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Indonesien: Kalimantan

 
 
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Reiseziele in Indonesien: Kalimantan


Kalimantan, früher bekannt als Borneo, ist die drittgrößte Insel der Welt und grenzt an das Sultanat Brunei Darussalam und die malaysischen Staaten Sarawak und Sabah. Die dichten tropischen Tiefland-Regenwälder Kalimantans bergen Gold, Holz und Öl, die einst Besucher und Siedler in die Region zog. Als einige der letzten Regenwälder der Welt beherbergen die dichten Wälder eine exotische Flora und Fauna: 600 Vogelarten (einschließlich der Nashornvögel, die den Dayak heilig sind), Orangutans, Rüssel-Affen, Fleckenleoparden, Blätteraffen, krabben-fressende Makaken und ameisen-fressende Pangoline können hier beobachtet werden.


Flüsse wie der Mahakam und Kayan bieten Zugang zum Inneren der Insel und verbinden es über traditionelle Bambus-Flößer, Kanus/klotok oder motorisierte Langboote mit der Küste.

Patchwork der Kulturen

Die Einwanderer, die Kalimantan zu ihrer Heimat machten, haben einen aufregenden Mix aus Kulturen und Traditionen hervorgebracht, die von den einheimischen Dayak, den Malaien, den Banjar und Chinesen beeinflusst sind. Das ganze Jahr über feiern die Malaien muslimische Festlichkeiten nach dem islamischen Kalender. Die chinesische Gemeinde feiert mit barongsai und Feuerkeksen, während die Dayak mit animistischen Tänzen und Gesängen für satte Ernten danken.

Pontianak, die Provinzhauptstadt von West-Kalimantan, liegt genau auf dem Äquator. Circa dreißig Prozent der Einwohner sind Chinesen. Indonesiens längster Fluss, der Kapuas (1.143 km), schlängelt sich durch die Region.

Land der Dayak

Kalimantan Anak Dayak, Indonesien

Die Kenyah und Kayan im Osten, die Ngaju in Zentral-Kalimantan und die Iban im Westen sind die bekanntesten der mehr als 200 Dayak-Stämme. Treffen Sie auf organisierten Flusstrips, die von Reisebüros in den größeren Städten angeboten werden, Kalimantans einheimische Bewohner in ihrer natürlichen Umgebung. Die Pampang, Long Apung, Long Iram Belong, Barong Tongkok, Tanjung Isuy, Muara Muntai oder Melak zählen zu den zugänglicheren Dayak-Gemeinden.

Dayak-Familien sind stark in ihrer Gemeinde verwurzelt und leben in großen Langhäusern. Ein Dayak-Langhaus, in Ost-Kalimantan lamin, in Zentral-Kalimantan betang genannt, bietet bis zu 20 oder 30 Familien Schutz.
Die Dayak-Kultur umfasst Kulinarisches, Handwerk, Tänze und Traditionen, die von Mythen und Aberglauben geprägt sind. Schöne dekorative und religiöse Designs werden auf die Langhäuser gemalt oder eingeschnitzt, Masken und religiöse Strukturen werden produziert. Ihre Webkunst, Korbwerk und Perlenstickerei sind für ihre Farben und Kompliziertheit bekannt. Baby-Tragetaschen, in der Apo-Kayan-Fcegion als ba'a bekannt, sind mit Perlen, Bärenzähnen und -klauen und mit Wildschweinhauern dekoriert. Das Tragetuch ist für jede Mutter unerlässlich, da es ihnen ermöglicht, ihr Baby immer bei sich zu haben, wenn sie umhergehen, arbeiten oder sich mit Freunden unterhalten.

In einigen Dayak-Stämmen haben vor allem ältere Frauen noch die charakteristischen langen, geweiteten Ohrläppchen. Ihre Hände und Füße sind mit aufwendigen Tätowierungen bedeckt. Die Formen haben unterschiedliche Bedeutungen. Einige schützen gegen Böses. Der Status einer Person innerhalb der Gemeinschaft bestimmt darüber hinaus, wo die Tatoos angebracht werden. Die isolierteren Dayak siedeln hauptsächlich in Zentral-Kalimantan, das die Ngaju, Kahayan, Kapuas, Kalai, Maanyan, Ot Danum und Tumon beheimatet. Das tiwah oder Begräbnisritual wird immer noch als Teil der Kaharingan-Religion praktiziert. Dabei werden die Knochen der Verstorbenen gereinigt, um ihnen eine unbeschwerliche Reise ins Paradies zu ermöglichen, und Tiere geopfert, was den Lebenden Wohlstand und Gesundheit sichert. Die gereinigten Knochen werden sodann in einem sandung aufbewahrt, einem Grab, das wie ein betang gebaut ist.

