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Kasachstan: Sehenswürdigkeiten

 
 

Sehenswürdigkeiten in Kasachstan

Das Land Kasachstan bietet eine ganze Reihe an Sehenswürdigkeiten und Urlaubszielen, ist jedoch als Tourismusziel weniger bekannt. Dabei bietet Kasachstan auch aufgrund der unterschiedlichen Naturzonen fast für jeden Geschmack Erholung. So können Urlaubsziele in Kasachstan zum Beispiel sowohl ein Skiurlaub im Altai- oder Tien-Schan-Gebirge als auch ein Badeurlaub am Kaspischen Meer sein.

Nationalpark Katon Karagai in Kasachstan

Die extremen Temperaturunterschiede in Kasachstan in weiten Teilen des Landes von +40 °C im Sommer und -40 °C im Winter bieten hierfür in gemäßigteren Zonen die idealen Voraussetzungen. Weitere Urlaubsziele Kasachstans können  auch der Nationalpark Katon-Karagai in Kasachstan, welcher etwa 320 km oestlich von Ust-Kamenogork an der Grenze zu China und Russland liegt, oder die einstmals die wichtigste Handelsstrasse zwischen Ost und West, die berühmte Seidenstraße, welche auch durch Kasachstan führt sein.

Diese verlief durch das Gebiet östlich des Kaspischen Meers durch Kasachstan. Sehr schöne Urlaubsziele in Kasachtan können auch wilde Flüsse oder Steppenseen sein. Als bekanntester und prächtigster See Kasachstans sei hier der Markakol genannt. Mit seinem an Fischen reichhaltigen Gewässer bietet er sich für einen Angelurlaub in Kasachstan geradezu an. Aber auch der Balchaschsee ist ein lohnenswertes Urlaubsziel, dessen Besonderheit darin besteht, dass dieser See als einziger weltweit zur Hälfte aus Süßwasser und anderen Hälfte aus Salzwasser besteht. Wer sich mal so richtig pflegen und entspannen möchte,  dem seien als Geheimtipp die Kurorte in Kasachstan genannt.


Grabhügel von Sankow

Die Grabhügel von Sakow sind die bemerkenswertesten Denkmälern der altertümlichen Kultur und gehören zu den Sehenswürdigkeiten in Kasachstan in der Region Almatys. In den Grabhügeln befindet sich unter anderem die Beerdigungskammern der Besschatyskogo Grabstätte, die Kleidung des Kämpfers in der Esikskogo Grabhügel (Der Kämpfer wird "Goldener Mensch" genannt) und andere Erzeugnisse der handwerklichen altertümlichen Kunst.
 

Sharyn Canyon

Shary Canyon in Kasachstan

Der 195 km östlich von Almaty gelegene Sharyn Canyon (kasachisch Шары́н Каньо́н) erstreckt sich auf einer Länge von 154 km unweit der Grenze zu China, er gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Kasachstan. Seinen Namen verdankt der Canyon dem gleichnamigen Fluss, welcher ihn in 12 Millionen Jahren zu einem der spektakulärsten naturellen Sehenswürdigkeiten in Kasachstan geformt hat. Sharyn wird oft mit dem Grand Canyon in Arizona, USA verglichen, jedoch ist die kilometerlange Schlucht nur ein Miniaturabbild des Grand Canyons. Der Sharyn Canyon gilt unter den Sehenswürdigkeiten in Kasachstan als das schönste naturelle Denkmal - das Sedimentgestein erreicht an einigen Punkten eine Tiefe von 150 - 300m.
 

Die Charynskyschlucht

Die Charynsky Schlucht in Kasachstan, die zweihundert Kilometer östlich von Almaty entlang den Ufern des Flusses Charyn liegt, gehört zu einem der am exotischsten und merkwürdigsten Ort in Kasachstan. Die wunderlichen Formen der Sandberge, die nach den Launen von starken Winden und stürmischen Wasserströmen entstanden, bilden hier das märchenhafte Land der geheimnisvollen Sandskulpturen mit dem sogenannten Tal der Schlösser.

Aus natürlichem Sedimentgestein, bilden aufeinandergeschichtete Lagen riesige Türme mit bizarren Form, deren Alter ungefähr zwölf Millionen Jahre ist. Die erstaunlichen Abhänge der Schlucht, der Kolonne und des Bogens ziehen sich über dreihundert Meter hoch in den Himmel. Auf den Abhängen der Schlucht kann man eine Menge an Versteinerungen von altertümlichen Tieren, die hier vor 300 Millionen Jahre lebten, begegnen.

