Taman Negara - Sehen und Staunen
Innerhalb des 130 Millionen Jahre alten Regenwaldes verkörpert Taman Negara das Inbild des tropischen Paradieses, üppig grüne Landschaft, die sich über die Hügel hinweg erstreckt, durchkreuzt von Flüssen und Wasserfällen. Geheime Höhlen liegen versteckt zwischen Bergkämmen und Gebirge. Ein unberührtes Naturparadies.
Während die nördliche Halbkugel sich während der letzten Eiszeit von 10.000 Jahren unter einer Gletscherdecke befand, und während andere Regionen von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht wurden, blieb die Regenwaldlandschaft der Halbinsel von Malaysia von derlei Einflüssen verschont. Ohne größere Geophysische Katastrophen konnte sich der Wald hier unbehindert weiterentwickeln.
Im Nordwesten des Parks liegt Gunung Tahan, mit 2,187m der höchste Berg auf der Malaysischen Halbinsel, während der Gunung Gagau mit 1,376m sich über die Grenzen aller drei Bundesstaaten erstreckt, die einen Teil vom Nationalpark Taman Negara beinhalten. Vom Gipfel aus ist der Nationalpark ein spektakulärer grüner Teppich, der sich über die Hügel bis zum Horizont erstreckt.
Die klaren Flüsse in Nationalpark Taman Negara ergießen sich als schäumende Stromschnellen oder sammeln sich in spiegelglatten stillen Becken. Exotische Namen wie Tembeling, Tahan, Terenggan und Relau bezeichnen die Flüsse. Bäche und Ströme, von denen hunderte den Park durchziehen. Das Wasser ist kristallklar bis kaffeebraun aufgrund von natürlichen Sedimentablagerungen. Derartige Flüsse, die aus den Torfschichten der unberührten Bergwälder herabfließen, in denen keinerlei menschliche Siedlung zu finden ist, sind in unserer heutigen Welt eine Seltenheit geworden.
Mehrere Millionen Jahre alte Kalksteinhöhlen sind im Taman Negara verstreut. Darunter finden sich legendenumwobene Höhlen wie Gua Taat und ebenso die Höhle Gua Bewah, man Steinzeitfunde gemacht hat.

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