Tees & Kuchen in der koreanischen Küche
Reiskuchen mit Tee |
Ein Tablett mit Tee und Tee-Knabbereien wird Dagwasang genannt und folgt traditionell auf ein Mahl. Es kann aber auch eigenständig als Willkommensgeste für Gäste serviert werden. Tees und Snacks variieren je nach Jahreszeit. In Herbst, Winter und Frühling wird heißer Tee serviert, dazu gibt es Kekse und anderes Gebäck. Im Sommer werden die Snacks von kühlem Fruchtpunsch und frischem Obst begleitet.
Hangwa
Früher auch Jogwa genannte traditionelle Kekse. Früher stellte man Kekse immer in der Form von Blumen her.
Dasik (Tee-Snack)
Ursprünglich als Snack zum Tee entwickelt. Besonders die Farbenvielfalt ist auffällig. Der Teig besteht aus geröstetem Getreidemehl, traditionellen Heilkräutern, Blumenpulver und Honig. Diese Mischung wird dann in traditionelle Formen (Tteoksal) gepresst. So kann man ohne viel Aufwand eine Vielzahl gleich aussehender Snacks produzieren.
Yakgwa (Frittierte Honigküchlein)
Die zarteste Versuchung unter den koreanischen Süßspeisen. Weich und süß zergeht der Honigteig fast auf der Zunge. Mehl, Honig, Sesamöl und Wein werden zu einem Teig verrührt, der dann in eine Form gepresst oder schlicht in Stücke geschnitten wird, bevor man ihn frittiert. Und als würde das noch nicht reichen, tunkt man die Snacks dann vor dem Verzehr noch einmal in einen Honig-Dip.
Maejakgwa (Ingwerkeks)
Eine knusprig-krachende Süßigkeit. Für den Teig werden Mehl, Salz und Ingwersaft vermengt. Er wird dann in kleine Streifen J geschnitten. In die Streifen werden kleine Schlitze geschnitten, woraufhin die Enden wiederum durch diesen Schlitz gesteckt werden. Abschließend werden die Stückchen leicht angebraten und mit Honig bestrichen.
Gangjeong (Reiskuchenbonbons)
Fast immer bei Ahnengedenkriten zu finden, ist diese Süßigkeit ein Reiskuchen, bei dem viele verschiedene natürliche Farbstoffe oder auch Bohnenpulver hinzugefügt werden.
Hangaone (Hangwa-Kulturmuseum)
Dieses Museum zeigt eine Übersicht über die traditionellen koreanischen Süßspeisen und natürlich auch, wie diese zubereitet werden. Lernen Sie mehr über Geschichte, Zubehör und die regionalen Unterschiede.
Tel.: 031-533-8121
www.hangaone.com
Adresse.:3 Am Sanjeong-See (Stadt Pocheon-si in der Provinz Gyeonggi-do)
Omija Tee |
O'sulloc
Dieses Teemuseum im Südwesten der Insel Jeju gelegen, ist auch aufgrund seiner spektakulären Aussicht sehr bekannt. Doch das Innere ist ebenfalls sehenswert: Es gibt eine Ausstellung vielfältiger Teeschalen und verschiedene Teesorten zum Ausprobieren.
Tel.: 064-794-5312
www.osulloc.co.kr
Adresse.: Kreis Namjeju-gun auf der Insel Jeju
Tees & Getränke
Auch Tees und verschiedene süße Getränke werden in Korea als Nachtisch gezählt. Die beliebtesten Teesorten sind Grüner Tee, Früchtetees und Getreidetees. Dessertgetränke umfassen Sikhye (Reispunsch), Sujeonggiva (Ingwer-Zimt-Punsch) und Hwachae (Fruchtpunsch mit Honig).
Nokcha (Grüner Tee)
Die Bestandteile Koffein, Tannin und Vitamin С im Grünen Tee verlangsamen den Alterungsprozess und sind gut gegen verschiedene geriatrische Beschwerden. In Korea ist Teetrinken ein Bestandteil einer eigenen Kultur, dem "Weg des Tees" (Dada). Bei dieser Teezeremonie trinken die Menschen nicht nur einfach Tee, sondern sie reinigen auch Körper und Geist.
Sikhye (Reispunsch)
Ein kaltes, süßes Getränk, das aus fermentiertem Reis hergestellt wird und zu Festtagen als Dessert gereicht wird. Es fördert die Verdauung und regt den Blutkreislauf an.
Omija Hwachae (Schisandria-Punsch)
Schisandria-Beeren werden über Nacht in Wasser ziehen gelassen. Der Punsch wird dann kühl serviert, mit etwas Zucker für die Verstärkung der süßen Note und feingeschnittener Birne als Dekoration. Omija Hwachae gilt als Energiespender und die Birne hilft gegen Husten.

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