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Israel: Nationalparks II

 
 

Israels Nationalparks II

Qumran Nationalpark, Israel

Megiddo Armegeddon

Die Stadt König Salomons
Der Wassertunnel von Megiddo stellt eine Brücke über Zeit und Kulturen hinweg dar. Der im 9. Jahrhundert v.Chr. gebaute Tunnel versorgte die Stadt Megiddo, von der 25 verschiedene Zivilisationsschichten freigelegt wurden, mit Wasser. Die Stadt war während eines Zeitraums von 5000 Jahren ununterbrochen bewohnt. Zu den spektakulärsten Überresten gehören ein kanaanitischer Tempel mit einem Kalksteinaltar und die Ställe, die für die Pferde König Ahabs benutzt wurden. Megiddo wurde zur Inspiration und zum Schauplatz' von James Micheners Roman "Die Quelle". Der hebräische Name "Har Megiddo" wurde als Armageddon ins Deutsche übersetzt. Laut christlicher Theologie ist Armageddon der Ort, an dem die letzte Schlacht um das Gute und Böse ausgetragen werden wird.

Bet Shean

Innerhalb der letzen 10 Jahre waren Hunderte von Archäologen und Arbeitern damit beschäftigt, diese antike Stadt auszugraben, die 20 verschiedene Schichten von Zivilisationen, die bis zurück in das fünfte Jahrtausend v.Chr. reichen, beinhaltet. Die eindrucksvollsten Überreste stammen von der römischen und byzantinischen Stadt, die  im Jahre 749 von einem Erdbeben zerstört wurde. Ein Bummel durch die rekonstruierte Stadt ist wie ein Spaziergang durch die Vergangenheit. Besucher  können durch die antiken Kolonnaden und das eindrucksvolle römische Theater besichtigen, eine byzantinischen Badehäuser besichtigen. Gleichzeitig mit der Aufdeckung der Überreste antiker Zivilisation konnte übrigens der Beweis erbracht werden, dass die Gegend  früher, im Gegensatz  zu heute, über rechtlich Wasser verfügte.

Zipporis

Zipporis Sepphoris Nationalpark, Israel

Der Park befindet sich an der Stätte einer frühen jüdischen Stadt aus den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung. Sein bemerkenswerteste Objekt ist die sogenannte „ Mona Lisa aus Galiläa“, deren wunderschöne, wiebliche Zuge vor ungefähr 1700 Jahren in einem kunstvollen Mosaiken geschmückt. Unter der benachbarten Kreuzfahrerfestung, die auch das besucherzentrum beherbergt, befindet sich ein unterirdisches Reservoir, das wegen seiner Größe und der Art, wie es in den  Stein gehauen wurde, einfach einzigartig ist. Zippori war der  Geburtsort der Jungfrau Maria und Wohnort ihrer Eltern Anna und Yehayachim.

Bet Shearim

Theoretisch sind alle Menschen gleich. Im Leben ist das aber nicht immer so. Und der unterirdische Friedhof der Stadt Ret She'arim zeigt sogar, dass es auch schon in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung keine Chancengleic hheit beiden Toten gab. Der Eingang zu den Höhlen wird von ornamentierten Steinportalen bewacht. In den unterirdischen Höhlen befindet sich ein Labyrinth von Grüfterj, angefüllt mit Sarkophagen (Steinsärgen), von denen die meisten ca. fünf Tonnen wiegen. Die Wände sind mit antiken Inschriften bedeckt. Rabbi judah Ha-Nassi, der Verfasser der Mishna, der Kodifizierung des  jüdischen mündlichen Gesetzes, lebte und lehrte in Bet She'arim. Er ist die berühmteste Persönlichkeit des hier begrabenen Adels. Ein spezielles Beleuchtungssystem und ein leicht begehbarer Fußweg machen diesen Ausflug in die  Vergangenheit zu einer bequemen und außergewöhnlichen Erfahrung.

Bet-Alpha-Synagoge

Die zwölf Tierkreiszeichen im Mosaik
Die aus dem 6. Jahrhundert n.Chr. datierende, inmitten des Kibbuz Hefzibah gelegene Synagoge der antiken Stadt Bet Alpha zeichnet sich durch ihren großartigen und gut erhaltenen Mosaikfußboden aus. Das große, farbenprächtige Mittelstück des Mosaiks wird von den zwölf Tierkreiszeichen eingenommen, deren Namen in hebräischer und aramäischer Sprache aufgeführt sind. Um das Mittelstück herum sind Abbildungen der Bundeslade, eines siebenarmigen Leuchters (Menorah) und der Opferung Isaaks angeordnet. Dieses außergewöhnliche Kunstobjekt wurde 1928 entdeckt, als Kibbuz Mitglieder einen Bewässerungsgraben gruben und zufällig darüber stolperten.

