Empfohlene Rundgänge durch Tokyo mit Streifzüge
Rundweg 1
Asakusa
Asakusa ist das Viertel, welches das einmalige Lebensgefühl der Tokyoter Bevölkerung widerspiegelt und wo die Atmosphäre des alten "Edo" noch existiert. In den vielen engen Sträßchen, bestückt mit alten Häusern und vielen Geschäften, finden Sie, vom Kimono bis zum handgearbeiteten Kamm, ein reiches traditionelles Warenangebot. Die "Nakamise dori", eine farbenfrohe Einkaufspassage, ist ein wundervoller Ort, um ein schönes Souvenir zu erstehen. Der Asakusa Kannon Tempel ist nach Kannon, der Gottheit der Barmherzigkeit, benannt. Ihr ist auch die Haupthalle des Tempels geweiht. Die Legende sagt, dass dieser Tempel im 7. Jh. von 3 Fischern gegründet wurde, die eines Tages eine nur 5 cm große Figur der Kannon in ihren Netzen entdeckten. Der Asakusa Schrein wurde in Gedenken an diese drei Fischer im Auftrag des 3. Tokugawa-Shoguns errichtet. Das "Edo Shitamachi Traditional Crafts Museum" beherbergt 370 Gegenstände, die von Kunsthandwerkern der Asakusa Gegend geschaffen wurden. Ein Bummel durch den Sumida Park, der im Frühjahr für seine Kirschblütenpracht berühmt ist, bringt Sie zur Asakusa Station zurück.
Tour-Vorschläge
Sunrise Tours:
Hato Bus Tours:
1. Tokyo Morning (halbtags, vormittags)
2. Cityrama Tokyo Morning (halbtags, vormittags)
3. Tokyo Afternoon (halbtags, nachmittags)
4. Cityrama Tokyo Afternoon (halbtags, nachmittags)
5. Dynamic Tokyo (ganztags)
6. Panoramic Tokyo (ganztags)
The Gray Line:
1. Grand Füll Day Tour (ganztags)
2. Afternoon Tour (halbtags, nachmittags)
Weitere Möglichkeiten
Sumida River Cruise: Unterhaltsame Bootsfahrt auf dem Sumida-Fluss
Kontakt: TOKYO Cruise Ship Co., Ltd.
Tel. 03-3841-9177 (Verkaufsbüro Asakusa)
http://www.suijobus.co.jp
Hanayashiki Amüsement Park:
Ein kleiner Vergnügungspark mit Japans ältester Achterbahn
Öffnungszeiten: 10:30-18:00
Eintritt: 900 Yen
Tel. 03-3842-8780
Rikscha-Taxi:
Ein zweirädriges "Taxi", das von einem Mann gezogen wird
Kontakt:
EBISUYA
Tel. 03-5806-8881
JIDAIYA
Tel. 03-3873-0290
Kappabashi Dogugai-dori:
Eine Straße mit zahlreichen Großhändlern, die auf Kücheneinrichtungen spezialisiert sind.
Rundweg 2
Kaiserpalast
Der Kaiserpalast, ehemals die Burg von Edo, ist immer noch von seinem alten inneren Wassergraben umgeben. Stattliche Tore sowie alte Wachtürme sind in gewissen Abständen um das weitläufige Areal errichtet. Den Haupteingang erreicht man nur zu bestimmten Gelegenheiten über die elegante Nijubashi Brücke (auch Doppelbrücke genannt). Im Ostgarten (Higashi Gyoen) finden Sie Überreste der ehemaligen Edo-Burg. Zierde des Gartens ist seine herrliche Blumenpracht. Darüber hinaus eignet er sich vortrefflich zu Rast und Erholung. Das "National Museum of Modern Art" bietet eine breite Palette an Exponaten des 20. Jahrhunderts. Etwas weiter nördlich können Sie im 5-stöckigen "Science-Museum" dreidimensionale Ausstellungsstücke bewundern, deren Bandbreite alle Felder modernster Wissenschaft umfasst, wie z.B. Weltraum- oder Landwirtschaftstechnik. Gleich neben den zwei Museen liegt der Kitanomaru Park, dessen ausgedehnte Gartenanlage zum Spaziergang einlädt. Abschließen sollte man die Besichtigung dieses Viertels mit einem Besuch des Chidorigafuchi-Parks, der sich entlang des Wassergrabens schmiegt. Besonders im Frühling ist er wegen seiner Kirschblütenpracht beliebt.
