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Bischkek
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Bischkek: Geschichte

 
 

Geschichte von Bischkek

Da, wo sich heute die Stadt Bischkek befindet, entstand im Jahre 1825 die Festung Pischpek, gebaut auf Befehl des kokandischen Khans, somit hat auch die Geschichte von Bischkek begonnen.
Nach der Eroberung dieser Festung im Jahre 1862 durch das russische Militär wurde hier eine Siedlung gegründet, die 1878 zu einer Kreisstadt wurde. Im Jahre 1887 lebten in der Stadt nur etwa 6,6 Tausend Einwohner. Vor der Revolution sah Pischpek eher wie ein schmutziges und staubiges Dorf aus, mit seinen Lehmbauten, nur im Zentrum standen einige wenige Holz- und Ziegelgebäude.

Die Entwicklung von Bischkek begann erst nach der Oktoberrevolution, nach dem sich die sowjetische Macht in der Stadt fest etabliert hat. Im Jahre 1926 wurde Pischpek in Frunse umbenannt, zu Ehren des bekannten Revolutionärs M. V. Frunse, der als ein aktiver militärischer und staatlicher Funktionär galt und in der Stadt geboren wurde.

Das Wort „Frunse“ heißt übrigens, aus dem moldawischen übersetzt, „das grüne Blatt“, und im Laufe der Entwicklung wurde diese Stadt tatsächlich zu einer grünen Oase, verglichen mit anderen Großstädten der ehemaligen UdSSR. Nach dem Zerfall der sowjetischen Großmacht und der Erklärung Kirgisiens zu einem unabhängigen Staat zeigte man sich wieder konservativ und so bekam die Stadt im Jahre 1991 ihren alten Namen in einer neuen Interpretation zurück – Bischkek. Nach Meinung der Experten ist die Bedeutung des Wortes „bischkek“ – ein Stöckchen, mit dem man das nationale Getränk Kumys zubereitet, die saure Pferdemilch, die in dem Land sehr beliebt ist.

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