Japan: Kyoto
Kinkauji Tempel in Kyoto, Japan |
Alte Kaiserstadt mit bemerkenswerter Szenerie, die Japans Schönheit und Tradition bewahrt.
Kyoto ist eine sehr alte Stadt, die sich nach ihrer Gründung als „Heiankyo" im Jahre 794 entfaltete und ca. 1000 Jahre lang der Sitz der japanischen Kaiser war. In der Edo-Zeit (1603 - 1867) wurde das mächtige Nijo-Schloss errichtet. Die Stadt besitzt ein vielfältiges historisches Erbe, darunter als Weltkulturerbe gewürdigte Stätten wie Kinkakuji, Ginkakuji, Toji und Kiyomizudera. Kyoto liegt auch in einer sehr reizvollen Umgebung mit z.B. dem Arashiyama, die in vielem dem Urbild japanischer Szenerie entspricht. Kyoto ist für die Japaner ein besonderer Ort. Ein Teil seiner verfeinerten Kultur ist erhalten und wurde unverfälscht überliefert, um heute in Gion und anderen Unterhaltungsvierteln dargeboten zu werden.
Zugang
Kodaiji Tempelstraße in Kyoto, Japan |
Auf dem Luftweg
Von Tokyo nach Itami Airport: 60 Min. ab Flughafen Haneda, dann 56 Min. per Limousinenbus zum JR-Bahnhof Kyoto
Mit der Bahn
Erreichbar von Tokyo mit dem Tokaido-Shinkansen; von Osaka ca. 30 Min. mit dem neuen JR-Express
Andere Verkehrsmittel
Von Tokyo auch per Autobahnbus erreichbar
Innerhalb Kyotos
U-Bahn und Busse in alle Richtungen. Taxen günstig bei 3 oder 4 Personen, direkt zum jeweiligen Zielort
Sehenswürdigkeiten in Kyoto
Kinkakuji
Die mehrstöckige Goldene Pagode auf dem Rokuonji-Gelände trägt den Namen „Kinkaku", wonach auch der Tempel seinen Namen erhielt.
Ginkakuji
Auf dem Tempelgelände befinden sich gleich mehrere Kulturschätze, darunter die als Weltkulturebene eingetragene Silberne Pagode (Ginkaku) aus der Muromachi-Zeit (1392 - 1466).
Schloss Nijo
Das Gebäude (ebenfalls Welterbe) wurde 1569 von leyasu - dem ersten Tokugawa-Shogun - errichtet. Seine herrlichen Gärten und Wandgemälde (als wichtige Kulturgüter anerkannt) spiegeln den damaligen Reichtum der Tokugawa-Familie.
Kinkauji Tempel in Kyoto, Japan |
Toji
Wurde zum Schutz von „Heiankyo" in der Heian-Zeit (794- 1191) gebaut. Hier sind auch viele kostbare Dokumente aus der langen Geschichte des Buddhismus gelagert.
Feste
Gion-Fest
Eine jeden Sommer vom 1. bis 31. Juli vom Yasaka- Schrein durchgeführte Mammutveranstaltung. Viele Menschen versammeln sich zu den Ereignissen, darunter das „Yamahoko-Junko", ein Paradezug mit reich geschmückten Yamahokos (66 große Speere), der am 17.7. durch die Innenstadt von Kyoto zieht.
Arashiyama
Einer der vielen schönen Winkel in Kyoto. Hier fahren auch Straßenbahnen durch.
Ryoanji
Als Weltkulturerbe registrierter Tempel des Myoshinji- Zweigs der buddhistischen Rinzai-Schule. Er ist für seinen Zen-Garten berühmt, der schlicht aus weißem Sand und Felsen besteht und auf Bäume oder Gräser ganz verzichtet.
Ryoanji Tempel in Kyoto, Japan |
Gion
Vergnügungsviertel auf der Nord- und Südseite der Shijo-Straße, mit zahlreichen kleinen Restaurants und einer intensiv japanischen Atmosphäre.
Maiko
In vielen Restaurants im Gion- und anderen Vierteln unterhalten in Kimonos gekleidete Maiden die Gäste mit klassischen Tanzdarbietungen.
Kiyomizudera
Einer der großartigsten Tempel von Kyoto mit 13 ha großem Gelände, das zahlreiche interessante Stätten enthält, darunter die Haupthalle mit ihrer über einen Abgrund hinausgebauten „Kiyomizu- Bühne".
Byodoin
Ein den Himmelspalast darstellender prachtvoller Tempel. Er wurde 1052 von Fujiwara no Yorimichi gegründet, der dann im folgenden Jahr auch die Phönixhalle errichten ließ.
Shiga, Hieizan Enryakuji
Enryakuji ist der Haupttempel unter über 200 Gebäuden auf dem Klosterberg Mt. Hiei. Der Berg bildet das Zentrum des 788 gegründeten Tendai-Buddhismus.

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