Praktische Informationen für die Mongolei
Info-Telefonnummern
Telefonauskunft -109
Auskunft des Flughafens Ulan-Bator „Buyant-Ukhaa“ -116
Mongolische Natonale Tourismusverwaltung – (11) 318-099
Die Assoziation des Jugendtourismus – (11) 318-099
Notrufdienste
Miliz: 102
Ambulanz: 103
Feuerwehr: 101
Das zentrale Krankenhaus beim Konsulat der Russischen Föderation: 450-007 oder 450-008
Telekommunikation
Die internationale Einwahl-Nr. des Landes
+976
Die Einwahl Ulan-Ubators
11 und 21
Zeitzone
Nach Greenwich + 8h; in den westlichen Provinzen Bajan-Ulegei, Ubsunur und Kobdo: Greenwich +7h.
Stromspannung
Stromspannung 220 Volt / 50 Hz
Festtage
1. Januar – Neues Jahr
22.-24. Januar – „Zagan Sar“ (das neue Mond-Jahr)
1. Juni – Tag der Mutter und des Kindes
11.-13. Juli – „Naadam-Fest“
26. November – Unabhängigkeitstag
Gesundheitsrisiken
Brutzellose(Mittelmeerfieber), Cholera, Gehirnhautentzündung, Pest.
Medizinische Versorgung
Das System der medizinischen Fürsorge ist in der Mongolei relativ gut entwickelt. Allerdings, ist das Gesundheitswesen im Großen und Ganzen auf die Behandlung der Einheimischen, mit ihren typischen Erkrankungen, eingestellt, und die Zahl der den Ausländern zugänglichen medizinischen Einrichtungen ist begrenzt. Das System der internationalen Krankenversicherung funktioniert in der Mongolei nicht. Erste Hilfe wird kostenlos geleistet, darüber hinaus muss der Patient aber selbst mit Bargeld zahlen. Beim Konsulat der Russischen Föderation in Ulan Bator gibt es ein kostenpflichtiges Krankenhaus.
Trinkgeld
Trinkgeld ist bei den meisten Dienstleistungen nicht verpflichtend, lediglich in den großen hauptstädtischen Lokalen kann das Trinkgeld 5-10% betragen. Eine „Staatssteuer“ (10%) wird in einigen Geschäften erhoben, üblicherweise wird sie aber in die Preise der Restaurants der hauptstädtischen Hotels der gehobenen Kategorie eingeschlossen. In den meisten Orten habe man von der Existenz dieser Besteuerung aber „keine Kenntnis“. Manche Restaurants fügen eine „Kommerzsteuer“ (3-13%) auf alle alkoholischen Getränke der Rechnung hinzu.
Archäologische Funde
Ohne eine entsprechende Erlaubnis ist es nicht gestattet, in der Wüste Knochen der vorgeschichtlichen Tiere und andere archäologische Funde zu sammeln und auszuführen.
Naturgefahren
Wasser und Nahrungsverarbeitung
Vorsichtshalber, sollte man jegliches Wasser in der Mongolei als potentiell für den Verzehr ungeeignet einstufen. Jegliches, zum Trinken-, Zähneputzen-, Eiswürfelzubereiten zu benutzendes Wasser sollte zuvor abgekocht werden. Das gleiche gilt für Milch, die in der Regel nicht pasteurisiert wird. Fisch und Fleisch sollte man nur nach vorheriger Hitze-Vorbehandlung verzehren. Gemüse ist gründlich abzuwaschen und vor zu behandeln, Obst ist zu schälen.
Zu empfehlen sind die Immunisierungen gegen Pest und Cholera, deren natürliche Ausbrüche von Zeit zu Zeit in den Steppenregionen des Landes registriert werden. Ebenso ist eine Prophylaxe gegen Typhus, Meningitis, Hepatitis C und Tollwut sinnvoll. Nicht selten sind Magenverstimmungen, die selbst durch gut vorbehandelte lokale Lebensmittel hervorgerufen werden können.
Tiere
Während eines Reiseaufenthaltes in einem fremden Land ist auf Besonderheiten seiner Fauna zu achten. Die Steppen der Mongolei sind von vielen Wölfen und anderen Raubtieren bewohnt, überall sind giftigen Gliederfüßler. Viele Nagetiere sind Überträger verschiedener Krankheiten. Es gibt so gut wie keine Giftschlangen. In der Umgebung von Ortschaften kann man mit einem aggressives Verhalten der Hunde konfrontiert werden: Viele von diesen Hunden sind speziell zum Herde-Bewachen erzogen, aus diesem Grund nehmen sie jedes fremde Lebewesen als eine potentielle Gefahr wahr. Eine Wüstentour darf in keinem Fall ohne einen Fremdenführer erfolgen!







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