Maayan Harod

Die Quelle der biblischen Kämpfer
An dieser beschaulichen Stätte am Fuße des Bergs Gilboa liegt ein Wendepunkt der biblisch-jüdischen Geschichte. Das ruhige Rinnsal, das aus dem Fuß der Höhle rinnt, wird für den Ort gehalten, an dem der Richter Gideon seine Truppen zum Angriff auf die Midianiter auswählte. Als seine 10.000 Mann starke Armee hier rastete, beobachtete Gideon seine Kämpfer beim Trinken aus dem Strom. Für seinen nächtlichen Überraschungsangriff wählte er nur die 300 Krieger zum Kampfaus, die beim Trinken trotz ihres Durstes wachsam stehenblieben. Über der Quelle befindet sich das Grab von Yehoshua Hankin, dem Mann, der 600.000 Dunam (ca. 150.000 Acres) Land im Jezreel-Tal für die frühen zionistischen Siedler erwarb. Seine Frau liegt neben ihm begraben.

Kochav Hayarden (Belvoir)

Eine Kreuzfahrerfestung in atemberaubender Landschaft
Der Name Belvoir bedeutet "schöne Aussicht", und genau die bietet sich dem Besucher, der von dieser   Kreuzfahrerfestung aus dem 12. Jahrhundert auf das Jordantal hinabblickt. Diese Festung ist die besterhaltene Kreuzfahrerfestung in Israel überhaupt. Die komplexe Konstruktion besteht aus einer Reihe von Hallen und Verteidigungsanlagen, Mauern, Türmen und Wassergräben, die eindrucksvoll von der Macht und dem hohen Entwicklungsstand der Kreuzfahrer zeugen. Der in der Nähe der Festung befindliche Skulpturengarten mit Arbeiten des israelischen Künstlers Yigal Tumarkin dient als atemberaubender Aussichtspunkt.


Gan Hashlosha (Sachne)

Paradiesische Quellen und natürliche Wasserbecken
Im Time-Magazin wurde Sachne mit der Bemerkung, dass die lokale Bevölkerung dies für den eigentlichen Ort des Paradieses hält, in der Liste der 20 "sagenhaftesten Urlaubsorte" aufgeführt. Natürliche Quellen, Wasserfälle und Schwimmbecken mit einer konstanten Temperatur von 28QC sind das Herz dieses kleinen Paradieses. Dieser im Schatten des Berges Gilboa gelegene Park mit seiner
zauberhaften Landschaft, den grünen Rasenflächen, schönen Blumen und gepflegten Einrichtungen begeistert Gruppen, Familien oder Einzelreisende zu jeder Jahreszeit. Neben Wasserrutschen, Planschbecken für Kinder und einem koscheren Restaurant finden Sie ein archäologisches Museum mit Funden aus Bet She'an, wo Schichten aus 20 verschiedenen Zivilisationen ausgegraben wurden. Das Museum enthält eine restaurierte Mühle und eine rekonstruierte Siedlung aus der modernen "Turm und Wall"-Periode der 30er Jahre, in der das Land besiedelt würde.

Hazor

Tel Hazor Nationalpark, Israel

Die kanaanitische Hauptstadt Galiläas
Hazor ist die größte kanaanitische Stadt, die bisher im Lande Israel ausgegraben wurde. Hier wurden mindestens 21 Städte, eine über der anderen in der Erde gelegen, gefunden. Die spektakulären Funde dokumentieren viele biblische Szenen, wie z.B. Josuas Eroberung des gelobten Landes. Über den kanaanitischen Ruinen aus dem 18. Jahrhundert v.Chr. fanden sich Hinweise auf eine Zivilisation zu König Salomons Zeiten aus dem 10. Jahrhundert v.Chr. Die 123 Stufen lange Spiraltreppe, die in den komplizierten Wassertunnel und das Wasserversorgungssystem führt, das König Ahab im 9. Jahrhundert v.Chr. bauen ließ, veranschaulicht dem Besucher das hohe technische Niveau, auf dem sich diese Kultur vor 3000 Jahren befand. Am Eingang zum Kibbuz Ayelet HaShahar befindet sich ein archäologisches Museum, in dem viele Fundstücke aus Hazor ausgestellt sind.


Hamath Tiberias

Thermalquellen und antike Synagogen
Die am Rande der Stadt Tiberias  gelegenen Thermalquellen von Hamath quellen von einem 1.800 m unter der Erdoberfläche gelegener) Becken auf. Die Quellen, die eine Ganzjahrestemperatur von 60 QC besitzen, sind für Ihre Heilkraft bekannt. Direkt neben diesem Spa befinden sich die Ruinen der Stadt Hamath aus dem 1 - 8. Jahrhundert n.Chr., in der einige zauberhafte Synagogen gefunden wurden. Die aufwendigste dieser Synagogen, die aus dem vierten Jahrhundert n.Chr. stammt, wurde ausgegraben. Der schöne Mosaikfußboden, auf dem die zwölf Tierkreiszeichen (Zodiacus), eine siebenarmige Menorah, die Bundeslade und mehrere Widmungen abgebildet sind, kann besichtigt werden.

