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Korea: Geschichte

 
 
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Geschichte von Korea

Buddha Figuren aus Stein in Korea

Der Dangun-Mythos von der Gründung Koreas
Vor vielen tausend Jahren in der Geschichte von Korea, als Hwanung, ein Sohn des Himmels, das Volk regierte, lebten ein Bär und ein Tiger, die gern Menschen werden wollten. Darum flehten sie Hwanung an, ihnen ihren Wunsch zu erfüllen. Hwanung war gerührt von ihrer Bitte und versprach, sie in Menschen zu verwandeln, wenn sie 100 Tage in einer Höhle von nichts anderem als Knoblauch und Beifuß leben könnten. Den Tiger verließ bald die Geduld in der dunklen Höhle, wo er nicht jagen konnte, und er gab auf.

Der Bär aber bestand die Prüfung und wurde in eine Frau verwandelt. Dann bat die Frau Hwanung, ihr einen Ehemann zu suchen. Da sie ihm nun aber selbst gefiel, heirateten die beiden. Das Paar bekam einen Sohn namens Dangun. der im Jahre 2333 v. Chr. Gojoseon (Alt-Joseon), das erste Königreich auf der koreanischen Halbinsel, gründete.


Koreas Geschichte

In der Geschichte von Korea, begann die Besiedlung des Landes schätzungsweise vor etwa fünf hunderttausend Jahren. Das erste Königreich, Gojoseon (Alt-Joseon), wurde 2333 v. Chr. gegründet. Im ersten vorchristlichen Jahrhundert in der Geschichte von Korea entstanden drei Reiche: Goguryeo, Baekje und Silla. Diese Reiche breiteten sich über die gesamte Halbinsel und einen großen Teil der Mandschurei aus und gaben der Zeit der Drei Königreiche (57 v. Chr.-668 n. Chr.) ihren Namen. Schließlich besiegte Silla Baekje 660 und Goguryeo 668 und schuf im Jahre 676 erstmals ein vereintes Reich. 

Wachen in einem Tempel in Korea

Nach dem Fall von Goguryeo gründete der ehemalige Goguryeo-General Dae Jo-yeong zusammen mit seinen Anhängern im Norden Sillas das Königreich Balhae (698-935). Balhae, das rege Handelsbeziehungen zu Tang-China unterhielt, vergrößerte rasch sein Territorium und entwickelte eine eigenständige Kultur. In der Vereinten Silla-Zeit (676-935) erlebte die Halbinsel eine kulturelle Blüte, insbesondere im Bereich der buddhistischen Kunst. Während der folgenden Goryeo-Dynastie (918-1392) bildete sich in Korea eine aristokratische Regierungsform heraus. Der Buddhismus war Staatsreligion in Korea und übte einen starken Einfluss auf Politik und Verwaltung aus. Interessant ist noch zu erwähnen, dass sich der Name „Korea" von „Goryeo" ableitet.

Die Joseon-Dynastie (1392-1910), Koreas letzte, übernahm den Konfuzianismus als Staatsideologie und führte politische und wirtschaftliche Reformen in Koreas Geschichte durch. Ein Aufblühen der literarischen Aktivitäten und die Entwicklung des koreanischen Alphabets Hangeul im Jahre 1443 verleihen dieser Kulturepoche eine besondere Bedeutung. Hanyang, das heutige Seoul, wurde 1394 zur Hauptstadt des Joseon-Reiches bestimmt und noch heute finden sich hier koreanische Paläste und Stadttore aus dieser Zeit. Die Annexion des Königreiches Joseon durch die Japaner im Jahre 1910 beendete die Joseon-Dynastie.

In den darauf folgenden 35 Jahren stand Korea unter japanischer Kolonialherrschaft. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Kapitulation Japans am 15. August 1945 zogen die Japaner von der koreanischen Halbinsel ab, die anschließend in zwei Teile geteilt wurde: in das zur demokratischfreiheitlichen Welt gehörende Südkorea und in Nordkorea, das unter dem Einfluss des kommunistischen Blocks stand. Drei Jahre später wurde im Süden die Republik Korea gegründet. Am 25. Juni 1950 brach mit der Invasion durch Nordkorea der Koreakrieg aus, der drei Jahre lang, bis zum Waffenstillstandsabkommen von 1953, dauerte. Nach dem Krieg unternahm Korea unermüdliche Anstrengungen zum Wiederaufbau des Landes in Wohlstand und Stabilität und erreichte ein bemerkenswertes Wirtschaftswachstum.

1988 war die südkoreanische Hauptstadt Seoul Gastgeber der Olympischen Sommerspiele. Im September 1991 wurden Südkorea und Nordkorea gleichzeitig in die Vereinten Nationen aufgenommen. Schließlich fand im Juni 2000 in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang das historische innerkoreanische Gipfeltreffen statt. Die 17. FIFA Fußballweltmeisterschaft wurde 2002 gemeinsam von Südkorea und Japan ausgetragen. Die südkoreanische Nationalmannschaft erreichte als erste asiatische Mannschaft in der Geschichte des Fußball-Weltpokals das Halbfinale.

Korea: Changdeokgung Palast 8

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