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Jerusalem
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Hauptstädte: Jerusalem

 
 

Reise nach Jerusalem

Via Dolorosa Jerusalem, Israel

Der einzigartige Charakter der Stadt Jerusalem betört die Sinne. Er zeigt sich in den goldenen Strahlen des Sonnenuntergangs, die sich in jedem Gebäude spiegeln, in den der Synagoge zueilenden schwarzgekleideten Männern und Jünglingen mit Schläfenlocken, im gemischten Klang der Kirchenglocken und dem Aufruf des Muezzin an die Gläubigen zum Gebet, im Menschengewirr der Massen, die in einer der außergewöhnlichsten Städte der Welt ihrem normalen Alltag nachgehen.
Die Energie Jerusalems offenbart sich im Zwischenspiel von Antike und Modernität, von Heiligem und Weltlichem. Eine Reise nach Jerusalem, der Heiligen Stadt ist eine erfreuliche Erfahrung über das Zusammenleben einer hinreißenden Gegenwart und ihrer geschichtlichen Vergangenheit.

Ob man nun das geistige Jerusalem sucht oder einen erfrischenden, bereichernden Urlaub in Israel; - die zahlreichen Ebenen und Aspekte der legendären Stadt erfüllen jede Hoffnung und Erwartung.


Als besonderes Erlebnis

Basar Armen in Jerusalem, Israel

Von der Zeit an, in der König David Jerusalem vor ca. 3.000 Jahren zu seiner Hauptstadt erkor, und sein Sohn Salomon den Ersten Tempel errichtete, vermittelt der Name der Stadt schon an sich Vorstellungen von Schönheit und Erhabenheit, Betriebsamkeit und Begeisterung. Heute, wie zu alten Zeiten, ist Jerusalem gleichzeitig das Endziel zahlreicher Pilger, Regierungssitz und ein von Leben pulsierendes Stadtgebilde, das allen Ansprüchen, vom Mondänen bis zum Erhabenen, Rechnung trägt. Es ist anregend, sich einfach auf einen Spaziergang durch die besonderen Wohnviertel der Stadt zu begeben und deren einzigartigen Charakter zu betrachten. Jemin Mosche, auf der anderen Seite des Altstadttales, mit exklusiven Wohnstätten und Kunstgalerien, die aus der Türkenzeit stammenden Gebäude des Khan-Theaters, die "deutsche Kolonie" und das "italienische Wohnviertel"... Meah Schearim, wo religiöse Juden die Atmosphäre des osteuropäischen Stejtel wiederbeleben... und das imposante Gebäude des Obersten Gerichts, das man über den Wohl Rose Garden erreichen kann, mit Tausenden von Rosenbüschen... Oder man wandelt einfach die Haas-Promenade entlang, die einen mit herrlichem Panorama Ausblick auf die Altstadt bietet, oder entlang des Zinnengangs der Altstadtmauer selbst. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und überwältigend.


Die letze Pilgerfahrt

Felsendom in Jerusalem

Zu biblischen Zeiten erfüllten Juden das Gebot, an drei Festtagen des Jahres Tempelopfer darzubringen. Es war die Pilgerfahrt zu Passah, die Jesus in die Stadt brachte. Der moslemischen Tradition getreu begann der Ritt Mohammeds himmelwärts vom Tempelberg, wo er den Koran in Empfang nehmen sollte. Die drei monotheistischen Religionen sind im Gewebe der Stadt verflochten. Ihre Gläubigen nehmen die Pilgerfahrten zu den ihnen geheiligten Stätten vor: die Juden zur Westmauer des Tempelbergs und zu den uralten Schätzen des Judenviertels; die Moslems zu den prächtigen Moscheen am Gipfel des Berges Moriah; die Christen aller Konfessionen zu den zahlreichen Kirchen, die an den Stätten errichtet wurden, an denen Jesus einherwandelte. Jede Religion und Konfession setzt die Zugangsbedingungen und Besuchszeiten fest. Alle Besucher werden aufgefordert, keusch gekleidet zu erscheinen und auf die Empfindsamkeiten der verschiedenen Bräuche Rücksicht zu nehmen. Jede Andachtstätte erinnert an Ereignisse, die Tausende von Jahren zurückliegen: so die Westmauer und die Baureste des Zweiten Tempels.