Hurshat Tal

Freude an der Natur in zauberhafter Umgebung
Zwischen riesigen uralten Eichen, umrahmt von ausgedehnten Rasenflächen und dem in der Nähe vorbeifließenden Dan-Fluss, lädt ein Becken zum Schwimmen ein, und ein Fischteich wartet auf Sie zum Fischen. Die riesigen Rutschen und andere Wasserattraktionen machen das Baden hier zu einem modernen Vergnügen in altertümlicher Umgebung. Camping- und Bungalowanlagen bieten eine Übernachtungsmöglichkeit, und eine Cafeteria trägt zu der entspannenden und erfrischenden Atmosphäre bei.


Nimrod

Nimrod Burg, Israel

Wie ein Adlerhorst in atemberaubender Lage
Die Festung wurde von den Moslems im Jahre 1228 n.Chr. errichtet, um die Straße nach Damaskus zu überwachen und die Gegend vor einem Angriff durch die Kreuzfahrer zu schützen. Die Lage dieser eindrucksvollen Festung mit ihren meterdicken Mauern, Türmen und Geheimgängen wurde aufgrund ihres besonderen strategischen Wertes gewählt. Hoch oben auf einem Felsen thronend, im Schatten der schneebedeckten Gipfel des Hermonbergs, gewährt die Festung einen atemberaubenden Ausblick auf das Hule-Tal und die Berge des oberen Galiläas.


Korazim

Korazim in Israel

Korazim wird im Neuen Testament als einer der Orte erwähnt, dessen Einwohner sich weigerten, die Lehren Jesu anzunehmen. Pilger halten diese Stätte für einen der drei Punkte des Evangelischen Triangels in der Gegend, wo Jesus lebte. Inmitten der natürlichen schwarzen Basaltfelsen mit Ausblick auf das tiefblaue Wasser des Sees Genezareth gelegen, war Korazim ein jüdisches Dorf während der Mishna- und Talmud-Perioden im 1. - 5. Jahrhundert. Bei den Ausgrabungen wurden ein rituelles Bad sowie öffentliche und private Gebäude aus dieser Periode freigelegt. In der alten Ortsmitte befindet sich eine aus dem 3. Jahrhundert n.Chr. stammende wunderschöne Synagoge aus schwarzem Basaltstein mit sehr eindrucksvollen Gravuren.

Kursi

An der Ostseite des Sees Genezareth, nicht weit vom Kibbuz Ein Gev, befinden sich die Ruinen der größten byzantinischen Kirche im Lande, die auch Kloster war und im 1. Jahrhundert n.Chr. gebaut wurde. Im Neuen Testament wird dieser Ort als die Stätte des "Wunders vom Schwein" bezeichnet, an der Jesus böse Geister aus dem Körper eines Mannes austrieb und diese dann in eine Herde von Schweinen einfahren ließ.

Baram

Jeder Besuch im oberen Galiläa sollte die eindrucksvollen Überreste der Synagoge in Bar'am einschließen. Der Nationalpark Bar'am ist direkt am Kibbuz Bar'am gelegen. Die Synagoge stammt aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. Ihre wundervolle Fassade, die nahezu vollständig erhalten ist, zeugt vom Reichtum und vom hohen Lebensstandard der jüdischen Gemeinden im Galiläa dieser Zeit. Das Mittelportal der Fassade wird von einem halbkreisförmigen Bogen gekrönt, der mit einem Flachrelief aus Weinblättern und Weintrauben geschmückt ist. Zum Zeugnis dieser lebhaften jüdischen Vergangenheit halten auch heute viele Familien in der antiken Synagoge Bar-Mitzvah-Feiern und Hochzeiten ab.

Yehiam Festung

Kreuzfahrerfestung und Stätte israelischen Heldentums
Diese alte Festung wurde von den Kreuzfahrern während des 12. Jahrhunderts errichtet, um das westliche Galiläa unter Kontrolle zu halten. Kurz nach seiner Errichtung wurde Yehi'am von den moslemischen Eroberern vernichtet. Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Festungen, wurde Yehi'am im 18. Jahrhundert wiederaufgebaut und wieder benutzt. Während des israelischen Unabhängigkeitskrieges im Jahre 1948 wurde die Festung von den Mitgliedern des Kibbuz Yehi'am als Bastion im Kampf gegen arabische Banden benützt.

Achziv

Mediterraner Zauber
Der Nationalpark Achziv liegt an einem der schönsten Küstenstreifen Israels, wo man sich am klaren blauen Meer, den goldenen Sandstränden, den weiten Rasenflächen und den zahlreichen Bäumen genauso erfreuen kann, wie an dem Gebäude aus den Kreuzfahrerzeiten, welches dem Park eine historische Atmosphäre verleiht. Im Nationalpark Achziv gibt es zwei natürliche Meerwasserbecken, eines mit tiefem Wasser und ein zweites flaches Becken, die in den Sommermonaten von Bademeistern beaufsichtigt werden.

Israel: Jerusalem, Tel Aviv, Negev, Galilee

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