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Kirgistan: Wirtschaft

 
 

Wirtschaft in Kirgistan

Kirgistan ist ein industriell-agrarwirtschaftliches Land. Seit 1991 befindet sich das Land auf dem Wege der marktwirtschaftlichen Entwicklungen. In Zeiten der sowjetischen Macht war Kirgistan hauptsächlich als eine Art Rohstoffquelle tätig; die Rohstoffe wurden in andere sowjetische Republiken transportiert und dort weiter verarbeitet. Bis zu dem Jahre 1991 war die Republik nicht berechtigt, selbstständig als Im- oder Exporteur aufzutreten oder wirtschaftliche Beziehungen jeglicher Art mit anderen Ländern zu unterhalten.

Ab Mitte der 90er Jahre nahm die Regierung Kirgistans Gespräche mit potentiellen Partnerländern auf, um über Handelsabkommen und gemeinsame Projekte zu verhandeln, vor allem auf solchen Gebieten wie Lebensmittelindustrie, Werkzeugmaschinenbau, Forschung und Betreibung von Quellen für Energieressourcen.

Die Grundlage für Landwirtschaft Kirgistans stellt vor allem die Viehzucht dar (Schaafszucht, Kuhzucht, Pferdezucht). Dafür werden momentan 85% der gesamten landwirtschaftlichen Flächen verwendet. Ebenfalls stark entwickelt ist die Agrarwirtschaft. Angebaut werden vor allem Weizen, Kartoffeln, Beeren, Baumwolle, Wassermelonen, Weintrauben und Tabak.

Die Hauptquelle für elektrische Energie stellen die Wasserkraftwerke dar. Dabei reicht die im Lande hergestellte Energie sowohl für die Bedürfnisse der eigenen Schwerindustrie als auch für Lieferungen an andere Länder aus.

Die kirgisische Bergindustrie ist ebenfalls stark entwickelt. Der Boden ist reich an Steinkohle, Antimon, Quecksilber, Uran, Zink, Zinn, Wolfram, Blei, Seltenerdmetallen und anderen natürlichen Ressourcen. Die Antimonvorkommen sind berühmt für das hohe Qualitätsniveau des Rohstoffes. Im Jahre 1992 wurde ein großes Goldvorkommen in Kumtor (ZentralKirgistan) entdeckt.

In Kirgistan sind folgende Gaspipelines verlegt: Bukhara – Taschkent – Bischkek - Alma-Ata und Majli-Saj – Dschalal-Abad – Kara-Suu – Osch.

Die Zweige der Schwerindustrie, die sich am schnellsten entwickeln, sind der Werkzeugmaschinenbau, der Maschinenbau für die metallverarbeitende und die Agrarindustrie, Baustoffherstellung.

Die Konsequenzen des Übergangs zur Marktwirtschaft waren die enormen Schwierigkeiten in der Schwerindustrie, die aufgrund des Lieferstopps seitens anderer UdSSR-Republiken entstanden sind. Entsprechende Handelsabkommen mit der Mehrheit der GUS-Staaten sind allerdings bereits unterschrieben, was zu einer langfristigen Stabilisierung der Wirtschaft Kirgistans führen soll.

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