Gethsemane, die Via Dolorosa und das Heilige Grab, die Al-Aksa-Moschee und der Felsendom. Nicht nur die eigentlichen Stätten innerhalb der Altstadtmauer, auch die Namen der Berge und Täler vermitteln einen Widerhall der ehrfürchtigen Vergangenheit, der sie zu neuem Leben erwachen lässt. Gläubige aller Religionen tragen ihr persönliches, "geistiges" Jerusalem im Herzen. Ein Besuch Jerusalems ist ein unvergessliches Erlebnis.


Universalwerte - Universalschätze

Davidson Archäologie Park Jerusalem, Israel

Jerusalem trägt die Kunstschätze seiner Vergangenheit und seiner Neuzeit verschiedenartig zur Schau: in archäologischen Parkanlagen und Skulpturen berühmter Künstler unter freiem Himmel, angefangen von Calders "Stabile" bis zu Marc Chagalls Wandmalereien in der Knesset und seinen berühmten farbenprächtigen Glasfenstern im Areal des Medizinischen Hadassah-Zentrums. Ebenso lebendig und zugänglich sind die Überreste und Überlieferungen, die von den großen und kleinen Museen der Stadt dem Besucher veranschaulicht werden und die alles enthalten - von der dreitausendjährigen Geschichte Jerusalems bis zu seiner zeitgenössischen Kunst.
Nach Jerusalem fährt man nicht einfach, man "steigt auf", sowohl geistig als auch physisch. Man erklimmt das von Schatten spendenden Tannenbäumen bedeckte judäische Hügelland bis man die Stadt erreicht, die Judentum, Christentum und Islam heilig ist. Egal ob man aus der langgestreckten Küstenebene im Westen kommt oder durch die judäische Wüste im Osten und Süden zieht - der Kontrast ist fühlbar und dramatisch. Sogar die Luft wird schärfer und reiner.
Von welcher Richtung auch immer man kommen mag, man fühlt sogleich wie sehr sich diese Stadt von jeder anderen unterscheidet. Indem sie sich auf Bergen, Hügeln und Tälern ausbreitet, deren Namen bis zu Urzeiten zurückgehen, führen die alten und modernen Stadtviertel im Nebeneinander ihr alltägliches Leben. In der Tradition der Jahrhunderte ist jedes Gebäude Jerusalems mit Kalkstein getafelt, der von umliegenden Hügeln gebrochen wurde: Stein von warmen, goldenen Farbtönen, der den Namen "Jerusalem aus Gold" symbolisiert.


Wählerisch und Kosmopolitisch

Altstadt Citry Souk Jerusalem, Israel

Sogar die vielfältige Kleidung der Einwohner bezeugt ihren Pluralismus: Halbstarke beherrschen das Straßenbild, in die Universaluniform von T-Shirt und Jeans gekleidet, heben sie sich krass von den langen Gewändern und strikten Bräuchen der religiösen Kirchenorden ab... Kopfbedeckung und lange Ärmel sind gläubigen Juden und moslemischen Frauen gemeinsam... Kaffeehaus-Gäste in Freizeitkleidung sind in den Kaffeehäusern bestimmend. Ein krasser Gegensatz zu den traditionellen schwarzen Kaftanröcken und breitrandigen Hüten der diversen religiösen Gruppen.
Solche Paradoxe offenbaren sich in Jerusalem in vielen Hinsichten. Von Weihnachtschören bis zu Rockkonzerten, und bis zu Einkäufen in unter freiem Himmel errichteten Basaren oder in mit Klimaanlage versehenen Einkaufszentren. Es steht Ihnen frei, archäologische Fundstätten zu durchschreiten oder sich zur Schatzjagd in Museen zu begeben. Das Angebot an guter Verpflegung ist ebenso mannigfaltig, angefangen von der volkstümlichen Falafel oder geröstetem Lammfleisch bis zur Pizza oder Feinschmeckerkost. Und - in der Stadt, in der 400 Jahre alte Bauten als jung gelten, ist das Neue natürlich der letzte Schrei moderner Architektur.


Kongresse

Jerusalem ist der ideale Ort für internationale Kongresse, Tagungen, Messen und Ausstellungen. Tausende von Delegierten aus aller Herren Länder genießen die Mischung von beruflichem Interesse und Freizelt in diesem einzigartigen Zentrum von Kulturgeist.
 

