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Kirgistan: Sehenswürdigkeiten

 
 

Sehenswürdigkeiten in Kirgistan

Sehenswürdigkeiten in Kirgistan: Issyk Kul See in Kirgistan

Kirgistan befand sich seit je her inmitten der entwickelten mittelasiatischen Zivilisation und diente als Transitland auf den verkehrsintensiven internationalen Handelsrouten zwischen dem Westen und dem Osten. Das Land verfügt über das geschichtlich-kulturelle archäologische Museum „Sulajman-too“, den Usgenskij historischen Komplex, die Wandzeichnungen des Urotschische Sajmaly Tasch, Kumbes Manas und andere Sehenswürdigkeiten in Kirgistan.

Für viele Touristen ist Kirgistan die attraktivste, am besten erreichbare und freundlichste Region des Zentralasiens, vor allem wenn man das Vorhandensein solcher prachtvoller Naturdenkmäler berücksichtigt, wie Zentraler Tienschan und Pamiro-Alaj, der schönsten Berge Mittelasiens.

Auch an kulturellen Sehenswürdigkeiten in Kirgistan kann sich der Reisende begeistern und eine neue Welt voller Traditionen entdecken.

Der höchste und prachtvollste Teil des Tienschans – Zentraler Tienschan – befindet sich im Osten Kirgistans entlang der China-Grenze, bezieht auch den südöstlichen Teil Kasachstans mit ein. Dieses Bergmassiv besteht aus einer Vielzahl von Bergkämmen, einige Dutzend von deren Bergspitzen höher als 5.000 m sind. Der höchsten Berge sind die Siegesspitze (7.439 m) an der Grenze zu China und die Khan-Tengri-Spitze (6.995 m) an der Grenze zu Kasachstan, wobei die letztere wohl der schönste und der am schwersten erklimmbare Berg Tienschans ist. Der Zentrale Tienschan ist das Ziel vieler Wanderer und erfahrener Bergsteiger; es gibt einige Reiseunternehmen in Zentralasien, die dort Hubschrauberrundflüge, Offroadertouren und Bergwanderungen organisieren. Die wärmsten Monate sind hier Juli und August, dennoch sollte man auch in dieser Zeit entsprechende Vorkehrungen bezüglich der Ausrüstung treffen, und dabei die Besonderheiten der Klimaverhältnisse und der Höhenunterschiede dieser Gebiete berücksichtigen.

Eine wahre Perle des Tienschans ist der Salzsee Issyk-Kul in Kirgistan (übersetzt aus dem Kirgisischen – „heißer See“, aus dem Alttürkschen – „heiliger See“). Seine Fläche beträgt 6.236 km², die maximale Tiefe – 668 m. Dieser Hochgebirgssee befindet sich in einer riesigen tektonischen Vertiefung Tienschans, auf einer Höhe von 1.606,7 m über dem Meeresspiegel.

Der See Issyk-Kul ist unglaublich schön. Einer der prominenten Besucher, der russische Reisende P. P. Semenov-Tien-Schanskij, verglich diesen See mit dem Genfsee in der Schweiz, dabei bevorzugte er Issyk-Kul. Seit je her bezeichneten die Einheimischen diesen See ehrfurchtsvoll als verzaubert. Bis zum späten 19. Jh., als russische Umsiedler in dieses Gebiet kamen, gab es auf diesem See tatsächlich so gut wie keine Schwimmer und keine Fischer. Die Klarheit der in den See mündenden Flüsse und die Helligkeit der Sonne verändern die Farbe des Wassers je nach Stelle und Tageszeit von hellblauen Tönen bis zum kräftigen Dunkelblau.

Abenteuerreisende kommen in Kirgistan voll auf ihre Kosten

Der See hat etwa 20 malerischer Buchten. Die Dauer der Badesaison beträgt 6 Monate. Die Wassertemperatur erreicht im Sommer +24° C, im Winter +4° C. Das kristallklare Seewasser, die Mineralwasserquellen sowie das milde Bergklima, das man wegen seiner Milde schon fast als ein Meeresklima bezeichnen kann, schaffen einzigartige Bedingungen für eine Kurerholung mit Heilschmutz- und Termalbehandlungen.

Den Liebhabern malerischer Landschaften wird die Reise nach Osch und ins Ferganaer Tal über die Straße von Bischkek nach Osch sehr viele solcher Landschaften bieten, angefangen mit den Gebirgspässen auf einer Höhe von 3.000 m und höher, über das wunderschöne Tal Suusamyr, den gigantischen See Toktogul und die Schlucht des Bergflusses Naryn, bis hin zu dem Ferganaer Tal. Eine solche Reise ist allerdings nicht für schwache Nerven. Die Route ist sehr kompliziert, nicht selten auf einer schwindelerregenden Höhe, die Straßen sind teilweise mit Steinen verschüttet. Die Gebirgspässe sind von Oktober bis März von Schnee bedeckt; die Straßen sind in dieser Zeitperiode zwar offen für den Autoverkehr, aber dennoch sehr gefährlich. Die Route wird zwar von Bussen befahren, die Touristen werden allerdings mehrmals umsteigen müssen, wie z.B. in Toktogul.

Den Liebhabern malerischer Landschaften wird die Reise nach Osch und ins Ferganaer Tal über die Straße von Bischkek nach Osch sehr viele solcher Landschaften bieten.

Man sollte auch berücksichtigen, dass die Route oft von der Polizei kontrolliert wird, denn dieser Gebirgspass ist die Haupttransportader für die Beförderung von Drogen, die von Afghanistan nach Russland kommen. Die Altstadt Osch ist für seinen Marktplatz bekannt und ist ein guter Startpunkt für Ausflüge und Bergwanderungen in die Pamir-Berge.

Das kirgisische Tschujskaja Tal ist ein ganzer Komplex von Natur- und historisch-kulturellen Denkmälern (Alamedin, Ala-Artscha, Burana, Issyk-Ata, Schamschi (Schamsy), Tschon-Kemin, Ak-Suu, etc.), die sich alle in diesem weiten malerischen Tal befinden, das von Bergflüssen überquert wird. In dem niedrigen und mittleren Gebirge, wo auch die meisten Sanatorien sind, befinden sich die natürlichen Gebirgsökosysteme, die die Form von übereinander liegenden Naturgebieten haben, mit Fichtenwäldern und prachtvollen alpinen Wiesen. In dem Gebiet des Tschujskaja Tals befinden sich auch sehr schöne Naturschluchten – Kara-Balta, Aspara, Dschilamisch, Kegeti und andere.

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