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Regionen-Israel: Galiläa

 
 

Region Galiläa, Israel

Landschaft in Galigäa

Die Vielfalt und die Kontraste der israelischen Landschaft spiegeln sich besonders stark in der galiläischen Region wider, so zum Beispiel in den legendären Gewässern des Jordan und des Sees Genezareth, Hunderte von Metern unter dem Meeresspiegel. ... in der schönen Landschaft der Naturparks mit ihren herabstürzenden Wasserfällen, Marschen, Vogelschutzgebieten und exotischen Tieren.... in den buntgewürfelten Kibbuzfeldern, die vom Jezreeltal bis an die nördlichste Grenze und vom Mittelmeer bis zum See Genezareth reichen.... in den historischen und heiligen Stätten, von Safed bis Nazareth und von Tiberias bis nach Akko und Kapernaum. ... in den großartigen Ausgrabungsstätten, von der römischen Stadt bei Beit She'an und den prunkvollen Bädern von Hammat Gader bis hin zu einer Vielzahl von exquisiten, antiken Mosaiken und den Bergfestungen der Kreuzfahrer. Galiläa ist ein Reiseziel für jede Jahreszeit und für jeden Geschmack - ob man nun eine Kunstreise oder Wallfahrt, Aktivoder Erholungsurlaub plant oder gar mit Rucksack und Zelt unterwegs ist, eine voll organisierte Rundreise absolvieren oder mit dem Mietwagen selbst auf Entdeckungsfahrt gehen möchte.


Grün und glorreich

Vom galiläischen Hochland schießen die Bergbäche herab und verbinden sich mit dem geschichtsträchtigen Jordan. Aus diesen Höhen mäandert der Jordan südwärts bis er sich, 222 Meter unterhalb des Meeresspiegels, in den See Genezareth ergießt. Das begrünte Ufer des Sees zeigt die unterschiedlichsten Schattierungen. Das Grün Galiläas reicht vom silbrigen Grün der Olivenhaine über das tiefe Grün des Marschgrases und des Schilfs bis hin zu den variierenden Farbtönen des Getreides und der Obstgärten. Auch den langen, trockenen Sommer hindurch behält Galiläa seine Farbnuancen und hüllt sich in die Schönheit der Natur, eine göttliche Komposition aus Gelb, Grün, Braun und Blau.


Blau und beruhigen

Geographisch gesehen stellt das gesamte Galiläa eine große Ausdehnung dar, die sich vom Jezreeltal im Süden (Untergaliläa) bis nach Metulla im Norden (Obergaliläa) ausdehnt und weiter von der Mittelmeerküste, inklusive Akko, Nahariya und den Grotten von Rosh Hanikra (Westgaliläa) bis an die östlichen Ränder des Sees Genezareth. Am westlichen Ufer des Sees liegt Tiberias, das urbane Zentrum von Galiläa. Diese lebhafte Stadt konzentriert in sich den Geschmack der ganzen Region und bietet dem Besucher einen facettenreichen Ausgangspunkt für Ausflugstouren und Aktivitäten.


Wallfahrten und Studienreisen

Für viele Besucher weckt allein der Name Galiläa die Erinnerung an die Ursprünge ihres Glaubens. Christliche Pilger aller Glaubensrichtungen kommen ehrfurchtsvoll zu den Stätten des Lebenswegs und Wirkens Jesu: nach Nazareth, der Stätte der Verkündigung und seiner Kindheit, nach Kanaan, Tabgha und Kursi, den Orten, wo Jesus seine Wunder vollbrachte, zum Berg der Verklärung Tabor und zum Berg der Seligpreisungen. In Kapernaum stehen die Überreste der uralten Synagoge, wo Jesus der Überlieferung nach predigte. Außerdem gibt es noch den Jordan, der vielleicht nicht so tief und breit ist wie in der Vorstellung oder im Liedgut, der aber über seinen gesamten Verlauf hinweg seine lebenswichtige Präsenz zeigt. Am südlichen Ende des Sees Genezareth, wo der Jordan austritt, steht das Taufmal Yardenit. Hier, mitten unter Bäumen, die ihre Äste schützend über den Fluß beugen, gleiten gepflasterte Rampen sanft ins Wasser und erlauben das ganze Jahr hindurch einen einfachen und sicheren Übergang, sogar für Rollstuhlfahrer. Fest installierte Handläufe geben den Besuchern sicheren Halt, sogar wenn der Fluß viel Wasser trägt. Tiberias und Safed waren wichtig für die Einhaltung und das Studium des jüdischen Rechts. Jüdische Pilger, einige auf der Suche nach Wundern und Segen, reisen zu den Gräbern der Maimoniten, Rabbi Akiva und Rabbi Meir Ba'al Ha-nes in Tiberias. Safed ist das Zentrum des jüdischen Mystizismus -der Kabbala. Seit dem 15. Jahrhundert sind die Synagogen immer noch im Gebrauch. In Galiläa finden sich viele Moscheen aus verschiedenen Perioden: die Schönste davon in Akko wurde vom türkischen Sultan El-Jazzar erbaut. In Verbindung mit archäologischen Ausgrabungen werden die Stätten der Christenheit, des Judentums und des Islam zu einem unvergleichlichen Erlebnis, ungeachtet des jeweils eigenen Glaubens.


