auf der Höhe von 2.760 m, mit so reinem Wasser, das man es trinken kann. Dazu kommen 2.000 m hohe Berge, dichte Nadelwälder, herrliche Wiesen mit auf ihnen weidenden Yaks und Pferden, so bekommen sie eine kleine Vorstellung von der Schönheit des Hubsugul See. Er ist der tiefste See Zentralasiens und zählt zu den 14 bedeutendsten Süßwasserreservoiren der Welt. In diesen See münden 90 sehenswerte Flüsse, nur der Egijn-Gol Fluss fließt aus ihm wieder heraus, er ereicht im weiteren Verlauf den Baikal See in Sibirien. Im Winter ist der Hubsugul See vereist, was den Lkws die Möglichkeit bietet, die riesige Menge an Brennstoffen aus Sibirien über das Eis zu transportieren.

Das östliche Ende des Sees liegt nord-östlich von Ulan-Bators in 775 km Entfernung und ist per Flugzeug, mit dem Bus oder mit ihrem eigenen Jeep zu erreichen. Für einen Besuch des Sees ist eine Erlaubnis erforderlich. Diese Erlaubnis bekommen sie auf der in den Nationalpark Hubsugul führender Hauptstraße, einige Kilometer vor der Einfahrt in die Stadt Hatgal.


Kloster Amarbajasgalant Khiid

Amarbajasgalant Khiid ist nach Erdene-Zuu in Karakorin das zweitwichtigste Kloster in der Mongolei und gehört somit auch zu den einzigartigen Sehenswürdigkeiten in der Mongolei. Zudem ist es eines der schönsten seiner Art. Er liegt im Norden der Zentralmongolei und wurde 1737 vom mandschurischen Imperator Kazsu, zur Ehren des großen mongolischen Buddhisten und Bildhauers Zanabazar errichtet.

Die alltäglich fahrenden Busse und die häufigen Express-Züge verbinden Ulan-Bator mit dem 219 km nord-östlich liegenden Ort Darkhan. Das Kloster befindet sich in 140 km Entfernung von Darkhan, Richtung Süd-Westen; um dorthin zu gelangen, benötigen Sie einen Jeep.


Nationalpark Gurwansajkhan

Ulan Bator

Im Nationalpark Gurwansajkhan, im Gegensatz zu den anderen Nationalparks in der Wüste Gobi, erwartet Sie eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, die Campingplätze und Wege sind hier recht komfortabel. In diesem Park gibt es Berge, interessantes versteinertes Dinosauriergebein, Sanddünen von ungewöhnlichen Maßen, felsige Gebilde, und einen Tal, in dem der Schnee zwölf Monate im Jahr nicht auftaut. Den Park bewohnen rund 200 Vogelarten, zu denen der mongolische Wüstenbergfink, Greif und die Wüstengrasmücke zählen. Unter den dort lebenden Tieren sind Gazelle, Irbis, Steinbock, Schafe und verschiedene Wildkamelarten. Ein kleines Eintrittsentgelt ist bei der Einfahrt in das Yolun Am Tal, wo sich auch ein Museum des Tierbälg befindet, zu entrichten.

Für viele Touristen ist Gobi ein entfernter, exotischer und mystischer Ort. Im gewissen Maße, haben sie recht, allerdings besteht diese Wüste hauptsächlich aus Gras, Büschen und Felsen: Oasen und Sand machen lediglich 3% ihrer Gesamtfläche aus. Trotzdem ist es ein Ort der extremen Naturverhältnisse: Regen fällt nur einmal in 2 oder 3 Jahren, die Lufttemperatur steigt auf 40 C im Sommer und fällt bis auf - 40 C im Winter, im Frühjahr sind enorme Sand- und Staubstürme möglich.

Gurwansajkhan liegt im Süd-Westen, 340 km von Ulan-Bator entfernt, in der Umgebung der Stadt Dalan-Dzadgad nahe der chinesischen Grenze. Viele Touristen, die einen Ausflug in die Wüste Gobi unternehmen, setzen sich in den Flieger nach Dalan-Dzadgad und für den weiteren Weg mieten sie einen Jeep. Man kann aus der Hauptstadt nach Dalan-Dzadgad einen Bus nehmen, der einmal wöchentlich fährt.

Stadt Kobdo

Kobdo war vor langer Zeit eine kleine landwirtschaftliche Siedlung, danach etablierte sich dieser Ort zu einem russisch- mongolischen Handelszentrum. Im Präsent ist Kobdo eine wichtige industrielle Stadt und bietet sich als erster Anhaltspunkt für Touristen, die die West-Mongolei kennen lernen möchten. Im nördlichen Teil der Stadt befinden sich die schnell zerfallenden Ruinen des Saangin Kremls. Errichtet wurde er ungefähr 1762 von den mandschurischen Kriegsherren, die die Mongolei vor langer Zeit eroberten. Dieses Bauwerk wurde 1911, als die chinesische Revolution dem letzten Imperator für immer ein Ende setzte, zertrümmert. Die malerischen dürrtrocknen felsigen Berge nördlicher dieser Trümmer eignen sich gut für Spaziergänge.

Kobdo liegt 1.425 km westlicher Ulan-Bators und ist mit dem Bus, der in die Fahrtrichtung Westen über Arbai-Here (Arvaikheer), Bajan-Hongor (Bayankhongor) und Altai fährt, zu erreichen. Zwischen Ulan-Bator und Kobdo ist eine regelmäßige Luftverbindung vorhanden; In der Stadt angekommen, können Sie einen Jeep mieten, um die interessanten Orte in der Umgebung zu erkunden.

Mongolei: Land & Leute, Natur 4

  • Reiseziel Reiseziel
  • Flughafen Flughafen
  • Naturschutzgebiet Naturschutzgebiet
  • Sehenswürdigkeiten Sehenswürdigkeiten
  • Museum Museum
  • Theater Theater
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