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Korea: Bräuche & Sitten

 
 
Anapji Gyeongju, Korea
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Sitten & Bräuche in Korea

Traditionelle konfuzianische Zeremonie in Korea

Obgleich die althergebrachte konfuzianische Sozial-Struktur nicht mehr gängig gilt, ist der altehrwürdige Lebensstil in Korea noch immer vorherrschend. Seniorität und Alter sind sehr bedeutend in Korea und von den jüngeren Koreanern erwartet man, dass sie den Erwartungen und Belehrungen der Älteren ohne Wiederspruch Folge leisten. Daher wird im Land sehr oft nach dem Alter und gelegentlich auch nach dem Familienstand gefragt, was mittlerweile auch zur Sitte in Korea gehört. (Auch wenn man in Korea ledig ist, wird man unabhängig vom Alter nicht als erwachsen an gesehen.)

Auf diese Methode werden die gesellschaftlichen Beziehungen zum Mitmenschen in Korea definiert. Betrachten Sie diese Bräuche in Korea jedoch nicht als Muss, wenn Sie auf private Fragen nicht antworten möchten, dann ist das nicht dringend notwendig. Weiterhin haben Sie als Gast im Land oft auch Sonderrechte gegenüber der einheimischen Bevölkerung.


Koreanische Familiennamen

Hangeul, traditionelle Kalligraphie in Korea

In Korea ist die Anzahl der Namen relativ begrenzt, weswegen auch zahlreiche Koreaner den gleiche Familiennamen besitzen: Kim (ca. 20,5 Prozent), Lee (Yi oder Rhee, 13,7 Prozent), Pak (oder Park, 8,9 Prozent), Jang, Jung, Choi, Jeong (oder Chung ) usw. Ein Name in Korea besteht aus dem meist einsilbigen Familiennamen und dem Vornamen, der meist zwei Silben trägt. Auch wie hierzulande, steht der Familienname in Korea an erster Stelle. Nach der Heirat behält eine Frau in Korea ihren Namen normalerweise bei. Die Kinder tragen den Familiennamen des Vaters.


Hochzeit in Korea

Eine Hochzeitsfeier in der heutigen Zeit, hat mit den traditionellen Bräuchen in Korea nur noch wenig gemeinsam. Die westlichen Zeremonien der Hochzeit in Korea haben mehr und mehr Einzug gehalten und heutzutage werden zahlreiche Trauungszeremonien in einer Kirche oder Festhalle gefeiert. Dabei trägt die Braut ein weißes Hochzeitskleid und der Bräutigam einen schwarzen oder weißen Smoking. Mehrere Stunden nach der Trauung, folgt in einer großen Festhalle eine althergebrachte koreanische Hochzeitszeremonie in farbenfrohen Trachten (Hanbok in Korea gennant).


Ahnengedenkfeier in Korea

Begräbniszeremonie in Korea

Nach althergebrachten Glauben verlassen die Seelen der Verschiedenen in Korea nicht unmittelbar nach dem Tod unsere Welt. Die Toten verbleiben ganze vier Generationen lang in der Nähe der Verwandten und Angehörigen. Während dieser Übergangszeit werden sie weiterhin als Mitglieder der Familie betrachtet und die Koreaner halten auch den Kontakt zwischen den Vorfahren und deren Nachfahren durch Jerye an besonderen Fest-Tagen wie Seollal oder Chuseok und zu den Todestagen aufrecht.

Die Koreaner glauben fest daran, dass sie Gesundheit, Wohlstand und Glück durch den Kontakt und der Zuwendung ihrer Ahnen erlangen können.


Traditionelle Tracht der Koreaner - Hanbok

Bereits seit etlichen Jahrtausende nennen die Koreaner ihre traditionelle Tracht - Hanbok. Die bunte und sehr farbenfrohe Grazie der Kultur in Korea findet ihren Ausdruck in den traditionellen Hanboks der weiblichen Bevölkerung, die diese bei feierlichen Gelegenheiten tragen.

Bevor der westliche Kleidungsstil in Korea Einzug hielt, trugen die Koreaner den Hanbok täglich und als Alltagsbekleidung. Der Jeogori (Sakko) und Baji (Hosen) wurde von den Koreanern getragen, das die Taille bedeckt. Die Frauen bevorzugen Jeogori und Chima (traditioneller langer Rock). In der heutigen Zeit wird der Hanbok zu festlichen und zeremoniellen Anlässen etwa bei Geburtstagen, Neujahr, Chuseok (dem koreanischen Erntedanktfest) oder auch Hochzeiten getragen. Dieses farbenfrohe Spektakel sollte ein Reisender in Korea auf jeden Fall besichtigt haben.

Hanbok - Die traditionelle Tracht der Koreaner


Koreanische Wissenschaft der Medizin

Die traditionelle koreanische Medizin wurde bereits vor ca. 4500 - 5000 Jahren angewandt. Diese althergebrachte und für westliche Mediziner zwar kuriose Form der Krankheitsheilung hat jedoch inzwischen auch hierzulande vielen Patienten geholfen. Die Koreanische Wissenschaft der Medizin wurde mit gutem Erfolg bereits bei etwa 30 Prozent der weltweiten Bevölkerung zur Genesung von Krankheiten und Erhaltung psychischer und körperlicher Gesundheit gebraucht.

In der traditionellen Medizin der Koreaner geht man davon aus, dass ein Schwinden der Lebensenergie und ein kraftloses Immunsystem der Grund von Erkrankungen sind, nicht also Schwierigkeiten eines Organs, sondern eine unausgeglichene Verteilung der Lebenskräfte im kompletten Körper. In der koreanischen Medizin wird deshalb das Immunsystem foricert und versucht es zu stärken und die Eintracht im Körper wieder herzustellen.

Zu den Hauptbereichen der überlieferten Wissenschaft in der koreanischen Medizin gehören Kräuterheilkunde, Schröpftherapie, Akupunktur sowie Moxibustion und Schröpftherapie.

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