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Laos: Religion

 
 

Die Religion in Laos

Mahlzeitenverteilung an laotische Mönche, Laos

Der größte Teil der Bevölkerung in Laos, zirka 60 Prozent sind Theravada Buddhisten. Der Name bedeutet „Der Weg der Alten“ und ist abgeleitet von dem Sanskrit-Wort thera (die Alten). Die Charakteristik dieser Religion sind die verschiedenen Stufen der Wiedergeburt bis zur Erleuchtung und das Gelangen ins Nirwana. Aus der ältesten Sammlung buddhistischer Schriften hervorgehenden Pali-Grundsatz baut dieser Buddhismus auf, der kaum was mit dem Mahayana-Buddhismus aus anderen asiatischen Ländern gemein hat.

Im Laufe des Lebens eines jeden laotischen männlichen Buddhisten gibt es eine Zeit als Mönch. Dies wird von ihm erwartet, meist zwischen Schule und Beruf. Ahnenkult und praktizierender Animismus wird von vielen Hochlandstämmen, wie den Hmong/Mien Stämmen ausgeführt. Die phi-Verehrung (Verehrung der Geister) ist offiziell verboten und dennoch existiert sie in Laos neben dem Buddhismus. Bei der Zeremonie, die gute Geister ruft, angewendet bei der Geburt, der Hochzeit und dem Tod, vermischen sogar die Geisterverehrung und der Buddhismus miteinander. Seit 1975 gibt es soweit keine Christen (römisch-katholische) mehr in Laos. Von den zirka 6,5 Millionen Einwohnern befinden sich etwa 600.000 Menschen in der Hauptstadt.

Wat Phu - Bergtempel in Champasak, Laos

Drei ethnische Gruppen gibt es in Laos, die gleichzeitig die drei ökologischen Zonen darstellen. Die Lao Loum Buddhisten, die im 6. und 7. Jahrhundert aus China kamen, stellen zirka 50 Prozent der Gesamtbevölkerung. Es sind Reisbauern, die jedoch politisch dominieren. Die zweite ökologische Zone wird von den Lao Thiung beherrscht. Sie stellen zirka ein Viertel der Gesamtbevölkerung dar und wohnen in den Berghängen. Sie sind unterteilt in 45 Untergruppen, ein Zweig der Mon Khmer und sind somit die Vorfahren der Urbevölkerung von Laos. Diese Halbnormaden führen eine Mehrfelderwirtschaft mit Trockenreis, Tabak und Kaffee und praktizieren die Brandrodung. Als drittes gibt es die Lao Soung, die auch in den Bergen Mehrfelderwirtschaft betreiben. Diese Hochlandlaoten machen weniger als zwanzig Prozent der Menschen aus. Aus Myanmar, Tibet und Südchina wanderten sie Anfang des 18. Jahrhunderts in Laos ein und werden in zwei Ethnien unterteilt - zum Einen die Yao beziehungsweise Mien, zum Anderen die Hmong beziehungsweise Meo. Silberschmuck, Kreuzbögen und Messer werden von den als Handwerker bekannten Yao gefertigt. Sehr abgelegen in höheren Gebieten leben die sehr unabhängigen Hmong. Weiterhin leben in den größeren Städten Laos chinesische und vietnamesische Gemeinschaften.

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