Wilde Wunder

Orang Utan im Camp Tanjung Puting, Kalimantan Indonesien

In Ost- und Zentral-Kalimantan gibt es ein wichtiges Rehabilitationszentrum für wilde Tiere. Im Tanjung Puting Nationalpark und seinen drei Camps Tanjung Harapan, Pondok Tanggul und Camp Leakey, dem Orangutan Rehabilitationszentrum, werden rehabilitierte Orangutans wieder an ihr natürliches Umfeld gewöhnt. Ein kleines Archipel in der Makassar-Straße zwischen Borneo und Sulawesi beherbergt ein vielfältiges Ökosystem. Zu bestimmten Zeiten im Jahr gibt es in Derawan Meeresschildkröten. Suppenschildkröten, Karettschildkröten, scharlachrote und Sternenfruchtschildkröten kommen nachts an Land, um ihre Eier zu legen.
In Maratua und Sangalaki werden über 500 Arten von Hart- und Weichkorallen, Mantarochen und Schildkröten von einer seichten Lagune und den Riffen geschützt.

Sehenswürdigkeiten im Süden

Banjarmfesm ist die Hauptstadt der Provinz Süd-Kalimantan und ist eine vibrierende Handelsstadt, die von vielen Wasserstraßen, die durch den Barito-Fluss gespeist werden, durchzogen ist. Dadurch hat die Provinz den Spitznamen Land der tausend Flüsse erhalten. Pfahlhäuser werden entlang des Barito-Flusses gebaut, die durch hölzerne Gehwege verbunden sind. Der schwimmende Markt von Kuin ist eine Ikone in Banjarmasin. Von den frühen Morgenstunden bis um neun Uhr vormittags verkaufen Händler von ihren Booten aus Obst, Gemüse und traditionelle Snacks.

Flussabwärts finden sich auf den Inseln Kaget und Kembang die Rüssel-Affen, Kalimantans ungewöhnliche Primaten, und eine Vielfalt an Vögeln. Meist sind sie nur bei Sonnenauf- und   Untergang zu sehen.
Süd-Kalimantan ist ebenso für sasirangan bekannt, einen Stoff, der in einem speziellen Färbeprozess hergestellt wird und sich mit seinen symbolischen Motiven und Formen von anderen Stoffen in Indonesien unterscheidet.

Die schwarze Orchidee

Die schwarze Orchidee ist eigentlich hellgrün. Die Mitte der Blüte ist schwarz. Diese seltene Orchidee wächst im 5.000 Morgen großen Orchideenreservat Kersik Luwai, das zwischen Melak und Baring in den oberen Regionen des Mahakam-Flusses liegt Das Reservat verfügt über ungefähr 72 Orchideenarten einschließlich der raren Cologenia pandurata. Es ist von einem ausgedehnten, 20 Hektar großen Stück weißen Sandes umgeben.


Funkelndes Kalimantan

Tauchen in Indonesien

In den Städten Cempaka und Martapura in Süd-Kalimantan werden Diamanten geschürft. Meist werden dazu einfache, traditionelle Werkzeuge benutzt. Zudem werden Rituale durchgeführt, die Sicherheit und einen erfolgreichen Ertrag sichern sollen. Die geschürften Steine werden meist in Banjarmasin und Martapura verkauft. Sie können hier Diamanten, Edel-und Halbedelsteine kaufen, soweit Sie die Steine kennen und gut handeln können.
Abenteuer in Sulawesi gibt es in vielen Formen: Trecking in üppigen Tälern und Tauchen in Korallenriffen, phinisi-Segeln oder Gräber in Felsenklippen ansehen. Bis vor einigen Jahren zog das schöne Land und die einzigartige Kultur der Toraja Besucher an. Aber Sulawesi hat mehr zu bieten.