Tour-Vorschläge
Sunrise Tours:
Hato Bus Tours:
1. Tokyo Morning (halbtags, vormittags)
2. Cityrama Tokyo Morning (halbtags, vormittags)
3. Tokyo Afternoon (halbtags, nachmittags)
4. Cityrama Tokyo Afternoon (halbtags, nachmittags)
5. Dynamic Tokyo (ganztags)
6. Panoramic Tokyo (ganztags)
The Gray Line:
1. Grand Füll Day Tour (ganztags)
2. Morning Tour (halbtags, vormittags)
Rundweg 3
Meiji Schrein
Der Meiji Schrein, der dem Kaiserpaar Meiji gewidmet wurde, steht inmitten einer herrlich bewaldeten Parkanlage mit annähernd 100.000 Bäumen. Das Heiligtum ist ein besonders schönes Beispiel für die Architektur des Shintoismus und rühmt sich während der Neujahrsfeiertage der höchsten Besucherzahlen im Lande. Ein Bummel entlang von Harajukus "Takeshita Dori" (Straße) wird Ihnen das Gefühl der Stadtkultur einer jungen Generation vermitteln. Die Kunstsammlung des Ota Seizo zeigt Ihnen in den Räumen des Ota Memorial Museums eine Ausstellung von mehr als 12.000 Farbholzschnitten (Ukiyo-e) von den Anfängen bis zu den späten Perioden. Ein Spaziergang die Omotesando Straße herunter, entlang eleganter Boutiquen und Restaurants, bringt Sie zur Okamoto Taro Kinenkan Galerie, in der verschiedene Exponate des Künstlers ausgestellt sind. Die ruhige "Kotto Dori", die so genannte " Antiquitätenstraße“ ist auf beiden Seiten mit vielen Antiquitätengeschäften gesäumt.
Weitere Möglichkeiten
Floh- & Antiquitätenmärkte
Durchstreifen Sie am Wochenende das Harajuku-Gebiet, werden Sie da und dort auf Flohmärkte stoßen, die den Besucher mit manchen Überraschungen und Sonderangeboten locken. Schlendern Sie unter der Sonne Tokyos von Stand zu Stand und ein abwechslungsreicher und entspannender Tag ist Ihnen garantiert.
Der Flohmarkt im Yoyogi Park gehört zu den größten von Tokyo. Er öffnet in unregelmäßiger Folge an Wochenenden und Feiertagen (insgesamt 12 Mal im Jahr). Für weitere Informationen rufen Sie bitte unter der Tel-Nr. 03-3469-6081 an.
Auf dem Gelände des Togo Schreins findet am ersten, vierten und eventuell fünften Sonntag im Monat ein berühmter Antiquitätenmarkt statt (04:00 - 15:00 Uhr, fällt bei Regen aus). Für weitere Informationen rufen Sie bitte unter der Tel- Nr. 03-3425-7965 an. Für Antiquitätenliebhaber ist vor allem die Aoyama Kotto Dori (Antiquitätenstraße) eine weitere empfehlenswerte Anlaufstelle.
Rundweg 4
Yanaka, Nezu, Hongo
Die Viertel Yanaka und Nezu bestehen aus einem Gewirr von kurvigen Straßen und Alleen in der Umgebung der Nippori Station. Neben zahlreichen Tempeln, finden sich dort Cafes, eine Tofu- Fabrik, Tatami-Binder, ein alter Friedhof sowie viele kleine Museen und Galerien. Die so genannte "Yanaka-Ginza", nahe der JR Station Nippori, ist eine etwas altmodisch anmutende Einkaufsstraße mit nahezu 70 kleinen Geschäften. Einen Besuch lohnt das Asakura Choso Museum, ehemaliger Wohn- und Arbeitsplatz von Asakura Fumio (1883-1964), Vater der modernen japanischen Bildhauerkunst. Seine Hauptwerke sind wirkungsvoll im wunderbaren Gebäude und Garten platziert. "Space Oguraya", ein früheres Pfandhaus ist heute eine Galerie für zeitgenössische Kunst. Der beeindruckende Nezu Schrein, der bereits seit 1900 Jahren bestehen soll, wurde zum wichtigen japanischen Kulturbesitz deklariert. Das 15 Minuten entfernt liegende "Takehisa Yumeji Museum" beherbergt 2800 Werke des beliebten romantischen Dichters und Künstlers (1884-1934). Die Tour endet im südlich gelegenen Hongo Viertel.
