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Kirgistan: Bevölkerung

 
 

Bevölkerung in Kirgistan

Bevölkerung in Kirgistan

Die Bevölkerung Kirgistans umfasst ca. 5,26 Mio. Einwohner. Die Lebensdauer (Stand: 1992) beträgt im Durchschnitt bei Männern 62 Jahre und bei Frauen 71 Jahre. Die Geburtsrate (auf 1.000 Einwohner) liegt bei 31 Personen und die Todesrate (auf 1.000 Einwohner) bei 8 Personen.

Nun zu der ethnischen Zusammensetzung in Kirgistan. Den Kern der kirgisischen Bevölkerung bilden die Kirgisen - ein Volk, das zur türkschen Gruppe gehört. Im Jahre 1989 betrug die Zahl der Kirgisen 2.248 Tsd. bzw. 52,4% der Gesamtbevölkerung Kirgistans und im Juni 1998 – 2.737 Tsd. bzw. 58,6%. Die Kirgisen besiedeln die gesamte Landesfläche und bilden auch die Mehrheit der Bevölkerung der ländlichen Bezirke.

Die Russen (17,1% der Gesamtbevölkerung), haben angefangen, Kirgistan zu besiedeln, nachdem Russland den Nordteil des Landes im Jahre 1861 erobert hatte. Im Jahre 1876 kam auch der südliche Teil des Landes hinzu, und ab diesem Zeitpunkt erhöhte sich auch der Zufluss der russischen Umsiedler. Die Mehrheit der russischen Bevölkerung bewohnt die Städte des Landes. Nach dem Jahr 1991 haben allerdings viele Russen das Land verlassen.

Die Usbeken (13% der Gesamtbevölkerung) haben angefangen, Gebiete Kirgistans zu besiedeln, nachdem das Land anfangs des 19. Jahrhunderts von Kokanden erobert wurde. Im 19. und 20. Jh. gab es Auseinandersetzungen zwischen Kirgisen und Usbeken, die nationaler Natur waren; die letzten Konflikte dieser Art verzeichnete man im Jahre 1990.

Zu den anderen ethnischen Gruppen, deren Mitgliederzahl von Bedeutung ist (30 bis 100 Tsd.), gehören auch Ukrainer, Deutsche, Tataren, Kasachen, Dunganen, Ujguren und Tadschiken. In Kirgistan leben heute noch Deutsche, die in Zeiten des zweiten Weltkrieges aus Volgagebieten deportiert wurden. Und obwohl die Deutschen eigene Schulen und Zeitungen haben, wanderten viele von ihnen nach der Erklärung der Unabhängigkeit Kirgistans zurück in ihre historische Heimat.

Die Tadschiken –ein iranisch sprechendes Volk, besiedeln hauptsächlich Gebiete, die an der Grenze zum Tadschikistan liegen. Chinesische Muslime – die Dunganen – besiedelten zum ersten Mal die Gebiete Kirgistans im Jahre 1877, nach der gewaltsamen Unterdrückung des dunganischen Aufstandes in China. Sie sprechen immer noch einen Dialekt der chinesischen Sprache.

Die Landessprache in der Republik ist Kirgisisch. Die kirgisische Sprache gehört zu der nordöstlichen Gruppe der türkschen Sprachen und ist eng mit Kasachisch verwandt. In Kirgistan selbst unterscheidet man zwischen zwei Gruppen von Dialekten: die nördliche und die südliche. Die russische Sprache gehört in Kirgistan zum der Sprache der interkulturellen Kommunikation.

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