Auf dem Grund der Schlucht tobt der ungestüme Fluss Charyn. Seinen Ufern entlang wächst eine der altertümlichsten Arten der modernen Flora - die sogdianische Esche, die nach dem internationalen Kataster zu einer bedrohten Pflanzenart gehört. Unterhalb der Charynsky Schlucht, entlang der Strömung des Flusses besetzt die Esche eine ganze Flußniederung und bildet ein einzigartiges Wäldchen.

Im Jahre 2005 wurde das Territorium der Charynsky Schlucht in Kasachstan zum staatlichen Nationalpark erklärt. Auf seinem Territorium leben vierunddreißig Tier- und Pflanzenarten, die ins Rote Buch eingetragen sind. Weiterhin findet man mehr als sechszehn Säugetierarten, dreihundert Vogelarten, zwanzig Lurch-Arten und achthundert Untertierarten.

An beiden Ufern des Flusses Charyn, auf dem Territorium der typischen Steinwüste in Kasachstan, die unfruchtbar und äußerst arm an Pflanzen ist, findet man uralte Grabhügel. Diese Grabhügel bilden die Begräbnisstätten der Saken.
 

Nationalpark Altyn Emel

Das traditionelle Leben im Altyn-Emel Nationalpark

Altyn-Emel - der Nationalpark in Kasachstan, ist das größte Naturschutzgebiet des Landes und gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Kasachstan, der sich auf den westlichen Ausläufern des Gebirgskamms des Dsungarischen Alataus befindet. Mit vierhundertsechzig Hektar ist er für die Erhaltung der seltenen Tier- und Pflanzenarten bestimmt. Hier kann man die wunderschönen Aktau-Berge und die Katutau-Sandberge genießen. Auf dem Territorium des Parks befinden sich einige historische Denkmäler - szythische (saksische) Beerdigungsgrabhügel - Bes-Shatyr, die mit dem ersten Jahrtausend v.u.Z. datiert sind und Tamgaly-Tas mit den altertümlichen kasachischen Felszeichnungen in Altyn Emel.

Während einer Safari durch den Altyn Emel Nationalpark kann man eine Menge verschiedener Tiere begegnen: sibirische Bergböcke - Teke, Wüstengazellen - Kropfgazelle, Halbesel, Berghammel - Argali, Wölfe, Füchse, solche Vögel wie: Steinadler, Mäscher, Steinrebhuhn - Berghuhn und andere. Die Mehrheit davon sind in den internationalen Roten Büchern der bedrohten Arten zu finden.

Bes-Shatyr (Fünf Zelte) - die Nekropole - war ein Anbetungsort der alten Saken, die auf dem Territorium des jetzigen Kasachstans im ersten Jahrtausend v.u.Z. lebten. Hier, auf dem Territorium sind achtzehn zaristische Grabhügel gelegen. Unter den Grabhügeln wurden eine Gruft ausgegraben, die von Trägern aus der tienschanischen Fichte gestützt werden. Westlich der zaristischen Grabhügeln erstreckt sich aus dem Norden zum Süden hin, eine Kette aus vierundfünfzig Steinplatten, die voll mit alten Tierzeichnungen versehen sind. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dieser Ort ein ritueller Teil der Nekropole war.

Die riesigen konischen Berge im Naturschutzgebiet erinnern an die ägyptischen Pyramiden. Von Zeit zu Zeit findet man hier fossile Dinosaurierknochen und altertümliche Säugetiere. In Tamgaly-Tas wurden mehr als vier tausend Zeichnungen entdeckt, die zur Bronzeepoche, der frühen Nomaden und der Turkperiode zugehörig sind. Nicht weit vor Schlucht befinden sich die Grabstätten der Bronzeepoche und der frühen Nomaden, sowie ihre Siedlung. Die Galerie der Felszeichnungen von Tamgali ist Weltkulturerbe und befindet sich unter dem Schutz der UNESCO.                                       
 

Felszeichnungen von Tamgali

Die einzigartig, schönen Durchläufe der Tamgali befinden sich 170 Kilometer nordwestlich der Stadt Almaty, im südostteil der Tschu-Iliiski Berge. Die Felszeichnungen von Tamgali erstrecken sich vom Süden des Landes entlang des Zeiilijskogo Alatau bis hin zum Balchaschsee und der Betpak-Dala Halbwüste im Norden. Die Freiluftgalerien der Felszeichnungen von Tamgaly gelten als Weltkulturerbe und stehen unter dem Schutz der UNESCO.
 