Yanaka Straße
Das Erdbeben von 1923 sowie die Luftangriffe des 2. Weltkrieges hat dieses Viertel unbeschadet überstanden. So gehen noch viele Gebäude auf die Edo-Zeit zurück und lassen Sie ein wenig von der alten japanischen Atmosphäre spüren. Allein der Bummel durch die kleinen Straßen ist ein Erlebnis.
Yasuda Hall, Tokyo Universität
Akademisches Leben und Altstadt- Atmosphäre prägen das Hongo- Viertel. Universitäten und Schulen sowie zahlreiche kleine traditionelle Geschäfte sind hier beheimatet. Für viele Intellektuelle, Schriftsteller und Studenten wurde dies ein attraktiver Wohnort.
Die Tokyo-Universität ist sicherlich der Gipfel aller akademischen Sehnsüchte und ohne Zweifel die angesehendste Universität Japans.
Rundweg 5
Ryogoku, Asakusabashi, Akihabara
Der Stadtteil Ryogoku gilt als Mekka des japanischen Nationalsports, des Sumo- Ringens. Streift man durch seine Straßen, trifft man unwillkürlich auf zahlreiche mit Sumo verbundene Örtlichkeiten, wie etwa das Kokugikan Sumo Stadion, wo dreimal pro Jahr (Januar, Mai, September) Sumo-Turniere stattfinden. Das Sumo-Museum im 1. Stock des Kokugikan-Gebäude-Komplexes bietet dem Betrachter eine Vielzahl vom Sumo-Gegenständen, wie z.B. die von den Champions getragenen zeremoniellen Schmuckschürzen, edo-zeitliche (1600-1868) Farbholz-Schnitte sowie Skulpturen und Fotos berühmter Ringer. Die Ausstellungen des nahe gelegenen Edo- Tokyo Museums liefern ausführliche Informationen über Tokyos Geschichte von der Edo-Zeit bis in die Gegenwart. Zahlreiche Exponate erlauben eine Vorstellung vom damaligen Leben der Kaufleute, Handwerker, Bürger und Tokugawa Shogune. Über den Eko-in wird behauptet, dass dort das erste, edo-zeitliche Sumo-Turnier stattfand. So findet man diverse Sumo-Trainingsquartiere (heya), die in der Nähe dieses Tempels entstanden sind. Mit etwas Glück werden Sie dort den ein oder anderen Sumo-Ringer zu Gesicht bekommen. Oder Sie besuchen die ebenfalls hier gelegenen "chanko'-Lokale, wo Sumo-Ringer ihren Eintopf (chanko-nabe) verzehren. Auch Geschäfte, die u.a. Kleidung nach Sumo-Ringer-Maßen verkaufen, werden Ihr Interesse finden. Die Edo-dori (Edo-Strase), zwischen den Bahnhöfen Asakusabashi und Kurumae gelegen, durchläuft einen bekannten Großhandels- Bezirk, dessen Warenpalette von Textilien über japanische Puppen bis Spielzeuge reicht. Das weltbekannte Viertel um den Bahnhof Akihabara bietet dem Besucher die Möglichkeit, die neuesten Elektrogeräte zu sichten oder gar zu erwerben. Mehr als 250 Elektronik-Geschäfte, darunter viele Duty-Free-Shops, befinden sich im überschaubaren Bereich rund um die Chuo-Straße, westlich vom Bahnhof Akihabara gelegen. Bitte beachten Sie, dass für den Gebrauch von Elektrogeräten außerhalb Japans andere Stromstärken gelten.