Kunst und Archäologie

Beit Shean in Galiläa, Israel

Die über ganz Galiläa verstreuten archäologischen Grabungsstätten gehören zu den schönsten und wichtigsten des Landes. Einige zeugen von christlichen Ereignissen, wie die Kreuzfahrerfestungen in Kursi und Kapernaum. In anderen wie in Hatzor wurden Kunstgegenstände aus so frühen Epochen wie dem 18. Jahrhundert vor Christus gefunden. Beit Alpha zeigt die Entwicklung der Synagogen und ihrer Innenausstattung, die aus herausragenden Mosaiken besteht. Andere Stätten zeugen von der Prunksucht des Römischen Reiches. Diese wird gegenwärtig in den Bädern von Hammat Gader, in den exquisiten Mosaiken von Zippori und in der kürzlich ausgegrabenen Stadt Beit She'an.
Die Vergangenheit wird hier wieder sehr lebendig und für einen Tag können Besucher sogar aktiv an einer archäologischen Grabung teilnehmen.
Die berühmte Künstlerkolonie in Safed liegt in unmittelbarer Nähe der antiken Synagogen der jüdischen Mystik. Daher ist es wenig verwunderlich, wenn das Thema der Mystik sich in vielen Kunstwerken widerspiegelt.


Aktivurlaub, Natur und Quellen

Der beste Beweis für die Popularität Galiläas sind die vielen Israelis, die hier am Wochenende Erholung von der städtischen Geschäftigkeit suchen. An Sommerwochenenden und Feiertagen oder sogar während ihres Jahresurlaubs zieht es sie an die vielen schönen Stellen, die Galiläa zu bieten hat. Wie überall auf der Welt wissen die Einheimischen am besten Bescheid: viele zelten oder picknicken am Ufer des Sees Genezareth oder auch auf den über die Region verteilten Campingplätzen. In einer Vielzahl von Naturreservaten, z. B. in den Marschen des Hulatals, können Zugvögel beobachtet werden. Oder man kann in den von heißen Quellen gespeisten Becken von Gan Hashlosha (Sakhne) schwimmen, die mit ihren konstanten 28 Grad Celsius das ganze Jahr über für Spaß und Entspannung sorgen. Oder man entdeckt die Quellflüsse des Jordan, wo jede Form von Wassersport möglich ist. Touristen können sich in den natürlichen, heißen Quellen von Hammat Gader, direkt neben den Ausgrabungsstellen römischer Bäder, vergnügen. Zum Verwöhnen und Kuren besuchen viele die neuen, heißen Quellen von Tiberias. Dort sind die natürlichen Quellen in bequemen Kureinrichtungen zugänglich gemacht worden. Hier wird nicht nur Erholung, sondern auch eine Vielzahl von individuellen Behandlungen angeboten. Von markanten Punkten aus, die über die ganze Region verteilt sind, werden unverwechselbare Aussichtstouren im Jeep oder zu Pferd angeboten. Hierzu gehören auch Fahrradtouren oder richtiges Bergsteigen. Rucksacktouristen und passionierte Wanderer können reizvolle Wanderpfade durch unterschiedliche Landschaften mit herrlichen Aussichten genießen. Mit einem Kayak oder schmalen Ruderboot können die schnellfließenden Abschnitte des Jordan getestet werden. Internationale Fachleute bewerteten einen neun Kilometer langen Flußstreifen mit neun von insgesamt zehn Punkten. Alle diese Aktivitäten können für jeden Urlaub ganz individuell zusammengestellt und genossen werden. Dies gilt ebenso für eine kulturell/religiöse Reise wie für einen Erholungsurlaub.


Unterkunft für jeden Bedarf

In Tiberias gibt es ein großes Unterkunftsangebot, das von Jugendherbergen bis zu Luxushotels reicht und für jeden ^| Geschmack und Geldbeutel etwas zu bieten hat. Die Hotels variieren von "populär" bis zu "full-service". Am See Genezareth und in seiner unmittelbaren Umgebung befinden sich neben Feriendörfern auch Kibbuzhotels und Campingplätze. Zusätzlich im Angebot sind die kürzlich eröffneten Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Land - Zimmer in Kibbuzim oder Moshavim (Bauernkooperativen) - wo man zusammen mit den Mitgliedern der Organisation essen kann.


Kurzinformationen

Anreise: Mit Bus oder Auto in zwei Stunden vom Ben Gurion International Flughafen, Jerusalem und Tel Aviv; in einer Stunde Busfahrt ab Haifa, oder ab Tel Aviv mit dem Flugzeug in einer f halben Stunde nach Rosh Pina, bzw. in 40 Minuten nach Kiryat Shmona. Von allen Teilen Israels verkehrt ein regelmäßiger Busservice nach Galiläa.
Klima: Frühling bis Herbst gemäßigtes Klima, heißer unterhalb des Meeresspiegels, kühler in den Bergregionen. Sonnige Winter mit gelegentlichem Regen und evtl. Schnee in höheren Lagen. Durchschnittlich gibt es jährlich 300 Sonnentage und nur 37 Regentage.

Israel: Akko in Galiläa

  • Flughafen Flughafen
  • Reiseziel Reiseziel
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  • Sehenswürdigkeiten Sehenswürdigkeiten
  • Freizeiteinrichtungen Freizeiteinrichtungen
  • Strand Strand
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