Die singenden Dünen im Nationalpark Altyn Emel

Die singenden Dünen

Nordöstlich von Almaty im Nationalpark Altyn-Emel befindet sich ein einzigartiges Wunder der Natur, die singende Düne "Poyschije Barhany". Während man auf dem Kamm der Düne entlang geht, beginnt der Sand vor ihren Beinen, den steilen Abhang nach unten hinunterzukriechen; und aus der Tiefe der Wanderdüne erklingt ein dumpfes Geschwirr, das an den Lärm eines fliegenden Flugzeuges erinnert.

Die singenden Sandberge erreichen eine Höhe von mehr als 120 m und erstrecken sich auf vier km länge.
Unverständlich ist es, woher dieser riesige Berg aus Sand - im von Winden durchbohrten Steppental erschien. Kasachische Legenden erzählen davon, dass aus verschiedenen Himmelsrichtungen zahlreiche Winde den Sand aus entfernten Wüsten- und Steppenlandstrichen genau an diesen Ort transportieren. Die Einzigartigkeit der singenden Düne besteht darin, dass "Poyschije Barhany" nicht wandert, sondern seit Jahrtausenden an dem selben Ort liegt. Das Klima in dieser Region ist sehr kontinental. Im Sommer steigt die Temperatur häufig auf mehr als 40 Grad an.
 

Firmenhauptzentrale des kasachischen Energiekonzerns Kazmunaigaz in der Hauptstadt Astana

Aber auch an bedeutsamen Sehenswürdigkeiten in Kasachstan gibt es eine reichhaltige Auswahl. So seien im Lande selbst hier nur der Weltraumbahnhof Baikonur, die Petroglyphen der archäologischen Grabungsstätte von Tamgaly oder das Mausoleum von Khoja Ahmed Yasawi genannt. Eine ganz besondere Ausnahme an Sehenswürdigkeiten in Kasachstan ist die Hauptstadt des Landes Astana selbst. Sie wird auch das Dubai ohne Meer genannt. Seit 1997 ist diese einst unbedeutende Stadt die Hauptstadt des Landes Kasachstan. Der Name Astana heisst auf deutsch nichts anderes als Hauptstadt, wird damit jedoch der futuristisch anmutenden Metropole, die ständig pulsiert und weiter wächst, in keinster Weise gerecht. Touristenattraktion Nr. 1 ist der 97 m hohe Baiterek-Tower mit seiner goldenen Kuppel, der auch Baum des Lebens genannt wird. Ein Symbol für die vielen in Kasachstan vereinten Nationalitäten ist die Glaspyramide des Palastes für Frieden und Eintracht. Es gibt hier darüber hinaus viele weitere monumentale Bauwerke. Es ist einfach gewaltig, wie diese Stadt in nur 10 Jahren gewachsen ist und immer noch weiter wächst. 
 

Kasachstans Sehenswürdigkeiten nach den Regionen

Aischa Bibi Mausoleum

Das Klima in Südkasachstan ist günstig für Erholung, Kur, Bergsteigen, Skilaufen/Gebirgsfahrten und für die Jagd. In dieser Region der altertümlichen Kultur finden sich solche berühmten Denkmäler der mittelalterlichen Baukunst wie die Mausoleen von Aischa-Bibi, von Karachan, Babadschi-Chatun, Hodscha-Ahmed Jassawi in Turkestan. Besichtigungswert sind bspw. die skythischen Grabhügel in Semiretschje (Siebenstromgebiet), Almaty-Gebiet. In Südkasachstan befindet sich zudem die bekannte Raumstation Baikonur.

Zu den Sehenswürdigkeiten Westkasachstans gehört die Karagije-Höhle – die zweittiefste Stelle der Erde (132 m unter dem Meeresspiegel), Kreidefelsen und Naturdenkmäler von uralten Mangyschlak und Ustürt. Westkasachstan bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Angeln, Jagd und einige Wassersportarten.

Nordkasachstan bietet gute Bedingungen für Auto-, Rad-, Wassersport und zur Erholung. Im Rahmen des Forschungstourismus kann man Naturschutzgebiete Kurgaldschino und Naurusum besichtigen, und zu Gesundheitszwecken - die Kurorte Kokschetau, Bajan-Aul und Mujaldy.

In Mittelkasachstan liegt  das einzigartige Karkaralinskij Naturschutzgebiet (Berg-Wald-Oase) und einer der weltgrössten Seen, der Balchasch See. Hier sind viele archäologische und ethnographische Objekte erhalten geblieben. In Ostkasachstan ist der Altaj mit seiner reichen Pflanzen- und Tierwelt sehenswert. Zudem zählt die Region zahlreiche Flüsse und Seen.

Kasachstan: Sehenswürdigkeiten & Natur

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