Weitere Möglichkeiten
Ticketinformationen zum Besuch eines Sumo-Kampfes
Reservierte Plätze:
1 Monat vor einem Turnier in den Hauptvorverkaufsstellen erhältlich. (z.B. Ticket Pia am Westausgang des Bahnhofs Shinjuku)
Die Preise reichen von 3.600 - 11.300 Yen pro Person
On the Day Seats (nicht reservierte Plätze):
Am Turniertag ab 8:00 Uhr am Kokugikan Sumo Stadion erhältlich.
Preis: 2.100 Yen pro Person
URL: http://www.sumo.or.jp/eng/
Turniere finden in Tokyo im Januar, Mai und September statt.
Rundweg 6
Mitaka, Shinjuku
Entkommen Sie dem Großstadttrubel und beginnen Sie den Tag mit einem erholsamen Morgenspaziergang im Inokashira-Park, gerade mal 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Sie starten diese Tour vom JR Mitaka Bahnhof und schlendern etwa 15 Minuten entlang den Tamagawa Josui Wasserwerken, bis Sie vor der grünen Pracht des Inokashira-Parks stehen. Bekannt vor allem wegen seiner prächtigen Kirschbäume zieht der Park besonders zur Frühlingszeit zahlreiche Besucher an. Flohmärkte und diverse Schaukünste sind Attraktionen an Wochenenden, wobei die Hauptattraktion des Parks sicherlich das Ghibli-Museum darstellt, welches von Japans "Top-Animation-Director" Hayao Miyazaki entworfen wurde. Miyazaki erlangte durch den Gewinn des Academy Award für "Chihiros Reise ins Zauberland" große Berühmtheit. Die einzigartige Räumlichkeit wird durch ihren ureigenen Zauber in Ihnen Bilder aus Ihrer Kindheit wieder erstehen lassen. Kichijoji, ein angenehmer und schöner Stadtteil, liegt gleich in der Nähe des Parks. Das Gebiet um das Tokyu Kaufhaus lädt mit seiner Vielzahl von kleinen Restaurants zum Mittagessen ein. Anschließend wird sie eine 15-minütige Fahrt mit der Chuo-Linie nach Shinjuku, dem Geschäftszentrum von Tokyo bringen. Shinjuku lässt sich annähernd in einen "West-Exit" und "Ost-Exit" Distrikt einteilen. Der Westteil mit seinen zahlreichen Hochhäusern ist vornehmlich der Wirtschaftsbereich. So bietet z.B. das Tokyo Metropoliten Government Office Building (Rathaus), entworfen vom preisdekorierten Star-Architekten Kenzo Tange, von seinen 45 Stockwerk hohen Zwillingstürmen einen phantastischen Blick über die gesamte Stadt. An klaren wolkenfreien Tagen können Sie von dort sogar einen Blick auf Japans Wahrzeichen, den Berg Fuji werfen. Auch der Ausblick bei Nacht ist atemberaubend. Der Ostteil von Shinjuku ist eine oft überfüllte Einkaufsregion, die zu einem durch zahlreiche Kaufhäuser, zum anderen durch das Vergnügungsviertel Kabuki-cho bekannt und beliebt ist. Hier, wo niemals jemand schläft, wird ein Abendessen zum unvergesslichen Erlebnis.
Rundweg 7
Odaiba
Die im Meer gelegene, populäre und künstlich angelegte Insel Odaiba, die einen eigenen Stadtteil bildet, erreichen Sie mit der Yurikamome-Linie, einem automatischen, computergesteuerten Zug, der zwischen den Bahnhöfen Shimbashi und Ariake verkehrt. In Odaiba finden Sie z.B. "Decks Tokyo Beach", einen Geschäftskomplex der u.a. mit folgenden Attraktionen aufwartet: "Daiba Little Hongkong", ein aus einer Vielzahl chinesischer Geschäfte und Restaurants bestehendes Erlebniszentrum oder 'Tokyo Joypolis", ein Vergnügungspark der Firma SEGA. Gleich daneben erreichen Sie "Aqua City Odaiba", wo Sie Einkaufszentren, Restaurants und "das Mediage", ein Kinokomplex mit 13 Spielhäusern, erwarten. Das Nationalmuseum für zukünftige Wissenschaft und Innovation bietet dem Besucher einen Blick auf modernste Technologien. Es erstreckt sich über 7 Etagen, wobei der oberste Stock aus einem Kuppeltheater mit halbkugelförmiger Riesenleinwand besteht. "Palette Town" ist ein weitläufiger Einkaufskomplex, der über Geschäfte, diverse Spielhallen, Restaurants und ein 115 m hohes Riesenrad verfügt. Mit "Mega Web" ist ein Themenpark benannt, der die Besucher mit Testfahrten in verschiedensten Automodellen der Firma Toyota lockt. "Venus Fort" widmet sich als Themenpark mehr der Damenwelt und bezaubert Sie u.a. mit seinem künstlichen Himmel, der je nach Tageszeit von Sonnenaufgang bis zum Abendrot und Sternenhimmel wechselt.