Freizeitbeschäftigungen

Freizeitbeschäftigungen sind in Jerusalem sehr vielfälltig

Die moderne Stadt bietet eine reichhaltige Vielfalt von Freizeitbeschäftigungen, angefangen von Pubs und Tanzclubs bis zu Messen und Festivals. Immer wieder treten im Theater, aber auch auf den Straßen der Fußgängerzone während des alljährlich zwischen Mai und Juni abgehaltenen Israel Festivals internationale Künstler auf. In einer Künstlerenklave gegenüber den Altstadtmauern werden im August Broschen, Spangen und allerlei Kunstschmuck feilgeboten, während die Cinemathek Filme jeder Art und Sprache zeigt. Vertraute Klänge populärer Rock-Musik und klassischer Sinfonie-Darbietungen ertönen von Frühling bis Herbst im Freilichttheater des "Sultan's Pool", während Jazz und Folkloremusik in intimen Lokalen und Kaffeehäusern für Atmosphäre sorgen. Kauf- und Esslustige werden auch zuvorkommend in den charmanten Jerusalemer Restaurants, von denen so manche zwischen Ständen des Machaneh Jehuda Marktes operieren, bedient. Viele befinden sich im Altstadtbasar oder im altehrwürdigen Cardo des Jüdischen Altstadtviertels, wo die ausgegrabenen byzantinischen Straßen und Läden ihre uralte Rolle weiterführen. Nicht minder attraktiv sind die Läden, Kaffeehäuser und Restaurants der Fußgängerzone des Stadtzentrums, wo man seinen Frühmorgenkaffee einnehmen kann, leckeren Kuchen findet oder nach Sonnenuntergang ein üppiges Abendbrot mit köstlichen Getränken verzehrt, während junge Künstler ihre selbstgebastelten Waren auf den mit Steinquadern gepflasterten Straßen und Gassen feilbieten. Sehen Sie sich die wertvollen Schriftrollen vom Toten Meer im eigens für sie errichteten Schrein des Buches an,. Lassen Sie sich von der als Mahnung und Botschaft dienenden Tragödie des Holocaust im Yad Vaschem Museum der gleichnamigen Gedenkstätte nachdenklich stimmen. Wandeln Sie auf den Spuren uralter Priester oder durch die Synagogen der Altstadt. Besuchen Sie das weltberühmte Israel Museum, das zusammen mit einem prächtigen Archäologie-Pavillon auch reiche Sammlungen enthält, angefangen von Judaika bis zu moderner Malerei und Skulptur.

Für viele ist ein jedes Schatzhaus ein zusätzlicher Beitrag zu Jerusalems Bedeutung und Zentralität. Kein Wunder, dass ein antiker Kartograph Jerusalem als das Zentrum der Welt beschriftete.
Die Sage erzählt, der liebe Gott habe während der Erschaffung der Welt auch zehn Maße der Schönheit geschaffen. Von ihnen gab er Jerusalem neun, und das verbleibende zehnte Maß verstreute er über die ganze übrige Welt. Diese persönlich genossene Schönheit und bezaubernde Vielseitigkeit können Sie als unvergessliches Erlebnis mit sich nach Hause nehmen.


Fakten und Praktisches

Zufahrt: eine halbe Autostunde vom internationalen Ben-Gurion Flughafen entfernt; eine Autostunde von Tel-Aviv; zwei Autostunden von Haifa; eine halbe Flugstunde von Eilat oder Haifa.
Unterkunft: Über 9.500 Hotelzimmer, von solchen mit populären, erschwinglichen Preisen bis zu Luxus-Einrichtungen mit verwöhnendem Komfort. Weitere 3.000 Zimmer in Apartment Hotels, Herbergen, Pensionen und möblierten Zimmern.
Das Wetter: Gemäßigtes Klima im Frühjahr und Herbst; warm und regenfrei im Sommer; kühl im Winter, mit Regen, der manchmal zu Schnee wird. Wegen der Höhenlage (800 Meter über dem Meeresspiegel) ist es abends empfindlich kühl.

Israel: Jerusalem

  • Flughafen Flughafen
  • Reiseziel Reiseziel
  • Park\Garten Park\Garten
  • Naturschutzgebiet Naturschutzgebiet
  • Stadt Stadt
  • Museum Museum
  • Sehenswürdigkeiten Sehenswürdigkeiten
  • Freizeiteinrichtungen Freizeiteinrichtungen
  • Strand Strand
  • Hotel Hotel

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