Von den Tälern bis ans Meer

Eine erstaunlich vielfältige Flora und Fauna finden sich in einer fabelhaft tropischen Landschaft aus schroffen Bergen, dichten Regenwäldern, üppigen Reisfeldern, Hochlandseen und unberührten Stränden. Jungfräuliche Reservate bieten ein geschütztes Habitat für einheimische Arten wie z.B. anoa (Zwergbüffel) und babi rusa (Hirscheber), Maleo, Schwarzaffen und die kleinste Affenart, Tangkasi. Die Region hat sich darüber hinaus mit verblüffenden Korallenformationen und vielfältigem Unterwasserleben, das ein einzigartiges Meeresabenteuer bietet, einen Ruf als Taucherparadies gemacht. Das berühmte Bunaken-Meeresreservat im Norden ist eine flache, halbmondförmige Koralleninsel, die von einem steilen Saumriff mit dichten Populationen aus Fischen, Korallen und tiefen Unterwasserrinnen und -tälern durchzogen ist. Große Riffe um das Banggai-Archipel in Zentral-Sulawesi beinhalten eine umwerfende Vielfalt an Meeresleben wie z.B. Hart- und Weichkorallen, Riffhaie und Schildkröten, Stachelmakrelenschwärme, Thunfisch und anderen Arten. Es ist zudem das Habitat des endemischen Ornamentfisches 'Banggai Cardinal Fisch'. In der Lembeh-Straße gibt es Schiffswracks aus dem ersten Weltkrieg und ungewöhnliche schwarze Sandböden, während die Togean-Inseln große Riffformationen aufweisen (Saumriffe, Wallriffe, Einzelriffe und Atolle).

Mysteriöse Megalithen von Lore Lindu

Die Napa- und Besoa-Täler in Lore Lindu in der Nähe von Palu, Zentral-Sulawesi, enthalten megalithische Stätten, die tausende von Jahren zurückdatieren. Riesige Steinurnen, Säulen und Statuen sind im ganzen Tal verstreut. Obwohl der Ursprung der Steinhauereien und Monumente noch debattiert wird, geht man davon aus, dass sie mit Ahnenkult verbunden sind.

Frische Meeresfrüchte

Wochenmarkt

Meeresfrüchte sind in Makassar immer frisch und lecker. Nach lokalen Rezepten werden Fisch, Krabben, Riesengarnelen oder Tintenfisch in einer scharfen Sauce mariniert, auf Kokosnuss-Schalen gegrillt und mit würzigen Beilagen serviert.


Seefahrerstadt

Das vibrierende Makassar (ehemals Ujung Pandang) ist die Provinzhauptstadt von Süd-Sulawesi. Im 16. Jahrhundert war sie eine Hochburg der Niederländer und wurde durch Fort Rotterdam verteidigt, das nun als Museum verschiedene Antiquitäten, Keramik, alte Münzen, Manuskripte, Musikinstrumente, Kostüme und Ornamente ausstellt.
Die seefahrenden Bugis bauen immer noch traditionelle phinisi-Schiffe, wie sie es bereits Jahrhunderte lang tun. Entlang der Küste von Bulukumba und Tanjung Bira arbeiten gut ausgebildete Schiffsbauer an traditionellen Bugis-Schonern, die aus dem Hartholz kadieng oder bitti hergestellt werden. Wenn Sie sich in der Stadt aufhalten, versuchen Sie die lokale Spezialität: gegrillte Rippchen (konro), die in einer speziellen Sauce mariniert werden, Rippchensuppe und coto makassar, eine Suppe mit Büffelinnereein als Hauptzutat.

Land himmlischer Könige

Tana Toraja ist in einem üppigen Tal, das von steil abfallenden Granitwänden eingesäumt wird, eingebettet. Reihen von „tongkonan“, traditionellen Häusern, die mit Büffelhörnern dekoriert sind, bieten ganzen Großfamilien Platz. Je mehr Hörner angebracht sind, desto höher ist der soziale Status des Eigentümers. Die Dächer von „tongkonan“ erheben sich an beiden Enden wie Bug und Heck von Schiffen. Laut ritueller Gesänge sind diese Formen Symbole der Schiffe, die ihre Vorfahren in diese Region gebracht haben.
Die Toraja halten noch an ihrem Urglauben aluk to dolo fest. Daher ist ihr Leben von Geburt an bis zum Tod mit traditionellen Zeremonien gefüllt. Begräbnisse sind ausgefeilte Angelegenheiten, die den Toten den Weg ebnen sollen, damit sie die Nachwelt erreichen und den Lebenden ihren Segen geben. Am Ende der Zeremonie werden die Toten in einer Steinkrypta in Felsenklippen zur Ruhe gebettet und von Holzeffigien oder tau-tau beschützt.

Indonesien: Inseln & Urlaub

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