Tour-Vorschläge
Sunrise Tours:
Hato Bus Tours:
1. Tokyo Morning (halbtags, vormittags)
2. Cityrama Tokyo Morning (halbtags, vormittags)
3. Tokyo Afternoon (halbtags, nachmittags)
4. Cityrama Tokyo Afternoon (halbtags, nachmittags)
5. Dynamic Tokyo (ganztags)
6. Panoramic Tokyo (ganztags)
The Gray Line:
1. Grand Füll Day Tour (ganztags)
2. Afternoon Tour (halbtags, nachmittags)
Weitere Möglichkeiten
Museum of Maritime Science: Es werden Ausstellungsstücke zu den Themen Seefahrt und Schiffe dargestellt.
Öffnungszeiten: 10:00-17:00
Eintritt: 700 Yen
Tel.: 03-5500-1111
Nützliche Informationen
Tageskarte für die Yurikamome: Unbegrenzte Fahrten für einen Tag auf der Yurikamome-Linie
Tarif: Erwachsene 800 Yen Kinder 400 Yen
Rundweg 8
Roppongi
Von der U-Bahn-Station Roppongi ist Roppongi Hills leicht zu Fuß zu erreichen. Dabei handelt es sich um ein 11,6 ha großen, verschiedenartig genutzten Komplex, der kulturelle Einrichtungen, über 230 Geschäfte und Unternehmen, einen Kinokomplex, ein Hotel, eine Rundfunkzentrale, Büroräume und Wohnungen, ebenso wie Frei- und Grünflächen beherbergt. Ganz an der Spitze des Mori Towers befindet sich das Mori Arts Center, das sowohl das Mori Art Museum umfasst, als auch ein Aussichtsdeck, das dem Besucher atemberaubende Panoramen von Tokyo bietet. Roppongi ist ein einzigartiges Stadtviertel, in dem besonders ausländische Besucher gern zusammenkommen, da sich hier viele Botschaften befinden. Außerdem ist es ein Zentrum des Tokyoter Nachtlebens. Hier gibt es viele Restaurants, Clubs und Bars. Die Roppongi Intersection, gleich am Ausgang der U-Bahn-Station gelegen, ist Treffpunkt vieler Menschen und ein ständig belebter Platz. Auf den Einkaufsstraßen von Azabu Juban können Sie ein wenig von der Atmosphäre des alten Tokyo erschnuppern. Der Tokyo-Tower - ein Wahrzeichen dieser Stadt - ist 333 m hoch. Dennoch brauchen Sie lediglich eine Minute, um mit dem Aufzug die Aussichtsplattform in 250 m Höhe zu erreichen. Neben den zwei Aussichtsplattformen können Sie im Erdgeschoss ein Wachsfigurenmuseum besuchen, das mit mehr als 100 Exponaten aufwartet, die alle nach der Technik des Madame Tussaud Museums in London angefertigt wurden. Ebenso interessant ist ein Besuch im Aquarium mit seinen 900 Fischarten sowie einer Trick-Art-Galerie, wo Sie mit 3-D Animationen unterhalten werden.
Nightlife-Touren
Sunrise Tours:
Hato Bus Tours:
1) Dinner Cruise & Nightview
2) Kabuki Night
3) Tokyo Nightlife
Tipps zum Nachtleben
1. Karaoke:
Eigener Gesang zu eingespielter Musik. Ein original Karaoke-Betrieb besteht aus mehreren separaten Zellen ("Karaoke Box" genannt), die alle mit einer Karaoke- Anlage ausgestattet sind. Gleichzeitig können Sie Erfrischungsgetränke und kleine Snacks genießen.
2. Izakaya:
Bars im japanischen Stil, die Bier, japanischen Reiswein (Sake), Cocktails und andere alkoholische Getränke sowie kleine Mahlzeiten anbieten.
3. Kabuki:
Das klassische bürgerliche Theater Japans. Es wird Sie mit seinen pittoresken Schminkmasken, fantastischen Kostümen und spektakulären Szenarien begeistern.
Kabuki erleben: Tickets können per Telefon oder an der Theaterkasse erworben werden. Öffnungszeiten: 10:00-18:00 (ganzjährig)
Tel.: 03-5565-6000
4. Pubs:
Bars im europäischen Stil, die Bier und weitere alkoholische Getränke servieren.
5. Panoramen bei Nacht:
An der Spitze des Mori Towers von Roppongi Hills legt Ihnen TOKYO CITY VIEW mit 360 Grad die gesamte Metropole Tokyo zu Füßen. Diese Aussicht ist eine der atemberaubendsten der ganzen Welt. Ebenso lohnt sich der Blick von einer der Aussichtsplattformen des Tokyo Towers bei Nacht.
Rundweg 9
Tsukiji
Für Feinschmecker ist Tokyo dos Eldorado. Am aufregendsten ist da wohl der Fisch- und Lebensmittelmarkt im Stadtteil Tsukiji, wo u.a. mehr als 450 Sorten Muscheln und Fische vom Großhändler angeboten werden. Erleben Sie eine Thunfisch-Auktion, in deren Verlauf riesige, tiefgekühlte Thunfische an den Docks ausgeladen, am Pier ausgelegt und gezählt werden. Die Auktion beginnt frühmorgens um 05:00 Uhr. Und wie wäre es nach dem Besuch des Fischmarktes mit einem Sushi-Frühstück auf der Uogashi-Yokocho Straße, die von unzähligen kleinen Fischgeschäften und Restaurants gesäumt wird. Ganz in der Nähe befindet sich der Hamarikyu Park, eine Gartenanlage, die eindrucksvoll dem Stil der Edo-Zeit sowie des Tokugawa Shogunats nachempfunden ist.
Nützliche Informationen
1. Bitte denken Sie daran, die Marktarbeiter nicht zu stören. Gehen Sie in kleinen Gruppen dorthin und fotografieren Sie nicht während einer Auktion. Wenn Sie in einer größeren Gruppe ab 10 Personen den Fischmarkt besuchen möchten, rufen Sie bitte vorher an.
2. Bitte berühren Sie keine Handelsware.
3. Bitte tragen Sie einfache Kleider und Schuhe, da Sie auf dem Fischmarkt leicht nass werden könnten.
4. Bitte beachten Sie, dass es in engen Gängen zu starkem Gedränge kommen kann.
Rundweg 10
Tsukishima
Ein weiterer Leckerbissen wird Okonomiyaki genannt. Auf heißen Platten gebacken, entspricht es annähernd einem Pfannkuchen, der mit verschiedenem Gemüse, Fleisch, Meeresfrüchten oder Nudeln belegt wird. Das sogenannte "Monja" ähnelt dem Okonomiyaki, ist jedoch weicher und saftiger. Es wird ebenfalls aus Mehl, Gemüse, Fleisch und Seefrüchten zubereitet. Zwar ist Letzteres fürs Auge nicht ein ebensolcher Genuss wie das Okonomiyaki, doch sein Geschmack ist allseits beliebt. Beide typisch japanischen Gerichte isst man am besten im Stadtteil Tsukishima, wo Sie unter mehr als 50 Okonomiyaki- und Monja-Restaurants wählen können.
Menüempfehlungen
Izakaya:
Bars im japanischen Stil mit Bier, Sake, Cocktails etc.
Yakitori:
Kleines Gericht mit Huhn, Leber und Gemüse, das über Holzkohle gegrillt wird.
Shabu-Shabu:
Zartes, dünn geschnittenes Rindfleisch, das in einem Topf mit kochendem Wasser schwenkend gegart und in eine köstliche Sauce getaucht wird.
Kaiseki ryori:
Ein ganzes Menü traditioneller Gerichte, das hauptsächlich aus Fisch und Gemüse je nach Jahreszeit besteht.

Bestpreisgarantie

